AT112749B - Elektrische Entladungsröhre. - Google Patents

Elektrische Entladungsröhre.

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  Elektrische Entladungsröhre. 



   Die Erfindung betrifft elektrische   Entladungsröhren   und insbesondere diejenigen Röhren, in die wenigstens ein Stromleiter luftdicht mittels eines metallenen Teiles eingeführt ist, der mit seinem Rande an dem Glas der Röhrenwand angeschmolzen ist. 



   Es sind schon mehrere Stoffe zur Herstellung solcher Teile verwendet worden, wobei die besten Ergebnisse bei Verwendung von Chromeisen erzielt worden sind. Es hat sich aber ergeben, dass bei Durchleitung grosser Hochfrequenzströme durch einen Stromleiter, der an solch einem Teile befestigt ist, letzterer infolge der in ihm auftretenden, von dem magnetischen Feld in der Umgebung des Strom- 
 EMI1.1 
 der Metallteile anzugeben. 



   Nach der Erfindung ist eine Entladungsröhre, in die wenigstens ein Stromleiter mittels eines mit seinem Rande an dem Glas der Entladungsröhre angeschmolzenen metallenen Teiles luftdicht eingeführt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der erwähnte Teil nahe der Anschmelzstelle aus Eisen oder einer Eisenlegierung und im übrigen aus einem Stoff mit kleinen Hysteresisverlusten besteht. 



   Zum Zweck, die gegebenenfalls noch im Eisen oder in der Eisenlegierung entstandene Wärme möglichst abzuleiten, kann es erwünscht sein, für den Stoff mit kleinen Hysteresisverlusten einen solchen mit grosser Wärmeleitfähigkeit zu wählen. Ausserdem empfiehlt es sich, dem metallenen Teile eine solche Form zu geben oder an diesem Teil andere aus einem leitenden Stoff mit kleinen Hysteresisverlusten bestehende Teile solcher Form zu befestigen, dass der Teil oder diese Teile das Eisen oder die Eisenlegierung gegen das magnetische Feld der elektrischen Ströme im Stromleiter abschirmen. 



   Als Stoff mit kleinen Hysteresisverlusten und grosser Wärmeleitfähigkeit kommt zweckmässig Kupfer in Frage. Es empfiehlt sich ausserdem, die Anschmelzstelle während des Röhrenbetriebes durch 
 EMI1.2 
 



  Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise erläutert. 



   Fig. 1 zeigt im Schnitt eine Stromdurchleitung für das Gitter einer Senderöhre. Fig. 2 zeigt eine etwas geänderte Ausführung einer solchen Durchleitung, die gleichzeitig mit einer Kühlvorrichtung versehen ist. 



   In Fig. 1 bezeichnet   1   die Glaswand, die bei 2 an einem Chromeisenring 3 angeschmolzen ist. Dieser Ring 3   umschliesst   eine Kupferscheibe   4,   an der ein gleichfalls aus Kupfer hergestellter Stromleiter 5 befestigt ist. Dieser Leiter 5 dient dazu, dem Gitter der Senderöhre   Hochfrequenzströme   zuzuführen. 



  Die zylindrischen Kupferschirm 6 und 7 sind an der Scheibe 4 befestigt, um den Chromeisenring 3 von dem magnetischen Feld in der Umgebung des Stromleiters abzuschirmen und die Kühlung zu fördern. 



   In Fig. 2 ist der Leiter 5 von Fig. 1 durch einen Kupferzylinder 8 ersetzt, an dessen oberem Ende ein Aufsatz 9 befestigt ist, auf dem das Gitter angebracht werden kann. An dieser Röhre 8 ist der Kupferring 10 und an diesem der Chromeisenring 3 befestigt, während im Innern der Röhre 8 eine zweite Kupferröhre 11 von kleinerem Durchmesser angebracht ist. Das untere Ende der Röhre 8 und die gläserne 

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 EMI2.1 
 gegen die Schmelzverbindungsstelle 2 und kühlt diese dabei, worauf sie über den Raum 13 und durch die Röhre 14   abgeleitet wird. J  
Es ist einleuchtend, dass ausser den oben beschriebenen beispielsweisen Ausführungsformen noch verschiedene Bauarten im Rahmen der Erfindung möglich sind. 



     PATENT-ANSPRÜCHE   :
1. Elektrische   Entladungsrohre,   in die wenigstens ein Stromleiter mittels eines mit seinem Rande an dem Glas der   Entlàdungsröhre   angeschmolzenen metallenen Teiles luftdicht eingeführt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der erwähnte Teil nahe der Anschmelzstelle aus Eisen oder einer Eisenlegierung und im übrigen aus einem Stoff mit kleinen Hysteresisverlusten besteht.

Claims (1)

  1. 2. Elektrische Entladungsröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Stoff mit kleinen Hysteresisverlusten zugleich eine grosse Wärmeleitfähigkeit hat.
    3. Elektrische Entladungsröhre nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der metallene Teil eine solche Form hat oder dass an diesem Teil aus einem leitenden Stoff mit kleinen Hysteresisverlusten bestehende Teile solcher Form befestigt sind, dass der Teil oder diese Teile das Eisen oder die Eisenlegierung gegen das magnetische Feld der elektrischen Ströme in einem Stromleiter abschirmen.
    4. Elektrische Entladungsröhre nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass als Stoff mit kleinen Hysteresisverlusten und grosser Wärmeleitfähigkeit Kupfer gewählt wird.
    5. Elektrische Entladungsröhre nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Ansehmelzstelle gekühlt wird. EMI2.2
AT112749D 1927-03-10 1928-02-23 Elektrische Entladungsröhre. AT112749B (de)

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