AT117376B - Selbsttätige Vorrichtung für Fernsprechstellen zur Verständigung bei Abwesenheit des angerufenen Teilnehmers. - Google Patents

Selbsttätige Vorrichtung für Fernsprechstellen zur Verständigung bei Abwesenheit des angerufenen Teilnehmers.

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AT117376B
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AT
Austria
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bell
telephone
relay
lever
transmission
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Inventor
Conrad Werner Ing Thoerig
Original Assignee
Conrad Werner Ing Thoerig
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Description


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  Selbsttätige Vorrichtung für Fernsprechstellen zur Verständigung bei Abwesenheit des angerufenen Teilnehmers. 
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 haupt durch Anordnungen von Vorrichtungen beispielsweise Scheiben od. dgl., die je nach Art der beabsichtigten abzugebenden Benachrichtigungen geformt sein müssen, beliebig andere Verständigungen auch mit Unterbrechungen von gewünschten Pausen abgegeben werden können.

   Die Hemmung des Getriebes kann in verschiedener Weise ausgebildet sein und besteht dieselbe im dargestellten Falle aus drei Hebeln, die vermittels einer Achse unter sich starr verbunden sind, u. zw. aus dem auf dem Anker 2 ruhenden Hebel 17, aus einem Hebel 18, der in einem Schlitz 19 der Zeitzeichenscheibe eingreifend nach einer vollen Umdrehung derselben zwangläufig in seine tiefste Lage fällt und dadurch veranlasst, dass der dritte mit einer Nase versehene Hebel 20 in die Aussparung 21 der auf der Übersetzungswelle 7 befindliehen Nocke 22 zu liegen kommt. Die Stirnseite des Hebels 20 gelangt hiedurch in die Kreisbahn des am Zahnkranz des Rades 23 befindlichen Stiftes 24, wodurch das Getriebe zum Stillstand gebracht wird und die Vorrichtung wieder neuerdings in Funktion gesetzt werden kann. 



   Ist das Relais 25 (Fig. 5 und 6) in den Signalstromkreis eingeschaltet und wird von aussen angerufen,   so ertönt die als Relais dienende Klingel 25 und deren Magnetspulen ziehen den Anker 2 an. Hiedureh   wird das auf dem Anker 2 ruhende Hebelsystem 17, 18, 20 gehoben, d. h. die aus diesem Hebelsystem bestehende Hemmung des Getriebes ausgelöst und somit das Getriebe 4 in Funktion gesetzt.

   Die auf der   Übersetzungsachse   6 angeordnete   Zeitzeichenscheibe 10,   die durch die Abdeckscheibe 16 bereits auf das gewünschte Zeitzeichen eingestellt ist, setzt sich in Bewegung, wobei durch den federnden Hebel 11 die freigegebenen Zähne 15 abgetastet werden, so dass der mit dem   Hebel H durch   die Achse starr verbundene Kontakthebel 12 zwangläufig den Stromunterbrecher 13 schliesst und unterbricht, d. h. der von der Zentrale ausgesandte Signalstrom wird geschlossen oder unterbrochen, wodurch die eingestellten Zeitzeichen abgegeben werden. Nachdem das Zeitzeichen abgehört, hat der Anrufende den Telephonhörer einzuhängen, wodurch der Signalstrom abgeschaltet wird.

   Das Getriebe läuft dann noch so lange, bis die Zeitzeichenscheibe 10 eine volle Umdrehung ausgeführt hat, dann wird es, wie bereits beschrieben,   gehemmt und ist dann wieder für neue Anrufe bereit. Demnach ist die Einstellung und Bedienung wie folgt   :
Für den Angerufenen :
1. Aufziehen der Feder ;
2. Einstellung der   Verständigung,   wie Signale, Morsezeichen, Zeitzeichen od. dgl. 



   Für den Anrufenden :
1. Abheben des Telephonhörers und Abhören der   Verständigung   ;
2. nach Abhören derselben wieder Einhängen des Telephonhorers, womit eine einfache und für jedermann leicht fassliche Bedienung gewährleistet ist. 



   Das Schaltschema ist nun wie folgt : In den Stromkreis der Telephonklingel wird das Relais 1 (Magnetspule) in Serie geschaltet, d. h. der Signalstrom, der sonst normal nur durch die Telephonklingel zu gehen hat, muss nunmehr zuerst durch letztere und dann durch die Windungen des Relais 1 über den Stromunterbrecher 13 und zur Klingel zurück verlaufen. Um das Relais und den Unterbrecher, somit die diesseitige Vorrichtung ein-oder ausschalten zu können, sind Relais 1 und Unterbrecher 13 durch einen Schalter 3 kurzgeschlossen. 



