<Desc/Clms Page number 1>
Notenblattwender.
EMI1.1
<Desc/Clms Page number 2>
Schlitzes 34 auseinandergetrieben und dadurch die Spannung zur erforderlichen Reibung erzeugt wird. Von jeder der Wendespeichen 31 ragt ein Blättchen 35 (Fig. 2 und 8) aufwärts. Das zuvorderst liegende Blättchen 35 wird zwischen den Spalt einer Flügelgabel 36 eingelegt, die um einen Zapfen 37 schwingen kann und durch eine Feder 38 nach unten gedrückt wird. Ihr freies hinteres Ende 39 wird demgemäss zum federnden Anliegen an die Brücke 21 gebracht. Am Ende der Wendespeichen sind die Blatthalter 40 (Fig. 1 und 2) verschieblich ; die Blatthalter sind als Klemmen ausgebildet und fassen der Reihe nach je eines der zu wendenden Notenblätter.
Die Verschieblichkeit der Klemmen auf den Wendespeichen ist deshalb notwendig, weil die Wendespeichenaehse, d. i. die Welle 13, mit der Drehachse der zu wendenden Notenblätter nicht immer zusammenfällt, sohin für den Fall des Bestehen einer Exzentrizität die Klemme 40 bei der Drehung der Wendespeichen sich längs diesen bewegen muss.
Zwischen den beiden Flügeln der Flügelgabel 36 liegt das vorderste Notenblatt. Wenn durch Betätigung des Fusshebels die Brücke 21 nach abwärts bewegt wird, drückt sie das Hinterende der Flügelgabel nieder, so weit, dass der vordere Flügel das zuvorderst liegende Blättchen 35 freigibt und das zuvorderst liegende Notenblatt gewendet werden kann. Die dahinterliegenden Notenblätter werden in ihrer Vor- wärtsbewegung durch den während dieser Zeit vor das zweite zu wendende Blatt gelangenden hinteren Flügel der Flügelgabel abgefangen. Nach Loslassen des Fusshebels tritt wieder der vordere Flügel an die Stelle des hinteren.
Der Achszapfen 37 der Flügelgabel ist in einem Stab 41 (Fig. 2 und 8) gelagert, der sich in einer Kreisbogenfährung 42 der beiden Gehäusedeckplatten konzentrisch um die Drehstelle des Notenblattrückens 43 verstellen lässt, damit man die Flügelgabel entsprechend der Dicke des Notenalbums auf das vorderste Notenblatt einstellen kann.
Die Wirkungsweise ist folgende : Wenn die spielende Person auf den Fusshebel 25 tritt, dann wird durch das Auslöseorgan 24 die Brücke 21 niedergedrückt. Das linke Ende der Brücke bewegt die Spitze 18 des Hebels 16 nach unten, wodurch der Hebel 16 selbst aus der Rast 15 der Wendescheibe 12 gelangt.
Dadurch kommt der Federmotor 9 zur Wirkung und versetzt die Wendescheibe 12 in Drehung. Durch das Niederdrücken wird die Brücke so weit nach unten bewegt, dass die Spitze 18 des Sperrhebels 16 über sie gelangt, wodurch der Sperrhebel 16 unmittelbar nach dem vollständigen Niederdrücken des Tritthebels durch die Feder 20 sofort auf die Wendescheibe zum Anliegen gelangt und deren Drehung um 3600 wieder in die Rast 15 einfällt und ein Weiterdrehen der Wendescheibe verhindert.
Gleichzeitig mit der Betätigung des Hebels 16 wird durch die Brücke 22 die Flügelgabel 36 verdreht in der Weise. dass sie beim Niederdrücken durch Hochgehen der Flügel das vorderste Notenblatt bzw. das vorderste Blättchen 35 freigibt und die nächstfolgenden Blätter sperrt, während beim Hochgehen des Fusshebels das nächstfolgende Notenblatt an die Stelle des ersten rückt.
Durch die Drehung der Wendescheibe wird die Welle 13 innerhalb der Wendespeichen 30 gedreht, jedoch kann nur das freigegebene vorderste Notenblatt durch Reibung mitgenommen werden so lange, bis es nach Drehung um zirka 180 auf die linke Notenalbumfläche zum Anliegen gelangt, wonach sich die Welle 13 unter weiterer Reibung im Alte 32 bis zu ihrer vollendeten Drehung um 3600 weiterbewegt, ohne jedoch irgendeine der Wendespeiehen mitnehmen zu können.
PATENT-ANSPRÜCHE : l. Notenblattwender, dadurch gekennzeichnet, dass die Wendespeichen (31) mit ihrer Nabe (30) derart auf der Wendescheibenwelle (13) aufgeklemmt sind, dass sie bei ihrer Drehung nur die jeweils
EMI2.1
Wendespeichen frei durchdreht.