DE623045C - Universalfraesmaschine mit auf dem Staender heb- und senkbarem Spindelstock - Google Patents

Universalfraesmaschine mit auf dem Staender heb- und senkbarem Spindelstock

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DE623045C
DE623045C DESCH101036D DESC101036D DE623045C DE 623045 C DE623045 C DE 623045C DE SCH101036 D DESCH101036 D DE SCH101036D DE SC101036 D DESC101036 D DE SC101036D DE 623045 C DE623045 C DE 623045C
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Germany
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DESCH101036D
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FRIEDRICH W SCHMIDTMANN
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FRIEDRICH W SCHMIDTMANN
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23CMILLING
    • B23C1/00Milling machines not designed for particular work or special operations
    • B23C1/02Milling machines not designed for particular work or special operations with one horizontal working-spindle
    • B23C1/027Milling machines not designed for particular work or special operations with one horizontal working-spindle with working-spindle movable in a vertical direction

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Machine Tool Units (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Universalfräsmaschine mit auf dem Ständer heb- und senkbarem Spindelstock und einem gegenüber dem Maschinenbett um eine senkrechte Achse drehbaren Arbeitstisch, wobei dem Fräsdornstützlager eine in einer festen Stützhülse heb- und senkbare Stütze zugeordnet ist. Bei einer solchen geschlossenen Bauart soll gemäß der der Erfindung zugrunde liegenden Aufgabe eine vergrößerte Schwenkbarkeit für den Arbeitstisch geschaffen werden, ohne daß irgendwelche Nachteile in bezug auf die Stabilität der Maschine in Kauf genommen werden müssen.
Die Erfindung erreicht dies dadurch, daß der Ständer in an sich bekannter Weise trapezförmig abgeschrägt ist und die Fläche des Ständers so der Tischbewegung entgegengerichtet ist, daß der Tisch frei bis an sie heranbewegt werden kann.
Besonders vorteilhaft ist es dabei, die Ausführung so zu treffen, daß der Spindelstock in einer Querebene zu dem vom Ständer und Fräsdornstütze gebildeten Maschinenrahmen durch eine Stutzsäule abgefangen ist, die den Spindelstock an seinem äußersten Teil durchsetzt. Dabei kann zur weiteren Versteifung die. Stützsäule in entsprechenden Verlängerungen der Ständergrundplatte und des Oberhauptes eingespannt sein.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Fig. ι ist eine Vorderansicht der Universalfräsmaschine.
Fig. 2* ist eine Aufsicht zu Fig. 1, teilweise im Schnitt nach Linie A-B der Fig. 1.
Fig. 3 ist eine Seitenansicht zu Fig. 1.
Fig. 4 ist eine Rückansicht, in Richtung des Pfeiles C der Fig. 3 gesehen.
Fig. 5 ist eine räumliche Darstellung, in Richtung des Pfeiles D der Fig. 2 schräg von oben gesehen.
Auf dem Maschinenbett 1 ist auf dessen einem Teil der Ständer2 ausfahrbar, d.h. auf einer entsprechenden horizontalen Schwalbenschwanzführung 3 verschiebbar. Das Maschinenbett bildet mit seinem anderen Teil eine Lagerfläche 4 für den drehbaren Tischträger oder Sattel 5, und zwar liegt die Lager- oder Gleitfläche 4 des Sattels 5 höher als die Fläche der Gleitbahn 3 des Ständers. Der Sattel ist unmittelbar auf dem Bett 1 gelagert, d.h. die übliche Querverschiebeeinrichtung kommt in Wegfall, wodurch die Lagerhöhe eine niedrigere ist und dementsprechend geringe Kippmomente auftreten.
Auf dem Sattel S ist in Schwalbenschwanzführungen 6 der Schlitten 7 längsverschiebbar geführt.
