AT207167B - Aufstallungsboden - Google Patents

Aufstallungsboden

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AT207167B
AT207167B AT38058A AT38058A AT207167B AT 207167 B AT207167 B AT 207167B AT 38058 A AT38058 A AT 38058A AT 38058 A AT38058 A AT 38058A AT 207167 B AT207167 B AT 207167B
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Austria
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belt
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Josef Goelles
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Josef Goelles
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Description


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  Aufstallungsboden 
Bei üblichen Stallungen wird der Stallmist zumeist von Hand aus entfernt, wodurch auf ganz kurze Zeit ein reiner Boden geschaffen wird, während die übrige Zeit das   Vieh   im Schmutz liegt. Vereinzelt wurde dazu übergegangen, als endloses Förderband ausgebildete Rostböden vorzusehen. Diese erübrigten wohl beim Misten die Handarbeit, beseitigten aber nicht die andern Nachteile, wie das mitunter tagelange Liegen des Viehs im Schmutz, was nicht nur für die Tiere, sondern beispielsweise bei Kühen auch für die Milchwirtschaft von grossem Nachteil ist. 



   Erfindungsgemäss wird ein Stallboden geschaffen, der nicht nur die Handarbeit bei der Reinigung er- übrigt, sondern durch den selbsttätig ständig, auch während der Benutzung des Stalles, ohne Beunruhigung des Viehs gereinigt wird. Der als endloses Förderband ausgebildete, erfindungsgemässe Aufstallungsboden besteht im wesentlichen darin, dass im Antrieb dieses zweckmässig fugenlos ausgeführten Förderbandes eine insbesondere reibungsschlüssig wirkende Kupplung eingeschaltet ist, derart, dass die Bandbewegung durch die Gewichtsbelastung der Tiere ausschaltbar ist, wobei vorzugsweise der Boden jedes Tierstandes aus mehreren, in Standlängsrichtung verlaufenden, aneinander anschliessenden Teilstücken besteht, deren jedes für sich ausschaltbar ausgebildet ist. 



   Die Zeichnung stellt eine beispielsweise Ausführung schematisch in Seitenansicht bzw. im Längsschnitt dar. 



   Der Boden des Tierstandes ist als zweckmässig fugenloses, sich in Längsrichtung erstreckendes Förderband 1 ausgebildet. Dieses reicht beinahe zur Krippe. Auf einer vertikal verschiebbar vorgesehenen, insbesondere durch Federkraft in der oberen Endlage gehaltenen, unter dem Gewicht des Tieres vertikal verschiebbaren Unterlage 3 sind zwei Spannrollen 4 des über Rollen 2 angetriebenen, endlosen Bandes 1 angebracht. Unter dem Gewicht des Tieres wird die Unterlage 3 samt den Rollen 4 gesenkt, so dass das endlose Band 1 erschlafft und in Ruhe verbleibt. Der Boden jedes Tierstandes besteht vorzugsweise aus mehreren, in Standlängsrichtung verlaufenden, aneinander anschliessenden Teilstücken. Die Bandbewegung wird durch eine insbesondere reibungsschlüssig wirkende Kupplung eingeschaltet und durch Gewichtsbelastung des Tieres wieder ausgeschaltet.

   Die verschiedensten Ausführungen von Antrieb und Kupplung sind   möglich, damit das Förderband   unbelastet bewegt wird und belastet stillsteht. Vorteilhaft wird dem Band 1 ein Abstreifer 5 und eine Wasserspülung zugeordnet sein. Für Jungvieh wird es günstig sein, die vordere Walze 2 nahe der Krippe anzubringen ; für Kühe, wie strichpunktiert gezeichnet, in Abstand von dieser, so dass sich der bewegbare Belag ausserhalb des Bereiches der Vorderfüsse befindet. Auch kann beispielsweise die angetriebene Rolle 2 durchlaufend und als Träger für die Antriebsscheiben der oben erwähnten, z. B. 10 cm breiten, bandartigen Teilstücke des Bodenförderbandes ausgebildet sein, welche Scheiben   durch dasvieh   mit der sie tragenden Rolle fallweise ge-oder entkuppelt werden.

   Das in Abhängigkeit von den Bewegungen der Tiere erfolgte, langsame und zeitweise Fördern mittels der Förderbänder bewirkt eine automatische, ständige Reinigung des Stalles, ohne jedwede Berunruhigung des Viehs. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Als endloses Förderband ausgebildeter Aufstallungsboden, dadurch gekennzeichnet, dass im Antrieb des zweckmässig fugenlos ausgeführten Förderbandes (l) eine insbesondere reibungsschlüssig wirkende Kupplung eingeschaltet ist, derart, dass die Bandbewegung durch die Gewichtsbelastung der Tiere ausschaltbar ist, wobei vorzugsweise der Boden jedes Tierstandes aus mehreren, in Standlängsrichtung veraufenden, aneinander anschliessenden Teilstücken besteht, deren jedes für sich ausschaltbar ausgebildet EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2>
    2. Boden nach Anspruch 1, insbesondere für Kühe, dadurch gekennzeichnet, dass das Förderband (1) in Abstand von der Krippe, ausserhalb des Bereiches der Vorderfüsse des Tieres endigt.
    3. Boden nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die reibungsschlüssig wirkende Kupplung aus zwei Spannrollen (4) des über Rollen (2) angetriebenen, endlosen Bandes (1) besteht, die auf einer vertikal verschiebbar vorgesehenen, insbesondere durch Federkraft in der oberen Endlage gehaltenen, unter dem Gewicht des Tieres vertikal verschiebbaren Unterlage (3) angebracht sind, so dass bei einer Gewichtsbelastung des endlosen Bandes dieses erschlafft und in Ruhe verbleibt.
    4. Boden nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass dem Band (1) ein Abstreifer (5) und/oder eine Wasserspülung zugeordnet ist.
AT38058A 1958-01-17 1958-01-17 Aufstallungsboden AT207167B (de)

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