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Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren und eine Maschine zur Herstellung von Scheibenrädern, wie die jetzt bei Automobilen allgemein gebräuchlich sind. Obwohl das Hauptanwendungs- gebiet der Erfindung die Herstellung solcher Seheibenräder ist, so kann sie doch auch mit Vorteil wenigstens
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Merkmale sind auch in der Fabrikation von von Rädern verschiedenen Gegenständen anwendbar.
Der Hauptgegenstand der Erfindung ist die vollständig automatische Herstellung eines Scheibenrades aus einem Blechstück, das geeignet ist, die Form der Scheibe anzunehmen, und einem bereits anderweitig erzeugten Kranz. Sowohl das Verfahren, das nach der Erfindung angewendet wird, wie auch die hiezu verwendete Maschine haben in der Technik keine Vorgänger. Einzelne Teile eines Rades wurden wohl schon automatisch bearbeitet, doch diese einzelnen Arbeitsvorgänge waren voneinander unabhängig und erforderten eine Bedienung von Hand, die einen verhältnismässig bedeutenden Teil der Herstellungskosten ausmacht. Nach der Erfindung werden die Bleche und die Kränze an entsprechenden Stellen in der Maschine eingesetzt und verlangen von diesem Augenblick an bis zu dem Zeitpunkt, in dem das fertige Rad die Maschine verlässt, keine Bedienung von Hand.
Die Erfindung bezieht sich weiters auf die Aneinanderreihung der einzelnen Teile der Maschine und diese Teile ebenso wie das Verfahren selbst werden später ausführlich beschrieben werden.
Die Zeichnungen zeigen beispielsweise eine Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung, u. zw. die Fig. 1A und 1B eine Draufsicht auf die Maschine nach der Erfindung, teilweise im Schnitt und unter Weglassung einzelner für das Verständnis nicht notwendiger Teile, die Fig. 2A und 2B zeigen einen Längsschnitt durch die Maschine im Wesen nach der Mittellinie der Fig. 1A und 1B, Fig. 3 zeigt eine Ansicht eines Teiles des Antriebes nach der Linie 3-. 3 der Fig. 1A, Fig. 4 einen Schnitt durch den Antrieb nach der Linie 4-4 der Fig. 3, Fig. 5 eine vergrösserte Draufsicht auf den vorderen Teil der Maschine, u. zw. auf die Schnittpresse und den vorderen Teil der Tragvorrichtung, durch die die Bleche zu der nächstgelegenen Formpresse gebracht werden nach der Linie 5-5 drr Fig. 2A, Fig.
6 ist ein Schnitt nach der Linie 6-6 der Fig. 5, Fig. 7 ist ein vergrösserter Querschnitt durch den Gegenhalter der Formpresse, der die Verbindung des Gegenhalters mit der Tragvorrichtung nach Fig. 5 zeigt, Fig. 8 eine
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presse gebracht werden und auf den damit verbundenen Teil der Tra gvorrichtung nach der Linie 8-8 der Fig. 2A, Fig. 9 einen Schnitt nach der Linie 9-9 der Fig. 8, Fig. 10 eine den Fig. 5 und 8 entsprechende Draufsicht auf das Bett einer Lochpresse und den damit verbundenen Teil der Tragvorrichtung nach der Linie 10-10 der Fig. 2 B, Fig. 11 einen Längsschnitt nach der Linie 11-11 der Fig. 10, Fig. 12 eine Draufsicht nach der Linie jazz der Fig. 2B, die das Ende der Maschine und die Zusammensetzein-
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Fig.
16 eine Seitenansicht der Schaltvorrichtung für die Bohrmaschine, Fig. 17 eine Seitenansicht nach der Linie 17-17 der Fig. 1B der Antriebsvorrichtung für die Tragorgane der Tragvorrichtung, die die ArbeitsstÜcke abwechselnd festhalten und loslassen, Fig. 18 eine Draufsicht auf die Zusammensetz-
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einrichtung, die am linken Ende der Fig. 1B in kleinerem Massstab dargestellt ist und durch die die Scheiben mit den Kränzen verbunden werden, Fig. 19 ist ein Schnitt nach der Linie 19-19 der Fig. 18, Fig. 20 und 21 zeigen Schnitte durch die Führungen der Tragvorrichtung, die hinter der Formpresse verwendet werden und die Fig. 22 und 23 zeigen einen Längs-und Querschnitt durch einen Kreuz- kopf des Antriebes für die hin-und hergehende Bewegung der Tragvorrichtung.
So weit als möglich wurden die einzelnen Teileinrichtungen der Maschine durch Maschinen bekannter Art dargestellt, die nur so weit abgeändert wurden, als es filr ihre Zusammenarbeit miteinander und mit den Teilen der Maschine, die an sieh neu sind, erforderlich war. Diese Abänderungen machin cl notwendig, dass auch an manchen Stellen der Beschreibung auf die an sich bekannten Maschinen eingegangen werden muss.
