AT11646U1 - Entwässerungsrinne - Google Patents
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Abstract
Eine Entwässerungsrinne besteht aus zwei Seitenwänden(2) und einem oberseitigen Gitter und besitzt einen unterseitigen wasserdurchlässigen Drainagekörper(1). Die Seitenwände sind durch Stege(3) verbunden.In einer Ausführung hat die Entwässerungsrinne keinen Boden, so dass Wasser über den Drainagekörper(1) in den Untergrund abfließen kann. In einer anderen Ausführung ist ein Betonboden vorhanden, der Durchbrüche in Form von Löchern aufweist, die den Abfluß des Wassers ermöglichen. Die Erfindung erspart aufwändige Abflußsysteme wie Kanäle und ermöglicht die Grundwasserversorgung vor Ort.
Description
österreichisches Patentamt AT 11 646 U1 2011-02-15
Beschreibung [0001] Die Erfindung betrifft eine Entwässerungsrinne bestehend aus zwei Seitenwänden und aus einem oberseitigen Gitter. Solche gattungsgemäßen Entwässerungsrinnen sind allgemein bekannt und besonders in der Webseite www.graspointner.at der oberösterreichischen Firma BG Graspointner in Oberwang anhand mehrerer Beispiele dargestellt und beschrieben. Bei den bekannten Systemen ist es notwendig, das zu sammelnde Wasser mittels Anschluß an einen Regenwasserkanal oder dergleichen abzuleiten. Das hat zur Folge, dass die Wässer nicht direkt in den Boden gelangen und dass örtlich Defizite an der Grundwasserversorgung auftre-ten. Die Erfindung hat nun die Aufgabe, diese Nachteile zu beseitigen und erreicht dies dadurch, dass an die Entwässerungsrinne unterseitig ein wasserdurchlässiger Drainagekörper angeschlossen ist. So ist die Möglichkeit gegeben, dass die anfallenden gesammelten Oberflächenwässer direkt aus der Entwässerungsrinne über den Drainagekörper in den Boden gelangen können. Der Vorteil liegt einerseits in der Einsparung von Ableitungen über ein Kanalsystem, andererseits kommt diese Lösung dem Grundwasserhaushalt im Sammelgebiet zu Gute.
[0002] Der Drainagekörper ist dadurch gekennzeichnet, daß er aus Einkornbeton besteht, wobei der Zuschlagstoff aus Kiesmaterial (rundes Material) oder aus Schottermaterial (kantiges oder gebrochenes Material) besteht und die Bindemittel Zement, Latex, Polyurethan, Thermoplaste, Acryle, Bitumen oder Styrole sind, wobei der Zuschlagstoff annähernd einheitliche Korngröße aufweist und dessen Körner durch eines der eingangs erwähnten Bindemittel punktuell verbunden sind, wobei der Beton Hohlräume aufweist. Ein Drainagekörper dieser Art ist nicht nur in der Lage, Wasser aus der Entwässerungsrinne in den Untergrund abzuleiten, sondern bei großem Wasserandrang Wasser aufzunehmen und zeitversetzt an den Untergrund abzugeben, wobei das Wasser aus dem Drainagekörper sowohl an der Unterseite als auch seitlich austreten kann.
[0003] Die Entwässerungsrinne kann in einer Ausführungsart aus zwei Seitenwänden bestehen, die durch Stege verbunden sind, die entweder aus Beton oder aus Metall bestehen. Die Stege sind so angeordnet, dass deren Unterkante deutlich oberhalb des Bodens, bzw. der Oberseite des Drainagekörpers liegt, wobei ein Freiraum für den Wasserabfluß gegeben ist. In einer zweiten Ausführungsart besitzt die Entwässerungsrinne einen Betonboden, der Durchbrüche in Form von Löchern aufweist. So fließt das anfallende Wasser durch die Löcher in den Drainagekörper und die Entwässerungsrinne benötig keine Stege für die Verbindung der Seitenwände. Der Drainagekörper ist an die Unterseite der Entwässerungsrinne angepaßt, wobei im Falle einer Ausführung der Entwässerungsrinne die Seitenwände in Falze oder Nuten des Drainagekörpers oder in eine Vertiefung des Bodens eingreifen, oder im Falle der anderen Ausführung der Betonboden der Entwässerungsrinne auf der Oberseite des Drainagekörpers aufs itzt.
