AT115920B - Vorrichtung zum Aufwinden von Kunstseidefäden. - Google Patents

Vorrichtung zum Aufwinden von Kunstseidefäden.

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AT115920B
AT115920B AT115920DA AT115920B AT 115920 B AT115920 B AT 115920B AT 115920D A AT115920D A AT 115920DA AT 115920 B AT115920 B AT 115920B
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Kohorn Oscar & Co
Alfred Perl Dr
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  Vorrichtung zum Aufwinden von   Knnstseidefäden.   



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum kreuzweisen Aufwinden von Kunstseide- fäden auf Sammlern und hat den Zweck, die Fäden gegen Spannung und Reibung zu schützen. Im wesentlichen besteht die Erfindung darin, dass die umlaufende, als Fadenführer dienende Transportwalze, um die der Faden ein-oder mehreremal gewunden ist, auch die zur Changierung erforderliche
Schwingungsbewegung ausführt. Auf diese Weise wird eine Relativbewegung zwischen Faden und   Führungsorgan, die der Anlass für das Auftreten schädlicher Spannungen und Reibungen ist, vermieden.   Den bekannten Vorrichtungen kommt diese Wirkung nicht zu. Bei Verwendung einer Transportrolle als Fadenführer sind sie mit einer quer zum Fadenlauf schwingenden Gabel ausgestattet, wodurch der Faden in veränderlichem Masse gespannt wird und sich ständig an dem Führungsorgan reibt.

   Ist die Vorrichtung mit einer der Fadenführung besorgenden in der Querrichtung schwingenden Säurerinne ausgerüstet, so wird eine besondere Führungsgabel wohl entbehrlich, die Wirkung der Rinne ist aber die gleiche wie die der Führungsgabel, und es treten daher die gleichen Übelstände in Erscheinung. 



   Auf der Zeichnung ist der Eifindungsgegenstand in den Fig. 1 und 2 an einer Spinnvorrichtung nach dem   Streckspinnverfahren   und in den Fig. 4 und 5 an einer Spinnvorrichtung nach dem Düsenverfahren dargestellt. Die Fig. 3 zeigt eine Einzelheit. 



   In den Fig. 1 und 2 bezeichnet 1 die Spinntrichter, in welchen ein Kunstseidenfaden nach dem sogenannten Streekspinnverfahren   aus geeigneten Zelluloselösungen   gebildet wird. Der erzeugte Faden 2 geht um eine Umlenkvorrichtung 3 auf die Transportwalze   4,   die auf der Welle 6 starr befestigt ist. Das Getriebe 7 erteilt dieser Welle 6 und den Transportwalzen 4 eine drehende und zugleich eine schwingende Bewegung in der Richtung des eingezeichneten Doppelpfeiles. Der über die Transportrolle 4 laufende Faden 2 kann während des Umlaufes um diese Transportrolle mit geeigneten Bädern behandelt werden und wird dann infoge der horizontalen Hin-und Herbewegung der Welle 6 auf der   Fadensammelvorrivchtung,   in diesem Falle der Haspel 5, kreuzweise aufgewunden. 



  Die Transportrolle 4 kann zur Verkleinerung der   Auflagefläche   des Fadens Querrippen 8 aufweisen, deren Anordnung aus Fig. 3 hervorgeht. Da die Fadenteile zwischen den Rippen mit der Rolle nicht in Berührung stehen, erzielt man auf diese Weise auch eine intensivere Einwirkung der Bäder. Zweckmässig wird der Faden mehrmals um die Transportrolle gelegt, um ein Herausspringen desselben zu verhindern. 



   Die Fig. 4 und 5 zeigen die Anwendung der Transportrolle 4 beim Spinnen nach dem sogenannten Düsenverfahren. Der aus der Spinndüse 9 austretende und im sogenannten Spinnbad erzeugte Faden 10 steigt auf die Transportrolle 4, wird ein-oder mehreremal um diese Rolle gewunden und dann auf Bobinen 11 in Form einer Kreuzspule aufgewunden, weil der Transportrolle 4 von einem geeigneten Getriebe neben der rotierenden Bewegung noch eine hin und her gehende Bewegung erteilt wird. Der Faden 10 kann dabei entweder auf der Transportrolle 4 oder erst auf den Spulen 11 mit verschiedenen Bädern behandelt werden. 



   Eine zweckmässige Ausführungsform des Getriebes zur Bewegung der Welle 6 ist in Fig. 1 dargestellt.   I.')   ist eine durch ein Kettenrad angetriebene Welle, auf welcher die Zahnräder   14,   15 sitzen, die mit den Zahnrädern 16, 17 auf der Welle 6 zusammenwirken. Die Räder 15, 16 sind so lang, dass der Eingriff erhalten bleibt, wenn die Welle 6 eine schwingende Bewegung von der durch den Doppelpfeil angegebenen Amplitude ausführt. Zwecks Erzielung der hin und her gehenden Bewegung unter Aufrechterhaltung des Umlaufes ist auf der Welle 6 noch eine   Trommel M aufgekeilt,   in deren   kurvenförmig   Nut 19 ein am   Getriebgehäuse   befestigter   Zapfen SO eingreift.  

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zum Aufwinden von Kunstseidefäden, dadurch gekennzeichnet, dass die umlau- fende, als Fadenführer dienende Transportrolle, um die der Faden ein-oder mehreremale gewunden ist, auch die zur Changierung erforderliche Schwingungsbewegung ausführt.
    2. Ausführungsform der Vorrichtung nach anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Transportrolle auf ihrer Welle festsitzt, die neben der umlaufenden Bewegung auch eine Schwingungsbewegung in der Achsenrichtung ausführt. EMI2.1
AT115920D 1928-07-26 1928-07-26 Vorrichtung zum Aufwinden von Kunstseidefäden. AT115920B (de)

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