Zu diesen Maschinen gehört eine Schnittpresse. Fig. 1A und 2A, durch die die Blechscheibe in der Mitte und am Umfang konzentrisch ausgeschnitten wird, um ihr ungefähr die Ujtiri-. se
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wird und Ungleichmässigkeiten ausgeglichen werden, eine nicht dargestellte Maschine zur Bearbeitung des Mittelflansehes, durch die der Flansch die zum genauen Aufsitzen auf die Naben erforderliehen Ab- messungen erhält, eine weitere, ebenfalls nicht dargestellte Maschine, zur Nachbearbeitung dieses Flansches, eine Zusammensetzpresse A, durch die die durch die vorher aufgezählten Maschinen hergestellten Radscheiben mit den Kränzen vereinigt werden.
Alle diese Maschinen und die noch hinzu kommenden Zusatzmaschinen sind in einer geraden Linie angeordnet, beginnend mit der Sehnittpresse B und endend mit der Zusammensetzpresse A. Die nicht dargestellten Maschinen wurden zur Abkürzung der Beschreibung und zur Erhöhung der Übersichtlichkeit nicht in die Zeichnungen aufgenommen und sind mit den übrigen Teilen der Maschine im allgemeinen in eben derselben Weise verbunden wie die beschriebenen Einrichtungen. So ist z. B. die Versenkpresse ebenso ausgebildet und angeordnet wie die Loehpresse P und die verschiedenen Maschinen zur Bearbeitung der Flächen sind ähnlich wie die Bohrmaschine D ausgebildet und angeordnet. Von einer Maschine zur andern erstreckt sich der doppelte Schienenweg T der Tragvorrichtung für die Scheiben.
Parallel zu diesen Schienen geht hinter ihr durch die Rahmen der Einzelmaschinen eine Welle S hindurch, die eine hin-und hergehende und eine Schwingungsbewegung ausführt und dadurch eine Anzahl von verschieden ausgebildeten Trägern betätigt, die die Scheiben G, die an verschiedenen Stellen des Schienenweges T eingezeichnet sind, aus einer Stellung in die andere und von einer Einzelmaschine zu der folgenden im Verlaufe des Verfahrens bringen. Zur Steuerung der einzelnen Einrichtungen dient eine Schaltwelle H, die sich ebenfalls durch die ganze Maschine hindureh erstreckt.
Zum Antrieb der Welle S und der Schaltwelle H dient der gemeinsame Trieb M. Die einzelnen Einrichtungen, die zur Ausführung des Verfahrens dienen, können je nach ihren besonderen Erfordernissen einzeln oder gemeinsam angetrieben werden, die hiezu dienenden Kraftquellen sind in die Be-'" schreibung nicht aufgenommen.
In der gemeinsamen Mittellinie 10 (Fig. 2B) aller Maschinen liegt auch die Mittellinie der Führung T der Tragvorriehtung, so dass die Scheiben stets, wenn sie in eine Maschine eingeführt werden, mit ihrer Achse mit der lotrechten Achse der Maschine übereinstimmen. In verschiedenen Abschnitten der Führung haben die Schienen verschiedenen Querschnitt, bestehen aber in allen Fällen aus einem waagreehten Fussflansch JH und einem lotrechten Steg 12. Der Abstand dieser Stege ist immer gleich gross wie der Durchmesser der Scheibe, mit dem sie die vorhergehende Maschine verlässt, so dass die Mittelpunkte der Scheiben immer mit der gemeinsamen Mittellinie 10 übereinstimmen.
Die Welle S, die wie oben erwähnt, eine hin-und hergehende und eine Schwingungsbewegung ausführt, trägt eine Anzahl von Tragarmen 13, von denen je einer immer zwischen zwei aufeinanderfolgenden Einzelmaschinen angeordnet
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befestigt sind, die bei der Abwärtsbewegung der Arme 13 während der Schwingungsbewegung der Welle S in Eingriff mit den Scheibenrändern kommen und alle Scheiben um ein dem Aussehlag er hinund hergehenden Bewegung der Welle S entsprechendes Stück entlang der Führung verschieben. Bei der Aufwärtsschwingung der Arme 13 lassen die Greifer die Seheiben los, die darauf in der neuen Stellung stehen bleiben. Die Anzahl der in der Maschine befindlichen Scheiben ist doppelt so gross als die Anzahl der Einzelmaschinen.
Abwechselnd befindet sich immer eine Scheibe zur Bearbeitung in einer Maschine und die nächst folgende in der Mitte zwischen zwei Maschinen. Die lotrechten Achsen der einzelnen Maschinen sind in gleichem Abstand angeordnet, der genau doppelt so gross ist als der Ausschlag der hin-und hergehenden Bewegung der Welle S. Auf diese Weise wird daher jede zweite Scheibe immer genau in die Mitte zwischen zwei aufeinanderfolgende Maschinen gebracht. Die Spannweite der Vorder-
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wie der Ausschlag der Welle S (d. i. der halbe Abstand zweier aufeinanderfolgender Maschinen) weniger dem Durchmesser der Scheibe in diesem Abschnitt des Arbeitsverfahrens.
