AT114486B - Drainagepflug mit Vorrichtung zum Verstellen des Bohrkörpers auf beliebige Tiefe. - Google Patents

Drainagepflug mit Vorrichtung zum Verstellen des Bohrkörpers auf beliebige Tiefe.

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AT114486B
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drainage
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Johann Riedmueller
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Johann Riedmueller
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Drainagepflug   mit Vorrichtung zum Verstellen des Bohrkörpers auf beliebige Tiefe. 



   Die Erfindung betrifft einen Drainagepflug mit Vorrichtung zum Verstellen des am unteren Ende eines auf seiner   rückwärtigen   Seite als Zahnstange ausgebildeten, vorne zugeschärften Schaftes befestigten
Bohrkörpers auf beliebige Tiefe, bei welchem an den am Untergestell aufsitzenden Längsbalken zwei Platten od. dgl. befestigt sind, welche die Führungen für den Schaft sowie die Eingriffsorgane zum Verschieben desselben tragen. 



   Es sind Tiefenverstellvorrichtungen bei Spanngeräten zur Herstellung schmaler paralleler Gräben in Wiesen bekannt. Bei diesen Ausführungen ist jedoch auf eine sichere reibungslose Führung beim Verschieben der die Grabgeräte tragenden   Schäfte   keine Rücksicht genommen. Bei den Grabgeräten für Wasserabzugskanäle, bei welchen der die Erde durchschneidende Schaft an seiner Vorderfläche eine Schneide besitzen muss, ist auch auf den Schutz dieser Schneide beim Verschieben   Rücksicht   zu nehmen. 



  Der grosse Widerstand, den das Gerät bei der Arbeit findet, bedingt auch eine Sicherung des Schaftes und damit des Bohrkörpers gegen Verdrehen nach   rückwärts.   



   Den angeführten Anforderungen trägt die vorliegende Erfindung Rechnung. In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt, u. zw. zeigen : Fig. 1 einen Drainagepflug mit   Tiefenverstellvorrichtung   mit Zahnradantrieb in Seitenansicht, Fig. 2 denselben in der Draufsieht, Fig. 3 die Führung des den Bohrkörper tragenden Schaftes in einem Nutenrad in grösserem Massstab, Fig. 4 den rückwärtigen Teil eines Drainagepfluges in zweiter Ausführungsform mit Schneckenantrieb für die Tiefenverstellvorrichtung in Seitenansicht und Fig. 5 denselben in der Draufsicht. 



   Im ersten Ausführungsbeispiel (Fig. 1-3) sind an den Längsbalken   1,   2, die auf einem zweiachsigen, fahrbaren Untergestell aufmontiert sind, zwei kreisförmige Platten 3,4 befestigt, zwischen welchen der Schaft 5, der an seinem unteren Ende den Bohrkörper 6 trägt,   geführt   wird. Der vordere Teil des Schaftes 5 ist messerartig zugeschärft   (23)   und wird in zwei Nutenrollen 7, 8 die zwischen den beiden Platten 3,4 in diesen gelagert, angeordnet sind und deren Nut 22 (Fig. 3) derart ausgebildet ist, dass eine Beschädigung der Schneide ausgeschlossen erscheint, geführt.

   Der Rücken des Schaftes   5   besitzt eine Verzahnung 9, 
 EMI1.1 
 ist tiefer unten zwischen den Platten 3,4 drehbar gelagert, greift ebenfalls in die Verzahnung 9 des
Schaftes   6   ein und sichert denselben während der Arbeit gegen Verdrehung nach rückwärts. 



   Das Kegelrad 10 wird durch ein zweites Kegelrad 14 angetrieben, das auf einer entsprechend gelagerten Spindel 15 aufsitzt, die durch ein Handrad 16 gedreht wird. 



   An Stelle der Nutenrollen 7, 8 können auch zwischen den Platten 3, 4 fix gelagerte Führungsbacken verwendet werden. Das Zahnrad 11 sowie die Kegelräder 10 und 14 können auch durch einen Zahnbogen (Zahnsegment) ersetzt werden. Der Antrieb durch Schnecke mit Schneckenrad hat gegenüber den anderen Antriebsarten den Vorteil, dass eine feine Tiefenverstellung, wie sie oft bei Bewegung des Gerätes erwünscht ist, möglich ist. Dadurch kann dem Graben im ebenen Terrain ein Gefälle gegeben werden. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Drainagepflug mit Vorrichtung zum Verstellen des am unteren Ende eines an seiner Rückseite als Zahnstange ausgebildeten Schaftes befestigten Bohrkörpers auf beliebige Tiefe, dadurch gekennzeichnet, dass an den am Untergestell aufsitzenden Längsbalken (1, 2) zwei Platten (3, 4) od. dgl. befestigt sind, welche die Führungen für den Schaft (5) sowie die Eingriffsorgane zum Verschieben des- EMI1.2 <Desc/Clms Page number 2> 2. Drainagepflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Platten (3, 4), in denselben befestigt, Führungsbacken zwecks Leitung des Schaftes (5) bei seiner Längsverschiebung angeordnet sind.
    3. Drainagepflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Platten (3, 4), in denselben gelagert, Nutenrollen (, 8) zur Führung des Schaftes (5) vorgesehen sind, deren Nut (22) derart ausgebildet ist, dass eine Verletzung der vorderen Schneide (23) des Schaftes (5) ausgeschlossen erscheint.
    4. Drainagepflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Platten (3, 4) ein als Laufrad ausgebildetes Zahnrad (13) od. dgl. vorgesehen ist, welches in die Verzahnung (9) des Schaftes (5) eingreift und denselben gegen Verdrehung nach rückwärts während der Arbeit sichert. EMI2.1
AT114486D 1928-03-10 1928-03-10 Drainagepflug mit Vorrichtung zum Verstellen des Bohrkörpers auf beliebige Tiefe. AT114486B (de)

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