AT410285B - Kinder-spielhaus - Google Patents

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AT410285B AT20242000A AT20242000A AT410285B AT 410285 B AT410285 B AT 410285B AT 20242000 A AT20242000 A AT 20242000A AT 20242000 A AT20242000 A AT 20242000A AT 410285 B AT410285 B AT 410285B
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    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H33/00Other toys
    • A63H33/008Playhouses, play-tents, big enough for playing inside

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Description

AT 410 285 B
Die Erfindung betrifft ein Kinder-Spielhaus umfassend eine auf seiner Aufstellfläche angeordnete, vorzugsweise durch eine Sandkiste gebildete Spielzone, die von Holzsäulen begrenzt ist, mittels welcher Holzsäulen im Abstand oberhalb dieser Spielzone eine ein Holz-Haus tragende Holz-Plattform gehalten ist, welche Holz-Plattform mehrere, vorzugsweise vier, beabstandet parallel zueinander und zwischen den Holzsäulen verlaufende Unterzüge aufweist, auf welchen Planken festgelegt sind, wobei die Holzsäulen die Holz-Plattform überragend ausgeführt sind und mit ihren die Holz-Plattform nach oben überragenden Abschnitten die Eckstiele des Holz-Hauses bilden.
Eine solche mit Abstand vom Boden angeordnete Plattform bildet eine Abdachung für den direkt unter ihm liegenden Boden-Abschnitt, d.h. hält direkte Sonneneinstrahlung sowie Niederschlag von ihm ab. Man kann sich daher selbst bei an sich für das Spielen im Freien nicht optimalen Witterungsbedingungen unter einer solchen Plattform aufhalten.
In der US-PS-5 151 069 wird ein Pfahlbau für Kinderspielplätze beschrieben, welcher eine Vielzahl von im Boden verankerten, vertikalen Holzsäulen umfaßt. Jeweils vier dieser Holzsäulen sind in den Eckpunkten von Rechtecken angeordnet und halten eine zwischen ihnen angeordnete, rechteckige Plattform. Die Befestigung der Plattform an den Holz-Säulen erfolgt mittels Schrauben, die durch in die Holzsäulen eingearbeitete Bohrungen hindurch geführt sind und in Gewinde ein-greifen, die an der Plattform festgelegt sind. Die in Fig.1 der US-PS-5 151 069 ganz rechts außen dargestellten Säulen sind die Plattform überragend ausgeführt und an ihren oberen Stirnenden ist ein Dach festgelegt. Zwischen zwei einander gegenüberliegenden Seitenkanten dieser Plattform und den über diesen liegenden Dachkanten ist jeweils eine Seitenwand, bestehend aus einer Vielzahl zueinander beabstandeter Stäbe, festgelegt. Damit ist in diesem Bereich ein Holz-Haus gebildet, das in einigem Abstand zum Boden auf Holzsäulen festgelegt ist. Die Plattform umfaßt einen Rahmen, dessen einzelne Stege L-förmigen Querschnitt aufweisen. Zusätzlich können zwischen zwei einander gegenüber liegenden Rahmen-Stegen verlaufende Profilträger vorgesehen sein. Auf den Rahmen-Stegen und den Profilträgern liegen Holzplanken auf.
Die US-PS-4 262 900 zeigt ein Bauwerk für Kinderspielplätze, welches eine Vielzahl von verschiedenen Turn- und Sportgeräten aufweist. Unter anderem ist auch ein Haus vorgesehen, das mittels A-förmiger Stützen sowie diversen, unterhalb seines Fußbodens angeordneter Turngeräte in einigem Abstand über dem Boden gehalten wird. Dieses Haus ist - wie insbesondere aus Fig.2 hervorgeht- im Grundriß kleiner als die Plattform, auf welcher es steht.
