AT118560B - Elektrische Wiege- und Dosiervorrichtung. - Google Patents

Elektrische Wiege- und Dosiervorrichtung.

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AT118560B
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Ferdinand Forst
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Ferdinand Forst
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  • Weight Measurement For Supplying Or Discharging Of Specified Amounts Of Material (AREA)

Description


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  Elektrische Wiege-und Dosiervorrichtung. 



   Die Erfindung betrifft eine elektrische Wiege-und Dosiervorrichtung für körniges und pulverförmiges Wägegut, deren Waagebalken mittels einer schwenkbaren Welle heb-und senkbar ist und bei der das Wägegut bei angehobenem Waagebalken durch eine elektrisch betätigte   Klopf- oder. Erschütte-     rungsvorriehtung   aus einer Zuführungsrinne in das Wiegegefäss rieseln gelassen wird, während es beim darauffolgenden Senken des Waagebalkens in einen Trichter entleert wird, der es in den Abfüllbehälter ableitet. 



   Um den Bau der ganzen Vorrichtung möglichst gedrängt zu machen, wird nun nach der Erfindung der Waagebalken als geschlossener Rahmen ausgebildet, der in seinem inneren Baum die nach Art eines
Neefschen Hammers ausgestattete Klopfvorrichtung sowie die Zuführungsrinne umschliesst. 



   Weitere Erfindungsmerkmale beziehen sich auf die bauliche Ausgestaltung des Zuführungs-und der Klopfvorrichtung sowie der Verschubvorrichtung für ein die   Abfüllbehälter   tragendes Lineal. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform ver- anschaulich. Fig. 1 zeigt einen, lotrechten Schnitt durch die Vorrichtung. Fig. 2 eine Unteransicht des
Untergestells, Fig. 3 einen Schnitt durch das Gehänge des Waagebalkens, Fig. 4 eine Draufsicht auf den
Waagebalken. Die Fig. 5 und 6 veranschaulichen Einzelheiten in Seitenansicht und Draufsicht. Fig. 7 ist eine Draufsicht auf die Schaltteile des Untergestells. 



   In einem   Gestell1   ist ein   Gleitstücke   gelagert, welches die Auflager 3 für die Schneiden 4 des Waage- balkens 5 trägt. Am Gleitstück 2 ist durch ein Querstück 6 ein Stift 7 befestigt, welcher den mittels der   Klemmschraube     8 an ihm verstellbaren Halter 9 des Abfülltrichters 10   trägt. Mittels eines Isolierstückes 11 ist mit dem Gleitstück2 auch ein Mutternstück 12 verbunden, welches die Kontaktschraube 13 aufnimmt. 



   Ein in einem Fortsatze des Gleitstückes 2 gleitender Stift 14 sichert dasselbe gegen Verdrehung. 



   Eine im Unterteil des Gestells 1 gelagerte Welle 15 trägt eine Kurbel 16, die mittels eines
Lenkers 17 mit dem Gleitstücke 2 verbunden ist und mittels der Handkurbel 18 (Fig. 2) des Hochheben und Senken desselben gestattet. 



   Am Gestell 1 sitzt auch ein Tisch 19, welcher Pfannen 20 zur Aufnahme der Arretierstift 21 des rahmenförmigen Wagebalkens 5 bei der Tiefstellung desselben besitzt. Nahe seinen beiden Enden ist jeder
Arm des Waagebalkens wieder rahmenartig ausgenommen, so dass die Schneiden 22 der Gehänge 23 doppel- seitig gelagert sind. Die Fig. 3, welche einen Schnitt durch die Gehänge des Wiegegefässes darstellt, ver- anschaulich diese Ausbildung und ist dieser Rahmenteil mit 5'bezeichnet. Die Schneiden 22 sind bogen-   förmig gekrümmt,   so dass sich die Gehänge 23 immer in die Mitte einstellen. Die Gehänge sind zur Auf- hängung de Wiegegefässes gabelförmig ausgebildet und nehmen zwischen ihren Zinken das zweiteilige, nach Art eines Baggergefässes aufklappbare Wiegegefäss 24,24'auf.

