AT114231B - Verfahren zur Herstellung von Negativen bzw. Diapositiven zwecks Anfertigung von Hoch-, Flach- oder Tiefdruckformen nach einer Halbton- oder Strichvorlage mittels Bildsendung. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Negativen bzw. Diapositiven zwecks Anfertigung von Hoch-, Flach- oder Tiefdruckformen nach einer Halbton- oder Strichvorlage mittels Bildsendung.

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AT114231B
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Ludwig Ing Gruenberg
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Ludwig Ing Gruenberg
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  • Exposure And Positioning Against Photoresist Photosensitive Materials (AREA)
  • Manufacture Or Reproduction Of Printing Formes (AREA)

Description


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  Verfahren zur Herstellung von Negativen bzw. Diapositiven zwecks Anfertigung von Hoch-, Flach- oder tiefdruckformen nach einer Halbton-oder Strichvorlage mittels   Bildsendung.   
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   Strichvorlage, welche   auf   telegraphischem   Weg übertragen wird, ohne Verwendung einer photographischen Kamera. 
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 druckpresse nötigen Gleitstege erzeugt. Durch das beschriebene Verfahren wird nicht nur die Erzeugung eines   Sekundäroliginals     (im Empfangsappara@) und   das danach herzustellende Negativ (zur Diapositivbildung'), sondern auch das besondere Einkopierpn des nötigen Rasters vermieden. 



   Während die üblichen Halbton- oder Strichlichtbilder liefernden Telegraphievorrichtungen bereits nach Einführung der Intermittierung für Tiefdruckzwecke verwendet werden können, ist zur 
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 verschiedener Grösse zerlegt werden   (Rastereffekt).   Um nun zu vermeiden, dass im   Empfangsgerät   erst ein   Sekundäroriginal   gebildet, und von diesem in der Kamera unter Vorschaltung eines Rasters ein   autotypisches Negativ erzeugt   werden muss, soll der Rastereffekt in   vorliegendem Verfahren bereits   während des   Empfanges erzielt   werden :

   Das Licht, das bei den   üblichen     photographischen Bildsende-   verfahren durch die   Schwankungen seiner Intensität   eine geringere oder stärkere Schwärzung der lichtempfindlichen Schicht hervorruft und dadurch   Halbtöne   erzeugt, wird intermittiert und trifft-nach Passieren einer Blende-durch eine Öffnung   entsprechender Grösse (#Raster"-Öffnung) auf   die übliche 
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 der Belichtung und beide sind von   der #Punkt"-Grösse abhängig.

   So.   entsteht (nach eventueller Vor- exposition bei konstanter Intensität) durch sukzessive Erzeugung von Punkten verschiedener Grösse und gleicher Deckung ein Negativ, das nach entsprechender Entwicklung usw. zur Kopierung auf
Zink usw. gelangt, worauf durch Entwickeln, Ätzen usw. die Herstellung der eigentlichell Druckform in üblicher Weise erfolgen kann. Bei Übertragung von Strichbildern wird das nach den   üblichen   Tele- graphiemethoden hergestellte Filmnegativ zum Kopieren verwendet. Die Steuerung der Lichtstärke im Empfänger erfolgt so, dass einem helleren Tonwert der Sendevorlage   eine stärkere Intensität des  
Emplängerlichstrahlsentspricht. 



  Anwendungsbeispiele (siehe Zeichnung). 



   1. Anordnung nach Fig.   3 ;  
Die Intensität der Lichtquelle wird durch die vom Sender herrührenden Stromschwankungen entsprechend den   Helligkeitsunterschieden   der Sendevorlage geändert. Das durch die Blende fallende illtermittierte   Lichtbüschel   wird durch die Linse L auf der   Filmtrommel   gesammelt. Durch die vor 

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 Strahlenbündels wird durch ein Saitengalvanometer entsprechend variiert. Die wieder divergierenden Strahlen gelangen durch Blende, Linse L2, Rasteröffnung auf den lichtempfindlichen Film. 