Bei solchen und ähnlichen Kinder-Spielhaus-Konstruktionen, die ein im Abstand vom Boden angeordnetes Haus aufweisen, wie z.B. Baumhütten, erweisen sich u.a. die Kräfte, welche vom Wind auf dieses Haus ausgeübt werden, als problematisch: Diese können Ausmaße annehmen, die zum Umdrücken und damit verbunden zur Zerstörung des Hauses führen. Für die sichere Benutzung eines derartigen Hauses ist weiters ein stabile Konstruktionsweise der Plattform wesentlich.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Kinder-Spielhaus der eingangs angeführten Art anzugeben, welches Witterungseinflüsse besonders gut von seiner Aufstellfläche abhält, welches dabei gleichzeitig besonders beständig gegen Wind-Umbruchkräfte ausgeführt ist und welches ferner eine stabile und dennoch material-unaufwendig konstruierte Plattform aufweist.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die parallel zur Spielzone verlaufende Holz-Plattform die Spielzone allseitig überragend und - wie an sich bekannt - das Holz-Haus im Grundriß kleiner als die Holz-Plattform ausgebildet ist, daß an die äußersten beiden Unterzüge jeweils mehrere, vorzugsweise vier, rechtwinkelig zu diesen verlaufende Balkonaufleger mit ihren Stirnseiten angestoßen und mit diesen Unterzügen verbunden, vorzugsweise verschraubt, sind, wobei auch auf den Balkonauflegern Planken festgelegt sind, daß die Holz-Plattform mit den Unterzügen und Balkonauflegern auf an den Holzsäulen festgelegten Auflegern aufliegt und daß die Außenbeplankung zumindest einer parallel zu den Unterzügen verlaufenden Wand des Holz-Hauses durch die Holz-Plattform hindurch gezogen und an einem Aufleger festgelegt ist, wobei im Bereich der Balkonaufleger bzw. der Unterzüge in die Außenbeplankung Durchbrechungen eingearbeitet sind, durch welche die Balkonaufleger bzw. Unterzüge durchgesteckt sind und deren untere Begrenzungsflächen auf derselben Höhe wie die Oberseite der Aufleger liegen.
Durch die Ausbildung der Plattform als die Spielzone allseitig überragend ergibt sich eine besonders gute Abdachung dieser Spielzone. Es werden insbesondere auch leicht schräg einfallender Niederschlag und leicht schräg einfallendes Sonnenlicht von der Spielzone abgehalten. 2
AT 410 285 B
Das Hindurchziehen der Außenbeplankung durch die Holz-Plattform und das Vorsehen von Durchbrechungen in dieser Außenbeplankung, durch welche die Balkonaufleger hindurch gesteckt sind, führt zu einer Verbreiterung der Auflagefläche für die Balkonaufleger, sodaß diese besser gegen Wegkippen nach unten gesichert sind. Es ist dadurch möglich, die Balkonaufleger als sich nicht über die gesamte Breite der Holz-Plattform erstreckend, sondern in der dargelegten Weise als kurze und deshalb einfach und material-unaufwendig herzustellende Holzbalken auszubilden.
Die Ausbildung der Eckstiele des Holz-Hauses durch die die Plattform tragenden Holzsäulen führt zu einer besonders hohen Gesamtstabilität des Kinder-Spielhauses, insbesondere ist eine Beschädigung des Hauses durch Wind praktisch ausgeschlossen.
Ein Umdrücken der gesamten Kinder-Spielhaus-Konstruktion ist ebenfalls äußerst unwahrscheinlich, weil die Holzsäulen in Zusammenwirkung mit den zwischen ihnen angeordneten Auflegern eine besonders stabile Rahmenkonstruktion bilden.
In Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß in den Eckbereichen der Holz-Plattform spitze, vorzugsweise 45°ige, Winkel mit den Unterzügen und den Balkonträgem einschließende Eck-Balkonträger angebracht sind, die mit ihren ersten Stirnseiten an die Holzsäulen angestoßen und mit diesen verbunden, vorzugsweise verschraubt, sind.
Die Stabilität der Plattform in ihren Eckbereichen läßt sich so mit besonders geringem Aufwand erhöhen.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann ein entlang der Berandung der Holz-Plattform verlaufendes Holz-Geländer vorgesehen sein.
Die Betriebssicherheit des erfindungsgemäßen Kinder-Spielhauses kann hiermit mit vergleichsweise geringem Aufwand deutlich erhöht werden.