Der Spindelstock 8 ist auf einer Gleitbahn 9 des Ständers 2 senkrecht verschiebbar. Auf dem Spindelstock sitzt ein Oberhaupt 10. In dem Spindelstock sind ein oder mehrere Gegenhaltearme 11 angeordnet.
An den beiden Gegenhaitearmen 11 sind 6g die Stützlager 12, 13, 14 für den Fräsdorn 1.5 in Schwalbenschwanzführungen ii° vorgesehen. Der Fräsdorn 15 trägt zwischen den
beiden Lagern 12 und 13 das Werkzeug 16. Er wird durch die Kupplung 17 auf dem Spindelstock angetrieben. Dem äußersten Fräsdornstützlager 14 ist eine in einer festen S Stützhülse 19 heb- und senkbare Stütze 18 zugeordnet. Diese Stütze 19, 18 ist außen am feststehenden Bett 1 angebracht und mit diesem fest verbunden.
Wie insbesondere aus Fig. 2 und 4 ersichtlich ist, ist die Ausgangsform des Ständers 2 ein Pyramidenstumpf mit rechteckiger Grundfläche, deren vier Seiten in Fig. 2 ersichtlich und mit 25, 26, 27 und 28 bezeichnet sind, und zwar ist gewissermaßen von dieser rechteckigen Grundfläche ein Dreieck abgeschnitten. Dieser Abschnitt ist in Fig. 2 mit 22 bezeichnet, so daß damit die verbleibende Grundfläche Trapezform hat. Die Grundfläche besteht damit aus der schräg verlaufenden Seite 29 und den anschließenden restlichen Teilen der Seitenlinien 28 und 25 sowie den Seiten 26 und 27. Auch in dem Querschnitt nach Linie A-B der Fig. 1, der in Fig. 2 schraffiert dargestellt ist, kommt die Trapezform des pyramidenstutnpfförrnigen Ständerkörpers zum Ausdruck. Es sind dann nur seitlich Führungsschienen 30 -und 31 für den Spindelstock 8 angesetzt. Die Grundplatte, auf der der Ständer sich aufbaut, steht einerseits mit der Fläche 22 über die wirkliche Grundfläche des Ständers über. In der-Richtung quer zum Oberarm bildet die Ständergrundplätte andererseits eine Verlängerung 21 bis in den Bereich einer besonderen Ständerstütze20, die das Widerstandsmoment des eigentlichen Ständerprofils ergänzen und damit die durch den Ausschnitt entsprechend der Fläche 22 gegebene Schwächung des Ständerprofils ausgleichen soll. Zu diesem Zweck ist die Ständerstütze 20 in der Grundplattenverlängerung 21 starr befestigt. Sie dient dem Spindelstock 8 mit ihrem äußeren Teil als Führung und ist an ihrem oberen Ende in einem Lager 24 in einer Verlängerung 23 *5 der das Oberhaupt bildenden Kopfplatte 10 gehalten. Zweckmäßig ist die Ständerstütze auch in dieser Verlängerung 23 der Kopfplatte durch Gewinde befestigt.
Durch die einseitige Verkleinerung des Ständergrundprofils durch das Abschneiden der Fläche 22 ist es möglich, den Sattel 5 mit dem Schlitten 7 aus der Mittelstellung in die beiden in Fig. 2 angedeuteten Endstellungen zu schwenken,, die gegeneinander einen Winkel von 90 ° bilden, d. h. es kann der Tisch bis zu aus der Mittellage gedreht werden.
Die Fläche, die der Linie 29 in der Aufsicht nach Fig. 2 entspricht, ist aus Fig. 5 näher ersichtlich und mit 29' bezeichnet. Die Höhenlage zwischen der kreisringförmigen Führungsfläche 4 des Sattels 5 und der Oberfläche der Ständergrundplatte im Bereich der Dreieckfläche 22 ist so gewählt, daß der Sattel mitsamt dem Schlitten 7 über den Bereich der Grundplatte bis an den Stander, d. h. bis an dessen Seitenfläche 29', herangeschwenkt werden kann. Dabei ist es aber doch noch möglich, die Außenstütze 18, 19 des Oberarmes zu belassen, d. h. es kann sowohl der Oberarm als der Fräsdorn bei Spiralfräsarbeiten bis zu 45 ° Steigungswinkel gestützt werden. Dabei ist noch der Vorteil erreicht, daß beim Fräsen der Durchgang zwischen Ständer und Stütze gegenüber den anderen Bauarten um den Betrag der seitherigen Querbewegung verringert ist, wodurch der insgesamt aus Ständer, Oberarm (oder Oberarme), Stütze und Grundplatte bzw. Bett bestehende Rahmen enger und damit biegungssteifer wird. .
