AT114509B - Spitzenverschluß für Weichen. - Google Patents

Spitzenverschluß für Weichen.

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AT114509B
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Joseph Voegele Ag
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Spitzenverschluss für Weichen. 



   Die Erfindung betrifft einen   Spitzenverschluss   für Weichen. Die Haupttypen der zur Zeit bei den   inländischen   Hauptbahnen in Benutzung stehenden Verschlüsse für Weichenzungen sind der Spitzen-   versehluss   und das   Hakenschloss.   Der technische Nutzen und wirtschaftliche Fortschritt des Erfindunggegenstandes liegt nun in erster Linie darin, dass er die Vorzüge der beiden vorgenannten Versehlussarten in sich vereinigt und somit ein Höchstmass von Widerstandsfähigkeit gegen die auftretenden hohen Beanspruchungen und von Betriebssicherheit bietet.

   Bei dem Hakenschloss ist es bekannt, dass die Teile, welche die auf eine selbsttätige Bewegung der Weichenzunge hinwirkenden Kräfte aufzunehmen haben, an den Backensehienen abgestützt werden, wogegen beim eigentlichen   Spitzenverschluss   in der Mittellinie des Gleises zwischen den Zungen ein Sperrgehäuse angeordnet ist, durch welches die Antriebsstange für die Zungen und die letzteren verriegelnden Stempel   hindurchtreten   und an welches eine Abstützung der Stempel gegen die erwähnten Kräfte stattfindet. 



   Die erfolgsbegründenden Mittel der Erfindung bestehen darin, dass zwei Sperrgehäuse vorgesehen sind, die auf der Aussenseite der Backenschienen befestigt werden und von denen jedes Sperrgehäuse in   Gemeinschaft   mit dem zugehörigen, an der Zungenspitze angreifenden, in bekannter Weise gestalteten   Verriegehmgsstempel   eine hakenartige   Umklammerung   der Zunge bildet. 



   . Zur Erläuterung des Erfindungsgedankens ist ein Ausführungsbeispiel auf der Zeichnung dargestellt, u. zw. zeigt Flg. 1 einen Querschnitt durch Backenschienen, Zunge und Verriegelungsgehäuse, Fig. 2 einen   Grundriss   des Verriegelungsstempels und der Antriebsstange sowie einen Horizontalsehnitt durch das Verriegelungsgehäuse nach 2-2 der   Fig. 1,   Fig. 3 eine Seitenansicht in. Richtung des Pfeiles   x   der Fig. 1 und Fig. 4 einen Grundriss des ganzen Verschlusses. 



   Für jede   Baekensehiene   a und b ist ein   VelTiegelungsgehäuse   c vorgesehen, das unter Verwendung eines   winkelförmigen     Laschenstuckes   cl in der zugehörigen Laschenkammer der Baekensehiene a und b durch Schrauben cl starr befestigt ist. Dieses Verriegelungsgehäuse besitzt eine prismatische Durch- 
 EMI1.1 
   Sperrgehäuse   c ab und ist in dieser Stellung dadurch verriegelt, dass sich der Stempelkopf fa an der An- triebsstange e und diese an der entsprechenden Fläche der prismatischen   Durchbrechung cl   des Sperr- gehäuses c abstützen. In dieser Stellung der Teile umklammern also   Spprrgehäuse   und Stempel Zunge und   Baekensehiene   und finden eine starre   Abstützung   an der letzteren.

   Bei einer Verschiebung der
Antriebsstangee in Richtung des Pfeiles   Xl folgt zunächst   die Zunge i in der üblichen Weise dieser Bewegung, bis der   Kopf f3   in die   Ausnehmung   cl der Stange e eintritt, worauf dann wiederum in bekannter Weise der Hakenteil e2 den Stempel f und die   zugehörige   Zunge h mitnimmt. 



  Die Erfindung hat eine erhebliche Anzahl von bedeutsamen technischen   Vorzügen   ; die Dauer- haftigkeit des Verschlusses an sieh ist durch die jahrzehntelange   Bewahrung   des bekannten Spitzen- verschlusses einwandfrei erwiesen. Ein Klaffen der Zunge, auch durch Spurerweiterungen ist ausge- schlossen, mit   Rücksieht   auf die Umklammerung ; dadurch entfällt auch das nicht unbedenkliche Strecken und Stauchen der Verriegelungsstempel und ein Entgleisen durch Zungenklaffen ist unmöglich. Kleine   Zungenwrschiebungen   sind im Gegensatz   zum Hakensehloss möglich   und zulässig.

   Der neue Verschluss 
 EMI1.2 
 

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 EMI2.1 
 noch die Tatsache, dass trotz der hakenartigen   Umklammerung   der Zunge diese dennoch eine wesentlich grössere Öffnung gegenüber dem   Hakensehloss   aufweist ; 
PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Spitzenversoluuss'für Weichen   mit Verriegelungsstempel für die Antriebsstange, die zusammen mit dem Stempel durch eine entsprechende Öffnung eines Sperrgehäuses hindurchtritt, dadurch   gekenn-   zeichnet, dass zwei Sperrgehäuse (e) vorgesehen sind, die auf der Aussenseite der Backenschiene befestigt werden und. von denen-jedes in Gemeinschaft mit dem zugehörigen Verriegelungsstempel eine haken- artige Umklammerung der Zunge bildet.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform des Spitzenverschlusses nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der EMI2.2 EMI2.3
AT114509D 1928-10-01 1928-10-01 Spitzenverschluß für Weichen. AT114509B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1161579B (de) * 1958-05-09 1964-01-23 Tech Pour L Ind Nouvelle S A I Aufschneidbarer Spitzenverschluss fuer Eisenbahnweichen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1161579B (de) * 1958-05-09 1964-01-23 Tech Pour L Ind Nouvelle S A I Aufschneidbarer Spitzenverschluss fuer Eisenbahnweichen

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