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Vorrichtung zum Bearbeiten von Flächen, insbesondere von Fussböden u. dgl.
Gegenstand der Erfindung ist eine Maschine zum Bearbeiten irgendwelcher Flächen mittels bürstenartiger oder späneabnehmender Werkzeuge, u. zw. insbesondere zur Ausführung solcher Arbeiten, bei
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oder Bohnern von Parkettböden oder andern Holzböden geeignet und bestimmt. Sie ist jedoch auch anwendbar zur Behandlung der Oberfläche von Steinholzboden, von Steinboden oder von beliebigen Flächen aus anderm Stoff. Nach Ausrüstung mit einem geeignet en Zubehörteil ist sie ferner als einfacher Staubsauger verwendbar. Es ist bereits bekannt, zum Spänen von Böden drehende Bürsten od. dgl. zu benutzen.
Bei den bisher bekannten Vorrichtungen dieser Art werden jedoch Späne und Staub infolge der raschen Drehung der Bürsten od. dgl. nach aussen geschleudert und aufgewirbelt, so dass die Räumlichkeiten, in denen gearbeitet wird, bald voll Staub sind, der nachher wieder mühsam entfernt werden muss.
Eine besondere Eigenart der neuen Maschine besteht darin, dass die abgenommenen Spänchen, Staub u. dgl. verhindert werden, aus der Maschine herauszutreten. Zu diesem Zwecke ist der Arbeitsraum der Maschine von einem Saugraume ringförmig umgeben. aus welchem die Staubluft mittels eines Schaufelrades od. dgl. abgesaugt und weiterhin zweckmässig durch einen Filtersack der bei Staubsaugern bekannten Art nach aussen befördert wird. Um einen besonders geringen Umfang und günstigen Antrieb der Maschine zu erzielen, werden das Ventilatorrad und die Werkzeuge von dem über dem Ventilatorrad sitzenden Motor unmittelbar angetrieben.
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befestigt, das mit Gummireifen oder Ringen 4 zusammenwirkt, die auf den Stahldrahtbürsten 5 angebracht sind.
Diese Bürsten i5 sind auf flachen Armen 6 gelagert, die um Drehzapfen sehwingbar sind
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von einer Glocke 9. die in dem ebenfalls glockenartig ausgebildeten offenen Ende des Gehäuses 10 mit ringsum freibleibendem Zwischenraum 11 angeordnet ist. Auf der Elektromotorwelle 1 ist ferner ein Schaufelrad 12 befestigt, u. zw. mittels des als Mutter ausgebildeten und auf ein Aussengewinde der Welle 1 geschraubten Ritzels : J. Die Schaufeln des Schaufelrades 12 sind so gestellt, dass bei der Umdrehung der Motorwelle 1 während der Arbeit der Bürsten 5 durch den Zwischenraum 11 vom Umfange der Bürsten Luft weggesaugt und durch einen Stutzen-M in einen Filtersaek 14 geworfen wird, der, wie bei Staubsaugern bekannt, mittels Kette 16 od. dgl. an der Handhabungsstange 15 der Maschine leicht abnehmbar aufgehängt ist.
Die Stange. M ist zweckmässig mittels Klemmuffe od. dgl. 19 an einem Bügel 17 befestigt, der an den Zapfen 18 am Maschinengehäuse schwingbar angreift.
Um nun zu verhindern, dass die von den Stahldrahtbürsten 5 gelösten Späne oder der von den Bürsten aufgewirbelte Staub nach aussen geschleudert wird, ohne dass er von dem Saugluftzug erfasst wird, ist am Gehäuserand-M ringsum ein aus Borsten od. dgl. gebildeter Vorhang 20 vorgesehen, der elastisch auf der zu bearbeitenden Fläche aufruht. Er hat die doppelte Aufgabe : Erstens das Hinausschleudern von Spänchen od. dgl. aus der Maschine zu verhindern und zweitens zu verursachen, dass die angesaugte Luft ringsum in gleichmässiger Verteilung, also nicht etwa bloss einseitig oder wechselnd dort eintritt, wo gerade ein grösserer Zwischenraum am Gehäuserand und der zu bearbeitenden Bodenfläche
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Die Bürsten 5 haben zweckmässig Stahlborsten, die ähnlich wie bei Stahldrahtlna1zen beschaffeu und angebracht sind. Vorteilhaft sind die Bürsten 5 leicht abnehmbar und gegen Bürsten andrer Art oder sonstige Werkzeuge auswechselbar, so dass die Maschine nach beendetem Spänen auch zum Bohnern benutzt werden kann.
PATENT-ANSPRUCHE :
1. Vorrichtung zum Bearbeiten von Flächen insbesondere, von Fussboden u. dgl., mittels Werk-
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