Die Fortbewegung der Scheiben erfolgt daher auf folgende Weise : Der zurückliegende Greifer 16 eines Armes 13 kommt in Eingriff mit dem Rand einer, in einer Maschine befindliehen Seheibe, während der voranliegende Greifer desselben Armes mit dem zunächst gelegenen Rand der zwischen dieser Maschine und der nächst folgenden befindlichen Scheibe in Eingriff kommt, und beide Scheiben werden bei der Längsbewegung der Welle S vor- wärtsbewegt. so dass die erste Scheibe am Ende des Ausschlages in die Mittelstellung kommt, während die nächste Scheibe in die folgende Maschine in die Arbeitsstellung gebracht ist.
Durch diese Arbeitsweise, bei der doppelt so viel Scheiben, als bearbeitet werden, gleichzeitig fortbewegt werden und durch den doppelten Eingriff mit den aneinanderliegenden Scheibenrändern wird verhindert, dass irgendwelche Teile der Tragvorrichtung in die lotrechten Bahnen von Maschinenteilen hineinragen, so dass Zusammen- stösse zwischen der Tragvorrichtung und den in diesen Bahnen arbeitenden Maschinenteilen vermieden werden. Die Yorarme 14 und 15 und ihre Greifer 16 sind daher mit wenigen Ausnahmen immer ausserhalb der Körper der von ihnen betätigten Scheiben.
Der Welle S wird ihre Schwingungsbewegung durch die Arme 13 verteilt, die selbst durch die in Fig. 17 gezeigte Einrichtung angetrieben werden. Zu dieser Eil1lichtung, die von der Steuerwelle H
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verbunden ist. Der Arm 7-3 ist an der Welle S durch die Klemmnabe 27 festgeklemmt und mit einer Bohrung versehen, durch die eine Stange 26 bindurchgeht, die an ihren beiden Enden mit den Aus-
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so wird die Nabe : 25 verschwenkt, die ihrerseits den Arm 7. 3 betätigt und damit auch die Welle S verdreht.
Die Nut der Scheibe 17 besteht aus zwei Abschnitten, einem grösseren 28, der bei seinem Eingriff mit der Rolle 27 den Arm 13 gehoben hält, und einem kleineren Abschnitt 29, dem die gesenkte Stellung des Arnes 13 entspricht. Der grössere Abschnitt ist während der Rückbewegung der Welle S ir Tätigkeit, während der die Greifer 16 der gehobenen Arme 13 ausse@ Eingriff mit den Scheiben sind,
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bewegt und die Greifer 16 der gesenkten Arme 7. 3 in Eingriff mit den Scheiben stehen und diese vorschieben.
Die Nutscheibe 17 ist gegenüber ihrer Nabe durch Schlitze 31 verstellbar,
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bewes-ung aus. Die Kupplung der Arme 1 : 3 mit den Naben 25 durch die Stangen 26 ist der Verwendung von Keilen wesentlich vorzuziehen, die nahe der Achse der Welle S angebracht sein müssten und deren Abnutzung infolge des bei der Schwingungsbewegung auf die Tragvorrichtung einwirkenden bedeutenden
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nur stärker ausgebildet sein als ein Keil, wodurch die Berührungsfläche mit dem Arm 13 vergrössert wird, sondern auch ihr Radialabstand von der Achse der Welle 13 ist mehrfach grösser als der Abstand eines Keiles von dieser Achse, so dass der Hebelarm entsprechend vergrössert und die Kraft verkleinert wird.
Die einzelnen Nutscheiben, von denen jede zwischen einem Paar von Einzelmaschinen angeordnet
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die Arme 7-3 der Welle S Drehmomente, wodurch das gesamte Drehmoment, das zur Verdrehung der Welle S und der mit ihr verbundenen Arme und übrigen Teile erforderlich ist, gleichmässig auf die einzelnen utscheiben 17 anfgeteilt wird. Da auf diese Weise jeder Abteilung der Welle S ein Teil des
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trieben, die die Hauptmaschine der ganzen Anlage ist. Ein und derselbe Motor treibt sowohl die Presse F wie auch die Wellen H and S und ist daher von einer den Kraftbedarf der Presse F übersteigenden Leistung.
Der Motor selbst sowie auch seine Kupplung mit dem Querhaupt . 37 der Presse (Fig. SA)
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gehört zu den mit der Formpresse in Verbindung stehenden ständig angetriebenen Wellen, sie betätigt die Formpresse, die so ausgebildet ist, dass sie in bestimmten Zeitabschnitten ihre Arbeitshub ausführt. Sie bedarf daher keiner besonderen Umschaltvorrichtung. Auf der Welle 38 ist ein Zahnrad 39 aufgekeilt,
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Steuerwelle H ständig verdreht. Auf der Welle 42 ist weiter ein Zahnrad 44 aufgekeilt, das mit dem grossen Zahnrad 45 auf der Stummelwelle 46 kämmt. Unterhalb dieser Welle liegt eine zweite Welle 47, auf der ein Lenker 48 sitzt, in dessen Führung der auf dem Zahnrad 45 gelagerte Stein 49 gleitet.