In diesem Zusammenhang kann vorgesehen sein, daß das Holz-Geländer eine erste Unterbrechung aufweist, an welche eine Aufstiegsmöglichkeit, wie z.B. eine Leiter oder vorzugsweise eine Holz-Treppe angeschlossen ist.
Die Plattform bzw. das auf ihr angeordnete Haus sind somit besonders einfach zugänglich.
In diesem Zusammenhang kann in weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen sein, daß im Bereich der ersten Unterbrechung an den die Aufleger überragenden Abschnitten zumindest zweier Unterzüge Balken befestigt, vorzugsweise angeschraubt, sind, an der Oberseite welcher Balken Planken festgelegt sind. Damit läßt sich eine ein besonders bequemes Betreten der Pratt-form ermöglichende Verbreiterung des zwischen dem Holz-Haus und dem Holz-Geländer liegenden Balkons mit vergleichsweise geringem technischen Aufwand erreichen.
In Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß das Holz-Geländer eine zweite Unterbrechung aufweist, an welche eine Rutsche angeschlossen ist.
Das erfindungsgemäße Kinder-Spielhaus wird somit als Abstützung für eine Rutsche verwendbar, sodaß gesondert vorzusehende Rutschen-Abstützungen eingespart werden können.
Die Erfindung wird unter Bezugnahme auf die beigeschlossenen Zeichnungen, in welchen ein besonders bevorzugtes Ausführungsbeispiel dargestellt ist, näher beschrieben. Dabei zeigt:
Fig. 1 ein erfindungsgemäßes Kinder-Spielhaus im Schrägriß;
Fig.2 die Holz-Plattform 4 eines erfindungsgemäßen Kinder-Spielhauses im Schrägriß bei weggelassener Beplankung;
Fig.3 die Holz-Plattform 4 der Fig.2 bei Betrachtung von unten;
Fig.4 einen entlang der in Fig.3 eingezeichneten Linie IV-IV geführten Schnitt durch die Holz-Plattform 4 der Fig.3,
Fig.5 einen entlang der in Fig.3 eingezeichneten Linie V-V geführten Schnitt durch die Holz-Plattform 4 der Fig.3 und
Fig.6 die Holz-Plattform 4 des erfindungsgemäßen Kinder-Spielhauses der Fig. 1-4 im Aufriß.
Ein erfindungsgemäßes Kinder-Spielhaus umfaßt neben einem Haus im engeren Sinn, also einer Räumlichkeit, die mittels Wänden und einem Dach gegen die Umwelt abgeschlossen ist, eine Spielzone 1. Diese Spielzone 1 ist auf der Aufstelifläche 2 des Kinder-Spielhauses angeordnet, wobei unter „Aufstellfläche“ im Rahmen dieser Beschreibung und den angeschlossenen Ansprüchen jener Abschnitt des Bodens zu verstehen ist, auf welchem das erfindungsgemäße Kinder-Spielhaus aufgestellt ist. Als Aufstellfläche 2 kommen beispielsweise ein Garten, ein Park, ein öffentlicher Kinderspielplatz od. dgl. in Frage.
Die Spielzone 1 kann beliebig ausgestaltet, beispielsweise durch eine Rasen- oder Grasfläche, 3
AT 410 285 B durch eine freie Erdfläche od. dgl. gebildet sein. Vorzugsweise wird die Spielzone 1 - so wie in den beigeschlossenen Zeichnungen dargestellt - allerdings durch eine Sandkiste gebildet.
In den Ecken der Spielzone 1 sind diese Spielzone 1 begrenzende Holzsäulen 6 angeordnet, die in vertikaler Richtung und somit in rechtem Winkel zur Aufstellfläche 2 verlaufen. In einigem Abstand oberhalb der Spielzone 1 liegt eine Holz-Plattform 4, die mit den Holzsäulen 6 verbunden ist und so von diesen Holzsäulen 6 getragen wird. Auf dieser Plattform 4 ist ein Holz-Haus 5 aufgebaut.
