AT118756B - Elektrische Einrichtung zur Erzeugung ultravioletter Strahlen. - Google Patents
Elektrische Einrichtung zur Erzeugung ultravioletter Strahlen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Elektrische Einrichtung zur Erzeugung ultravioletter Strahlen. Die Erfindung bezieht sich auf die Erzeugung von ultravioletten Liehtstrahlen und hat eine Einrichtung zum Gegenstand, durch die Strahlen verschiedener Frequenz leichter und billiger erzeugt werden können, als dies bisher mit den üblichen Bogenlampen mitDochtkoMe möglich war, und ohne die Frequenzbegrenzung und andere, mit einer gewöhnlichen Quecksilberdampflampe verbundenen Nachteile. Man hat schon solche Quecksilberdampflampen vorgeschlagen, bei denen die Röhren gewöhnlich mit Quecksilber ausgefüllt wurden, deren Querschnitt aber beträchtlich grösser als iMMK war, und es war infolgedessen bei der Inbetriebsetzung einer solchen Lampe erforderlich, die Röhre zu erhitzen, zu sehütteln oder zu stossen, um den Bogen überspringen lassen zukönnen. Es wurde auch schon vorgeschlagen ein Quarzglasrohr von einem unter 1 mm gelegener lichter Weite für Lampen zu verwenden, bei denen der Lichtbogen rhythmische Längenänderungen erleidet. Solch ein Rohr wurde zwischen zwei Rohren grösserer Lichtweite angeordnet, die zum Teil mit Quecksilber gefüllt waren und falls man sie geschlossen ausführt, auch teilweise entlüftet wurden. Des weiteren hat man schon die verschiedensten Elemente in einer Quecksilberdampflampe zur Änderung des ausgestrahlten Liehtspektrums eingeführt, und in Verbindung hiemit hat man Queeksilberamalgame aus Kadmium oder Thalium verwendet. Der Erfindung gemäss wird eine möglichst luftleer gemachte, geschlossene Quarzkapillarröhre mit einem elektrisch leitenden Stoff, etwa Quecksilber, einem anderen geeigneten Metall oder einer Amalgamlegierung mit dem gewünschten charakteristischen Spektrum vollkommen gefüllt und man lässt einen elektrischen Strom durch dieses leitende Material fliessen, um einen Teil dieses Materials auf genügend hohe Temperatur zu bringen und einen lichtausstrahlenden Zustand zu erhalten. Hiebei ist der Ausdruck "vollkommen gefüllt"so zu verstehen, dass sowohl das Kapillarrohr als auch alle mit diesem in Verbindung stehenden Nebenräume und Erweiterungen mit dem elektrizitätsleitenden Material so vollkommen als nur möglich angefüllt werden, so dass dieses feste, flüssige oder gasförmige Material, wenn es sich in lichtausstrahlendem Zustand befindet, sowohl den ganzen Innenraum des Rohres, als auch alle mit ihm verbundenen Nebenräume und Erweiterungen allein und unter Ausschluss von Luft oder sonst einem Stoff ausfüllt. Die lichte Weite der Kapillarröhre kann einen Kreisquerschnitt oder sonst einen geeigneten Querschnitt haben, und die Röhre kann gerade, gebogen, zickzackförmig oder von sonst einer Form sein, wobei die Aussenseite der Röhre zur Verstärkung und Hitzeausstrahlung mit Rippen versehen sein muss, während die Enden der Röhre schliesslich mit hitzestrahlenden Metallstreifen versehen sein können. Unter einer Kapillartube versteht man bei Kreisquerschnitt eine Tube von etwa 1 mm Durchmesser oder weniger, oder, wenn sie keinen Kreisquerschnitt hat, muss sie einen etwa gleich grossen Querschnitt haben. Die Röhre selbst hat offene Enden, die zwischen zwei Klemmen gefasst sind, welche dem doppelten Zweck dienen, die Röhrenenden zu schliessen und eine elektrische Verbindung mit dem Inhalt der Röhre zu bilden. Diese Klemmen können nach Belieben aus dem gleichen Stoff wie der Röhrenträger, oder aus einer Umhüllung daraus bestehen, und sie können an den Kontaktstellen konisch sein, um die Röhre besser zu schliessen und sie in ihrer Stellung zu halten. Der Röhrenträger besteht aus einem Sockel, an dem ein Paar Gelenkarme sitzen, die an ihren äusseren Enden entgegengesetzt gerichtete Klemmen haben, zwischen denen die