AT114068B - Wälzgelenk für Zug- oder Druckgestänge, insbesondere für Tragfedergehänge u. dgl. bei Eisenbahnfahrzeugen. - Google Patents

Wälzgelenk für Zug- oder Druckgestänge, insbesondere für Tragfedergehänge u. dgl. bei Eisenbahnfahrzeugen.

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AT114068B
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Austria
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rolling
rolling joint
securing
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push rods
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Anton Ing Cimala
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Anton Ing Cimala
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  Wälzgelenk für   Zng-oder Drnckgestänge, insbesondere für Tragfedergehänge u. dgl.   bei Eisenbahnfahrzeugen. 



   Die Erfindung bezieht sieh auf die bekannte Gelenkverbindung von zwei oder mehreren Teilen, die gegeneinander um einen gewünschten Winkel verschwenkbar sein und dabei   gewöhnlich   grössere Kräfte übertragen sollen, wie z. B. Tragfeder-,   Wiegenfeder-und Motorhängung, Schraubenkupplung,   
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 betriebsmitteln. 



   Die Erfindung bezweckt das bekannte Universalgelenk dadurch zu verbessern, dass bei der Schwenkbewegung der Teile gegeneinander jede gleitende Reibung vermieden wird. Bei den bekannten Ausführungen ähnlicher Gelenke für die oben angeführten Zwecke ist keine vollkommene Sicherung der Gelenkteile gegen ihre gegenseitige Verschiebung vorhanden, da die Sicherung an unrichtiger Stelle 
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 indem ihre Abrollfläche c an der Bolzenoberkante   d   rollt, so bildet der jeweilige mittlere Berührungspunkt der Abrollflächen c und d auch den jeweiligen Drehpunkt der Lasche (Fig. 1). Wird die Sicherung der Gelenkteile nicht an der dem jeweiligen Drehpunkt nächsten Stelle durchgeführt, dann bilden beim Verschwenken die   Sicherungsflächen   den Stützpunkt und die Teile   müssen   an ihren Abrollflächen gleiten. 



  Um die hiebei auftretende Reibung zu überwinden, lehnt sich der   ausschwenkende   Teil gegen die seinen Sitz begrenzenden Scheiben, Splinte oder Muttern, welche dadurch häufig abgebogen oder abgeschert werden. Ebenso können die Gewindebolzen abgerissen werden, wenn sie nicht abweichend von den   üblichen   Grössen mit höheren Kosten besonders fest ausgebildet sind. Ausserdem tritt durch die gleitende Reibung ein derart grosser Verschleiss der Teile auf, dass sie häufig ersetzt werden müssen. Gemäss der Erfindung wird diesen Übelständen dadurch abgeholfen, dass die die Gelenkteile gegen seitliche Verschiebung sichernden Flächen an der dem jeweiligen Berührungspunkt der   Abrollflächen   nächste Stelle ihre grösste An- 
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 weise dargestellt. Fig. 1 zeigt eine Ansieht mit teilweisem Schnitt.

   Die Fig. 2 und 3 zeigen Einzelheiten zweier weiteren Ausführungsformen im Schnitt. Fig. 4 zeigt eine Ausbildung des Wälzgelenkes für Federgehänge von Fahrzeugen. Die Fig. 5 zeigt dessen Anwendung auf   Schraubenkupplungen   von Eisenbahnfahrzeugen. 



   In allen Darstellungen ist der Stangenkopf mit a, seine   Abrollfläche   mit e, seine beiderseitigen 
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 ihren Mittellinien eingeschlossenen Winkel durch Abwälzen an ihren   Abrollflächen     verändern, wobei   eine gegenseitige Verschiebung entlang ihrer Abrollflächen e und d in der Richtung der x-x-Achse durch die seitlichen   Sieherungsfläehen   e und f verhindert wird. In allen Fällen weisen die   Sieherungsflächen   im Bereich der Abrollebene der Gelenkteile ihre grösste Annäherung auf, die fast einer Berührung gleichkommt. In Fig. 1 sind die   Sicherungsflächen   e gewölbt, die Sicherungsflächen f eben. In Fig. 2, wo nur 
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 Fall veranschaulicht.