[0004] In der Zeichnung ist die Erfindung in 3 Figuren schematisch dargestellt. Die Figuren stellen dar: [0005] Fig. 1: Querschnitt durch ein Entwässerungselement; [0006] Fig.2: Querschnitt durch ein Entwässerungselement; [0007] Fig.3: Lägsschnitt durch ein Entwässerungselement. BESCHREIBUNG DER FIGUREN: [0008] Fig. 1 Eine erfindungsgemäße Entwässerungsrinne ist im Querschnitt dargestellt, wobei der Drainagekörper 1, darauf sitzende Seitenwände 2, die mittels Steg 3 verbunden sind, und das oben angebrachte Gitter (ohne Bezeichnungsnummer) zu sehen sind. Der Drainagekörper 1 ragt mit einem oberseitigen Vorsprung zwischen die beiden Seitenwände 2, wobei eine Verbindung zwischen diese Elemente gegeben ist, die ein seitliches Verschieben der Entwässerungsrinne hintan hält. Der Steg 3 ist im oberen Bereich der Seitenwände 2 fixiert und verbindet diese. Unter dem Steg 3 ist ein Freiraum für den ungehinderten Abfluß von Oberflächenwässern. 1/3
Claims (5)
- österreichisches Patentamt AT 11 646 U1 2011-02-15 [0009] Fig.2 stellt eine Ausführungsform einer Entwässerungsrinne dar, wobei der Drainagekörper 1 seitlich über die Seitenwände 2 ragt, und wobei die Seitenwände 2 in einer Vertiefung der Oberseite des Drainagekörpers 1 lagern. Dadurch ist eine Halterung der Seitenwände gegeben. Ein Steg 3 verbindet die Seitenwände 2. Oberseitig rastet ein Gitter in Falze der Seitenwände 2 ein. [0010] Fig.3 , zeigt eine Entwässerungsrinne im Längsschnitt, wobei die Seitenwände 2 durch Stege 3 verbunden sind, die jeweils an den Endseiten und im oberen Bereich angeordnet sind. Die Entwässerungsrinne sitzt voll auf dem Drainagekörper auf und ist oberseitg durch ein Gitter abgedeckt. [0011] Für den Fachmann wird es unschwer vorstellbar sein, sich seitlich in den Querschnitten der Entwässerungsrinnen Anschlüsse an Asphalt- oder Pflasterbeläge oder dergleichen vorzustellen. Die Anwendung der erfindungsgemäßen Entwässerungsrinnen ist vor allem für Gebiete mit wasseraufnahmefähigem Untergrund gedacht, für Plätze und Wege mit kiesigem Untergrund oder Frostkofferunterlage und dort, wo es keine Abflußmöglichkeiten gibt, oder auch dort, wo eine Bodenversiegelung und der Abtransport von Oberflächenwässern vermieden werden soll. Bei weniger aufnahmefähigem Boden können die Drainagekörper entsprechend größer dimensioniert werden, um einerseits Speichervermögen zu schaffen und andererseits um eine größere Oberfläche für die Abgabe des gesammelten Wassers nach außen zu erhalten. Ansprüche 1. Entwässerungsrinne bestehend aus zwei Seitenwänden und aus einem oberseitigen Gitter, dadurch gekennzeichnet, daß unterseitig ein wasserdurchlässiger Drainagekörper(l) angeschlossen ist.
- 2. Entwässerungsrinne gern. Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Drainagekör-per(1) aus Einkornbeton besteht, wobei der Zuschlagstoff aus Kiesmaterial (rundes Material) oder aus Schottermaterial (kantiges oder gebrochenes Material) besteht und die Bindemittel Zement, Latex, Polyurethan, Thermoplaste, Acryle, Bitumen oder Styrole sind, wobei der Zuschlagstoff annähernd einheitliche Korngröße aufweist und dessen Körner durch eines der eingangs erwähnten Bindemittel punktuell verbunden sind, wobei der Beton Hohlräume aufweist.
- 3. Entwässerungsrinne gern. Anspruch 1 oder 2 , dadurch gekennzeichnet, daß die Seiten-wände(2) durch Stege(3) miteinander verbunden sind, wobei die Stege(3) aus Beton oder Metall bestehen und deren ünterkante oberhalb des Bodens(4) bzw. der Oberseite des Drainagekörpers(l) liegt, wobei ein Freiraum für den Wasserabfluß gegeben ist.
- 4. Entwässerungsrinne gern. Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen Betonboden besitzt, der Durchbrüche in Form von Löchern aufweist.
- 5. Entwässerungsrinne gern. Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Drai-nagekörper(l) an die Unterseite der Entwässerungsrinne angepaßt ist, wobei im Falle einer Ausführung der Entwässerungsrinne gern. Anspruch 3 die Seitenwände(2) in Falze oder Nuten des Drainagekörpers(l) oder in eine Vertiefung des Bodens(4) eingreifen, oder im Falle einer Ausführung gern. Anspruch 4 der Betonboden der Entwässerungsrinne auf der Oberseite des Drainagekörpers aufsitzt. Hierzu 1 Blatt Zeichnungen 2/3
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