Quarzkapillarröhre erfasst und unter der Wirkung einer starken, zwischen den Armen liegenden Feder <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 <Desc/Clms Page number 3> Bei diesen Anordnungen ist der anfangs durch die Lampe fliessende Strom so weit begrenzt, als es die Widerstände g zulassen, während der innere Widerstand der Lampe im Betrieb so gross ist, dass die Wirkung der Widerstände g vernachlässigt werden kann. Es ist zu beachten, dass die Bauart des Apparates derart sein kann, dass die Röhre und die mit ihr verbundenen Teile die Hitze und den bei der Verdampfung des Röhreninhaltes entwickelten hohen Druck aushalten kann, ohne dass irgendein Entweichen des Inhaltes möglich wäre. Um der, durch den Druck und die Anreicherung des Leiters im Rohr bedingten Neigung zur Strom- unterbrechung wirksam entgegentreten zu können, muss die ganze mit irgendeinem Leiter beschickte Höhlung völlig von diesem Leiter erfüHt sein. Die Einfüllung des Leiteis wird ähnlich wie die bei der Thermo- metererzeugung angewendete vorgenommen. Angesichts der zur Quarzschmelzung erforderlichen hohen Temperaturen muss dafür gesorgt werden, dass das Quecksilber od. dgl. auf möglichst niedriger Temperatur erhalten wird, damit das zu geschmolzene Rohr nach erfolgter Abkühlung soweit als nur möglich angefüllt ist. Hiebei lässt sich flüssige Luft mit Vorteil als Kühlmittel verwenden. Durch diese erfindungsgemässe Anordnung können ultraviolette Strahlen leicht und billig erzeugt werden, wobei die Lampe selbst von einfacherer Bauart als die bisher benutzten ist. Wesentlich für die Bauart ist, dass die verschiedensten Wellenlängen billig erzeugt werden können, was bisher nicht möglich war. Die Fiillung der Kapillarröhre kann aus reinem Metall, wie Quecksilber, oder auch Kadmium, Zinn, od. dgl. bestehen, deren Verdampfungspunkt unter dem Schmelzpunkt des Quarzes liegt. Sie kann aber auch aus einem Queeksüberamatgam mit Gold, Silber, oder einem anderen geeigneten Element bestehen, dessen Spektrum Wellenlängen hat, die erfahrungsgemäss für therapeutische Zwecke bei verschiedenen Krankheiten wertvoll sind. Sie kann aber auch aus geeigneten Metallegierungen bestehen. Nach der Anordnung nach den Fig. 1 und 2 benötigt man nur eine Reihe verschieden gefüllter Röhren der gleichen Form für eine grosse Zahl verschiedener Strahlen, wie sie in der Praxis Verwendung finden. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Elektrische Einrichtung zur Erzeugung von ultravioletten und Lichtstrahlen, dadurch gekennzeichnet, dass ein geschlossenes, vollkommen gefülltes Quarzkapillarrohr mit elektrisch leitenden Stoffen gefüllt ist, etwa Quecksilber, Legierungen od. dgl. die gewünschte Spektraleigenschaften haben und durch die elektrischer Strom fliesst, um einen Teil dieser Stoffe auf eine Lichtstrahlen abgebende Temperatur zu erhitzen.
Claims (1)
- 2. Einrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass eine Kapillarröhre von 1 mm Durchmesser oder darunter, oder dementsp rel-endem Quersehnitt verrvendet wird. wobei sie gebogene, zickzack-oder sonst eine beliebige Form haben kann.3. Kapillarröhre nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit Heiz-oder Verstärkungs- rippen versehen ist.4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Röhre zwischen zwei Federn liegt, die die gegebenenfalls konischen Kontaktspitzen, mit denen die Röhre verschlossen sein kann, erfassen, wobei diese Kontakte aus dem Füllstoff hergestellt sein können.5. Kapillarröhre nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass in deren Enden Widerstände eingebaut sind, deren Grösse von der Lampengrösse abhängt.0. Kapillarröhre nach den Ansprüchen l, 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verbindung mit den Ansclusskontakten FiHräume an den Enden der Röhre vorgesehen sind.
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