DE615656C - Verfahren zum Herstellen eiserner Walzen durch Umgiessen eines hocherhitzten Metallkernes - Google Patents
Verfahren zum Herstellen eiserner Walzen durch Umgiessen eines hocherhitzten MetallkernesInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B22D—CASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
- B22D19/00—Casting in, on, or around objects which form part of the product
- B22D19/16—Casting in, on, or around objects which form part of the product for making compound objects cast of two or more different metals, e.g. for making rolls for rolling mills
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Description
- Verfahren zum Herstellen eiserner Walzen durch Umgießen eines hocherhitzten Metallkernes Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen eiserner Verbundgußwalzen nach Patent 5o6 194.. Nach dem in diesem Patent behandelten Verfahren wird ein Metallkern in einer Form durch elektrische Induktion hocherhitzt und sodann mit flüssigem Metall umgossen. Nach dem Umgießen wird das Ganze einer Nachbehandlung durch induktive Erhitzung unterworfen. Die induktive Erhitzung des Kernes in der Gießform vor dem Eingießen des Metalls einerseits sowie die induktive Erhitzung des in die Form gegossenen Metalls dient bei dem bekannten Verfahren dazu, das eingegossene Metall so lange flüssig zu halten, bis eine Verschweißung mit dem Kern eingetreten ist.
- Der Erfindung gemäß wird nun für dieses Verfahren ein Wechselstrom mit kleiner Frequenz (1o bis 1 oo Perioden), insbesondere der übliche Wechselstrom von 5o Perioden, verwendet. Diesem Vorschlag liegt die Erkenntnis zugrunde, daß die Güte der Verschweißung wesentlich gesteigert werden kann, wenn dem flüssigen Metall während der Nachbehandlung eine starke Eigenbewegung in Längsrichtung der zu verschweißenden Flächen erteilt wird. Eine solche starke Eigenhewegung des Metallbades ist bei Verwendung eines Wechselstromes mit kleiner Frequenz im Gegensatz zu einem Wechselstrom mit hoher Frequenz zu beobachten, wie er vielfach für die Herstellung oder Behandlung von Metallschmelzen bevorzugt wird. So ist es beispielsweise bekannt, daß ein Wechselstrom mit hoher Frequenz für die Übertragung einer großen Leistung auf das Bad vorteilhafter ist, während für eine kräftige Badbewegung hingegen zweckmäßig eine niedrige Frequenz verwendet wird. Durch diese Eigenbewegung des Bades werden an der Oberfläche des Kernes haftende Oxydteilchen, Gasbläschen u. dgl. fortgespült, also die zu verschweißenden Flächen für eine innige Verbindung genügend gereinigt. Außerdem werden durch die Eigenbewegung ständig neue Flüssigkeitsteilchen mit der kälteren Mantelfläche in Berührung gebracht, und infolgedessen wird die Erwärmung der äußeren Schicht des Kernes so gesteigert, daß auch diese verflüssigt -und damit die Verschweißung naturgemäß verbessert wird.
- Bei der elektrischen Beheizung von Schmelzöfen ist es bekannt, auf die richtige Wahl der Frequenz zu achten. Es ist außerdem bekannt, beim Anschweißen an feste Gußstücke mittels einer flüssigen Metallegierung diese zum Zwecke der Erzielung einer Schweißhitze im Gußstück durch Überlauf zu erneuern (Durchgießen). Dieses Verfahren ist aber in vielen Fällen unwirtschaftlich. Vorgeschlagen wurde auch schon neben der Verwendung von Mittel-und I-lochfr@equenzströmen die Verwendung einer Frequenz von etwa 50 Perioden für die Nachbehandlung von Stahlgußblöcken durch elektrische Erwärmung vor dem Erstarren, um das Gefüge des Stahlgußblockes dichter und gleichmäßiger zu machen. Hier handelt es sich im Gegensatz zu dem Verfahren gemäß der Erfindung nicht um das Herstellen von Verbundguß, so daß bei diesem bekannten Verfahren das Moment der Badbewegung keine Rolle spielt, das der Erfindung zugrunde liegende Problem also nicht gegeben ist.
- Die thermische Nachbehandlung gemäß der Erfindung mit einem Wechselstrom kleiner Frequenz wird im allgemeinen beendet sein, wenn die Kernhaut bis auf eine Tiefe von etwa ¢ bis 5 mm verflüssigt ist.
- Selbstverständlich kann das Verfahren gemäß Erfindung in derselben Weise und mit demselben Erfolg auch dann angewendet werden, wenn, wie es an sich bekannt ist, nicht der Kern der Walze als festes Stück in die Form, sondern der Mantel eingesetzt und dieser dann mit dem flüssigen Kernmaterial ausgegossen wird. In diesem Palle wird in der den Kern bildenden flüssigen Masse durch den Wechselstrom kleiner Frequenz eine senkrechte Wirbelbewegung erzeugt, welche die Innenwandung des Mantels bis auf eine gewisse Tiefe verflüssigt. Je nach der Stärke des Mantels ist darauf zu achten, daß die Nachbehandlung nicht bis zur völligen Verflüssigung des festen Mantels ausgedehnt wird.
- Wie sich gezeigt hat, ergeben sich sehr zufriedenstellende Wirkungen, wenn für die thermische Nachbehandlung der normale Wechselstrom von 50 Perioden verwendet wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Herstellen eiserner Walzen durch Umgießen eines hocherhitzten Metallkernes, bei welchem der Kern gemäß Patent 5o6 194 in der Gutform durch elektrische Induktion erhitzt wird, da: durch gekennzeichnet, daß das Erhitzen mittels eines Wechselstromes kleiner Frequenz (5o Perioden) vorgenommen wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG82123D DE615656C (de) | 1932-03-09 | 1932-03-09 | Verfahren zum Herstellen eiserner Walzen durch Umgiessen eines hocherhitzten Metallkernes |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG82123D DE615656C (de) | 1932-03-09 | 1932-03-09 | Verfahren zum Herstellen eiserner Walzen durch Umgiessen eines hocherhitzten Metallkernes |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE615656C true DE615656C (de) | 1935-07-09 |
Family
ID=7137476
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG82123D Expired DE615656C (de) | 1932-03-09 | 1932-03-09 | Verfahren zum Herstellen eiserner Walzen durch Umgiessen eines hocherhitzten Metallkernes |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE615656C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE868355C (de) * | 1950-05-31 | 1953-02-23 | Hoeveler & Dieckhaus Metallhue | Nachbehandlung von mit Bleibronze ausgekleideten Verbundlagerkoerpern |
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1932
- 1932-03-09 DE DEG82123D patent/DE615656C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE868355C (de) * | 1950-05-31 | 1953-02-23 | Hoeveler & Dieckhaus Metallhue | Nachbehandlung von mit Bleibronze ausgekleideten Verbundlagerkoerpern |
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