   3. Anordnung nach Fig. 5 :
Intermittiertes Licht konstanter Intensität wird durch die aus zwei Nikols und elektrisch beeinflusstem Nitrobenzol bestehende Kombination in seiner Stärke variiert   (Kerr-Effekt),   durch die Konkavlinse L1 zur Divergenz gebracht und belichtet den Tilm durch Blende,   Linse L2 und Rasteröffnung.   



   4. Anordnung nach Fig. 6 :
Das von   der konstanten Lichtquelle stammende   intermittierte Licht wird von der Linse Li gesammelt, durch einen entsprechend bewegten Graukeil variiert und erzeugt mittels Blende, Linse   L2   und   Rasteröffnung   auf dem Film Bildelemente entsprechender Grösse. 



     Umrzu'bewirken dass die   von den Lichtern der Sendevorlage berrührenden Punkte im Negativ entsprechende   Grössenunterschiede   zu den Schattenpunkten aufweisen (wie es das anzuwendende Reproduktionsverfahren   erfordert), ist es notig, die auf   den Empfangsfilm wirkende Lichtintensität 
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 im Kornschen Relais oder durch besondere Form der Blende im Saitengalvanometer zu erreichen.

   Um bei der Sendung das'gewünschte Ergebnis zu erzielen, ist bei entsprechender Färbung der Sendevorlage die Benutzung des Photoeffekts, d. i. die   Abhängigkeit   der in einer photoelektrischen Zelle ausgesendeten Elektronenmenge von der Wellenlänge des   bestrahlenden Lichtes, möglich.   Eine   Steigerung   der Empfangslichtstärke nach Fig. 2 lässt sich dadurch erreichen, dass bei der Sendung eine zweite usw. photo elektrische Zelle bei gewissen Helligkeitsstufen verstärkend wirkt. 



   - PATENT-ANSPRüCHE : l. Verfahren zur Herstellung von Negativen bzw. Diapositiven zwecks Anfertigung von Hoch-   Flach- oder Tieìdruckformen nach   einer   Halbton-oder Strichvorlage mittels Bildsendung, dadurch   gekennzeichnet, dass das Empfangsprodukt der Bildtelegraphie bereits in sich die. für die Reproduktion mittels   Hoch-,   Flach-oder Tiefdruck erforderlichen Bildelemente aufweist und sodann zur Herstellung der   eigentlichen Druckform (durch Übertragung   auf Metall usw.) verwendet werden kann.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Empfangsapparat ein Diapositiv entsteht, welches durch die Intermittierung des bilderzeugenden Lichtstrahls und durch die unbelichteten Streifen, die das Empfangsprodukt infolge seiner Entstehung durchziehen, einen Raster erhält (u. zw. in der üblichen Form), welcher im weitern Verlauf des Prozesses (nach Übertragung, Entwicklung usw.) auf dem Druckzylinder die zur Führung der Rakel nötigen Gleitstege erzeugt.
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die für die Hoch- und Flachdrucktechniken erforderliche bildzerlegung in Elemente verschiedener Grösse unmittelbar beim Empfang dadurch geschieht, dass intermittiertes Licht wechselnder Intensität durch eine den Rastereffekt be- wirkende Kombination (leuchtende Blende, Rasteröffnung usw.) auf die lichtempfindliche Schicht wirkt, so dass diese nach ihrer Entwicklung usw. zur Herstellung der eigentlichen Druckform (Steine Zink-usw.) verwendet werden kann.
    . 4. Verfahren nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die bei Hoch-und Flach- druckformen erwünschten Grössenunterschiede zwischen den Bildelementen während der Fernüber- tragungselbstbereits dadurch erzielt werden, dass, entsprechend dem bei der Fernübertragung verwendeten System, Graukeilskala ; Saitengalvanometerblende, Widerstände im Kornrelais bzw. Anfärbung der Sendevorlage, Schaltung der Sendezellçn, der erforderlichen charakteristischen Kurve angepasst werden.
AT114231D 1927-11-25 1927-11-25 Verfahren zur Herstellung von Negativen bzw. Diapositiven zwecks Anfertigung von Hoch-, Flach- oder Tiefdruckformen nach einer Halbton- oder Strichvorlage mittels Bildsendung. AT114231B (de)

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