Betonfüsse für Holzmaste, bestehend aus mit dem Maste verschraubten geraden Pfählen aus Eisen- beton, sind vielfach bekannt. Um ein Faulen des Holzes an den Verbindungsstellen der Betonfüsse mit dem Maste möglichst zu vermeiden, werden solche Betonfüsse gemäss der Erfindung neu ausgestaltet. Erfindungsgemäss sind an den Verbindungsflächen der Betonfüsse mit dem Maste neben-und über- einanderliegende spitze oder kugelkappenförmige Zähne aus Beton, Eisen od. dgl. vorgesehen, wodurch die gesamte in Anspruch genommene Klemmfläche an dem Holzmast sehr gering wird und durch den von allen Seiten möglichen Luftzutritt zu diesen Flächen das nass gewordene Holz rasch trocknen kann.
Grössere, gleichzeitig in Anspruch genommene Klemmflächen, die mit der Zeit durch Laub, Staub,
Strassenkot u. dgl. sieh verkleben und zu Fäulnisherden Anlass geben, sind bei dem Betonfuss gemäss der Erfindung nicht vorhanden. Bei dem Betonfuss gemäss der Erfindung kann das abfliessende Regenwasser die Klemmstellen gut abspülen bzw. reinigen ; der Abfluss des Wassers wird auch am unteren Mastende durch keine Konstruktionsteile behindert und im gegebenen Fall können auch die Berührungsstellen von Hand aus, ohne dass ein Abbau des Mastes erforderlich, von unerwünschten Ablagerungen befreit werden.
In der Zeichnung ist a der Holzmast, b sind die beiden Eisenbetonpfähle und d die spitzen-oder kugelkappenfönnigen Vorsprünge aus Beton, Eisen oder anderem wetterbeständigen Material, die neben-und übereinanderliegen.
Durch die zweiteilige Form des Betonfusses ist der Einbau des Betonfusses bei aufgestellten und nur in der Erde schadhafte Masten leicht und ohne Gerüste möglich. Hiezu ist vorher nur am Mast an der Stelle k (Fig. 1 und 2) ein kleiner Schlitz einzusägen und nach Aufstellung und Versehraubung der beiden Betonpfähle b durch diesen Schlitz eine Zugsäge durchzustechen, um den ganzen Stamm durchschneiden zu können. Der in der Erde steckende Holzstumpf c kann dann durch Schrägstellung leicht entfernt werden (Fig. 2).
Um die Handhabung von der Erzeugungsstätte bis zum Verwendungsplatze der Betonpfähle zu erleichtern, sind die Pfähle erfindungsgemäss so ausgeführt, dass die zu einem Mast erforderlichen zwei Pfähle b, b verkehrt zusammengelegt einen fast zylindrischen und dadurch rollbare Körper bilden (jeder Teil hat einen fast vollen halbkreisförmigen Querschnitt) (Fig. 3). Beide Betonteile werden mit in Rillen eingelegten Drähten für den Transport verschnürt0
Bei ungünstigen Bodenverhältnissen können zur gleichmässigen Belastung beider Betonsäulen zwischen ihnen Platten aus Beton od. dgl. angeordnet werden, die die beiden Pfähle gegenseitig versteifen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Betonfuss für Holzmaste, bestehend aus zwei rechts und link neben dem Mast angeordneten, geraden Betonsäulen, dadurch gekennzeichnet, dass die aus dem Erdboden ragenden Teile der Betonsäulen b an den Berührungsflächen mit dem Mast neben-und übereinanderliegende, spitze oder kugelkappenförmige Vorsprünge (d) aus Beton, Eisen oder anderem wetterbeständigem Material aufweisen, so dass die Berührungsflächen zwischen Mast und Betonfuss möglichst klein und von allen Seiten von Luft umspült sind.
2. Betonfuss für Holzmaste nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die zu einem Mast erforderlichen Eisenbetonsäulen (b, b) zusammengelegt einen kreisrunden Querschnitt ergeben (Fig. 3).
**WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.