AT116993B - Hilfsgerät zur Bestimmung des Flüssigkeitsinhaltes von Behältern, deren Boden eine wechselnde Neigung zur Waagrechten einnimmt. - Google Patents

Hilfsgerät zur Bestimmung des Flüssigkeitsinhaltes von Behältern, deren Boden eine wechselnde Neigung zur Waagrechten einnimmt.

Info

Publication number
AT116993B
AT116993B AT116993DA AT116993B AT 116993 B AT116993 B AT 116993B AT 116993D A AT116993D A AT 116993DA AT 116993 B AT116993 B AT 116993B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
container
liquid
auxiliary device
liquid content
containers
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Yacco Saf
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Yacco Saf filed Critical Yacco Saf
Application granted granted Critical
Publication of AT116993B publication Critical patent/AT116993B/de

Links

Landscapes

  • Measurement Of Levels Of Liquids Or Fluent Solid Materials (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Hilfsgerät zur Bestimmung des   Flüssigbeitsinhaltes von Behältern,   deren Boden eine wechselnde Neigung zur Waagrechten einnimmt. 



   Die Erfindung betrifft ein Hilfsgerät zur Bestimmung des Flüssigkeitsinhaltes von Behältern, deren Boden eine verschiedene Neigung zur Waagrechten einnehmen kann, insbesondere in solchen, die sich auf Fahrzeugen befinden. Im wesentlichen besteht das Hilfsgerät aus einer gegenüber dem Behälter in unveränderlicher Lage angeordneten Wasserwaage in Bussolenform und aus Mitteln zur eindeutigen Kennzeichnung der jeweiligen Lage der Luftblase der Wasserwaage in bezug auf deren Schaufläche, aus welcher Lage zusammen mit dem vom Flüssigkeitsstandsanzeiger od. dgl. des Behälters angezeigten Inhalt der wirkliche Behälterinhalt bestimmt werden kann. 



   In den Fig. 1, 3 und 4 der Zeichnung sind drei verschiedene Ausführungsformen des Erfindung- 
 EMI1.1 
 der Wasserwaage nach Fig. 1 mit zur Anwendung gelangen. 



   Das Hilfsgerät ist seinem Wesen nach eine nach allen Richtungen spielende, mit einer Luftblase ausgestattete Wasserwaage von zylindrischer bzw. Bussolenform. Dieser Neigungsanzeiger ist in   Seh-   weite des Wagenführers angebracht und weist am Deekel oder Boden eine Einteilung auf, die nach Fig. 1 und 3 aus konzentrischen Kreisen und Durchmessern besteht. Jedes der so entstandenen Felder ist irgendwie bezeichnet, beispielsweise gemäss Fig. 1 durch fortlaufende Nummern. 



   Der   Neigungsanzeiger   ist so angebracht, dass die Luftblase im Mittelpunkt der eingeteilten Scheibe steht, wenn der Wagen sich auf einer waagrechten Ebene befindet. In diesem Falle geben die am Flüssigkeitsbehälter mit Hilfe einer   Messvorrichtung   oder eines   Flüssigkeitsstandanzeigers   vorgenommenen Messungen bzw. Ablesungen die tatsächlich im Behälter vorhandene Flüssigkeitsmenge an. 



   Neigt sich der Wagen und mit ihm der Behälter, so stellt sich die Luftblase auf eines der Felder ein, von welchen jedes einer bestimmten Neigung entspricht. Für jedes dieser Felder ist ein Diagramm aufgestellt, welches die tatsächlich im Behälter vorhandene Flüssigkeitsmenge angibt, wenn man die 
 EMI1.2 
 gerät stets an derselben Stelle und in der gleichen Weise in den Behälter eingeführt wird oder an diesem angebracht ist. 



