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Beschickungsvorrichtung für Mahlvorrichtungen für die Vermahlung von breiigfliissigen
Massen unter Druck.
Bei der Vermahlung von breiigflüssigen Stoffen und in Gemengen unter Druck bedingt die Nachfüllung des Mahlgutes in die Mühle oder in ein der Mühle vorgeschaltetes Vorratsgefäss, wenn nicht besondere
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dann zulässig ist, wenn der Druck im Innern nicht mehr wirkt, wenn also die Zuführung unter Druck zur Mühle unterbrochen worden ist oder aber ein Absperrorgan zwischen Vorratsgefäss und Mahl vorrichtung geschlossen worden ist. Das Mahlgut muss also eingeschleust werden.
Es ist zur Verkürzung der Betriebsunterbrechungen vorgeschlagen worden, zwei nebeneinander- geschaltete Vorratsgefässe auf der Mahlvorrichtung anzubringen und ihre Druckzufuhrleitungen und gege-
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selnd aus einem Gefäss in die Mahlvorrichtung zu speisen, während das andere gefüllt wird.
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung, die den gleichen Zweck verfolgt, und besteht aus einer vollautomatischen fortgesetzt wirkenden und den ununterbrochenen Betrieb der Mahlvorrichtung sichernden Beschickungsvorrichtung, bei der dem Vorratsraum der Mahlvorriehtung ein Vorratsbehälter vorgeschaltet ist und abwechselnd aus dem Vorratsraum das Mahlgut zugeführt wird, während der Behälter gefüllt wird, während in der übrigen Zeit der Vorratsbehälter sich über den Vorratsraum in die Mahlvorrichtung entleert.
Die dazu erfordeiliche Umstellung der Klappen und Schieber und die Druckluftzufuhr sind dabei durch eine automatische Einrichtung gesteuert, die auch gleichzeitig dafür sorgt, dass das bei den zu vermahlenen breiigflüssigen Massen gegen einen sehr erheblichen Bewegungswiderstand zu bewirkende Öffnen und Schliessen der Klappen und Schieber langsam eingeleitet wird, ohne . dass der die Bewegung bewirkende Hilfsmotor überlastet wird oder übermässig gross ausgeführt werden müsste.
Fig. 1 zeigt einen Vertikalschnitt durch das in vertikaler Richtung bewegliche Vorratsgefäss samt Fülltrichter und den obersten Teil des Vorratsraumes der Mahlvorrichtung, Fig. 2 das Getriebe teilweise im Schnitt, teilweise in Ansicht unter Hinweglassung der den Znsammenbau vermittelnden Teile.
Der vom oberen Gehäuseteil j ! 7 begrenzte Vorratsraum besitzt eine Lufteinlassöffnung 30, vor der eine Umschaltvorrichtung 40 angeordnet ist, die auch die Verbindung mit der Lufteinlassöffnung 30' des Vorratsgefässes 41 ermöglicht. Das Vorratsgefäss 41 ist mit seinem zylindrischen Ansatz 43 in einem ebensolchen Ansatz 42 des Gehäuseteiles 17 in vertikaler Richtung verschiebbar und wird durch eine Feder 90, die bei entleertem Gefäss entspannt, bei vollem Gefäss aber zusammengedrückt ist, unterstützt, wobei das Gewicht des Gefässes durch ein nicht dargestelltes Ausgleichsgewicht ausgeglichen werden kann.
Ein Kontakt 44 ist mit dem beweglichen Gefäss verbunden und stellt in der Höchststellung mit einem festen Kontakt 45 in der tiefsten, mit einem andern festen Kontakt 46 eine leitende Verbindung zur Ingangsetzung eines Hilfsmotors zur Betätigung der Absehlussorgane 47 und 48 und der Umschaltvorrichtung 40 für den Luftdruck her. Über dem Vorratsgefäss 41 ist zweckmässig noch ein grosser Behälter 49, der das Vorratsgefäss nicht belastet und an der Bewegung nicht teilnimmt und für mehrmalige Füllung des Gefässes ausreicht, angeordnet. Das Abschlussorgen 47 befindet sich am Einlaufstutzen des Vorratsraumes, das Abschlussorgan 4S in dem Auslaufstutzen des Behälters 49. Ein verschliessbares Luft- zuführungsrohr 50 ermöglicht bei Füllen des Gefässes den Austritt der Luft.
