AT115480B - Röntgenröhre mit zum Teil aus Metall bestehender Außenwandung. - Google Patents

Röntgenröhre mit zum Teil aus Metall bestehender Außenwandung.

Info

Publication number
AT115480B
AT115480B AT115480DA AT115480B AT 115480 B AT115480 B AT 115480B AT 115480D A AT115480D A AT 115480DA AT 115480 B AT115480 B AT 115480B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
metal
cathode
wall
tube
vessel
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Albert Dr Bouwers
Original Assignee
Philips Nv
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Nv filed Critical Philips Nv
Application granted granted Critical
Publication of AT115480B publication Critical patent/AT115480B/de

Links

Landscapes

  • X-Ray Techniques (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Röntgenröhre   mit   zum   Teil aus Metall bestehender Aussenwandung. 



   Die Erfindung betrifft eine   Röntgenröhre,   deren Aussenwandung teilweise aus Metall besteht und bei der die Kathode und die   Antikathode grösstenteils   von diesem Metallteil   umgeben   sind. Zweck der Erfindung ist, die nicht in den wirksamen Röntgenstrahlenkegel fallenden Strahlen in der Röhre abzufangen, so dass deren Bedienung   ungefährlich   wird. 



   Der   Erfindung gemäss sind innerhalb   der Röhre einer oder   mehrere   Schirme angeordnet, durch welche die   Röntgenstrahlen   verhindert werden, an Stellen der Glaswandung aus der Röhre auszutreten, die nicht für ihren Austritt   bestimmt   sind. 



   Die Metallwandung der Röhre   kann   mit der Antikathode leitend verbunden sein ; diese wird 
 EMI1.1 
 dabei auf dasselbe oder auf ein nur wenig vom Potential der Anssenwandung abweichendes Potential gebracht werden oder sie kann vom Metallteil der Aussenwandung durch eine Isolierung getrennt sein, die   zusammen   mit der zwischen dem Metallteil und der   Antikathode   vorgesehenen Isolierung der zwischen der Kathode und der Antikathode auftretenden Betriebsspannung standhalten kann. 
 EMI1.2 
 der Röhre isolierten Metallgefäss umgeben, dem während des Betriebes der Röhre dasselbe oder ein etwas vom Potential der Kathode abweichendes Potential gegeben wird, und der Metallschirm ist hinter der Kathode in diesem Gefäss befestigt.

     Dieser Metallschirm kann gleichzeitig   als Stütze für die Kathode dienen. 



   Ferner kann z. B. in den   Fällen,   in denen die Anordnung eines sochen Schirmes hinter der Kathode 
 EMI1.3 
   ziemlich   hoch erhitzt wird. Besonders günstige Ergebnisse sind mit einem aus Wolfram bestehenden Schirm erzielt worden. 



   In den Zeichnungen sind einige Ausführungsbeispiele der   Erfindung dargestellt, u. zw.   zeigt Fig. 1 
 EMI1.4 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 der Raum innerhalb des Gefässes zum   Durchlass   des wirksamen Röntgenstrahlenkegels aber freigelassen ist. 



   In Fig. 1   schliesst   sich an einen   Metallteil 7   der Aussenwandung der Röntgenröhre ein die Antikathode 3 tragender Glasteil 2 an und ist ausserdem ein zweiter Glasteil 4 angeschmolzen, in dem die   Stromzuführungsdrähte   für eine Glühkathode. J eingeschmolzen sind. Der Wandteil 1 kann beispielsweise aus Chromeisen und überhaupt aus einem Stoff bestehen, der sich leicht an Glas anschmelzen lässt und Röntgenstrahlen schwer   durchlässt.   Im metallenen Wandteil ist zum Durchlass der wirksamen Röntgenstrahlen ein Fenster 6 angebracht. 



   Zum Abfangen der von der Antikathode ausgesandten nach dem Glasteil 4 der Wandung gerichteten Röntgenstrahlen ist ein Schirm 7 aus Wolfram in einem abgesetzten Rand des metallenen Wandteiles durch Schweissen oder auf andere Weise befestigt. Dieser Schirm kann ausserdem als Stütze der Glühkathode dienen, zu welchem Zweck die Stromzuführungsdrähte der Kathode von dem Schirm isoliert getragen werden. 