Die Spielzone 1 ist - genauso wie die weiter unten noch näher erläuterte - Rutsche 27 und die Holztreppe 24 nicht direkt auf die Aufstellfläche 2 aufgesetzt, vielmehr sind Beton-Fundamente 3 vorgesehen, auf welchen Spielzone 1, Rutsche 27 und Holztreppe 24 aufliegen. Diese Fundamente 3 sind zwar nicht zwingend vorzusehen, sie erhöhen aber die Standfestigkeit des erfindungsgemäßen Kinder-Spielhauses und verhindern, daß seine Holzkomponenten mit dem stets (erd-)feuchten Untergrund in Kontakt kommen, was zu einer rasch ablaufenden Verwesung dieser Holzkomponenten führen würde.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich vornehmlich auf die konstruktive Ausgestaltung der Holz-Plattform 4:
Diese Plattform 4 weist einen größeren Grundriß als die Spielzone 1 auf und überragt damit diese Spielzone 1 allseitig. Dies geht zum einen schon aus Fig.1 hervor, wird aber besonders bei Betrachtung der Fig.2 und 4 deutlich, wo in den Bereich außerhalb der von den Holzsäulen 6 begrenzten Fläche hinausragende Teile der Holz-Plattform 4 zu erkennen sind. Die Holz-Plattform 4 bildet aufgrund dieser größeren Ausführung eine wirksame Abdachung der Spielzone 1.
Die Holz-Plattform 4 weist im wesentlichen zwei Baugruppen auf. Die erste dieser Baugruppen umfaßt die in den Fig.2 bis 5 erkennbaren tragenden Elemente der Holz-Plattform 4, nämlich die Unterzüge 10 und die Balkonaufleger 11.
Die zweite Baugruppe ist durch die Planken 9 gebildet, welche an den Oberseiten der tragenden Elemente festgelegt sind. Zu Wahrung der Übersichtlichkeit der Zeichnungen sind in Fig.3 nur fünf solcher Planken 9 eingezeichnet, es versteht sich aber von selbst, daß in der Realität derartige Planken 9 die gesamte Oberfläche der Plattform 4 überziehen. Orientierung und gegenseitige Beabstandung dieser Planken 9 sind dabei nicht erfindungswesentlich. Damit Regenwasser besser abfließen kann, hat es sich aber als günstig erwiesen, die außerhalb des Hauses 5 verlaufenden Planken 9, die den Boden des Balkons bilden, wie in Fig.3 dargestellt mit geringfügigem Abstand zueinander zu verlegen.
Die innerhalb des Hauses 5 befindlichen Planken 9 werden zwecks Herstellung eines durchgängigen Haus-Fußbodens ohne nennenswerten Abstand verlegt.
An tragenden Elementen weist die Holz-Plattform 4 mehrere Unterzüge 10 auf, die beabstan-det parallel zueinander verlaufen. Diese Unterzüge 10 erstrecken sich über die gesamte Breite der Plattform 4. Die genaue Anzahl dieser Unterzüge 10 ist nicht erfindungswesentlich und wird der Gesamtgröße der Plattform 4 entsprechend gewählt. Die in den beigeschlossenen Zeichnungen dargestellten vier Unterzüge 10 sind sohin lediglich beispielhaft zu verstehen.
Neben den Unterzügen 10 gibt es Balkonaufleger 11. Diese weisen denselben Querschnitt wie die Unterzüge 10 auf, erstrecken sich aber nicht über die Gesamtbreite der Plattform 4, sondern im wesentlichen nur über den außerhalb des Holz-Hauses 5 liegenden Balkon-Bereich der Plattform 4.
Die Balkonaufleger 11 sind rechtwinkelig zu den Unterzügen 10 verlaufend ausgerichtet und mit ihren Stirnseiten 12 an die äußersten beiden Unterzüge 10 angestoßen. Die Balkonaufleger 11 sind mit diesen äußersten beiden Unterzügen 10 verbunden, was beispielsweise mittels Nägel, durch Verleimung od. dgl. erfolgen kann. Als besonders günstig, weil einfach zu realisieren und eine relativ hohe Verbindungsfestigkeit mit sich bringend, hat sich erwiesen, pro Balkonträger 11 eine einzige Schraube 13 vorzusehen, die durch die äußersten Unterzüge 10 hindurch in die Stirnseite 12 des Balkonträgers 11 hinein geschraubt ist.