Die Betätigung der Abschlussorgane und des Luftwechsels muss nun so erfolgen, dass bei Übergang
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tätig aus dem Behälter 49 nachgefüllt und es muss nach erfolgter Füllung die Rückstellung der Abschlussorgane, veranlasst durch Schliessen des unteren Kontaktes 46, in umgekehrter Reihenfolge vor sich gehen, indem zuerst der Verschluss 48 geschlossen und dann der Verschluss 47 geöffnet und der Luftwechsel auf Druckzufuhr durch 30'eingestellt wird. Zur regelmässigen Durchführung dieser Umschaltung auch bei schwerer Beweglichkeit der Abschlussorgane infolge der Zähigkeit des Mahlgutes mit einem Hilfsmotor kleiner Leistung dient das in Fig. 2 dargestellte Anlass-und Umkehrgetriebe.
Der die Umschaltvorrichtung für den Ein- und Ausgang des Mahlgutes in das bzw. aus dem Vorrats- gefäss und den Luftwechsel betätigende Hilfsmotor, dessen Einschaltung durch die Kontakte an dem beweglichen Vorratsgefäss an dem oberen und unteren Endpunkt seiner Bahn jeweils mit entgegengesetzter Drehrichtung bewirkt wird, dreht die Welle 61. Von dieser wird die Bewegung durch ein elastisches Getriebe mit Zahnrädern auf die Welle 62 übertragen. Die Naben der Zahnräder 63 und 64 von gleicher Zähnezahl tragen rechts-und linksgängige Schraubengewinde, mit denen sie auf den Wellen 61 und 62, die ebenfalls mit solchen Schraubengewinden versehen sind, bei Drehung gegenüber den Wellen in deren Längsrichtung verschiebbar sind.
Die Verschiebung erfolgt beiderseits gegen Federn 65 und 65'bzw. 66 und 66', die sich auf Bunde der Wellen beiderseits der Zahnräder abstützen. Bei Anlauf der Welle 61 wird daher die Drehung erst dann auf Welle 62 übertragen, wenn der Achsialschub der Federn dem durch Verdrehen der Zahnräder auf ihren Wellen entstehenden Achsialschub der Schraube gleich geworden ist, wodurch die Belastung allmählich erfolgt. Nach erfolgter Einschaltung der Welle 62 wird ihre Drehung z. B. mittels Riemenscheiben 67 und 69 und Riemen 68 und eines Getriebes, bestehend aus einer ebenfalls von der Welle 62 nötigenfalls mit Übersetzung ins Langsame angetriebenen Scheibe'70 mit einer Nocke M, die mittels der Kupplungen 73 und 74 die Kupplung und Entkupplung der Wellen 75 und 76 mit der Scheibe 69 bewirkt, weitergeleitet.
Zu einem Arbeitsgang entsprechend einer Endstellung des Vorrats-
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auch die Wellen 61 und 62 und die Scheibe 69 sowie auch die Nockenscheibe 70 in umgekehrter Richtung an und es erfolgt die umgekehrte Bewegung der Klappen und des Wechsels zur Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes.
Die Welle 75 wirkt auf die Betätigungseinrichtung des Schiebers auf dem Vorratsraum der Mahl-
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gestellt ist, aber ganz der ersten entspricht, bis auf den fehlenden Druckwechsel 40.