Das untere Ende dieses Lenkers ist durch eine Stange 50 mit dem unteren Arm 51 eines Hebels verbunden, der auf der Querwelle 52 aufgekeilt ist und dessen oberer Arm 53 durch eine Schubstange 54 den Kreuzkopf 55 antreibt, der sich in der auf dem Fuss 57 angeordneten Führung 56 hin-und herbewegen kann, und in der Achse der Welle S liegt. Die Welle S geht durch die Kreuzkopfführung hindurch und ist drehbar mit dem. Kreuzkopf 55 verbunden (Fig. 22 und 23), so dass ihre Verdrehungsbewegung durch ihre Verbindung mit dem Kreuzkopf nicht gehindert ist. Die Verdrehung des Rades 45 in der Pfeilrichtung hat eine langsame Verdrehung des Lenkers 48 in der einen Richtung und eine rasche Rückdrehung zur Folge und bewirkt dadurch eine rasche Vorwärtsbewegung und eine langsame Rückbewegung der Welle S.
Auf diese Weise werden die Scheiben G rasch von einer Stellung in die nächste gebracht und während der langsamen Rückbewegung der Tragvorrichtung können die einzelnen Maschinen die in ihnen befindlichen Scheiben bearbeiten.
Die einzelnen in den Fig. 1A und 3 dargestellten Wellen sind in bekannter und daher nicht dargestellten Weise gelagert. Die Anlenkungspunkte der Stange 50 und der Schubstange 54 an den Hebelarmen 51 und 53 sind einstellbar (Fig. 2A), um den Ausschlag der Stange S und damit auch die durch die Arme 13 festgelegten Stellungen der Scheiben C genau in gewissen Grenzen regeln zu können.
Die Stange 54 bzw. 50 ist daher an den Zapfen 60 eines Steines 58 angelenkt, der in dem Schlitz 59 verschiebbar ist und dessen Stellung durch die beiden Stellschrauben 61 festgelegt wird.
Die Blechstücke, aus denen die Scheiben a hergestellt werden sollen, werden entweder automatisch oder durch die Hand auf die Matrize 62 der Schnittpresse B gelegt und durch Anschläge oder nach dem Augenmass in die richtige Stellung gebracht (Fig. lA und 2A). Bei seinem Hinuntergehen stösst das
Querhaupt 63 die Mittelöffnung ss4 aus und schneidet den Rand der Blechscheibe in Form eines konzentrischen Kreises 65 ab. Zur Umschaltung dieser Presse dient die Vorrichtung 66, die von der Steuerwelle H angetrieben wird (Fig. 15). Sie besteht aus einer Nutscheibe 67, die unter Zwischenschaltung der Konstruktionsteile 69 auf den Umschalthebel 68 einwirkt.
Die Nut der Nutscheibe 67 ist so ausgebildet, dass der Hebel 68 bei jeder Umdrehung einen kurz dauernden Ausschlag ausfÜhrt, der die
Schnittpresse veranlasst, während einer Umdrehung der Welle H einen Arbeitsgang zu vollführen, worauf sie in üblicher Weise mit dem Querhaupt 63 in gehobener Lage stillgesetzt wird.
Der Abschnitt der Schienenführung T zwischen der Schnittpresse B und der Formpresse F (Fig. 5 und 6) wird durch Schienen in der Form von Winkeleisen gebildet, die nach innen und aufwärts ragende Schenkel 11 und 12 besitzen. Der Arm 13 der Tragvorrichtung, der diesem Abschnitt gegen- überliegt, trägt Vorarme 14 und 15, die entsprechend den hier vorliegenden Bedingungen beim Transport der Scheiben ausgebildet sind. Der Arm 14 ist auf dem Arm 13 durch die Schlitz-und Bolzenverbindung 70
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Armes 14 ist der Greifer 16 befestigt, der aus einem Block 72 besteht, welcher durch die abgesetzte Schraube 73 mit dem Arm 14 drehbar verbunden ist.
In Bohrungen 74 des Blockes 72 befinden sich Federn 75, die sich an der Unterfläche des Hebels 14 anlegen und die den Block um das durch die Ab-
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kante einen Finger 76, der am Ende der Rüekbewegung der Welle S über die Kante der Mittelöffnung 61 der Scheibe kommt, jedoch auch in der unteren Stellung des Armes 13 nicht unter die Blechscheibe hinausragt. Bei der Vorwärtsbewegung der Welle S wird daher die Scheibe C über die Matrize 62 hinweg in die Führung T hineingezogen. Die Enden der Führung sind an dem Bett 35 so befestigt, dass die Oberfläche des Flansches 11 unterhalb der Oberfläche der Matrize 62 liegt (Fig. 6).
Verschieden von dem Vorarm 74 ist in diesem Abschnitt der Vorarm 15 ausgebildet. Er ist an dem Arm 73 bei 77 angelenkt und trägt an seinem Vorderende einen gabelförmigen Greifer 16, dessen
Enden sich gegen den Umfang einer Scheibe C legen, deren Mittelpunkt sich auf der Linie 10-10 befindet. Der eine Arm 78 der Gabel ist mit einem breiten starren Ende versehen, während das andere
Ende 79 zwar ebenso breit ist, aber durch eine bei 81 an den Greifer 16 angelenkte Klinke 80 gebildet wird, die durch den Anschlag 82 an einer Rüekwärtsbewegung über die lotrechte Lage hinaus verhindert ist.