Im Ausführungsbeispiel der beigeschlossenen Zeichnungen sind insgesamt acht solche an den Unterzügen 10 festgelegte Balkonaufleger 11 vorgesehen, wobei auch diese Anzahl bloß beispielhaft zu verstehen und der Größe der Plattform 4 entsprechend zu wählen ist.
Um der Plattform 4 auch in den Eckbereichen eine ausreichende Tragfähigkeit zu verleihen, können dort spitze Winkel, vorzugsweise 45°, mit den Unterzügen 10 und den Balkonauflegern 11 4
AT 41 0 285 B einschließende Eck-Balkonträger 14 abgebracht werden. Diese Eck-Balkonträger 14 sind so wie die Balkonträger 11 kurze, d.h. sich nur über den Bereich des Balkons erstreckende Vierkant-Holzstücke. Sie sind mit ihren ersten Stirnseiten an die Holzsäulen 6 angestoßen und mit diesen verbunden. Diese Verbindung erfolgt vorzugsweise wieder mittels einer einzigen Schraube 15, die durch die Holzsäule 6 hindurch in die Stirnseite der Eck-Balkonträger 14 eingeschraubt ist. Der Eck-Balkonträger 14 kann in die Holzsäule 6 eingezapft sein, wozu in die Holzsäule 6 eine dem Querschnitt des Eck-Balkonträgers 14 entsprechende Ausnehmung eingearbeitet ist.
Zur Verbindung der Plattform 4 mit den Holzsäulen 6 sind Aufleger 16 vorgesehen. Diese sind durch Vierkant-Hölzer gebildet, die horizontal jeweils zwischen zwei einander benachbarten Holzsäulen 6 verlaufen und an diesen Holzsäulen 6 festgelegt sind. Die Art und Weise dieser Festlegung kann grundsätzlich beliebig gewählt werden, als vorteilhaft hat sich wegen der damit erreichbaren besonders hohen Verbindungsfestigkeit erwiesen, die Stirnseiten der Aufleger 16 in die Holzsäulen 6 einzuzapfen.
Weiters können schräg zu den Holzsäulen 6 und den Auflegern 16 verlaufende Abstützstreben 17 vorgesehen sein, die einerends an den Holzsäulen 6 und andererends an den Unterseiten der Aufleger 16 festgelegt, insbesondere angenagelt und/oder angeschraubt sind. Diese Abstützstreben 17 können allein oder in Kombination mit dem Einzapfen der Aufleger 16 vorgesehen sein.
Die Holz-Plattform 4 wird mit ihren Unterzügen 10 und Balkonträgern 11 auf diese Aufleger 16 aufgelegt, wobei sämtliche Unterzüge 10 zwischen den Holzsäulen 6 zu liegen kommen. Die Balkonträger 11 liegen dabei mit ihren unmittelbar an die Stirnseiten 12 anschließenden Abschnitten auf einem Aufleger 16 auf (vgl. Fig.4).
Um die Fläche, mit der sich die Balkonträger 11 auf mit den Holzsäulen 6 in Verbindung stehenden Bauteilen abstützen, zu vergrößern, ist folgendes vorgesehen:
Die Holzsäulen 6 dienen nicht nur zur Halterung der Aufleger 16, sondern sind die Holz-Plattform 4 überragend ausgeführt und bilden mit ihren die Holz-Plattform 4 nach oben überragenden Abschnitten 18 (vgl. die strichlierte Darstellung derselben in Fig.1) die Eckstiele des Holz-Hauses 5, an welchen die Außenbeplankungen 19 der Wände des Holz-Hauses 5 festgelegt sind. Hieraus ergibt sich, daß der Grundriß des Holz-Hauses 5 der Spielzone 1 entspricht und somit kleiner als die Plattform 4 ist.