   Die Fig. 5 zeigt die Ausführungsform der   Verständigungsvorrichtung   mit einer als Relais dienenden Klingel und Fig. 6 des Schaltschema hiezu. Wie aus Fig. 5 ersichtlich, besteht die Vorrichtung aus einer als Relais dienenden Klingel 25, einem zweipoligen Umschalter 26, vermittels dessen entweder die Klingel der Station oder die als Relais dienende Klingel der diesseitigen Vorrichtung in den Signalstromkreis eingeschaltet werden kann. Im letzteren Falle ertönt nun die Klingel 25 und erfolgt gleichzeitig das Anziehen des Ankers 2. Das Getriebe selbst und dessen Funktion ist entsprechend dem an Hand der Fig. 1 und 2 beschriebenen Getriebe. 



   Das Schaltschema ist wie folgt : Die beiden Zuleitungen 27 und 28 des   Signalstromes   werden an den zweipoligen Umschalter 26 angeschlossen, so dass durch letzteren entweder die Klingel der Station oder das Relais 25 und der Unterbrecher 13, d. h. die diesseitige Vorrichtung in den Signalstromkreis 
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 eingeschaltet und wird von aussen angerufen, so ertönt einerseits die Klingel der Station und anderseits wird der Anker 2 durch die als Relais dienenden Magnetspulen angezogen. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Selbsttätige Vorrichtung für Fernsprechstationen zur Verständigung bei Abwesenheit des angerufenen Teilnehmers, bei welcher das Rufzeichen längere Zeit andauernd und geschlossen sich auswirkt und der von der Zentrale ausgesandte Rufstrom in an sich bekannter Weise ein Getriebe auslöst, dadurch gekennzeichnet, dass letzteres je nach der Einstellung das amtliche Rufzeichen unterbricht und dadurch eine Zeiehenabgabe, wie Zeitzeichen, Morsezeichen od. dgl. ermöglicht, ohne dass der Telephon- <Desc/Clms Page number 3> hörer der angerufenen Station angehoben wird, somit die Verständigung ohne Benützung des Mikrophonstromes erfolgt.
    2. Selbsttätige Verständigungsvorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass in Serie mit der Telephonklingel ein Relais geschaltet ist, das durch einen Schalter kurzgeschlossen ist, durch dessen Unterbrechung das Relais in den Signalstromkreis des Telephonapparates eingeschaltet wird, wodurch einerseits die Klingel der Telephonstation in Tätigkeit gesetzt wird und anderseits die in Serie geschaltete Spule die Hemmung des Getriebes auslöst.
    3. Selbsttätige Verständigungsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Relais als Klingel entsprechend der Telephonklingel ausgeführt ist und mit einem zweipoligen Umschalter verbunden ist, vermittels dessen der von der Zentrale ausgesandte Signalstrom entweder durch die Telephonklingel oder durch die als Relais dienenden Klingel der diesseitigen Vorrichtung geführt wird, wobei im letzteren Fall die Klingel auch die Hemmung des Getriebes auslöst.
    4. Selbsttätige Verständigungsvorriehtung nach den Ansprüchen 1, 2 und l, dadurch gekenn- zeichnet. dass die Hemmung des Getriebes (4) aus drei Hebeln, die vermittels einer Achse unter sich starr verbunden sind, besteht, u.
    zw. aus dem auf dem Anker (2) ruhenden Hebel (17), weiter aus dem Hebel (18), derin einen SchFtz (19) der Zeitzeichenscheibe (10) eingreift und nach einer vollen Umdrehung derselben zwangläufig in seine tiefste Lage fällt, wodurch der dritte mit einer Nase versehene Hebel (20) in die Aussparung (21) der auf der Übersetzungswelle (7) befindlichen Nocke zu liegen kommt, wodurch die Stirnseite des Hebels (20) in die Kreisbahn des am Zahnkranz des Rades (23) befindlichen Stiftes (21) gelangt und damit das Getriebe zum Stillstand gebracht wird.
AT117376D 1928-09-10 1928-09-10 Selbsttätige Vorrichtung für Fernsprechstellen zur Verständigung bei Abwesenheit des angerufenen Teilnehmers. AT117376B (de)

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