AT114436B - Verfahren um Drähte, Bänder u. dgl. aus Aluminium oder Aluminiumlegierungen mit einem festhaftenden, elastischen, isolierenden Überzug zu versehen. - Google Patents

Verfahren um Drähte, Bänder u. dgl. aus Aluminium oder Aluminiumlegierungen mit einem festhaftenden, elastischen, isolierenden Überzug zu versehen.

Info

Publication number
AT114436B
AT114436B AT114436DA AT114436B AT 114436 B AT114436 B AT 114436B AT 114436D A AT114436D A AT 114436DA AT 114436 B AT114436 B AT 114436B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
rollers
aluminum
wire
coating
elastic
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Spezialfabrik Fuer Aluminium S
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Spezialfabrik Fuer Aluminium S filed Critical Spezialfabrik Fuer Aluminium S
Application granted granted Critical
Publication of AT114436B publication Critical patent/AT114436B/de

Links

Landscapes

  • Coating Apparatus (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren um Drähte, Bänder u.   dgl. aus Aluminium oder Aluminiumlegierungen   mit einem festhaftenden, elastischen, isolierenden Überzug zu versehen. 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 gefördert, wenn mindestens eine der Rollen eine entgegengesetzte Drehrichtung hat. Dies kann z. B. dadurch erreicht werden, dass eine ungerade Zahl von Rollen nebeneinander liegen, über welche der Draht od. dgl. in Schlangenlinie   geführt   wird, so dass die 2., 4. usw. Rolle sich in entgegengesetzter Richtung dreht, wie die 1., 3. usw. Vorteilhaft wird dies auch dadurch erzielt, dass eine Mehrzahl von Rollen vorhanden ist, zwischen denen die Metallbahnen sich kreuzen. Hiedurch wird eine besonders gute Durchwalkung oder Durchknetung des Metalles erreicht, da die Biegung desselben abwechselnd in entgegengesetzten Richtungen stattfindet.

   Die Rollen oder Walzen können auch eine rauhe, unregelmässige oder gewellte, z. B. gezahnte Oberfläche erhalten, so dass der Draht od. dgl. nicht nur eine mehrfache Biegung, sondern auch eine mechanische Bearbeitung seiner Oberfläche erfährt. 



   Bei starken Drähten erfordert die fortwährende Biegung eine erhebliche Kraftaufwendung und verursacht eine starke Reibung an den Rollen und in den Rollenlagern. Dies gilt auch bei dünnen
Drähten, wenn die Zahl der Biegungsstelle bzw. Rollen eine grössere ist. Wenn es sich daher um Metalle handelt, die nur geringe Zugfestigkeit bzw. erhebliche Dehnung besitzen, so ist es vorteilhaft, die Zug- beanspruchung möglichst zu verringern und daher mindestens einen Teil der Führungsrollen mit der- jenigen Geschwindigkeit anzutreiben, in welcher der Draht durch das oxydierende Mittel geführt werden soll. Man kann unter Umständen auch alle Führungsrollen des Drahtes und diesen selbst mit gleicher
Geschwindigkeit, also z. B. von einem einzigen äusseren Antrieb aus, antreiben, wodurch eine vollkommene
Zugentlastung des Drahtes od. dgl. erreicht wird.

   Die Führungsrollen und ihr Antrieb können vorteilhaft auf einem oder mehreren in das Bad od. dgl. einzusetzenden beweglichen Gestell angeordnet sein, um
Raum zu sparen und die Bedienung zu erleichtern. Die Anordnung kann endlich so getroffen werden, dass mehrere Draht-oder Bandbahnen gleichzeitig in demselben Bade behandelt werden. 



   In der Zeichnung ist eine Ausführungsform einer Vorrichtung zur Ausführung der Erfindung schematisch dargestellt, u. zw. ist als Ausführungsbeispiel eine elektrolytische Oxydationsvorrichtung mit Gleichstrom gewählt. Die Vorrichtung kann auch mit Wechselstrom betrieben werden. 



