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Dünger-Transportanlage
Die Erfindung betrifft eine Dünger-Transportanlage, bestehend aus einem Horizontalförderer und einem an diesem schwenkbar angelenkten Höhenförderer, wobei in den Förderrinnen beider Förderer in einer Richtung ausschwenkbare Schieber untergebracht sind, die beiderseits an verschiebbaren Schienen gelagert sind.
Dem Gegenstand der Erfindung liegt vor allem die Aufgabe zugrunde, ein Einfrieren des Höhenför- derers im Winter zu vermelden. Es hat sich nämlich gezeigt, dass die Ablagerung von Schnee und Eis auf den verschiebbaren Teilen des Höhenförderers das Anfahren der Anlage erschwert oder sogar verhindert, wodurch unter Umständen der Antriebsmotor durchbrennt.
Es ist bereits bekannt die verschiebbaren Schienen mit Rollen zu versehen, die sich mittelbar oder unmittelbar auf den Förderrinnen abstützen. Diese Massnahme ergibt zwar bessere Reibungsverhältnisse, verhindert aber nicht die Ablagerung von Schnee und Eis auf den Laufbahnen.
Um ein Einfrieren derartiger Dünger-Transportanlagen zu verhindern wird nunmehr erfindungsgemäss vorgeschlagen, im Bereich des Höhenförderers als verschiebbare Schienen U-Schienen zu verwenden, die mit weiteren festenU-Schienen des Höhenförderergestells einen geschlossenen Kanal zur Aufnahme der zur Abstützung der verschiebbaren U-Schienen dienenden Gleitrollen bilden. Dergestalt werden die Gleitrollen, ihre Lagerungen und die Laufbahnen weitgehendst vor Ablagerungen geschützt.
In weiterer Ausgestaltung des Gegenstandes der Erfindung erfolgt der Antrieb sämtlicher Schieber von dem Höhenförderer aus mit Hilfe einer zweigängigen Spindel, die in eine Führungsmuffe eingreift, welche über eine oder zwei Traversen mit den verschiebbaren Schienen in Verbindung steht. Im Gegensatz zu den üblichen Antrieben der Schieber über einen Kurbeltrieb oder ein Hebelsystem friert eine Spindel nachgewiesenermassen nicht so leicht ein. An der Spindel etwa vorhandenes Eis wird durch die Muffe weggesprengt. Zudem benötigt eine Spindel nur eine kleinere Antriebskraft.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den Zeichnungen, in denen Ausführungsbeispiele der Dünger-Transportanlage dargestellt sind. Fig. 1 zeigt einen Höhenförderer im Schnitt längs der Linie A - B in Fig. 2. Fig. 2 den Höhenförderer in der Draufsicht, Fig. 3 einen Teil des Höhenförderers in der Seitenansicht, Fig. 4 die Verbindungsstelle zwischen dem Höhenförderer und dem Horizontalförderer im Schnitt und Fig. 5 einen Schnitt durch den Horizontalförderer.
Gemäss den Fig. 1 - 3 besteht der Höhenförderer aus einem Rohrgerüst mit eingelegten Bodenbrettern 1 und Seitenbrettern 2 bzw. 3. An den oberen Längsrohren 4 bzw. 5 ist je eine U-Schiene 6 bzw. 7 befestigt, in welcher in bestimmten Abständen Bolzen 8 angeordnet sind, die zur Lagerung von Rollen 9 dienen. Auf den Rollen 9 liegen die oberen Schenkel zweier weiterer U-Schienen 10 bzw. 11 mit ihrer Innenseite auf. Zwischen diesen U-Schienen 10 bzw. 11 sind in regelmässigen Abständen Wellen 12 befestigt, auf denen Hülsen 13 drehbar gelagert sind. An den Hülsen 13 hängen über Laschen 14 bzw. 15 die Schieber 16. Mit Gummipuffern ausgestattete Anschläge 17 sorgen dafür, dass die Schieber nur bei der Rückwärtsbewegung ausschwenken können.
Um zu verhindern, dass der zu fördernde Dung auf der schrägen Fläche zurückrutscht, sind an den Bodenbrettern1 zwei gezahnte Schienen 18 bzw. 19 angebracht. Die Verwendung von gezahnten Schienen zum Halten des Dunges ist an und für sich bekannt. Man hat die Schienen jedoch stets über der Förderrinne angeordnet, wozu zusätzliche Aufhängeelemcnte benötigt wurden, die bei der erfindungsgemässen Befestigung der Schienen auf der Sohle der Förderrinne in Fortfall kommen.
An der Unterseite der Schieber 16 kann eine Gummileiste 20 befestigt sein, die im Bereich der ge-
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