AT113660B - Verfahren zur Erzeugung eines metallischen Überzuges auf schwefelhaltigen, gießbaren Massen. - Google Patents

Verfahren zur Erzeugung eines metallischen Überzuges auf schwefelhaltigen, gießbaren Massen.

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AT113660B
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Fläche nicht mehr entfernt werden kann. 



   Es ist wohl bekannt, dass verschiedene Stoffe geeignet sind, in eine gewünschte Form gegossen zu werden, wobei bei einer Nachbehandlung die Form erhalten bleibt, wie dies beispielsweise bei   Bakelit,     verschiedenen Kaseïnprodrkten   und bituminösen Stoffen der Fall ist. 



   Gemäss der vorliegenden Erfindung werden plastische Massen   mit, Ausschluss   von   Gdmmi oder     Kautsehukmassen   in pulverigem,   feinverteiltem   oder plastischem Zustand mit Schwefel oder einer
Schwefelverbindung imprägniert, welche mit einem Metallsalz in Verbindung treten kann. Nach dem
Giessen oder einer anderweitigen Formung in die   gewünschte   Gestalt, wird ein Metallsalz auf die Ober- fläche des imprägnierten Körpers gebracht und hierauf zu Metall reduziert. 



   Bei der Durchführung der Erfindung wird nach einer bevorzugten   Ausführungsform   ein Material, wie z. B. das bekannte   Bakelit   in seinem plastischen Zustand mit einem Stoff, wie z. B. Schwefel, einem   Erdailulisulfid   oder irgendeiner Halogen-oder Schwefelverbindung, welche mit einem Metallsalz in
Verbindung treten kann, behandelt. Bariumsulfid und Antimonsulfid sind Beispiele für   Sehwefelverbin-   dungen, welche für diesen Zweck geeignet sind. Das imprägnierte Material wird dann beispielsweise durch
Giessen in die gewünschte Form gebracht und das Metallsalz auf die Oberfläche gebracht. Dieses Salz kann irgendein Metallsalz sein, dessen positives Radikal mit einem negativen Radikal, mit welchem das plastische Material imprägniert wurde, in Verbindung treten kann. 



   Das Metall oder Oxyd kann ein Salz oder Oxyd des Silbers oder des Goldes oder eine Mischung sein, wobei Vorsorge zu treffen ist, dass dieses Salz möglichst rein und in feinverteiltem Zustande zur Anwendung gelangt. Es wird mit einem flüchtigen Mittel, wie z. B. Chloroform, rektifiziertem Terpentinöl oder Benzol, in einen flüssigen oder pastenförmigen Zustand gebracht. Dieses Präparat kann durch Aufstäuben oder Bemalen aufgetragen werden bzw. der Gegenstand kann in das Präparat eingetaucht werden, falls derselbe vollständig überzogen werden soll.

   Nachdem ein genügender Überzug aufgebracht worden ist, wird der flüssige Bestandteil verdunsten gelassen, was in einer Trockenkammer durchgeführt werden   k1nn.   Der Gegenstand wird der Einwirkung von Wärme unterworfen, um die Verbindung des Metallsalzes mit dem Schwefel des   Oberflächenüberzuges   herbeizuführen. Die Zeitdauer der Erhitzung ist je nach der Art der Substanzen, welche miteinander in Verbindung treten sollen, verschieden. Diese Er-   wärmung   hat die Umwandlung des Metallsalzes oder Oxydes in ein Sulfid zur Folge, so dass der Gegenstand nachher eine tief eindringende Schichte des Sulfides des Metalles aufweist.

   Die Zersetzung des Sulfides wird hierauf   durchgeführt,   indem der zu behandelnde Gegenstand als Kathode in ein elektrolytisches Bad von Ammoniumnitrat oder   Kupferzyanidlösung gebracht   wird, bis eine vollständige Metallisierung der Oberfläche oder von Teilen der Oberfläche erfolgt ist. 



   Obwohl   Gold-und Silberverbindungen   besonders genannt wurden, können die meisten Metalle, welche Schwefelverbindungen bilden, wie z. B. Zink, Nickel und Zinn angewendet werden, wobei die erhaltene metallische Fläche einen leitenden Überzug darstellt, aufweichen allenfalls auf elektrolytischem Wege ein Niederschlag anderer Metalle in bekannter Weise erzeugt werden kann. Sobald ein elek ; ro-   lyiischer   Niederschlag gewünscht wird, muss Vorsorge getroffen werden,   dass die   in der Hi ze erzeugten 

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 oberflächlichen Sulfide vollkommen reduziert werden oder zumindest mit einer Kratzbürste mechanisch entfernt werden, ansonsten wird der elektrolytische Niederschlag unbefriedigend und es entsteht eine unebene Oberfläche. Der metallische Überzug wird umso tiefer, je reiner das Metall ist.

   Es wurde gefinden, dass bei Verwendung der Metallsalze oder Oxyde in Pastenform, das Metall genügend in den zu behandelnden Gegenstand eindringt, so dass ein Abbröckeln verhindert wird. Die   Überzugspaste   aus Metallsalz muss jedoch homogen und in gleicher Stärke über die zu metallisierenden Teile aufgetragen werden. Jedes Reduktions-oder Zersetzungsmittel kann angewendet werden, welches die gewünschte Reduktion oder Zersetzung zu dem Metall in den letzten Stufen der Metallisation herbeiführt. Falls die   Reduktion oder Zersetzung in demPIattierungsbadstattfindet, ist es notwendig, die Eathodenhälterwährend   des Plattierungsverfahrens zu bewegen, so dass die gewünschte Einwirkung über die ganze Fläche   möglichst   gleichmässig erfolgt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Erzeugung eines metallischen Überzuges auf schwefelhaltigen, giessbaren Massen, mit Ausschluss von Gummi- und Kautschukmischungen, durch Behandeln mit einer Metallsalzlösung, dadurch gekennzeichnet, dass ein staubförmiges oder plastisches Material, wie Bakelit, mit Schwefel oder einer Schwefelverbindung imprägniert wird, worauf die Oberfläche mit einem Metallsalz behandelt wird, dessen positives Radikal mit dem negativen Radikal des Imprägnierungsmittels, etwa durch Einwirkung von Wärme in Verbindung treten kann, worauf die erhaltene Metallverbindung zu Metall reduziert wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Imprägnierungsmittel, welches mit dem Metallsalz in Verbindung tritt, ein Erdalkalisulfid oder eine andere Schwefelverbindung oder eine Halogenverbindung enthält.
AT113660D 1926-08-10 1926-08-10 Verfahren zur Erzeugung eines metallischen Überzuges auf schwefelhaltigen, gießbaren Massen. AT113660B (de)

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