Am Ende der Rückbewegung der Welle S kommen die Enden'78 und 79 in Eingriff mit dem Umfang der in der Mittelstellung befindlichen Scheibe und schieben sie in der Führung T bis in die Arbeits- stellung in der Formpresse F. Diese neue Stellung der Scheibe ist in Fig. 7 und auch in den Fig. lA und 2A dargestellt. Ausser durch die Enden 78, 79 wird die Stellung der Scheibe in der Formpresse
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gelegt, durch die die richtige Lage der Scheibe in der Pre se be-timmt wird. Ausserdem ist nach das Querhaupt 89 (Fig. 2A) mit Vorsprüngen 90 versehen ; die nach unten ragen und nach aussen hin ab-
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durchmesser besitzenden Kreis liegen und die weiter zur Zentrierung der Scheibe beitragen.
Sowohl die Stifte 83 wie die Vorsprünge 90 treten in Öffnungen im Querhaupt 89 und im Bett 35 ein, wenn sich das Querhaupt auf das Arbeitsstück senkt.
Bei der Abwärtsbewegung des Querhauptes 89 der Formpresse kann dieses in Berührung mit dem Greifer 16 kommen und bewirkt dann lediglich eine Verschwenkung des Armes 15 um die Achse 77 entgegen der Wirkung der Feder 91, die den Arm nach aufwärts zieht. Dies kann besonders während der Aufwärtssehwingung des Armes 7. 3 eintreten, die unmittelbar der Beendigung der Vorwärtsbewegung der Welle S folgt. Bei der Rückwärtsbewegung dieser Welle ist die Klinke 80 nicht oberhalb der jetzt in der Mittelstellung befindliehen Scheibe, über die sie bei dieser Bewegung geführt werden soll, da das Ende 79 des Greifers 16 zu nahe an der Welle S liegt.
Da die Kl'nke jedoch nicht starr an dem Ende 79 befestigt ist, so wird sie in die in Fig. 6 mit unterbrochenen Linien gezeichnete Stellung verdreht und kann daher frei über die Scheibe hinweggehen, ohne diese aus ihrer Mittelstellung zu verschieben. Ist der Arm 1. 3 an der Scheibe vorübergegangen, so fällt die Klinke 80 wieder in ihre Arbeitsstellung zurück und nachdem sich der Arm am Ende seiner Rückbewegung wieder gesenkt hat, sind beide Enden 79 und 80 wieder eingriffsbereit. Der Arm 13 besteht aus zwei durch den Bolzen 92 aneinander angelenkten Teilen, die sieh mit den Flächen 9. 3 berühren und durch die starke Feder 94 zusammengehalten werden.
Sollte auf irgendeine Weise der Arm 14 aufgehalten werden, sei es durch eine schlechte Form der Scheibe oder durch das Querhaupt, so schwingen die Arme um den Bolzen 92 auseinander, ohne dass die Vor- richtung selbst Sehaden leidet. Wenn sich ein solcher Fall ereignet, so fehlt dann einfach in dem Arbeitsgang eine Scheibe, wenn vor der nächsten Arbeitsbewegung der Welle S'durch den Arbeiter das Hindernis beseitigt worden ist.
Die Formpresse F ist die stärkste Einzelmaschine der Anlage. Durch sie wird die Hauptform- arbeit geleistet, durch welche die flache Blechscheibe in die in Fig. 8 und 9 gezeigte kegelförmige Scheibe mit Buckel, Nabenflansch und Krauzflansch umgewandelt wird. Die Formänderung wird durch Zusammen-
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auch ein Ziehen auf, das zur Herstellung des Kranzflansches erforderlich ist. Nach Beendigung des Arbeitsganges wird der Mittelteil 95 durch Eintritt von Druckluft in einem unter der Formpresse angeordneten Zylinder nach aufwärts gestossen. Zur Regelung des Luftzutrittes dient ein von der Formpresse gesteuertes Gestänge, das ein Einlassventil für den Zylinder betätigt.
Der zwischen der Formpressen F und der Loelipresse P befindliche Abschnitt der Schienenführung T ist von dem früheren Abschnitt verschiedener Anordnung und Ausbildung. Die Führungen haben zwar ebenso wie zwischen den Pressen B und F einen Flansch 11 und einen Steg 72, besonders der Steg 12 aber ist im Querschnitt viel stärker ausgebildet (Fig. 20). Auf der Oberfläche dieses Steges ist ein Flansch 102 angeordnet, so dass die Führungen nicht wie bisher winkelförmigen, sondern rillen- förmigen Querschnitt besitzen.
Zur Befestigung des Flansches 10 : 2 dienen Bolzen 103, die durch den Steg 12 hindurchgehen und durch Federn 104, die sich an der Unterkante des Steges anlehnen, nach unten gezogen werden. Die Höhe jeder Führung entspricht der Breite des Scheibenflansches und der Abstand zwischen den beiden gegenüberliegenden Führungen entspricht dem Durchmesser der geformten
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Scheibe leicht durch den Greifer 16 von dieser Matrize in die Führungsrinnen hineingeschoben werden kann. Das Eintrittsende der Führung ist durch Aufwärtsbiegen des Flansches 702 erweitert, wie Fig. 9 in unterbrochenen Linien zeigt, um den Eintritt der Scheiben in die Führungen zu erleichtern.