   Fig. 1 zeigt das mit der Vorrichtung und der   Drahtzu-und   Ableitung versehene Bad, Fig. 2 das die Biegungsvorrichtung und den Antrieb tragende Gestell in der Draufsicht. Die zu oxydierende oder zu überziehende Metallbahn 1 wird von links her über Spann-und Führungsrollen 6 und 7 in das Bad 3 geleitet und hinter dem Bade über die Rollen 2 zu der Aufspulvorrichtung abgeführt. Die Metallrollen 6 sind an einer leitenden Platte od. dgl. 5 gelagert, die gleichzeitig den einen Pol, bei Gleichstrom die positive Elektrode bildet, so dass der blanke Draht durch leitende Berührung mit dieser Stromzuführung positiv wird. In dem Bad 3 sind Platten od. dgl. 4 eingetaucht, die mit dem andern Pol der Stromquelle verbunden sind.

   Die Hin-und Herbiegung des Drahtes 1 geschieht nach der Erfindung auf zwei
Scheiben oder Rollen 13,   JM,   die in einem Gestell 8 leicht drehbar gelagert sind. Jede dieser Rollen besitzt mehrere   Führungsnuten 14 bzw. 16,   und der Draht ist dadurch mehrmals über die Rollen geleitet, dass er in diesen Führungsnuten, die in den beiden Rollen etwas gegeneinander versetzt liegen, geführt wird. Anstatt eine Rolle mit mehreren parallelen nebeneinanderliegenden Ringnuten zu versehen, kann auch eine Anzahl von einfachen Rollen mit einer Führungsnut auf derselben Achse gelagert sein, wobei die Einzelrollen gegeneinander eine gewisse Beweglichkeit haben können.

   Die Metallbahn ist so geleitet, dass sie sieh zwischen den beiden Rollen 13 und   16   kreuzt, so dass der Draht jedesmal beim Übergang von der einen Rolle auf die andere eine Umkehrung der Biegungsvorrichtung erleidet. Um den
Draht vom Zug grösstenteils zu entlasten, ist bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel die eine der
Rollen, 13, von aussen angetrieben. Zu diesem Zweck ist auf. dem Gestell 8, welches die Rollen 13, 15 trägt, ausserhalb des Bades eine Antriebsscheibe 9 gelagert, die durch Kette oder   Schnurantrieb 10, 11   mit der Achse der Rolle 13 verbunden ist und durch einen beliebigen Antrieb in Drehung versetzt wird. 



   In ähnlicher Weise können auch andere Führungsrollen, z. B. 15, 6, 7 oder 2, angetrieben werden. Auch die Haspel oder Aufspulvorrichtung für den fertigen Draht sowie unter Umständen auch die Ablauf- trommel des blanken Drahtes können mit gleicher Ablauf-bzw. Aufwickelgeschwindigkeit des Drahtes angetrieben werden, so dass der Draht von jedem Zuge entlastet ist, auch wenn er in sehr zahlreichen
Windungen hin-und hergebogen wird. Anstatt die Führungsrollen 13, 15, wie dargestellt, übereinander, in einem stehenden Gestell 8 auf horizontalen Achsen anzuordnen, kann auch ein liegendes Gestell und eine Nebeneinanderlagerung der Rollen benutzt werden, wobei die Achsen vertikal stehen können. Das stehende Gestell hat den Vorteil, dass die Eintritts-und Austrittsenden des zu behandelnden Drahtes an der Oberfläche des Bades liegen.

   Es können auch mehrere Drahtbahnen gleichzeitig in demselben
Bade durch Anordnung mehrerer Biegungsvorrichtungen solcher Art behandelt werden und hiebei sämtliche   Biegungs-und Führungsvorrichtungen   von einer Stelle aus angetrieben sein. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren, um Drähte, Bänder u. dgl. aus Aluminium oder Aluminiumlegierungen mit einem festhaftenden, elastischen, isolierenden Überzug zu versehen, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegen- stände. während der Behandlung mit den die Überzugsschicht erzeugenden Flüssigkeiten, Gasen, Dämpfen, wie insbesondere Oxal-und Salpetersäure, einer mechanischen Bearbeitung unterworfen, vorzugsweise hin-und hergebogen werden. <Desc/Clms Page number 3>
    2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Draht od. dgl. in dem den Überzug erzeugenden Mittel ein oder mehrmals, parallel oder überkreuzt über drehbar gelagerte, vorzugsweise angetriebene Rollen od. dgl. geleitet wird.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in den Rollen, Walzen od. dgl. gegeneinander versetzte Führungsnuten angeordnet sind oder dass sie eine rauhe, gewellte oder gezahnte Oberfläche besitzen.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsrollen (13, 15) des an die eine Elektrode (5) einer Gleich-oder Wechselstromquelle angeschlossenen Drahtes od. dgl. (1) in einem die Antriebsscheiben (9, 10) tragenden Gestell (8) oder mehrerer Gestelle übereinander zwischen zwei die andere Elektrode bildenden Platten od. dgl. (4) in einem den Überzug erzeugenden Mittel gelagert sind. EMI3.1
AT114436D 1927-03-22 1927-12-21 Verfahren um Drähte, Bänder u. dgl. aus Aluminium oder Aluminiumlegierungen mit einem festhaftenden, elastischen, isolierenden Überzug zu versehen. AT114436B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE114436X 1927-03-22