   Fig. 2 stellt eine Ausführungsform dar, bei der die Kathode und die Antikathode vom Metallteil der Aussenwandung durch Isolierungen getrennt sind, die insgesamt der zwischen der Kathode und der Antikathode auftretenden Betriebsspannung standhalten. In dieser Figur ist in einem metallenen Wandteil   11,   ein Fenster 12   zum Durchlass   des wirksamen Röntgenstrahlenkegels angebracht. Der Metallteil 11 ist-an einer Seite an einen gläsernen eine Antikathode 14 tragenden   Wandteil 7-3   und an der andern Seite an einen Glasteil 15 angesehmolzen, der ein Gefäss 16 trägt, in dem eine Glühkathode 17 angeordnet ist.

   Bei der dargestellten Ausführungsform besteht die Glühkathode aus einer Spirale, die einerseits an einem Stromzuführungsdraht '18, anderseits an einem   Metallgefäss   16 befestigt ist. mit dem ein Strom-   zuführungsdraht 79   verbunden ist. Das Gefäss 16 hat infolgedessen dasselbe Potential wie die Glühkathode 17, so dass die von dieser Kathode ausgehenden Elektronen im wesentlichen zu der beim Betrieb auf hohes Potential gebrachten Anode gezogen werden. 



   - Innerhalb des Gefässes 16 ist ein Metallschirm 20 vorzugsweise aus Wolfram angeordnet der auf einem Sitz in dem Gefäss ruht. Dieser Schirm dient zum Abfangen der in das Gefäss 16 eindringenden Röntgenstrahlen. Da der Schirm 20 das gleiche Potential wie das Gefäss 16 hat. wird auch er von der
Kathode ausgehende Elektronen nur in geringem   Masse   anziehen. so dass die ausgesandten Elektronen in noch stärkerem   Masse   nach der Antikathode gerichtet werden. Ausserdem dient der Schirm 20 als
Stütze der Glühkathode, zu welchem Zweck der Stromzufürungsdraht 18 vom   Schirm 26   isoliert getragen wird. 



   Ein zweiter gleichfalls aus Wolfram bestehender   Schirm 27   ist um das Gefäss 16 herum angebracht, der die von der Antikathode ausgehenden Röntgenstrahlen abfängt, die durch den Zwischenraum zwischen dem metallenen Wandteil 11 und dem Metallgefäss 16 hindurchdringen. Alle für die Bedienung der 
 EMI2.2 
 in der Form eines geraden   Glühfadens   befestigt ist. Der eine Stromzuführungsdraht 18 wird isoliert von einem Metallschirm 20 getragen, der z. B. aus Wolfram bestehen kann und auf einem Absatz in dem Gefäss 16 ruht.

   Der andere   Stromzuführungsdraht   26 ist mit dem Schirm   : 20 leitend verbunden.   Der   Metallteil 77   der   Aussenwandung   ist derart ausgeführt, dass der Austritt von Röntgenstrahlen durch den   Zwischenraum   
 EMI2.3 
 samen   Röntgenstrahlenkegels   dient. In dieser Figur ist ein metallener Wandteil 11 mit einem gläsernen, eine Antikathode 14 tragenden Wandteil 13 verschmolzen und mit einem ein   MetaIIgefäss   16 tragenden gläsernen Wandteil 15 versehen. Als Fenster dient bei dieser   Ausführungsform   ein an den gläsernen Wandteil 15 angeschmolzener Glasteil 27.

