AT117356B - Brennkraftmaschine. - Google Patents

Brennkraftmaschine.

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AT117356B
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camshaft
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Tatra Werke Ag
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Brennkraftmaschine. 



   Bei Brennkraftmaschinen bekannter Bauart sind die Nockenwellen zur Betätigung der Steuerung- organe entweder oberhalb des Explosionsraumes der Arbeitszylinder oder im Raume zwischen der
Kurbelwelle und den Arbeitszylindern angeordnet. Da zwischen den Huborganen der Steuerungsorgane und den Nocken selbst grosse gleitende Bewegungen stattfinden, muss den Nocken das Schmiermittel durch besondere   Einrichtungen zugeführt   werden. 



   Gemäss vorliegender Erfindung fällt eine besondere Schmiermittelzuführung zu den Nocken weg, indem die zur   Betätigung   der Steuerungsorgane dienende Einrichtung, u. zw. vor allem die Nockenwelle, unterhalb der Kurbelwelle entweder im Ölsumpfe oder unmittlbar oberhalb desselben angeordnet ist. 



   Die Nocken werden daher unmittelbar durch das im Ölsumpfe enthaltene Öl geschmiert, wodurch sich ausser der denkbar besten Schmierung noch der Vorteil ergibt, dass die zur Schmierung der übrigen Motor- teile, insbesondere der Kurbelwelle, meistens angewendete Ölpumpe unmittelbar auf die Nockenwelle gesetzt werden kann. 



   Auf der Zeichnung ist ein   Ausführungsbeispiel   der Erfindung schematisch dargestellt. 



   Der Motor ist durch eine Kurbelwelle 1 angedeutet, auf der zwei Kurbeln 2 und 3 angeordnet sind. An jeder Kurbel greifen zwei Kurbelstangen 4 und 5 an, so dass es sich hier um eine vierzylindrige
Explosionskraftmaschine handelt. Die Kurbelwelle ist in Lagern 6 und 7 gelagert und arbeitet in einem Ölsumpfe 8. Gemäss der Erfindung ist unterhalb der Kurbelwelle eine in Lagern 10 gelagerte Nocken- welle 9 angeordnet. Zu beiden Seiten, parallel mit der Nockenwelle 9, etwas tiefer als diese, sind Achsen 12 
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 ansaugt und es durch in an sich bekannter Weise ausgeführte Bohrungen zum Schmieren von übrigen Maschinenteilen, insbesondere auch durch Bohrungen 17 zum Schmieren der Kurbelwelle, presst.

   Da die   Ölpumpe 14   unmittelbar auf der Nockenwelle 9 angeordnet ist, ist die Saughöhe derselben möglichst gering bzw. gleich Null, und ausserdem, da die Ölpumpe fast immer unmittelbar von Öl umgeben ist, wird dieselbe an ihrer Saugseite von sieh selbst vollkommen abgedichtet. 



   Zweckmässig wird die Konstruktion so ausgeführt, dass die Nockenwelle 9 samt den mit ihr zusammenwirkenden Teilen als Ganzes aus dem Kurbelgehäuse herausgenommen und auf diese Weise der scheinbare Nachteil der schweren Zugänglichkeit der unterhalb der Kurbelwelle im Kurbelkasten gelagerten Nockenwelle behoben werden kann. Beim dargestellten Beispiel wird die Nockenwelle 9 von der Kurbelwelle 1 aus durch eine Zahnräderübersetzung 20 und 21 angetrieben. Zwecks leichten Ausbauens der Nockenwelle 9 samt den übrigen mit derselben zusammenwirkenden Teilen als Ganzes ist das Lager 10 der Nockenwelle, in dem die Ölpumpe 14 angeordnet ist, so ausgeführt, dass dasselbe einen seitlichen, am Kurbelgehäuse durch Schrauben 23 befestigten   Verschlussdeckel   22 des Kurbelgehäuses bildet.

   Nach Lösen der Schrauben 23 kann das Lager 10, 22 samt der in demselben gelagerten Nockenwelle 9, sowie auch den Hebelachsen   12,   deren Lager 24 mit dem Lager 10 verbunden sind, ferner samt dem   Übersetzungsrad 27 aus   dem   Kurbelgehäuse als Ganzes herausgenommen   werden, wobei das 

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 andere Ende der Nockenwelle 9 sowie auch die Enden der   Hebelachsen   aus ihren andern Lagern einfach herausgezogen werden. Das Saugrohr 16 verbleibt im Kurbelgehäuse. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Brennkraftmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Betätigung der Steuerungsorgane dienende Einrichtung   (9,   12,   13)   unterhalb der Kurbelwelle im Ölsumpfe des Kurbelgehäuses oder unmittelbar oberhalb des Ölsumpfes angeordnet ist.

Claims (1)

  1. 2. Brennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass unmittelbar auf der Nockenwelle (9) der Steuerung die das Schmieren der übrigen Motorteile besorgende Ölpumpe (14) angeordnet ist.
    3. Brennkraftmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Teile der zur Betätigung der Steuerungsorgane dienenden Einrichtung (Nockenwelle, Hebelachse, Schwinghebel, Ölpumpe und Antriebsrad) derart zueinander angeordnet sind, dass dieselbe als Ganzes aus der Maschine herausgenommen werden kann. EMI2.1
AT117356D 1928-06-09 1929-06-08 Brennkraftmaschine. AT117356B (de)

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