AT115733B - Einrichtung zur Fortbewegung von Arbeitsstücken im Fließbetriebe. - Google Patents

Einrichtung zur Fortbewegung von Arbeitsstücken im Fließbetriebe.

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AT115733B
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Carl Ing Rein
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zur Fortbewegung von   Arbeitsstiicken   im   Fliessbetriebe.   



   Für die schnelle Anfertigung von   Werkstücken,   die in grösserer Zahl benötigt werden, sowie die Zusammensetzung dieser Werkstücke zur fertigen Maschine wendet man in neuester Zeit ausgiebig   Fliess-oder   Bandarbeit an. 



   An einem Werkstück oder einer Maschine arbeitete früher nur einer oder mehrere Arbeiter, die vom Anfang des Arbeitsprozesses bis zur Fertigstellung dabei blieben und das fertige Stück ablieferten. 



   Heute geht das Bestreben dahin, an einem Werkstück viele Arbeiter zu beschäftigen, u. zw. nimmt jeder derselben die Arbeit vor, welche er mit seinen Werkzeugen herstellen kann ; die Herstellung des Werkstückes erleidet eine aufeinanderfolgende Bearbeitung durch mehrere Arbeiter. 



   Alle bisher üblichen oder bekannten Fortbewegungseinrichtungen, seien es Bänder, Rolltische, Hängebahnen, oder sonstige mechanisch angetriebene Beförderungsmittel, benötigen ziemlich grossen Kraftaufwand, müssen stets gut gewartet werden und sind, da Stösse schwer zu vermeiden sind, für sehr empfindliche Werkstücke nicht immer verwendbar. Auch lassen sich diese   Fördereinriehtungen   nur mit stets gleichbleibender Geschwindigkeit benutzen und ist es nicht   möglich,   die Zeit für einen Arbeitsvorgang beliebig lang oder kurz zu gestalten, da das Band eben gleichmässig weitergeht. 



   Alle diese bekannten Mängel werden in einfachster Weise durch die vorliegende Neuerung beseitigt. 



   An Stelle der mechanisch angetriebenen Lastträger wird eine Flüssigkeit, in erster Linie Wasser, benutzt, auf welcher Tragkörper schwimmen, welche die Lasten bzw. die Arbeitsstücke tragen und von einem Arbeitsplatz zum andern befördern. Hiebei kann die Flüssigkeit entweder stillstehen, oder sieh in Strömung befinden. 



   Im ersteren Falle werden die   Schwimmkörper   mit den Lasten von Hand weiterbewegt, was bei dem bekannten geringen Widerstand von Schwimmkörpern auf Flüssigkeit sehr leicht vonstatten geht ; im zweiten Falle wird das Wasser in Bewegung gesetzt und die entstehende Strömung zur Weiterbeförderung der Lasten benutzt. Die Strömung kann durch natürlichen oder künstlichen Zu-oder Abfluss erzeugt werden, so durch eingebaute Schrauben oder Schaufelräder oder ähnliche Einrichtungen. 
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 ersetzt werden, wie z. B. Seilzüge über oder unter dem Flüssigkeitspiegel. 



   Die Anordnung kann so getroffen werden, dass die Rinnen auf dem Boden stehen und der Arbeiter direkt die Werkstücke direkt auf die Schwimmkörper legt. Man kann jedoch auch die Rinne hoch anordnen, alsdann liegt die Last auf einem Aufleger unterhalb der Rinne. 



   Anliegende Zeichnungen 4und 5 zeigen   dieAnordnung derartiger Beförderungen durch Flüssigkeiten.   



   Fig. 1, 2 und 3 zeigen die Anordnung derartiger Beförderung durch Flüssigkeiten auf dem Boden montiert. Fig. 4,5 und 6 hingegen hoch angebracht. Hiebei sind Fig. 1 und 4 Aufrisse, Fig. 2 und 6 Draufsichten und Fig. 3 und 5 Schnitte durch die Rinne. 



   A sind die Flüssigkeitsbehälter, welche aus Holz, Metall, Beton oder ähnlichem, wasserundurchlässigem Material hergestellt sind. In demselben befinden sieh die für den fraglichen Zweck benutzten Flüssigkeiten B. Diese können durch eine Pumpe C in strömende Bewegung gesetzt werden, indem dieselben durch die Rohrleitungen D angesaugt und durch Dl wieder   hereingedrückt   werden. Hiedurch kommt die Flüssigkeitsmenge in Bewegung. 



   Auf der Flüssigkeit befinden sich die   Schwimmkörper     ,   auf welche wiederum die zu befördernden Lasten L aufgesetzt werden. Längs der Rinne befinden sich bei X die Arbeitsstellen, woselbst die Arbeiter entweder die Werkstücke zu sich heranziehen oder vor sich auf die Werkbank legen. Auch können dieselben ihre Arbeit unmittelbar auf dem   Schwimmkörper   direkt vornehmen. 

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 erzeugt werden, man kann aber auch die Lasten und die Schwimmer von Hand von einer Stelle zur   andern bewegen. 



  Bei der Anordnung an der Decke des Arbeitsraumes wird man die Rinne stets als geschlossenen   Kreislauf ausführen, hingegen kann man bei der Förderrinne auf dem Fussboden nach Fig. 1 auch gerade Strecken oder beliebige Führungen vornehmen, da man die Schwimmer stets durch Ausweichstellen oder durch Nebeneinanderführen an den Ausgangspunkt wieder zurückbringen kann. 



   Fig. 7 und 8, sowie 9 und 10-zeigen Darstellungen, wie man die Strömung durch Flüssigkeit mittels Flügelräder herstellen kann. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur Fortbewegungvon Arbeitswerkstücken im Fliessbetriebe, dadurch gekennzeichnet dass die Tragkörper der Werkstücke auf einer   Flüssigkeit   schwimmen und von einer Arbeitsstelle zur   andern von Hand oder durch mechanischen Bewegungsmechanismus bewegbar sind.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fortbewegung der Schw@@@m- körper durch Strömung der Flüssigkeit erfolgt, EMI2.2
AT115733D 1928-07-28 1928-07-28 Einrichtung zur Fortbewegung von Arbeitsstücken im Fließbetriebe. AT115733B (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2998122A (en) * 1956-11-05 1961-08-29 Moar John Floating conveyor belt
US3089581A (en) * 1959-12-07 1963-05-14 Moar John Floating conveyor belt
DE3447268A1 (de) * 1984-12-22 1986-06-26 Oxytechnik Gesellschaft für Systemtechnik mbH, 6236 Eschborn Verfahren zum innerbetrieblichen transport von werkstuecken
EP0619253A1 (de) * 1993-03-11 1994-10-12 United States Surgical Corporation Verfahren und Gerät zum Transportieren und Positionieren von mikromechanischen Teilen

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