AT159782B - Verfahren zum Löten in einer reduzierenden Gasatmosphäre, insbesondere in gereinigtem Wasserstoff. - Google Patents
Verfahren zum Löten in einer reduzierenden Gasatmosphäre, insbesondere in gereinigtem Wasserstoff.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zum Löten in einer reduzierenden Gasatmosphäre, insbesondere in gereinigtem Wasserstoff. Es sind Lötverfahren entwickelt worden, bei denen das Löten unter vollkommenem Luftabschluss in einer reduzierenden Gasatmosphäre, insbesondere in gereinigtem Wasserstoff, vor sich geht. Derartige Lötungen erfolgten unter Verwendung eines Lötofens. Die Verwendung solcher Öfen hat jedoch zahlreiche Nachteile. Zum ersten muss der ganze innere Ofenraum mit Wasserstoff erfüllt sein, so dass das Ein-und Ausbringen der zu lötenden Gegenstände in den und aus dem inneren Ofenraum, wenn der Gefahr einer Explosion begegnet werden soll, die Anwendung verwickelter und kostspieliger Sicherungsmittel erforderlich macht. Ferner ist es nach dem Löten in einem solchen Lötofen unbedingt notwendig, die Werkstücke so lange im Ofeninnern zu belassen, bis zum mindesten das Lot erstarrt ist. Andernfalls würde nämlich beim Herausnehmen der Werkstücke aus der Schutzatmosphäre eine Oxydation der Lötstellen eintreten. Hiedurch wird aber ein Vergüten des Werkstückes, falls dieses aus vergütbaren Legierungen, z. B. Chrom-Nickel-Stahl-Legierungen, besteht, durch Abschrecken aus Temperaturen oberhalb des Lotschmelzpunktes unmöglich gemacht. Das im folgenden beschriebene Verfahren gemäss der Erfindung beseitigt diese Nachteile. Es besteht darin, dass sich die zu lötenden Werkstücke in einem von dem reduzierenden Gas durchströmten und in einen Ofen eingebrachten besonderen Behälter befinden. Hiebei werden die zu lötenden Teile in die richtige Lage gebracht und in dieser auf beliebige Weise festgehalten. Dann wird in oder auf die Lötspalte Lot ohne Hinzufügen eines Flussmittels gelegt. Die Menge des Lotes soll dabei auf ein Mindestmass beschränkt bleiben. Dies erreicht man zweckmässig dadurch, dass man das Lot in Form eines Blattes zwischen die zu verbindenden Teile legt. Auf diese Weise kann sogar reines Metall als Lot verwendet werden, da wegen des den ganzen Lötspalt ausfüllenden Blattes nicht mehr die beim Löten im allgemeinen geforderte Dünnflüssigkeit notwendig ist. Nach Aufbringen des Lotes legt man die Werkstücke in einen Behälter, in dem man durch ein eingeleitetes reduzierendes Gas, also etwa gereinigten Wasserstoff, die Luft vollkommen verdrängt. Dieser Behälter wird nun unter ständigem Nachströmen von Gas in einem elektrisch oder gasbeheizten Ofen bis über die Schmelztemperatur des Lotes erhitzt, so dass dieses zum Fliessen kommt. Aus- strömender Wasserstoff kommt hiebei zur Verbrennung. Da bei der erhöhten Temperatur die Ober- flächen der Werkstücke vollkommen reduziert werden und unter geringem Gasdruck stehen, tritt zwischen Lot und zu lötenden Teilen eine innige Verbindung ein, die durch keinerlei Schlackenteilehen oder andere Fremdstoffe gestört ist. Besonders ist bei dem vorbesehriebenen Verfahren zu erwähnen, dass das Löten auch bei höheren Temperaturen, wie sie für die Vergütung bestimmter Legierungen, beispielsweise von Chrom-NiekeI-Stahl-Legierungen, in Frage kommen, vorgenommen werden kann. Das flüssige Lot bleibt dabei infolge der Kapillarwirkung der engen Lötspalten in diesen haften. Eine derartige, bei hohen Temperaturen vorgenommene Lötung zeichnet sich ausserdem durch eine besonders stark ausgeprägte Diffusion in solchen Fällen aus, in denen für eine solche die chemisch-physikalischen Voraussetzungen bestehen. Nach Beendigung des Lötvorganges lässt sich der Behälter ohne Schwierigkeit und ohne Explosionsgefahr aus dem Ofen entfernen. EMI1.1 **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- Wasserstoff, dadurch gekennzeichnet, dass die zu lötenden Teile, nachdem sie in die richtige Lage gebracht sind und das Lot aufgebracht ist, in einen von dem reduzierenden Gas durchströmten Behälter gelegt werden und dieser Behälter unter ständigem Nachströmen von Gas im Ofen erhitzt wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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