AT117696B - Schleifvorrichtung für Messer, insbesondere Rasiermesser und andere Schneidwerkzeuge. - Google Patents

Schleifvorrichtung für Messer, insbesondere Rasiermesser und andere Schneidwerkzeuge.

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AT117696B
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rollers
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Alfred Von Ing Barris
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Alfred Von Ing Barris
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  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Schleif Vorrichtung   für Messer, insbesondere Rasiermesser und andere Schneidwerkzeuge. 



   Die Erfindung bezieht sich auf Schleifvorrichtungen für Messer u. dgl. jener Art, bei welchen zwei gegenläufig angetriebene Schleifwalzen vorgesehen sind. 



   Die Erfindung besteht darin, dass am Umfange der Walzen in sieh geschlossene, zueinander parallele Nuten angeordnet sind, die in schräg zu den Walzenachsen liegenden Ebenen sieh befinden und mit den durch die Nuten gebildeten Bunden wechselweise ineinander greifen. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise als   Sehleifvorrichtung   für Blattklingen von Rasiervorrichtungen veranschaulicht. Die Fig. 1 und 2 zeigen die Vorrichtung in Seitenund Vorderansicht, Fig. 3 zeigt eine Draufsicht mit Schnitt durch eine Walze bei abgehobenem   Gehäusedeckel.   Fig. 4 zeigt den Deckel der Vorrichtung im Schaubild. 



   In den Seitenwänden eines schachtelförmigen Gehäuses 1 sind je zwei Lagerhülsen 2,3 in Schlitzen   4,   5 verschiebbar und feststellbar. Die Hülsen 2,3 dienen zur Lagerung zweier nebeneinander liegender Schleifwalzen 6,7, deren Antrieb mittels einer am Gehäuse gelagerten Kurbel 8 über ein Zahnrad 9 erfolgt, welches in ein breites Zahnrad 10 eingreift, das mit dem Antriebsrad 11 der Walze 6 und einem in das Antriebsrad 12 der Walze 7 eingreifenden Zwischenrad 13 in Eingriff steht. Am Gehäuseboden ist eine Zwinge 14 zur Festlegung der Vorrichtung an einer Tischplatte vorgesehen.

   Der Gehäusedeckel 15 (Fig. 4) ist der Form der Walzen angepasst und besitzt oberhalb der   Berührungslinie   der Walzen einen Schlitz   its 16   sowie einen aufragenden   Führungslappen 17 für   die zu schleifende Klinge. 



   Die Walzen weisen am Umfang verlaufende, in sich geschlossene, in parallelen Ebenen liegende Nuten, die in schräger Richtung zu den Achsen verlaufen und wechselweise mit den durch die Nuten gebildeten Bünden ineinandergreifen. Durch diese Ausbildung (Fig. 3) wird eine besonders einfache Bauart möglich. Die Walzen können dann durch Zusammenspannen von zur Drehachse schrägstehenden Lederscheiben 27 und Beilagscheiben 28 mittels Spannschrauben 29 erzeugt werden, wobei die Umflächen der Lederscheiben 27 einer Walze alle in einer Zylinderfläche liegen. 



   Um ein dauerndes Festsitzen der   Lederscheiben   in den Nuten zu erzielen, werden sie nach dem Aufbringen auf die Walze zum Schrumpfen gebracht, was in der Weise geschehen kann, dass die mit den Scheiben versehene Walze in eine kochende Emulsion eines üblichen Schleifstaubs eingelegt wird. Die Scheiben nehmen hiebei den Schleifstaub auf und erfahren neben einer Härtung eine Schrumpfung, wodurch sie sich fest in die Nuten einpressen. 



   Der Träger 20 der zu schleifende Blattklinge 19 besteht aus einem ebenen Stück Blech mit zwei Warzen   21,   die die flach anliegende Klinge gegen Verschiebung sichern und so angeordnet sind, dass die zu schleifende Schneide 22 frei vorragt. Die Warzen 21 treten beim Einsetzen des Trägers 20 zwischen die Walzen in Schlitze 23 des Lappens   17   ein, wodurch eine Bewegung des Klingenhalters in der Richtung der Walzenachse verhindert wird. Derselbe ist am Ende eines Federdrahtes 24 gelagert, dessen anderes Ende am Unterbau der Vorrichtung bei 25 festgelegt ist. Der Draht bildet im vorliegenden Falle eine mehrfache Schleife 26. Infolge der Federkraft wird der Klingenhalter leicht niedergedrückt, so dass der Rand der Klinge beim Beginn der Drehung der Walzen von diesen erfasst werden kann.

   Die eigenartige Lagerung des Klingenträgers hat zur Folge, dass dieser Schwingungen senkrecht zur Richtung der Walzenachsen eingehen kann, die Klinge somit elastisch gehalten ist. 



   Bei der Drehung der Walzen wird die Schneide der Klinge beiderseits von den zur Drehachse schrägstehenden Lederscheiben geschärft, wobei die Hin-und Herbewegung beim Abziehen von Rasiermessern nachgeahmt wird. 

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   Die   beEchdebeEe VoiiieMung kaBn   naturgemäss auch zum Schleifen von   Basimmessern, Taschen-     messern und ändern Schneidwerkzeugen   Verwendung finden, 
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schleifvorrichtung mit zwei gegenläufig angetriebenen Walzen, gekennzeichnet durch am Umfange der Walzen verlaufende, in sich geschlossene, zueinander parallele Nuten, die in schräg zu den Achsen befindlichen Ebenen liegen und mit den durch die Nuten gebildeten Bünden wechselweise ineinandergreifen. 
 EMI2.1 


Claims (1)

  1. förmige Ausnehmungen der Walzen eingebettet ist.
    4. Verfahren zur Herstellung des Schleifmittels für die Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die-aus Leder oder einer andern saugfähigen Masse beatehenden- Sc. bleif- mittel nach ihrer Montierung auf den Walzen in eine kochende Emulsion eines üblichen Schleifstaubes eingelegt werden. EMI2.2
AT117696D 1928-06-30 1928-06-30 Schleifvorrichtung für Messer, insbesondere Rasiermesser und andere Schneidwerkzeuge. AT117696B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1296545B (de) * 1964-09-19 1969-05-29 Onderzoekings Inst Res Vorrichtung zum Schleifen von Schneiden
US3484997A (en) * 1967-06-27 1969-12-23 Alton K Allen Knife sharpening machine

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1296545B (de) * 1964-09-19 1969-05-29 Onderzoekings Inst Res Vorrichtung zum Schleifen von Schneiden
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