Die Drehung der Welle 75 wird durch eine Reibradübersetzung mit zur allmählichen Ingangsetzung federnd abgestützten, auf ihren Wellen mittels Schraubengang verschiebbaren Reibrädern 77 und 78 auf die Betätigungsstange 79 zum Schieber und Druckwechsel übertragen. Der Muffenkörper 80 besitzt innen Scllraubengewinde, ist gegen Achsialbewegllng festgehalten und verschiebt bei seiner Drehung die Spindel 79 durch sein Innengewinde hindurch, wobei die Endanschläge 81 und 82 auf der Spindel gegen ringförmige Körper 83 und 84 auf den Muffenkörper stossen, die zur Aushebung von Sperrklinken 85 und 86 dienen. Das angetriebene Reibrad 78. ist zweiteilig und läuft auf Kugellagerung auf dem Muffenkörper 80, ohne ihn zunächst selbst mitzunehmen.
Die Mitnahme geschieht durch Sperrklinken 85 und 86, die die Kupplung jeder Reibradhälfte, jedoch jede nur für eine Drehrichtung mit je einem auf dem Muffenkörper SO-sitzenden Sperrad 87 und 88 herstellen, wenn die betreffende Klinke eingefallen und die Drehriehtung des Reibrades die der Stellung der Sperrzähne entsprechende ist. Bei Drehung des Reibrades 77 in einer Richtung drehen sich zunächst beide Reibradhälften 78 gemeinsam in derselben Richtung entgegen der des Rades 77, die eine unter Mitnahme des Muffenkörpers 80 durch Eingriff ihrer Sperrklinke in das betreffende Zahnrad und das andere bei freiaufliegendem Sperrzahn, da eine Mitnahme seines Rades in dieser Drehrichtung nicht möglich ist.
Erreicht der Schieber seine Endstellung, so hebt der Anschlagskörper den eingeklinkte, die Drehung übertragenden Sperrzahn aus und beide Reibräder laufen leer gegenüber dem stehenden Muffenkörper, solange der Antrieb weiter noch in Gang bleibt ; um diesen früher abzustellen, als dies durch Öffnen der Kontakte durch das bewegliche Vorratsgefäss geschieht, kann diese
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nommen werden, die die Abstellung des Motors bewirken, sobald die Verstellung der Abschlussorgane beendet ist. Dadurch kommt das ganze Getriebe und damit auch die Reibräder zum Stillstand.
Bei neuerlicher Ingangsetzung durch Kontaktgebung des Vorratsgefässes am andern Ende seiner Bahn läuft das Getriebe und laufen auch die Reibräder mit ihm in ungekehrter Richtung an ; das früher ohne Antrieb durch seine Sperrklinke gewesene Sperrad wird nun von seiner Sperrklinke mitgenommen, die andere
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sich durch den Muffenkörper hindurch, der in Anlage gewesene Anschlagkörper entfernt sich, der Sperr- zahn fällt wieder herab, bewirkt jedoch keine Mitnahme, der Schieber geht in seine andere Endstellung, und diese Bewegung wird nach vollendeter Umstellung der Schieber durch Ausheben der jetzt wirksamen
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Sperrklinke durch den Anschlagkörper zunächst durch Leerlauf der Reibräder abgestellt.
Sodann erfolgt auch das Zur-Ruhe-Setzen des ganzen Getriebes durch den Kontakt an der Nockenscheibe 70. Beim nächsten Einschalten, wenn das Vorratsgefäss wieder die entgegengesetzte Endstellung erreicht hat, wiederholt sich das Spiel in umgekehrter Richtung.
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1. Beschickungsvorrichtung für Mahlvorrichtungen, für die Vermahlung von breiigflüssigen Massen unter Druck, dadurch gekennzeichnet, dass die Mahlvorrichtung aus einem Vorratsgefäss gespeist wird, das unter dem wechselnden Gewicht seines Inhaltes eine Vertikalbewegung vollführt und an den Enden seiner Bahn Kontakte öffnet bzw.
schliesst, durch die eine Hilfseinrichtung gesteuert wird, welche die Speisung der Mahlvorrichtung von deren eigenem Vorratsraum aus unter Druck behufs Füllung des Vorratsgefässes aus einem Vorratsbehälter und nach erfolgter Füllung die neuerliche Umschaltung zur Speisung aus dem Vorratsgefäss bewirkt.