   Die beiden Teile desselben werden durch Ösen 25 schwingbar zusammengehalten, während die durch diese Ösen gehenden Bolzen 25'in der Gabel des Gehänges 23 gelagert sind und so eine gute Führung und leichte Beweglichkeit der Wiege-   gefässteile sichern.   Das Wiegegefäss spielt in einer Ausnehmung der Tischplatte 19. Die Teile 24 und 24' besitzen am oberen Rande nach aussen umgebogene Fortsätze 26 und 26', mit welchen sie beim Senken an den Rand der Ausnehmung in der Tischplatte anstossen und so das Wiegegefäss zur Entleerung bringen. 



   Am anderen Ende des Waagebalkens ist mittels Gehängen die Schale 27 aufgehängt, welche Gewichte, entsprechend der jeweils gewünschten Dosierung, aufnimmt. An diesem Ende besitzt der Waagebalken noch einen Kontakt   28,   welcher mit der Kontaktschraube 13 zusammenwirkt. 



   Zwischen der rahmenförmigen Ausnehmung des Waagebalkens ist an der Tischplatte 19 ein Ge- häuse 29 befestigt. In diesem Gehäuse sind zwei gegeneinander versetzt angeordnete Elektromagnete 30 

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 und 31 untergebracht, welche auf einen um eine   Achsel sohwingbaren   Anker 33 wirken. Der Anker trägt an einem Ende eine Kontaktfeder 34, während das andere verlängerte Ende einen Hammer 35 bildet, der gegen eine Rinne 36 schlagen kann. An einem Isolierstück 37 des   Gehäuses 29   ist eine Kontaktschraube 38 gelagert, gegen welche eine Schraubenfeder 39 die Feder 34 des Ankers 33 drückt.

   Die Rinne 36 ist an einem Schuber 40 (Fig. 5 und 6) befestigt und werden die Befestigungsschrauben 41   zweckmässig   nicht festgezogen, um die durch das Anschlagen des Ankerkopfes 35 an die Rinne 36 bewirkten   Erschütte-   rungen wirksamer zu machen. Der Schuber besitzt auch einen rechtwinkeligen Fortsatz 40'zur Aufnahme des Fülltrichters 42, dessen Rohransatz ein Schraubengewinde 43 besitzt, das sein Muttergewinde in zwei durch Federdruck zusammengehaltene Klemmbacken 44 und 45 findet. Die Klemmbacken 44 und 45 sind in Ausnehmungen des Fortsatzstückes 40'um Bolzen 46 und 47   schwingbar   gelagert ; die Andruckfeder sind mit 48 bezeichnet.

   Durch das Schraubengewinde 43 ist die Austrittsöffnung des Fülltrichters gegen die Rinne 36 beliebig fein einstellbar, wodurch die auf der Rinne angehäufte Menge   des Wägegutes geregelt werden kann. Das   grobe Einstellen des   Fülltrichters   von Hand aus geschieht nach Lösen der Klemmbacken. Der eine Klemmbacken 45 besitzt eine Verlängerung, mit der er in eine Ausnehmung 49 in der Nut 50 eingreifen kann, welche im Gehäuse 29 zur Aufnahme des Schubes 40 vorgesehen ist. Am   Schuberteile     40'ist   mittels einer Schraube   51   ein Schirm 52 lösbar befestigt, der ein Verstauben des abgleitenden Wägegutes verhindert.

   Am Auflager 3, welches den Waagebalken an seinen Schneiden hochheben kann, sind Arme 63 angebracht, welche den Ausschlag des Waagebalkens begrenzen. und ein vorzeitiges Öffnen des Wiegegefässes vor dem Senken des Waagebalkens verhindern. Am Tisch 19 ist unter der das Wiegegefäss aufnehmenden Ausnehmung ein Trichter 54 angebracht, welcher das entleerte Wägegut in dem Abfülltrichter 10 leitet. An der Unterseite des Tisches 19 ist noch eine Klemmschraube 55 isoliert befestigt, von der eine isolierte elektrische Leitung zur Kontaktschraube 38 führt. 



