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Anordnung zur Übermittlung von Helligkeitsschwankungen mittels elektrischer
Schwingungen.
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur tibertagung von Lichtwirkungen mittels elektrischer
Schwingungen zum Zwecke der Fernbildübertragung oder des Fernsehens. Es sind verschiedene Ver- fahren bekannt, bei denen unter Anwendung einer lichtempfindlichen Zelle Schwingungen eines Hoch- frequenzgenerators durch die Lichtwirkungen beeinflusst und diese elektrischen Schwingungen, deren
Amplitude und Frequenz durch die verschiedene Belichtung verändert ist, auf eine an sich bekannte
Art zur Empfangsstation übermittelt werden, auf drahtlosem Wege oder längs Leitungen, im allgemeinen derart, dass sie eine Trägerwelle modulieren.
Eine bekannte Steuerungsanordnung für das oben an- gegebene Verfahren bildet die Verbindung einer Photozelle mit einem Röhrengenerator, wobei die Verbindung derart erfolgt, dass die durch die Lichtwirkung bewirkte Schwankung der Leitfähigkeit zur
Steuerung der von der Röhre erzeugten elektrischen Schwingungen verwendet wird. Diese Art der
Beeinflussung von elektrischen Schwingungen eines Röhrengenerators durch Änderung des Widerstandes einer lichtempfindlichen Zelle zum Zwecke der Fernbildübertragung hat aber einen gewissen Nachteil, der darin besteht, dass bei sehr starken Intensitätsschwankungen ein Aussetzen der Schwingungen er- 'folgen kann.
Dieser Fall tritt beispielsweise dann ein, wenn in den zu übertragenden Bildern sehr starke Helligkeitsunterschiede vorhanden sind, so dass die Änderung des Widerstandes der photoelektrischen Zelle nicht stetig, sondern unstetig erfolgt. Durch die dann auftretenden Einsehwing-und Ausschwingvorgänge entstehen für die praktische Anwendung nicht unerhebliche Schwierigkeiten.
Dieser Mangel soll durch die vorliegende Erfindung behoben werden.
Der Grundgedanke der Erfindung ist, die photoelektrische Zelle so in ein Organ der Sendeanlage einzuschalten, dass durch die Lichtsehwankungen nicht die Schwingungen des Generators beeinflusst werden, sondern nur die zur Übertragung gelangende Energie im Rhythmus der Widerstandsänderungen bzw. Lichtschwankungen verändert wird. Gemäss der Erfindung sollen zur Verhinderung der Rück- wirkung des Kreises, in dem der Widerstand durch die Belichtung verändert wird, auf den Hochfrequenzerzeugerkreis diese Kreise über eine oder mehrere Elektronenröhren verbunden sein, so dass eine reaktionslose Kopplung entsteht.
In nachstehenden Figuren sind einige Schaltungen zur Erläuterung der Erfindung angegeben.
In Fig. 1 ist I ein Röhrengenerator und II der mit demselben gekoppelte Verbraucherkreis, der die lichtempfindliche Zelle P enthält ; dabei soll die Energieübertragung vom Generatorkreis auf den Verbraucher-
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wird zwischen den Generatorkreis I und den Verbraucherkreis II ein Verstärker III geschaltet werden, wodurch eine reaktionslose Kopplung zwischen den Kreisen I und II hergestellt ist. In Fig. 2 wirkt ein Hochfrequenzgenerator I auf das Gitter einer Verstärkerröhre Ill, deren Spannungen so eingestellt sein müssen, dass der Arbeitspunkt auf dem gekrümmten Teil der Charakteristik liegt.
Auf den Anodenkreis dieser Verstärkerröhre wird eine Wechselspannung aufgedrückt, die den Widerstandsschwankungen der lichtelektrischen Zelle P entspricht. Es entstehen in dieser Schaltung im Anodenkreis hochfrequente Schwingungen, deren Amplituden durch die Widerstandsänderungen im Rhythmus der Lichtschwankungen verändert werden. Von dem Anodenkreis kann dann die Energie dem Übertragungssystem einer Antenne II bzw. einer Fernleitung zugeführt werden. Gemäss der Erfindung ist in dieser Anordnung,
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wie leicht zu ersehen, die Verbindung der photoelektrischen Zelle derart hergestellt, dass die Schwingungen des Röhrensenders nicht durch die Schwankungen des Widerstandes der Photozelle beeinflusst werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Anordnung zur Übermittlung von Helligkeitsschwankungen mittels elektrischer Schwingungen unter Verwendung einer photoelektrischen Zelle, deren Leitfähigkeit in Abhängigkeit von der durch das zu übertragende Bild gegebenen Belichtung sich ändert, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verhinderung der Rückwirkungen des Kreises, in dem der Widerstand durch die Belichtung verändert wird, auf den Hochfrequenzerzeugerkreis, diese Kreise über eine oder mehrere Elektronenröhren verbunden sind, so dass eine reaktionslose Kopplung hergestellt ist.