Der SpindelstockS ist am Ständer mittels nasenartig vorspringender Leisten 32, 33 geführt. In Fig. 2 ist auch die Hubspindel 34 des Spindelstockes angedeutet.
Bei der erfindungsgemäßen Ausführung der Fräsmaschine kann das Werkzeug immer in der kürzesten Entfernung vom Hauptlager der Frässpindel auf dem Fräsdorn angeordnet werden, so daß der an sich schwache Fräsdorn nicht in zusätzlicher Weise auf Biegung go und Torsion beansprucht wird.
Wesentlich für die Erfindung ist die Verringerung der Grundform des Ständerkörpers, der im allgemeinen über einer mindestens näherungsweise rechteckigen Grunform sich aufbaut, wobei dieser Aufbau je nach besonderen Verhältnissen mehr prismatisch oder mehr pyramidenstumpfförmig ist. Von dieser Grundfläche bzw. Grundform ist nun durch Ausschneiden eine Teilfläche bzw. ein Teilkörper abgenommen. Das Maß der Abnahme des Körpers im Verhältnis zu der vorhandenen Grundfläche kann je nach den besonderen Verhältnissen größer oder kleiner gewählt werden. Schon mit einer Verminderung der Grundfläche um 15 °/0 wird ein beträchtlicher Vorteil erzielt. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel beträgt die Verminderung etwa 20 °ji0. Wesentlich ist dabei, daß die Fräsdornstütze nicht von breiter und sperriger Form ist und nicht die vergrößerte Drehbarkeit des Tisches beeinträchtigt bzw. verhindert.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Universalfräsmaschine mit auf dem Ständer heb- und senkbarem Spindelstock und einem gegenüber dem Maschinenbett um eine senkrechte Achse drehbaren Arbeitstisch sowie einer dem Fräsdornstützlager zugeordneten, in einer festen
    Stützhülse heb- und senkbaren Stütze, dadurch gekennzeichnet, daß der Ständer (2) in an sich bekannter Weise trapezförmig abgeschrägt ist und die abgeschrägte Fläche (29') des Ständers (2) so der Tischbewegung entgegengerichtet ist, daß der Tisch (5, 7) frei bis an sie heranschwenkbar ist.
  2. 2. Universalfräsmaschine nach- Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Spindelstock (8) in einer Querebene zu dem vom Ständer (2) und der Fräsdornstütze (14,18,19) gebildeten Maschinenrahmen durch eine Stützsäule (20) abgefangen ist, die den Spindelstock (8) an seinem äußersten Teil durchsetzt.
  3. 3. Universalfräsmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützsäule (20) zwischen entsprechenden Verlängerungen der Ständergrundplatte (21) und des Oberhauptes (23) eingespannt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DESCH101036D 1933-04-23 1933-04-23 Universalfraesmaschine mit auf dem Staender heb- und senkbarem Spindelstock Expired DE623045C (de)

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ID=7446932

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DESCH101036D Expired DE623045C (de) 1933-04-23 1933-04-23 Universalfraesmaschine mit auf dem Staender heb- und senkbarem Spindelstock

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DE (1) DE623045C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1058393B (de) * 1955-09-24 1959-05-27 Werner Osenberg Dr Ing Flachschleifmaschine mit schwenkbarem Werkstuecktisch
DE1301196B (de) * 1961-08-04 1969-08-14 Friedrich Deckel Praezions Mec Bohr- und Fraeswerk mit Horizontalspindel

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1058393B (de) * 1955-09-24 1959-05-27 Werner Osenberg Dr Ing Flachschleifmaschine mit schwenkbarem Werkstuecktisch
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