  Von dieser Kontaktschraube geht der Stromweg bei geschlossenen Kontakten über die Kontaktfeder 34, den Anker 33 und dessen Achse 32 durch das metallene Gehäuse 29 in die Windungen der hintereinandergeschalteten Spalen 30 und 31 und vom Ende der Spule 31 zu einer an der Unterseite des   Tisches 29 iso-   liert befestigten Kontaktfeder 56 und bei hochgehobenem   Gleitstücke   2 und Waagebalken 5 über das mit diesen Teilen metallisch verbundene   Kontaktstück   57, die genannten Teile und den Kontakt 28 am Waagebalken zur Kontaktschraube 13 und durch diese zur anderen Polklemmschraube 58. 



   Zur Abgabe der von dem   Wiegegefässe dosierten Mengen   in die einzelnen Packungen ist im Untergestell 59 des Gestelles 1 ein Schaltwerk vorgesehen, welches beim Hochheben des Waagebalkens in die Wägestellung nach erfolgter Entleerung des   Wiegegefässes   ein die Einzelpackungen aufnehmendes Lineal weiterschaltet. Dieses prismenförmige Lineal 60 ist in einer Rinne 61 (Fig. 2) des Untergestelles 59 verschiebbar gelagert und enthält in entsprechenden Abständen Lochungen 68 zur Aufnahme der Einzelpackungen. Die Rinne 61 besitzt eine seitliche Nut 63, durch die eine mit dem prismatischen Lineal 60 verbundene Zahnstange 64 in das Innere des Untergestelles 59 hineinragt.

   Zur Steuerung dieses Lineals dient ein auf der Welle 15 aufgesetztes Kurvenstück 65 (Fig. 2), in dessen Führungskurve 66 eine Führungsrolle 67 eingreift, die am einen Ende eines zweiarmigen, um eine Achse 68 schwingbaren Hebels 69 sitzt. Am anderen Ende dieses Hebels 69 ist ein Greifzahn 70 angelenkt, der unter dem Druck einer kleinen Feder in die Zähne der Zahnstange 64 eingreift und dieselbe bei jedem Hube um einen Zahn, der dem Abstande der einzelnen   Pa. ckungslöcher 62   entspricht, weiterschaltet. Der   Greifzahn   70 trägt auch eine Rolle   M,   gegen die ein von einem   Hebel ? betätigbarer Schieber 73   wirken kann, wenn die Vorschubvorrichtung ausser Tätigkeit gesetzt werden und das Lineal 60 frei verschiebbar gemacht werden soll. 



  Um nach   Volffifflung eämtlicher   im Lineal 60 vorgesehenen Teilpackungen ein weiteres Entleeren des Wiegegefässes zu verhindern, ist seitwärts an der Wand der Rinne 61 ein Hebel 74 vorgesehen, der mit seiner Nase 75 in die Rinne hineinragt und am Lineal60 unter dem Drucke einer kleinen Feder 76 schleift. 



  Ein am Hebel   74   angelenkter, in einer Ausnehmung des Gehäuses der Rinne 61   gleitender Bchuber 71   ragt in die Bahn des am Hebel 69 vorgesehenen Fortsatzes   18   und sperrt so die Betätigung der Hebe- 
 EMI2.1 
 Eine Klappe 79 hebt die Nase 75 dauernd aus der Bahn des Lineales 60, wenn die Sperrvorrichtung ausser Betrieb   gesetztrwerden   soll. 



   Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende : Das im Trichter 42 aufgegebene, zu dosierende Material gelangt auf die schräggestellte Rinne 36, wo es, je nach der Höhe des unteren Trichterrandes über der Rinne in einem grösseren oder kleineren Häufchen in natürlicher Böschung liegen bleibt. Beim 
 EMI2.2 
 wird derselbe freischwingend und senkt sich unter der Last des auf die Schale 27 aufgelegten Gewichtes, welches der gewünschten Dosierung entsprechend gewählt wird.