Das andere Ende der Führung zwischen den Pressen F und P wird durch den Fuss 108 auf der Lochpresse getragen (Fig. 11).
Der Tragarm, der in diesem Abschnitt arbeitet, weist auch eine neue Ausbildung auf. Die Vor-
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und sind mit diesem Arm durch die Schlitz- und Bolzenverbindungen 110 einstellbar verbunden. Zur Aufrechterhaltung der richtigen gegenseitigen Lage dienen die Keile 111. Der Greifer 16 an dem einen Ende ist als Winkelhebel 772 ausgebildet, dessen oberer Arm bei 77. 3 an dem Vorarm 7- angelenkt ist und dessen unterer Arm mit einem Selilitz 114 versehen ist, in den der aufwärtsagende Flansch 115
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ist. Durch diese Hebelwirkung wird die Scheibe durch den Greifer um ihre Kante umgekippt und dadurch von der Matrize gelöst.
Auch der vorne gelegene Greifer 16 ist winkelförmig ausgebildet und durch die Bolzen IM mit dem Vorarme 15 verbunden. Sein nach unten ragender Arm ist ebenfalls mit einem Schlitz zum Eingriff mit dem Scheibenflansch versehen. Er ist starr an dem Vorarm befestigt, da hier eine Loslösung der Scheibe von der Unterlage nicht notwendig ist, sondern die in der Mittelstellung befindliche Scheibe nur einfach in der Führung T entlang geschoben zu werden braucht.
Aus der Mittelstellung, in die die Scheibe durch den Greifer 112 gebracht worden ist, wird sie durch den vorderen Greifer 16 in die Lochpresse P (Fig. 11) hineingeschoben. In dieser Presse sind in Form eines Ringes Lochstempel angeordnet, die die Löcher 117 (Fig. 10) in der Scheibe ausstossen.
Ebenso wie die Schnittpresse B wird auch diese Presse durch eine Umschaltvorrichtung 66 bis 69 gesteuert, deren Ausbildung der in Fig. 15 gezeigten entspricht. Die Presse macht einen Arbeitsgang und bleibt dann stehen, bis sie von neuem durch die weitere Umdrehung der Steuerwelle H in Betrieb gesetzt wird. Nach Beendigung des Arbeitsganges wird der Flansch der Scheibe durch die zwischen dieser Presse und der hinter ihr angeordneten Bohrmaschine D befindlichen Tragvorrichtung erfasst.
Die Ausbildung der Tragvorrichtung zwischen diesen beiden Maschinen P und D ist allen zwischen den weiteren Maschinen der Anlage eingebauten Tragvorrichtungen gemeinsam mit Ausnahme der letzten Tragvorrichtung, die sich vor der Zusammensetzpresse A befindet.
In den Fig. 10 und 11 ist diese Ausbildung der Tragvorrichtung dargestellt. Die Führung T besitzt die vorher beschriebene rinnenförmige Ausbildung mit dem federnd angeordneten oberen Flansch 702.
Dieser Flansch lOB ist in einzelne Abschnitte unterteilt, von denen jeder einem Rad entspricht, so dass die Abschnitte unabhängig voneinander ausweichen können und jede einzelne Radscheibe unabhängig von den andern federnd in ihrer Stellung gehalten wird. Wie Fig. 21 zeigt, sind die Flansche 702 mit Längsrillen versehen, so dass die Scheiben, die durch diese Flanschen nachgiebig gehalten werden, durch den Eingriff der Kanten der Kranzflansche in die Rillen 118 längsgeführt sind.
Die auf diese Weise ausgebildete Schienenführung geht von der Formpresse an ununterbrochen durch alle Maschinen der Anlage hindurch, ohne wie bei der Formpresse und der Schnittpresse unterbrochen zu sein, statt wie bisher an den Betten 35 der einzelnen Maschinen aufzuhören, geht die Führung über die Betten hinüber.
Dies ist möglich, weil die Arbeiten, die von der Formpresse ab an der Radscheibe vorgenommen werden, sich lediglich auf den mittleren Teil der Scheibe beschränken, während ihr Umfang keinen Form- änderungen mehr unterworfen ist. Die Unterstützung der Führungen erfolgt wie bisher durch die Füsse 108.
Nach Herstellung der Löcher 117 darf die Scheibe bei ihrer Bewegung von einer Stellung in die andere sich in den Führungen nicht verdrehen. Schon die Längsrillen 118 der Führungen tragen zu dieser Verhinderung von Verdrehungen bei, insbesondere aber ist die Tragvorrichtung so ausgebildet, dass jede Verdrehung der Scheiben ausgeschlossen ist. Ebenso wie zwischen den Pressen F und P sind die Vorarme 14 und 15 an dem Arm 13 befestigt. Die Ausbildung der Greifer 16 ist jedoch eine vollkommen verschiedene. Fest an den Enden der Vorarme angesehraubt sind die Blöcke 119, in deren Bohrungen die Büchsen 120 eingesetzt sind. Jede Büchse wird durch die starken Spiralfedern 1 : 21 nach unten gedrückt, die in der Bohrung des Blockes 119 angeordnet sind und sich gegen eine Schulter der Büchse legen.
