AT118102B - Einrichtung zum Ausschalten des Totganges von Getriebeschrauben, verzahnten Rädern od. dgl. - Google Patents

Einrichtung zum Ausschalten des Totganges von Getriebeschrauben, verzahnten Rädern od. dgl.

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AT118102B
AT118102B AT118102DA AT118102B AT 118102 B AT118102 B AT 118102B AT 118102D A AT118102D A AT 118102DA AT 118102 B AT118102 B AT 118102B
Authority
AT
Austria
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nuts
automatically
force
self
locking
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Application number
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English (en)
Inventor
Ottokar Ing Popelka
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke Wien
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zum Ausschalten des Totganges von Getriebeschrauben, verzahnten
Rädern od. dgl. 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   belasteten Keil od. dgl. erfolgen, der ständig in der Umfangsrichtung auf einander gegenüber stehende 'Anlageflächen an beiden Muttern drückt. 



  Ein weiteres Ausführungsbeispiel zeigt Fig. 3. Zwischen den zwei Muttern 9 und 10 liegen sternförmig angeordnet selbsthemmende Keile 11, die unter dem Druck einer Schlauchfeder 12 die beiden Muttern in der Achsenrichtung auseinanderzwängen, so dass jede ständig an einer der beiden Gewindeseiten der Schraube anliegt. Die Keilflächen 15 und 16 bilden zugleich die Führungen, längs deren sich die Muttern 9 und 10 kraftschlüssig gegeneinander abstützen. 



  Zwischen den Muttern kann auch unmittelbar eine in der Achsenrichtung wirkende Feder liegen, die wie bei der eingangs erwähnten bekannten Einrichtung die Muttern auseinanderdrückt0 Im Sinne der Erfindung muss aber eine Rückbewegung der Muttern etwa durch einen selbsttätig nachrückenden Teil oder ein sonstiges Gesperre verhindert werden, mit dem die Führungsflächen für die gegeneinander verstellbaren Teile verbunden sind. An diesen Flächen erfolgt die kraftschlüssige Kupplung der beiden Muttern für ihre gemeinsamen Bewegungen. 



  Die beschriebenen Einrichtungen sind mit Vorteil nicht nur bei Stossbohrmaschinen, sondern auch z. B. bei Drehbänken, Fräsmaschinen u. dgl. anwendbar, deren Zugspindel dauernd spielfrei laufen soll. Auch im Geräte-, Apparate-und Messinstrumentenbau hat die Erfindung Anwendungsmöglichkeiten, wenn eindeutiger Zusammenhang zwischen Drehbewegung einer Spindel und Bewegung der Eingriffselemente gefordert ist. Durch sinngemässe Abänderung der Ausführungsbeispiele kann die Erfindung auch auf Zahnräder u. dgl., z. B. Schneckenräder, Schnecken, Zahnstangen, vorteilhaft übertragen werden, überall wo es auf eine eindeutige Lage von treibendem und getriebenem Teil ankommt. 



  PATENT-ANSPRÜCHE : L Einrichtung zum Ausschalten des Totganges von Getriebeschrauben, verzahnten Rädern od. dgl.,   
 EMI2.1 
 bzw.   12)   und Führungen   (13   bzw. 14 bzw. 15, 16) derart verbunden sind, dass eine Verschiebung der Teile gegeneinander durch die Getriebekraft nicht möglich ist, so dass sich die Teile auch während der Kraftübertragung ständig aufeinander abstützen.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die die einzelnen Teile der Kraft- übertragungsorgane verbindenden Mittel als Gesperre ausgebildet sind, so dass ihre selbsttätige Verstellung bloss in einer Richtung möglich, eine selbsttätige Rückverstellung in der umgekehrten Richtung jedoch verhindert ist.
    3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch einen selbsttätig nachgestellten selbsthemmenden Keil als Gesperre (Fig. 3).
    4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der selbsthemmende Keil zugleich die Eingriffselemente in Bezug auf die zu übertragende Getriebekraft miteinander kraftschlüssig kuppelt.
    5. Einrichtung nach den Ansprüchen 1, 2,3 oder 4, gekennzeichnet durch zwei axial gegeneinander starr abgestützte Muttern, die beim Auftreten eines Totganges durch eine zwischen ihnen wirkende Kraft (Feder 8) selbsttätig gegeneinander verdreht werden (Fig. 2).
    6. Einrichtung nach Anspruch l oder einem der Unteransprüche, gekennzeichnet durch zwei Muttern, die bei Auftreten eines Totganges durch Federkraft od. dgl. in axialer Richtung gegeneinander verstellt werden, an einer selbsttätigen Rückverstellung jedoch durch ein Gesperre gehindert sind.
    7. Einrichtung nach Anspruch 1 oder einem der Unteransprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Muttern mittels Keilen gegeneinander axial verstellt werden, die sie zugleich in Bezug auf die durch das Schraubengetriebe übertragene Kraft starr kuppeln.
    8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere radiale Verstellkeile (11) um die Schraubenachse verteilt sind, auf die eine gemeinsame Feder (12) radial einwirkt.
    9. Einrichtung nach Anspruch 1 oder einem der Unteransprüche, insbesondere Vorschubmutter für Stossbohrmaschinen, gekennzeichnet durch eine zweiteilige Mutter, von der ein Teil festgelagert, der andere mittels selbsthemmender Keile und Feder selbsttätig gegen diesen bis zum spielfreien Anliegen axial verstellbar ist.
AT118102D 1927-09-17 1927-09-17 Einrichtung zum Ausschalten des Totganges von Getriebeschrauben, verzahnten Rädern od. dgl. AT118102B (de)

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AT118102T 1927-09-17

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1034942B (de) * 1952-09-25 1958-07-24 Rouchaud Et Lamassiaude Sarl E Vorrichtung zur Aufhebung des axialen Spieles von Schraubentrieben
DE19544575A1 (de) * 1995-11-30 1997-06-05 Hell Ag Linotype Spindelantrieb

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1034942B (de) * 1952-09-25 1958-07-24 Rouchaud Et Lamassiaude Sarl E Vorrichtung zur Aufhebung des axialen Spieles von Schraubentrieben
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