AT117001B - Verfahren zum Schweißen mit Kohlelichtbogen. - Google Patents

Verfahren zum Schweißen mit Kohlelichtbogen.

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AT117001B
AT117001B AT117001DA AT117001B AT 117001 B AT117001 B AT 117001B AT 117001D A AT117001D A AT 117001DA AT 117001 B AT117001 B AT 117001B
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welding
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Elin Ag Elek Ind Wien
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K9/00Arc welding or cutting
    • B23K9/23Arc welding or cutting taking account of the properties of the materials to be welded

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zum Schweissen mit Kohlelichtbogen. 



   Bisher erfolgte die   Kohlelichtbogenschweissung   von Metallen, insbesonders Kupfer, Kupferlegierungen, Aluminium u. a. in der Weise, dass das zur Schweissung vorbereitete Arbeitsstück in der Umgebung der   Schweissstelle   und in der Schweissfuge selbst durch Bestreichen mit dem Kohlelichtbogen auf Schweisstemperatur gebracht wurde und die Schweissfuge dann mit oder ohne Verwendung von Zusatzmaterial verschweisst wurde. 



   Dadurch, dass man beim bisherigen Verfahren das Werkstück unmittelbar dem Lichtbogen aussetzte, wurde das Material durch plötzliche Erwärmung auf hohe Temperaturen und ebenso momentanes Abkühlen, sobald der Lichtbogen einen anderen Punkt der Materialoberfläche estrich, in ungünstigster Weise beeinflusst. Einerseits bewirkt der Temperaturunterschied zwischen den einzelnen Punkten im Material unterschiedliche Molekularspannungen, welche die Einheitlichkeit des Gefüges stören, anderseits bilden sich an der Oberfläche infolge momentanen Aufschmelzens kleiner Metallpartikel, welche begierig Sauerstoff aufnehmen, sogenannte Oxydbomben. Dieselben gelangen dann bei Durchführung der Schweissung in den Schmelzfluss, geben Anlass zur Anhäufung von Sauerstoff im Schweissgefüge und machen dasselbe porös und brüchig. 



   Nach dem bisherigen Verfahren geschweisste   Kupfer- oder Aluminiumstücke   zeigen in der Schweissstelle fast keine Dehnung, haben geringere Festigkeit als das Grundmaterial und sind häufig blasig und porös. 



   Nach dem Verfahren gemäss der Erfindung ist es möglich, die aufgezeigten schädlichen Einflüsse folgendermassen auszuschalten :
Die blankgefeilten   Schweissfugeränder   werden mit Schutzplatten aus metallischem oder nicht metallischen Material, oder einer Mischung beider, am besten Kohle,   überdeckt   und dann mit dem Lichtbogen so vorgewärmt, dass hauptsächlich die   Sehutzplatte   mit dem Lichtbogen bestrichen wird. Dies hat den Zweck, die hohe Lichtbogentemperatur an den Schutzplatten sich auswirken zu lassen und die von denselben absorbierte Wärme an die ganze Oberfläche der   Schweissstelle   zur selben Zeit gleichmässig zu verteilen.

   Das Vorwärmen wird beispielsweise so lange fortgesetzt, bis auf das Metall gestreuter Borax momentan   zusammenschmilzt.   Die dann erreichte Temperatur des Metalles genügt, um nach Entfernen der Schutzplatte durch einmaliges direktes Bestreichen der   Schweissfuge   mit dem Lichtbogen das sofortige Schweissen des Metalles zu ermöglichen. 



   Die Fig. 1 und 2 zeigen die Anordnung für dieses   Schweissverfahren.   b ist das zu   schweissende   
 EMI1.1 
 den Kohlelichtbogen   f   überdeckt wird, d ist eine Unterlage. Nach Entfernen der Schutzplatte a wird die Fuge c bzw. g mit Borax bestreut und der   Lichtbogen f   in leichten Kreisbewegungen über die Fuge geführt. Das Metall zeigt beim Schmelzen einen glänzend hellen Spiegel, so dass die Kontinuierlichkeit des Schmelzflusses entlang der ganzen Naht leicht kontrollierbar ist. 



   Probestreifen, welche an verschiedenen Stellen von den nach diesem Verfahren geschweissten Stücken entnommen wurden, liessen sich an der   Schweissstelle   um   1800 biegen.   Bei Zugbeanspruchung rissen die Streifen ausserhalb der   Schweissstelle,   so dass die Festigkeit nicht unter 100% beträgt. Der Bruch ist faserig, gleicht dem Bruche gesunden, d. h. nicht geschweissten Materiales und ist vollständig unporös.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum Schweissen mit Kohlelichtbogen, dadurch gekennzeichnet, dass die Sehweiss- ränder mit Schutzplatten so überdeckt werden, dass beim Vorwärmen hauptsächlich die Schutzplatte unmittelbar vom Lichtbogen bestrichen wird, zum Zwecke, die Schweissränder gegen länger dauernde unmittelbare Einwirkung des Lichtbogens zu schützen.
    2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1 bei Schweissung von Kupfer oder kupferhältigen Metallen, gekennzeichnet durch Verwendung von Kohle als Material für die Schutzplatte.
    3. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1 bei Schweissung von Aluminium und ähnlichen Metallen, gekennzeichnet durch Verwendung von Kupfer. als Material für die Schutzplatte. EMI2.1
AT117001D 1929-02-01 1929-02-01 Verfahren zum Schweißen mit Kohlelichtbogen. AT117001B (de)

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