Die Büchse ist vor dem Herausfallen aus dem Block 119 durch einen Rinp- 122 geschützt, der am unteren Ende des Blockes 119 mit diesem verschraubt ist. In einer sich nach ober ! kegelförmig verengenden Bohrung der Büchse 120 sind entsprechend kegelförmig ausgebildete Finger 123 und 724 angeordnet, die vor dem Herausfallen durch einen Ring 125 geschützt sind, der mit den oberen Enden der Finger durch einen Bolzen 126 verbunden ist.
Um eine Verdrehung der Finger mit dem Ring und dem durchgehenden Bolzen in ganz engen Grenzen zu halten, erstreckt sieh der Bolzen 126 zwischen zwei Stifte 127' (Fig. 10), die so angeordnet sind, dass die aneinander anliegenden Flächen der Finger 1 : 23 und 724 in der Symmetrieebene der Stifte liegen. Spiralfedern 127 und 128, die in gegenüberliegenden Ausnehmungen der Finger gelagert sind, drücken die Finger auseinander.
An ihrem unteren Ende sind die Finger abgeschrägt, um eine erweiterte Eintrittsöffnung herzustellen.
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körper oder die die Finger verbindenden Stifte 130 auf die Oberkante des Flansches auflegen, so werden die Finger nach oben in die kegelförmig verengerte Bohrung der Büchse 120 gestossen und dadurch zusammengedrückt, so dass sie die Flanschen festklemmen. Sollte nach dieser Festklemmung infolge einer schlechten Einstellung der Arm 13 sich noch weiter nach abwärts bewegen, so wird die ganze Büchse 120 in den Block 119 entgegen der Wirkung der Feder 121 nach aufwärts bewegt werden, ohne dass die Klemmung der Finger am Flansch nachlässt.
So festgeklemmt wird die gelochte Scheibe und die nächste in der Mittelstellung befindliche Scheibe bei der Vorwärtsbewegung der Welle S nach vorne geschoben, die eine in die Bohrmaschine D und die andere in die dadurch frei gewordene Mittelstellung,
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! Roh-und Nachbearbeitung des Flansches gehören, sind als an sich bekannt, nicht dargestellt.
Da die Bohrmaschine nicht wie die Pressen ihre Arbeit mit einem Ausschlag bzw. mit einer Um- drehung vollfÜhren, so bedarf ihr Antrieb keiner Umsteuerung. Die Bohrer sind vielmehr in dem Kopf 7. M (Fig. 16) ständig in drehender Bewegung. Dieser Kopf kann sich in der Achse der Maschine lotrecht wie bei andern bekannten Mehrfachbohrmaschinen bewegen. Zur automatischen Erzeugung dieser
Bewegung durch die Steuerwelle 11 dient die in Fig. 16 gezeigte Schalteinrichtung j ?. M. Auf der Welle H ist die Nutscheibe 133 aufgekeilt, in deren Nut eine auf dem Hebel 134 gelagerte Welle angreift.
Der
Hebel ist bei J : 3J angelenkt und sein anderes Ende ist mit einem Lenker 136 verbunden, der an den
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den Bolzen 110 an den Ring 141 angreift, der bei jf an den Kopf 131 festgeklemmt ist. Der Lenker 136 ist zweiteilig ausgebildet und der untere Teil jazz ist in die HÜlse 141 eingesteckt, in die der obere Teil 145
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gestellt werden, dass der Zapfen 151 wahlweise in eines der Löcher J. S des Schwinghebels-M7 eingesteckt wird. Auf diese Weise kann der Hebelarm, die Eingriffszeit und der Ausschlag der Arbeitsbewegung geregelt werden. Eine ähnliche Schalteinrichtung ist bei den andern maschinen gleicher Art, z. B. bei der Versenk-und der Flächenbearbeitungsmaschine, in Verwendung.
Nachdem die Scheibe so durch alle diese Maschinen hindurchgegangen ist und von einer Stellung in die andere durch den in den Fig. 10 und 11 dargestellten Tragmechanismus gebracht worden ist, ist sie nach dem Verlassen der letzten Bearbeitungsmaschine G dazu bereit, mit dem Kranz vereinigt
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oberen Bcttplatte 35 ist die Matrize 156 lotrecht beweglich und wird durch die Federn-M7 nach aufwärts gedrückt. Auf diesen Matrizenkörper wird der Reifen R, mit dem die Scheibe zusammengefügt werden soll, automatisch aufgebracht.
Sind diese beiden Teile in der Maschine in axialer Übereinstimmung, so wird die Presse durch eine Umschaltvorrichtung 66, die der in Fig. 15 dargestellten entspricht, in Tätigkeit gesetzt, der Presskopf 154 bewegt sich einmal hinunter und wieder zurück und drilekt die Radseheibe C in den bereitgestellten Kranz. Tritt infolge schlechter Einstellung eine Überbewegung
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aufgenommen und Schaden an der Maschine verhindert.