   Die Diagramme erhält man durch Versuche, indem man dem Behälter, der in diesem Falle eine beliebige Form haben kann, eine bestimmte Neigung gibt, in den Behälter nacheinander verschiedene, vorherbestimmte Mengen von Flüssigkeit eingiesst, die auf der Ordinate des Diagramms verzeichnet wird, während als Abszisse die vom Messgerät angezeigten, mit dem tatsächlichen Inhalt   natürlich   nicht übereinstimmenden Mengen aufgetragen werden. Diesen Vorgang wiederholt man für verschiedene Neigungen des Wagens bzw. des Behälters, u. zw. so oft, als für die Erlangung eines möglichst genauen Ergebnisses zweckdienlich erscheint. Man erhält so Kurven, deren Gestalt je nach der Form und der Neigung des Behälters verschieden ist. 



   Trägt man nun die in einem beliebigen Augenblicke am Messgerät abgelesene Flüssigkeitsmenge als Abszisse auf, so ergibt die zugehörige Ordinate der Kurve, welche dem in diesem Augenblicke von der Luftblase besetzten Felde der eingeteilten Scheibe entspricht, die Menge der im Behälter tatsächlich vorhandenen Flüssigkeit an. Die Kurven können für jedes Feld auf einem besonderen Blatt verzeichnet 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Wenn der Behälter eine solche Form hat, dass das Verhältnis zwischen der vom   Messgerät an'   gezeigten und der tatsächlich vorhandenen Menge bei allen praktisch vorkommenden Neigungen unver ändert bleibt, beispielsweise die Form eines Zylinders, Parallelopipedes, in welchem Falle die   erwähnt ;   Kurve zur Geraden wird, so kann die Zuhilfenahme eines Diagrammes entfallen.

   In die einzelnen Felde ; der eingeteilten Scheibe werden   dannZiffern ...   (Fig. 3) eingeschrieben, die als Korrektur koeffizienten bezeichnet seien und auf Grund von Versuchen so festgestellt werden, dass man den arr Messgerät abgelesenen Wert nur mit diesem Koeffizienten zu multiplizieren braucht, um die   tatsächlich1   im Behälter vorhandene Menge zu erhalten. 



   Die Ausführungsform der Wasserwaage nach Fig. 4 kann bei beliebiger Form des Behälters angewendet werden. Sie arbeitet grundsätzlich so, wie es für die Einrichtung nach Fig. 3 angegeben 
 EMI2.1 
 aufgetragen, die man   folgendermassen erhält   : Man füllt eine bestimmte Menge Flüssigkeit in den Behälter gibt diesem nacheinander verschiedene Neigungen und vermerkt auf der Scheibe die Punkte, auf welche sich die Luftblase bei den verschiedenen Neigungen einstellt. Einem jeden dieser Punkte entspricht ein bestimmter Korrekturkoeffizient, mit welchem die Angaben des Messgerätes zu multiplizieren sind. um die tatsächliche Menge zu erhalten. 



   Nun wird derselbe Vorgang mit verschiedenen, vorher bestimmten Flüssigkeitsmengen wiederholt. 



  Man verbindet dann alle Punkte, welche demselben Korrekturkoeffizienten entsprechen, durch eine Linie und erhält so eine Reihe von Kurven, welche anzeigen, welcher Korrekturkoeffizient anzuwenden ist, wenn sich die Luftblase auf die eine oder andere dieser Kurven einstellt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Hilfsgerät zur Bestimmung des Flüssigkeitsinhaltes von Behältern, deren Boden eine wechselnde Neigung zur Waagrechten. einnimmt, aus den Angaben eines in den Behälter eingebauten Flüssigkeitsstandsanzeigers od.   dgl.,   bestehend aus einer gegenüber dem Behälter in unveränderlicher Lage angeordneten Wasserwaage in Bussolenform und aus Mitteln zur eindeutigen   Kennzeichnung   der jeweiligen Lage der Luftblase der Wasserwaage in bezug auf deren   Schaufläche,   aus welcher Lage zusammen mit 
 EMI2.2 


Claims (1)