   Unter dem Zuge dieses Gewichtes liegt der Kontakt 28 auf der Kontaktschraube 13 auf, wodurch der Stromkreis der an den Polklemmen 55 und 58   anzuschliessenden   Stromquelle geschlossen ist und die   Elektromagnete 30 und : 11   erregt werden und ihren gemeinsamen Anker 33 anziehen.   Dadurch   schlägt der Kopf desselben gegen die Rinne 36 und bewirkt so ein   Abrieseln des W gegut1. Js in   das   Wiegegefäss.   Durch das Anziehen des Ankers wird der Kontakt zwischen 34 und 38-unterbrochen, worauf nach StromIoswerden der Elektromagnete die Feder 39 den Anker   zurückführt,   und das Spiel von vorne beginnt.

   Dieses Klopfen an der Rinne dauert nun an, 

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 bis so viel Material in das Wiegegefäss gerieselt ist, dass die Waage einspielt, wodurch der Stromkreis zwischen 28 und 13 unterbrochen wird und'dadurch das Klopfen aufhört. 



   Durch Drehen der Kurbel 18 wird sodann der Waagebalken gesenkt, wodurch das Wiegegefäss mit den Rändern 26 und   26'aufstösst,   sich öffnet und den Inhalt durch den Abfülltrichter in die in der korrespondierenden Ausnehmung 62 des Lineales 60 befindliche Packung entleert ; da der Trichter 10 an dem heb-und senkbaren Teile der Waage sitzt, wird er in die darunter befindliche Packung jedesmal eingesenkt und so ein Verstauben des Gutes verhindert.

   Wird nach erfolgter Abfüllung der Waagebalken mittels der Kurbel 18 wieder gehoben, so wird auch zunächst der Trichter 10 aus der Packung ausgehoben, dann durch die Steuerorgane 65, 69 und 70 das Lineal 60 weitergeschaltet und der durch das Senken der verschiebbaren Teile geöffnet gewesene Kontakt zwischen 56 und 57 wieder geschlossen, wodurch die Beschickung des Wiegegefässes und das ganze Spiel von vorne beginnt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Elektrische Wiege-und Dosiervorrichtung, deren Waagebalken zum Abwägen mittels einer um einen begrenzten Winkel schwenkbaren Welle angehoben wird und dabei eine elektrisch betätigte Klopfoder   Erschütterungsvorrichtung   für die Zuführungsrinne des Wägegutes einschaltet, während er zwecks Entleerens des Wägegutes wieder in seine unwirksame Stellung herabgesenkt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Waagebalken   (5)   einen geschlossenen Rahmen bildet, innerhalb dessen die nach Art eines Neefschen Hammers ausgebildete Klopfvorrichtung und die Zuführungsrinne untergebracht sind.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, deren Fülltrichter zwecks Regelung des Zulaufes von Wägegut zur Zuführungsrinne der Hohe nach verstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der mit Schraubengewinde (43) versehene Trichterauslauf zwischen gefederten (48) Klemmbacken (44, 45) mit Innengewinde sitzt, so dass seine Grobeinstellung durch Lüften der Klemmbacken, seine Feineinstellung mittels des Gewindes bewirkt werden kann.
    3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und. 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rinne mittels nicht festgezogener Schrauben mit Spielraum an ihrem Träger befestigt ist, damit die durch die Klopfvorrichtung hervorgerufenen Erschütterungen wirksamer werden.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Klopfvorriehtung von einem Anker (33) gebildet wird, der um eine zwischen zwei gegeneinander versetzten Elektromagneten (30 und 31) gelagerte Achse (32) schwingbar gelagert ist, um die Vorrichtung und den rahmenartigen Waagebalken (5) möglichst schmal machen zu können.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen auf eine Klinke (70) für die Vorschubvorrichtung des die Abfüllbehälter tragenden Lineals wirkenden Schuber (73), welcher ein Ausschalten der Vorschubvorrichtung gestattet.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch eine in die Bahn des Lineals (60) ragende, unter Federdruck stehende Nase (75), an welcher Nase ein Arretierstift (77) angelenkt ist, der nach Vorbeipassieren des Lineals (60) und dem dadurch bedingten Vortreten der Nase den Vorschubhebel (69 bzw. 78) und damit auch die Betätigungskurbel (18) der ganzen Vorrichtung sperrt.
AT118560D 1928-02-24 1928-02-24 Elektrische Wiege- und Dosiervorrichtung. AT118560B (de)

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