   Die Kathode 25 ist in dieser Ausführungsform ebenfalls als 
 EMI2.4 
 leitend verbunden, während ihr anderes Ende an einem   Stromzuführungsdraht   28 befestigt ist, der vom   Metallgefäss 76   isoliert getragen wird. Zum Abfangen der für die Bedienung gefährlichen   Röntgenstrahlen.   die durch den Zwischenraum zwischen dem Gefäss 16 und dem   Wandteil 77 nach   aussen treten könnten, 
 EMI2.5 
 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Röntgenröhre, deren Aussenwandung teilweise aus : Metall besteht und bei der die Kathode und die Antikathode grösstenteils von diesem Metallteil umgeben sind, dadurch gekennzeichnet, dass durch Zusammenwirken eines oder mehrerer innerhalb der Röhre angeordneter Schirme mit dem metallenen <Desc/Clms Page number 3> Teil der Aussenwandung die Röntgenstrahlen verhindert werden, an Stellen der Glaswandung aus der Röhre herauszutreten, die nicht für ihren Austritt bestimmt sind.
    2. Röntgenröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kathode von einem von dem metallenen Wandteil der Röhre isolierten Metallgefäss umgeben ist, dem während des Betriebes der Röhre dasselbe oder ein etwas vom Potential der Kathode abweichendes Potential gegeben wird, wobei ein Schirm hinter der Kathode in diesem Gefäss befestigt ist.
    3. Röntgenröhre nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet, dass der Schirm als Stütze für die Kathode dient. EMI3.1 einem von dem metallenen Wandteil der Röhre isolierten Metallgefäss umgeben ist, dem während des Betriebes der Röhre dasselbe oder ein etwas vom Potential der Kathode abweichendes Potential gegeben wird. wobei ein ringförmiger Schirm an der Aussenwand dieses Gefässes befestigt ist. EMI3.2 EMI3.3
AT115480D 1925-04-06 1926-02-09 Röntgenröhre mit zum Teil aus Metall bestehender Außenwandung. AT115480B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL115480X 1925-04-06

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT115480B true AT115480B (de) 1929-12-27

Family

ID=19775262

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT115480D AT115480B (de) 1925-04-06 1926-02-09 Röntgenröhre mit zum Teil aus Metall bestehender Außenwandung.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT115480B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE907676C (de) Gluehkathode fuer elektrische dampf- oder gasgefuellte Entladungsgefaesse
AT115480B (de) Röntgenröhre mit zum Teil aus Metall bestehender Außenwandung.
DE526003C (de) Roentgenroehre
DE483337C (de) Gluehkathodenroehre, insbesondere Roentgenroehre
DE578638C (de) Hochspannungsentladungsroehre, deren Wandung teilweise aus einem Leiter und teilweise aus einem Nichtleiter besteht
DE740693C (de) Elektronenroehre mit mindestens vier Elektroden zwischen Kathode und Anode, insbesondere Mischroehre
AT118763B (de) Röntgenröhre mit Relativbewegung der Antikathode in bezug auf den Brennfleck.
DE539588C (de) Gluehkathodenroentgenroehre mit spitz auslaufender Anode und ringfoermiger, die Anode mit geringem Abstand umgebender Kathode
AT141595B (de) Röntgenröhre mit während des Betriebes umlaufender Anode.
DE766600C (de) Gas- oder dampfgefuelltes Entladungsgefaess
DE547089C (de) Gluehkathodenroentgenroehre
DE414065C (de) Gluehkathode fuer Roentgenroehren
CH117882A (de) Röntgenröhre mit zum Teil aus Metall bestehender Aussenwandung.
DE390346C (de) Roentgentherapieroehre fuer grosse Leistungen
AT142683B (de) Röntgenröhre mit durchlochter Anode.
DE584065C (de) Gluehkathodenroehre mit Anode, Steuerelektrode und einer zwischen Steuerelektrode und Anode angeordneten Schirmelektrode
AT110692B (de) Röntgenröhre mit Glühkathode.
AT122255B (de) Röntgenröhre.
AT136911B (de) Durch Wechselstrom geheizte Kathode für Braun&#39;sche Röhren mit niedervoltigen Strahlen.
AT116723B (de) Elektrische Entladungsröhre mit zwischen Anode und Steuergitter angeordnetem Schutzgitter.
DE897595C (de) Entladungsroehre mit doppelter Steuerung des Entladungsstromes
AT141254B (de) Röntgenröhre mit während des Betriebes umlaufender Anode.
DE658777C (de) Roentgenroehre nach Patent 643507 mit einer Vorrichtung zum Drehen der Roentgenroehre um ihre Laengsachse
DE524337C (de) Vorrichtung zur Erzeugung eines bandfoermigen Brennflecks bei Gluehkathodenroentgenroehren
DE879744C (de) Roentgenroehre mit in Anodennaehe angebrachter steuerbarer Sammelspule zum Einstellen der Brennfleckgroesse