   In der ähnlichen Darstellung nach Fig. 3 sind alle   Sieherungsfläehen   gewölbt. Bei den Ausführungsbeispielen nach den Fig. 4 und 5 sind die   Sieherungsfläehen   entsprechend Fig. 1 ausgebildet. 

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   Die Form der   Abrollflächen   und der Sicherungsflächen kann im allgemeinen beliebig gewählt werden, muss jedoch der Bedingung entsprechen, dass dieselben bis zu einem gewünschten Ausschlagwinkel in keiner Stellung zwängen oder die Sicherung der Teile a und b gegen eine Verschiebung in der Richtung der   x-x-Achse   beeinträchtigen. Wie ersichtlich, können sich die Sicherungsflächen e und f in oder nahe in der Abrollebene berühren, wobei natürlich auch ein Spiel vorgesehen sein kann. Mit zunehmender Entfernung von der Abrollebene entfernen sich die Sicherungsflächen so weit voneinander, dass ein genügender Spielraum für die gegenseitige Verschwenkung der Teile a und b verbleibt.

   Allgemein gilt die Bedingung, dass die   Sicherungsflächen   so geformt sein müssen, dass sie wechselseitig nur den durch die einzelnen Stellungen der jeweiligen Gegenflächen begrenzten Raum frei lassen. 



   Bei der früheren Bauart, wo die Sicherung gegen seitliche Verschiebung der Teile nicht ausschliesslich in der Abrollebene zur Wirkung kam und wo die   Sicherungsflächen   häufig parallel zueinander verliefen, mussten die Gelenkteile ein ziemlich grosses seitliches Spiel haben. Bei seitlichen   Stössen   und sonstigen äusseren Einflüssen (Erschütterungen) wurden die Gelenkteile gegeneinander verworfen. Es befanden sich daher immer nur zwei Sicherungsflächen in Anlage, dieser Anlagepunkt war vom jeweiligen Berührungspunkt der Abrollflächen stets zu weit entfernt und dem freien Ausschwenken hinderlich. 



   Gemäss der Erfindung sind die Teile a und b ohne Einschränkung in der Schwenkbewegung stramm aneinander geführt und gleitende Bewegung an ihren   Abrollflächen   vermieden, wodurch die Abnutzung sowie die Bruch-und Betriebsgefahr auf ein Mindestmass herabgesetzt ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Wälzgelenk für Zug-und Druckgestänge, insbesondere für Tragfedergehänge u. dgl. bei Eisenbahnfahrzeugen, deren Gelenkteile sich durch Abwälzen an ihren   Abrollflächen   u. dgl. von zylindrischer, bombierter, polygonartiger, ebeneru. dgl. Form innerhalb eines gewünschten Winkels seitlich gegeneinander verschwenken können, dadurch gekennzeichnet, dass die die Gelenkteile gegen seitliche Verschiebungen sichernden Flächen (e, f) an der dem jeweiligen mittleren Berührungspunkt der Abrollflächen nächsten Stelle ihre grösste Annäherung (geringstes Spiel) aufweisen.

Claims (1)

  1. 2. Wälzgelenk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherungsfl chen (e, f) so geformt sind, dass sie wechselseitig während der Schwenkbewegung nur den durch die einzelnen Stellungen der jeweiligen Gegenfläche begrenzten Raum freilassen.
    3. Wälzgelenk nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherungsflächen f des Teiles b ebene, parallel zur Achse des in Mittelstellung stehenden Teiles a verlaufende Flächen sind. EMI2.1 des Teiles a ebene Flächen sind.
    5. Wälzgelenk nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherungsflächen e oder f gewölbt ausgebildet sind.
AT114068D 1927-03-22 1927-03-22 Wälzgelenk für Zug- oder Druckgestänge, insbesondere für Tragfedergehänge u. dgl. bei Eisenbahnfahrzeugen. AT114068B (de)

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