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Aufschnittschneidemaschine.
Die bekannten Aufschnittsehneidemaschinen sind meist auf einem Ladentisch oder ein anderes Untergestell aufgesetzt, so dass sie vollständig sichtbar sind. Da die sichtbaren Teile der Maschine lackiert oder emailliert und dann poliert werden, hängen die Herstellungskosten wesentlich vom Umfang dieser sichtbaren Teile ab. Dazu kommt noch, dass Aufschnittschneidemaschinen, insbesondere solche mit Motorantrieb, wenn sie frei auf ihr Untergestell aufgesetzt werden, einen ziemlichen Raum beanspruchen.
Die Erfindung bezweckt, diesen von der Maschine beanspruchten Raum möglichst zu verkleinern und gleichzeitig die Herstellungskosten der Maschine herabzusetzen. Zu diesem Zweck wird die Maschine in den Ladentisch, einen Eisschrank oder anderes Untergestell in der Weise eingelassen oder eingesetzt, dass
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halb dieser Fläche befindet. Auf die Art lässt sich die Anordnung so treffen, dass der Träger für die zu schneidende Ware über die Oberfläche des Gestells hervorragt, während der wesentliche Teil des Antriebes unterhalb zu liegen kommt. Diese Anordnung beschränkt nicht nur den von der Maschine beanspruchten Raum, sondern ermöglicht auch, wie erwähnt, eine Verminderung der Herstellungskosten, da die vom Untergestell verdeckten Maschinenteile nicht so sauber ausgeführt werden brauchen, als wenn sie stets sichtbar wären.
Um den Einbau der Maschine zu ermöglichen, ist das Untergestell mit einer Öffnung oder Ausnehmung zur Aufnahme des Unterkastens der Maschine versehen. Ferner können Stützvorrichtungen z. B. an Fussgestellen, Armen, Stegen, Querleisten od. dgl. vorgesehen sein, die so anzubauen sind, dass eine feste Unterlage für die Maschine geschaffen wird. Bei Bedarf können auch Einrichtungen zum Versenken der Maschine im Untergestell bzw. zum Emporheben aus dem Untergestell vorhanden sein. Zu dem Zweck setzt man den Unterkasten der Maschine gewöhnlich in einen Rahmen ein, der im Untergestell heb- und senkbar angeordnet ist.
Es empfiehlt sich, die Hebevorrichtung so auszubilden, dass die Maschine vollständig über das Untergestell od. dgl. gehoben werden kann, um ein Nachsehen, Reinigen und Ausbessern der Getriebeteile ohne Wegnahme der Maschine zu ermöglichen.
In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele einer solchen Maschine dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 den Einbau einer Aufschnittschneidemaschine in einen Ladentisch in Ansicht, Fig. 2 in Seitenansicht und Fig. 3 das Traggestell für diese Maschine in Druntersicht. Fig. 4 stellt eine andere Ausführung zum Ausheben der Maschine aus ihrem Untergestell dar und Fig. 5 eine Aufschnittschneidemaschine im Zusammenbau mit einem Eisschrank.
In einer Öffnung 7 des Ladentisches A (Fig. 1-3) ist der Rahmen 1 lose eingesetzt ; dieser Rahmen hat eine ringsumlaufende Ausnehmung 8, in welche die Grundplatte 2 der Aufschnittschneidemaschine eingesetzt wird. Die zu schneidende Ware 4 befindet sich auf dem Schlitten 5 und wird durch das Kreismesser 3 geschnitten, der Antrieb des Messers 3 und die Hin-und Herbewegung des Schlittens 5 werden durch einen Elektromotor 6 vermittelt.
Das Messer 3 ist in bekannter Weise in dem hohlen Messerträger 9 gelagert, der aufrecht auf der Grundplatte 2 steht. Die Drehung des Messers wird mittels einer über Kettenräder 11 und 1 : 3 gelegten Kette 12 von einer Welle 10 abgeleitet : diese ruht in Lagern 14 unterhalb der Grundplatte 2 und wird mittels eines Riemens 16 angetrieben, der über Riemenscheiben 15 und 17 gelegt ist. Der Riemen 16 wird durch eine Spannrolle 18 gespannt, die von einer Feder 19 gegen die Grundplatte 2 aufwärts gezogen wird.
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Der Schlitten 5 ist auf Schienen 22 der Grundplatte 2 geführt und wird durch eine Zugstange 24 hinund herbewegt, die an der Kurbel 23 angreift. Diese Kurbel sitzt auf einer lotrechten Kurbelwelle 25, die durch Kegelräder 26 und 27 mit der Antriebswelle 10 (Fig. 2) in Verbindung steht.
Beim Antrieb der Maschine führt der Schlitten 5 die zu schneidende Ware 4 gegen das Messer, 3. Nach jedem Schnitt wird die Ware um Scheibenstärke senkrecht zum Messer vorgeschoben. Die geschnittene Scheibe schiebt sich auf den Seheibenablenker 28 am Messerträger 9 und wird von diesem zur Abnehmevorriehtung geführt, die beispielsweise aus einer auf die Grundplatte 2 aufgelegten Porzellanplatte 29 besteht.