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT114436B true AT114436B (de) 1929-10-10

Family

ID=34800366

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT114436D AT114436B (de) 1927-03-22 1927-12-21 Verfahren um Drähte, Bänder u. dgl. aus Aluminium oder Aluminiumlegierungen mit einem festhaftenden, elastischen, isolierenden Überzug zu versehen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT114436B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE662806C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines elektrischen Leiters
DE921502C (de) Verfahren und Walzwerk zur Herstellung von Metallband
DE682482C (de) Gekapselte Blockwinde mit elektromotorischem Antrieb (Elektroflaschenzug)
DE2133336A1 (de) Verfahren zum gleichzeitigen Ziehen einer Anzahl von Draehten und Vorrichtung zur Ausfuehrung des Verfahrens
AT114436B (de) Verfahren um Drähte, Bänder u. dgl. aus Aluminium oder Aluminiumlegierungen mit einem festhaftenden, elastischen, isolierenden Überzug zu versehen.
DE60009016T2 (de) Vorrichtung zur mechanischen Reinigung von Draht für die Herstellung von gezogenen Metalldrähten
DE497943C (de) Vorrichtung zur Herstellung eines Isolierueberzuges auf Draehten o. dgl. aus Aluminium oder Aluminiumlegierungen
DE940862C (de) Verfahren und Anordnung zum Anodisieren von Metallgegenstaenden
DE1903426B1 (de) Rollenfuehrung fuer einen aus einer gebogenen Stranggiesskokille austretenden Strang
DE712037C (de) Vorrichtung zur Oberflaechenreinigung (Entzunderung) von Bandeisen
DE1011951B (de) Verfahren zum wendelfoermigen Aufwickeln von Straengen geringer Zugfestigkeit auf einen langgestreckten Kern, insbesondere auf einen elektrischen Leiter
DE837714C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Kuehlen von bleiummantelten und vulkanisierten Gummikabeln
DE665027C (de) Verseilmaschine zum Herstellen von Litzen oder Seilen aus Stahldraehten
DE832058C (de) Motorwinde
AT106285B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Fahrrad- und Kraftfahrzeugdecken (Cordreifen).
CH130438A (de) Verfahren, um Drähte, Bänder, Bleche und dergleichen aus Aluminium oder Aluminiumlegierungen mit einem festhaftenden, elastischen Isolierüberzug zu versehen.
DE592416C (de) Verfahren fuer das ununterbrochene Mehrfachziehen von Draehten
AT303349B (de) Antriebsvorrichtung für Zugorgane, insbesondere für den mit der Welle des Rolladens verbundenen Gurt
AT107497B (de) Hohlleiter aus profilierten Drähten oder Bändern und Verfahren zur Herstellung derselben.
DE2006314B2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum kontinuierlichen Bewegen eines Metallbandes oder -Streifens durch eine Behandlungswanne
DE695091C (de) Foerdervorrichtung fuer Bastfaserstengel
AT117024B (de) Einrichtung an Bädern zur Behandlung von Gegenständen, insbesondere an elektrolytischen Bädern.
DE438427C (de) Drahtschraubenwickelmaschine mit senkrechtem Wickelkopf
DE583920C (de) Vorrichtung zur Herstellung von Bewehrungen fuer Eisenbetontraeger
DE461188C (de) Elektrischer Hohlleiter