Dit Kränze werden durch einen Drehtisch 158 in die Arbeitsstellung gebracht, der den äusseren Ständerarm 153 der Presse umschliesst und durch Lager 184, die auf der Bettplatte 35 befestigt sind,
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in denen der auf die Bettplatte 35 aufgesetzte Kranz durch drei Finger 160'zentriert wird. Die Enden der Finger liegen auf einem Kreis von dem Durchmesser des Kranzes, dessen Mittelpunkt auf einem
Grosskreise liegt, der-durch die Achse 160 der Presse hindurchgeht, und die Mittellinie 10 der Anlage tangiert. Die äussern Finger 160'liegen mehr als 1800 auseinander und ihr Abstand ist geringer als der Durchmesser der Scheibe, so dass sie einen zwischen sie eingesetzten Kranz an radialer Verschiebung verhindern.
Durch eine am Umfang des Drehtisches angebrachte Schiene 161 werden die Kränze noch weiter an Verschiebung gehindert. Wird daher ein Kranz in die Stellung 162 eingesetzt, so wird er zuerst in die Arbeitsstellung 160 und darauf in die Entnahmestellung 163 gebracht (Fig. 18).
Durch den Maltesertrieb 164 (Fig. 18 und 19), der von der Steuerwelle H aus durch die nicht näher zu beschreibende Übersetzung 165 angetrieben wird, erfolgt der Antrieb des Drehtisches um je 120'in jedem Arbeitsabschnitt. Zwischen dem Maltesertrieb ist eine Übersetzung-M6 eingeschaltet, durch die eine Drehung des Maltesertriebes um 90 in eine Drehung des Drehtisches um 120 umgewandelt wird. Der Maltesertrieb wird so betätigt, dass die Kränze in dem Zeitraum zwischen zwei Arbeitsgängen in die Stellung 160 gebracht werden. Im selben Augenblick, in dem ein Kranz in die Arbeitsstellung kommt, wird auch eine Scheibe durch die in den Fig. 12-14 dargestellte Tragvorrichtung in diese Stellung gebracht.
Die Enden 167 der Führung T sind um vertikale Achsen 168 drehbar an den festen Enden 169 der Führung angelenkt. Diese Enden werden einerseits von der Bettplatte 35 aus durch den einstellbaren Furs-170 und anderseits von dem Ständer 153 durch den an den Ausleger 171
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167 wird die Bewegung der Teile 167 begrenzt. Die Endstücke 167 werden durch eine Feder 174, die an den Verlängerungen 175 angreift, zusammengezogen. Die auf dem Durchmesser 177 liegenden Enden der Teile 167 sind mit nach zu der Arbeitsstellung 160 konzentrischen Kreisen 178 ausgenommenen Flanschen 11 und 102 versehen, um nicht in den Arbeitsweg des Presskopfes 154 (Fig. 2B) hineinzuragen.
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in dem Abschnitt nach der Schnittpresse B geformt ist.
Die beiden Enden des Greifers liegen auf einem Kreis von dem Durchmesser des Kranzes, dessen Mittelpunkt auf der Mittellinie 10 liegt. Sie fassen daher die Radscheibe, zentrieren sie und schieben sie entlang dem Endteil der Führung T zwischen die gegeneinander gezogenen Endstücke 167 der Führung, wo sie zwischen den Ausnehmungen 179 gelagert und durch die Begrenzungen dieser Ausnehmungen in der Arbeitsstellung 160 zentriert wird. Die An- schläge 173 liegen so weit auseinander, dass sie ein Festldemmen der Scheibe durch die angelenkten und gegeneinander gezogenen Endstücke-M ?' gestattet.
Ist die Scheibe auf diese Weise festgehalten, wird die Schalteinrichtung 66 betätigt, nachdem schon vorher der Kranz in die Stellung 160 gebracht worden ist und der Presskopf 154 senkt sich und drückt die Scheibe in den Kranz. War die Zentrierung nicht genau, so gestatten die verschwenkbaren Endstücke 167 durch ihren federnden Eingriff mit der Scheibe C in der endgültigen Arbeits & tellung, dass die Scheibe sich sofort selbst auf dem Presskopf 154 zentriert und dadurch genau in den bereitgestellten Kranz gebracht wird. Ist das geschehen, so geht der Presskopf in die Höhe, der Drehtisch wird um 1200 verdreht und das fertige Rad wird automatisch oder von Hand aus der Maschine entfernt.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von Rädern mit konzentrisch angeordneten Reifen und Kranzteilen in einer Arbeitsfolge dadurch gekennzeichnet, dass die Arbeitsstücke vorgeformt werden, um eine zum sc. Messlie. hen Radmittelpunkt konzentrische Oberfläche zu schaffen und dass dann die Arbeitsstücke automatisch den einzelnen Arbeitstufen zugeführt werden, wobei das Zentrieren der Arbeitsstücke selbsttätig durch Eingriff der Fördervorrichtung mit dieser Oberfläche erfolgt.