Bei der in Fig. 1-3 dargestellten Ausführungsform wird der Rahmen 1 von vier Zahnstangen 30 abgestützt, die im Innern des Ladentisches angebracht sind. In diese Zahnstange greifen zwei Paare von Zahnrädern 31 ein, die je zu zwei auf je einer Querwelle 32 angeordnet sind, die drehbar in Lagern an Armen 33 des Rahmens gelagert ist. Die Wellen 32 können gemeinsam, aber in entgegengesetzter Richtung durch eine Welle 34 bewegt werden, die ebenfalls unterhalb des Rahmens 1 gelagert ist. Auf der Welle 34 ist ein Handrad 35 aufgesetzt. Ferner trägt die Welle 34 zwei Schnecken 36, die in Schneckenräder 37 auf den Wellen 32 eingreifen. Die Schnecken 36 sind gegenläufig und selbstsperrend ausgebildet, um ein Absenken der Maschine unter ihrem eigenen Gewicht zu verhindern.
Durch Drehung des Hand-
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Bei der Abänderungsform nach Fig. 4 sind an einer Seite der Grundplatte 2 zwei Zapfen 38 angebracht, die nach Art von Scharnieren in Bohrungen 39 des Rahmens 1 eingreifen. An der andern Seite der Grundplatte sind beiderseits Zahnstangen 40 angebracht, in deren Zahnlücken 40'Zapfen 41'an den freien Enden der Stützstangen 41 eingreifen. Die Stützstangen stehen mit ihrem andern Ende durch Zapfen 42 mit Augen 43 unterhalb des Rahmens in gelenkiger Verbindung.
An jeder Seite des Rahmens 1 ist eine Ausnehmung 44 vorgesehen, in welche die Zahnstangen 40 bei versenkter Maschine zu liegen kommen. In dieser Stellung liegen die Zapfen 41'auf Scheiben 45
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ausgestattet sein, die auf ihr unteres Ende einwirken und ein freies Niederfallen beim Versenken der Maschine ermöglichen. Eine derartige Abstützungsvorriehtung befindet sich gewöhnlich auf jeder Seite der Grundplatte. Ein Handgriff 46 dient dabei zum Anheben oder Versenken der Maschine.
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unterhalb der Grundplatte 2 leicht nachsehen, reinigen oder ausbessern, ohne dass ein völliges Anheben der Maschine notwendig wird. Auch hier kann der Rahmen 1 mit Senkvorrichtungen wie in Fig. 1-3 ausgestattet werden. Es genügt aber vielfach, den Rahmen 1 in einer Öffnung des Untergestelles einzulassen.
Fig. 5 veranschaulicht schematisch den Einbau einer Aufschnittschneidemaschine in einen Eisschrank B. Die Grundplatte 2 ist dabei in die obere Wand des Eissehrankes eingelassen, so dass nur die oberen Teile der Maschine sichtbar sind.
Die beschriebenen Ausführungsformen lassen sich in mannigfache Weise abändern. Der ganze untere Maschinenteil kann z. B. eingekapselt werden, um das Eindringen von Fremdkörpern in das Getriebe zu verhindern, oder beim Aufbau auf einen Eisschrank das Abtropfen von Öl auf die Speisen zu verhindern. Ein solcher Aufbau eignet sieh auch für andere Typen von Aufschnittschneidemaschinen.
Verwendet man z. B. eine Maschine mit waagrecht liegendem Messer, so kann die Anordnung so getroffen werden, dass sowohl das Messer als auch der Fleischtisch etwa in die Ebene der Oberfläche des die Maschine aufnehmenden Unterbaues zu liegen kommen.
Arbeitet die Maschine mit einem hin-und hergehenden Schlitten, so lassen sich die Schlittenführungen ober-oder unterhalb der Oberfläche des Unterbaus anbringen. Gewöhnlich wird hiebei die Maschine mit einem Flansch oder Kranz versehen, der sich gegen die Öffnung im Unterbau oder im beweglichen Rahmen legt. Die Schlittenführungen, der Messerträger und die Lager für die Antriebsvorrichtung können gemeinsam am Untergestell angebracht werden, wobei eine lose Deckplatte vorhanden sein muss, die zusammen mit der die Scheiben aufnehmenden Maschinenplatte die Öffnung für die Einführung der Grundplatte abschliesst. Auf diese Weise dient die Deckplatte als Deckel für die innerhalb des Tisches od. dgl. angeordneten Maschinenteile.
Diese Deckplatte und die die Scheiben aufnehmende Maschinenplatte liegen dann zweckmässig in der Ebene der Oberfläche des Unterbaus.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Aufschnittschneidemaschine, dadurch gekennzeichnet, dass die Maschine derart an einer Grundplatte (2), welche das Oberblatt eines Ladentisches : Eisschrankes oder sonstigen Kastens bildet, befestigt i st, dass der für den Schneidevorgang wesentliche Teil oberhalb dieser Platte liegt, während sich der wesentliche Teil des Antriebes unterhalb dieser Platte eingebaut befindet.