Die Außenbeplankung 19 zumindest einer parallel zu den Unterzügen 10 verlaufenden Wand des Holz-Hauses 5 ist durch die Holz-Plattform 4 hindurch gezogen (vgl. Fig.4-6). In der Regel sind die Außenbeplankungen 19 aller vier Wände durch die Holz-Plattform 4 hindurch gezogen.
Im Bereich der Balkonaufleger 11 bzw. der Unterzüge 10 sind in die Außenbeplankung 19 Durchbrechungen 20 eingearbeitet, durch welche die Balkonaufleger 11 bzw. Unterzüge 10 durchgesteckt sind. Die unter der Plattform 4 liegenden Abschnitte der Außenbeplankung 19 überragen die Aufleger 16 zumindest abschnittsweise und sind mit diesen die Aufleger 16 überragenden Abschnitten mit den Auflegern 16 verbunden, vorzugsweise vernagelt oder verschraubt.
Die unteren Begrenzungsflächen 21 der Durchbrechungen 20 liegen auf derselben Höhe wie die Oberseite der Aufleger 16 und bilden damit eine erweiterte Auflagefläche für die Balkonaufleger 11 bzw. die Unterzüge 10 (vgl. insbesondere Fig.4 und 6).
Auf der Plattform 4 ist neben dem Holz-Haus 5 ein entlang der Berandung der Holz-Plattform 4 verlaufendes Holz-Geländer 22 festgelegt. Zwischen den Wandungen des Holz-Hauses 5 und diesem Geländer 22 ist ein Balkon ausgebildet.
Damit die Plattform 4 und das Holz-Haus 5 trotz dieses Geländers 22 zugänglich bleiben, weist das Geländer 22 eine erste Unterbrechung 23 auf. An diese ist eine Aufstiegsmöglichkeit, wie z.B. eine Leiter oder vorzugsweise eine Holz-Treppe 24 angeschlossen.
Im Bereich dieser ersten Unterbrechung 23 ist der Balkon breiter als sonst ausgeführt, wozu -wie in Fig.3 mit strichpunktierten Linien eingezeichnet - zwei Unterzüge 10 mit Hilfe zweier an den die Aufleger 6 überragenden Abschnitten dieser Unterzüge 10 befestigten, vorzugsweise angeschraubten, Balken 25 verlängert sind. Auch an der Oberseite dieser Balken 25 sind Planken 9 festgelegt.
Im Holz-Geländer 22 ist eine zweite Unterbrechung 26 vorgesehen, an welche eine Rutsche 27 angeschlossen ist. Im Zusammenhang mit dieser Rutsche 27 erweist sich die erfindungsgemäße Ausbildung der Plattform 4 als die Spielzone 1 überragend als besonders vorteilhaft: Hiermit wird nämlich die Rutsche 27 von der Berandung der Spielzone 1 weg verschoben, womit sich zwischen 5

Claims (6)

  1. AT 410 285 B der Spielzone 1 und der Rutsche 27 ein Freiraum ergibt, der ausreichend breit und hoch ist, um ein problemloses Durchgehen zwischen Spielzone 1 und Rutsche 27 zu ermöglichen. Beim in den beigeschlossenen Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiel sind Spielzone 1, Holz-Plattform 4 und Holz-Haus 5 jeweils quadratisch ausgeführt. Die Erfindung ist hierauf aber nicht eingeschränkt, vielmehr können die genannten Komponenten beliebige geometrische Gestalt aufweisen. Insbesondere wäre es denkbar, diese (regelmäßig) sechseckig auszuführen, was das Vorsehen von sechs Holzsäulen 6 erfordert. Die sechseckige Gestalt der Plattform 4 kann durch entsprechend unterschiedlich lange Unterzüge 10 bzw. Balkonaufleger 11 erreicht werden (die jeweils außen liegenden Unterzüge 10 bzw. Balkonaufleger 11 müssen dabei kürzer als die innen liegenden ausgeführt sein). PATENTANSPRÜCHE: 1. Kinder-Spielhaus umfassend eine auf seiner Aufstellfläche angeordnete, vorzugsweise durch eine Sandkiste gebildete Spielzone (1), die von Holzsäulen (6) begrenzt ist, mittels welcher Holzsäulen (6) im Abstand oberhalb dieser Spielzone (1) eine ein Holz-Haus (5) tragende Holz-Plattform (4) gehalten ist, welche Holz-Plattform (4) mehrere, vorzugsweise vier, beabstandet parallel zueinander und zwischen den Holzsäulen (6) verlaufende Unterzüge (10) aufweist, auf welchen Planken (9) festgelegt sind, wobei die Holzsäulen (6) die Holz-Plattform (4) überragend ausgeführt sind und mit ihren die Holz-Plattform (4) nach oben überragenden Abschnitten (18) die Eckstäele des Holz-Hauses (5) bilden, dadurch gekennzeichnet, daß die parallel zur Spielzone (1) verlaufende Holz-Plattform (4) die Spielzone (1) allseitig überragend und - wie an sich bekannt - das Holz-Haus (5) im Grundriß kleiner als die Holz-Plattform (4) ausgebildet ist, daß an die äußersten beiden Unterzüge (10) jeweils mehrere, vorzugsweise vier, rechtwinkelig zu diesen verlaufende Balkonaufleger (11) mit ihren Stirnseiten (12) angestoßen und mit diesen Unterzügen (10) verbunden, vorzugsweise verschraubt, sind, wobei auch auf den Balkonauflegern (11) Planken (9) festgelegt sind, daß die Holz-Plattform (4) mit den Unterzügen (10) und Balkonauflegern (11) auf an den Holzsäulen (6) festgelegten Auflegern (16) aufliegt und daß die Außenbeplankung (19) zumindest einer parallel zu den Unterzügen (10) verlaufenden Wand des Holz-Hauses (5) durch die Holz-Plattform (4) hindurch gezogen und an einem Aufleger (16) festgelegt ist, wobei im Bereich der Balkonaufleger (11) bzw. der Unterzüge (10) in die Außenbeplankung (19) Durchbrechungen (20) eingearbeitet sind, durch welche die Balkonaufleger (11) bzw. Unterzüge (10) durchgesteckt sind und deren untere Begrenzungsflächen (21) auf derselben Höhe wie die Oberseite der Aufleger (16) liegen.
  2. 2. Kinder-Spielhaus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den Eckbereichen der Holz-Plattform (4) spitze, vorzugsweise 45°ige, Winkel mit den Unterzügen (10) und den Balkonträgern (11) einschließende Eck-Balkonträger (14) angebracht sind, die mit ihren ersten Stirnseiten an die Holzsäulen (6) angestoßen und mit diesen verbunden, vorzugsweise verschraubt, sind.
  3. 3. Kinder-Spielhaus nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein entlang der Berandung der Holz-Plattform (4) verlaufendes Holz-Geländer (22).
  4. 4. Kinder-Spielhaus nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Holz-Geländer (22) eine erste Unterbrechung (23) aufweist, an welche eine Aufstiegsmöglichkeit, wie z.B. eine Leiter oder vorzugsweise eine Holz-Treppe (24) angeschlossen ist.
  5. 5. Kinder-Spielhaus nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der ersten Unterbrechung (23) an den die Aufleger (6) überragenden Abschnitten zumindest zweier Unterzüge (10) Balken (25) befestigt, vorzugsweise angeschraubt, sind, an der Oberseite welcher Balken (25) Planken (9) festgelegt sind.
  6. 6. Kinder-Spielhaus nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Holz-Geländer (22) eine zweite Unterbrechung (26) aufweist, an welche eine Rutsche (27) angeschlossen ist. 6 AT 410 285 B HIEZU 5 BLATT ZEICHNUNGEN 7
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102004062065A1 (de) * 2004-12-23 2006-07-13 Joachim Bahr Gartenhäuser mit aufgesetzten und abnehmbaren Kinderspielhäusern oder Gerätehäusern und angelehnten Spielgeräten

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US4262900A (en) * 1977-07-08 1981-04-21 Vinson James D Playground set
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