  1. Flüssigkeitsmenge angibt, wenn als Abszisse der am Messgerät des Behälters abgelesene Flüssigkeitsinhalt aufgetragen wird.
    3. Hilfsgerät nach Anspruch 1 für zylindrische, patallelopipedische oder ähnlich geformte Behälter, dadurch gekennzeichnet, dass die Felder der Schaufläche mit Korrekturkoeffizienten bezeichnet sind, EMI2.3 zu erhalten, dass also Kurvenblätter überflüssig sind.
    4. Hilfsgerät nach Anspruch 1 ; dadurch gekennzeichnet, dass auf der Sehaufläehe der Wasserwaage Kurven verzeichnet sind, die Einstellungen der Luftblase, welchen gleiche Korrekturkoeffizienten entsprechen, verbinden.
    5. Ein Kurvenblatt für das Hilfsgerät nach den Ansprüchen 1 oder 2, mit den Feldern der Wasserwaage entsprechenden Kurven, deren Ordinaten die im Behälter tatsächlich vorhandene Flüssigkeitmenge Åangeben, wenn als Abszisse der am Flüssigkeitsstandanzeiger od. dgl. des Behälters abgelesene Flüssigkeitsinhalt aufgetragen wird.
AT116993D 1928-08-06 1928-08-23 Hilfsgerät zur Bestimmung des Flüssigkeitsinhaltes von Behältern, deren Boden eine wechselnde Neigung zur Waagrechten einnimmt. AT116993B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
BE116993X 1928-08-06

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT116993B true AT116993B (de) 1930-03-25

Family

ID=3863339

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT116993D AT116993B (de) 1928-08-06 1928-08-23 Hilfsgerät zur Bestimmung des Flüssigkeitsinhaltes von Behältern, deren Boden eine wechselnde Neigung zur Waagrechten einnimmt.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT116993B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT116993B (de) Hilfsgerät zur Bestimmung des Flüssigkeitsinhaltes von Behältern, deren Boden eine wechselnde Neigung zur Waagrechten einnimmt.
DE550278C (de) Neigungsmesser
DE702886C (de) . von Karteien
AT63054B (de) Vorrichtung zum Eintragen von Visierlinien bzw. Azimuthen auf entsprechend der Ortsveränderung eines Fahrzeuges beweglichen Karten.
DE421548C (de) Anzeigevorrichtung fuer die in dem Brennstoffbehaelter von Kraftfahrzeugen befindliche Fluessigkeitsmenge
DE680203C (de) Landkarte
CH464579A (de) Rechengerät zur Ermittlung der Beziehung von Kraftstoffverbrauch und Wegstrecke von Motorfahrzeugen
DE943505C (de) Markierungszeichen fuer Roentgenaufnahmen mit Roentgenstrahlen absorbierenden Marken
DE409377C (de) Vorrichtung zum Anzeigen von Auskuenften
DE364145C (de) Schraenkchen mit Faecherreihen fuer ein Geselligkeitsspiel mit einer Anzahl Kartenserien
AT39376B (de) Ausschank-Kontrolleinrichtung an Flaschen.
DE29508259U1 (de) Rechenscheibe
AT236679B (de) Gerät zur Lösung von Kreuzungsproblemen im Straßenverkehr
AT147130B (de) Einrichtung an Laufgewichtswaagen mit durch einen Mitnehmer von Hand aus verstelltem, sich innerhalb eines Gehäuses bewegendem Laufgewicht.
DE470154C (de) Kartenhalter fuer Staffelkarteneien, bei welchem um die Unterkante des Halters herumeine gegen die Oberkante des Kartenhalters offene Tasche aus durchsichtigem Stoff angebracht ist
AT133818B (de) Meßgerät.
AT120685B (de) Ordnereinband für Drucksachen, Broschüren od. dgl.
DE561383C (de) Anfeuchter
AT63057B (de) Vorrichtung zur schnellen Bestimmung der Sortierung und des Ausputzes in der Gerste.
AT104312B (de) Ankerscheibe für Induktions-Elektrizitätszähler.
DE811310C (de) Schaustellungsvorrichtung
DE369539C (de) Vorrichtung zur Bestimmung des Alters von Eiern durch Ermittlung des Volumens und Gewichts der Eier
DE544730C (de) Heizkoerper-Verkleidung
DE703591C (de) Koerperlicher Buchstabe
DE418296C (de) Tabellenschieber zum Ablesen genormter Zahlenwerte