AT113775B - Antikathode für Röntgenröhren und Verfahren zu deren Herstellung. - Google Patents

Antikathode für Röntgenröhren und Verfahren zu deren Herstellung.

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AT113775B
AT113775B AT113775DA AT113775B AT 113775 B AT113775 B AT 113775B AT 113775D A AT113775D A AT 113775DA AT 113775 B AT113775 B AT 113775B
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AT
Austria
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metal
vessel
thermal conductivity
high thermal
rays
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Gillis Dr Holst
Albert Dr Bouwers
Gottfried Bruno Jonas
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Philips Nv
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  • Manufacture Of Electron Tubes, Discharge Lamp Vessels, Lead-In Wires, And The Like (AREA)
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Im Hauptpatente Nr. 111351 ist eine mit angeschmolzener Glaswand versehene Elektrode für Entladungsröhren unter Schutz gestellt, die einen hohlen Teil aus Chromeisen besitzt, an dessen Rand das Glas angeschmolzen ist und der das Innere der Entladungsröhre von dem Äusseren abschliesst. Diese Erfindung hat zum Zweck, solche Elektroden für den Gebrauch als Antikathode in Röntgenröhren besonders geeignet zu machen. Es hat sich nämlich herausgestellt, dass die Befestigung des für die Aussendung von Röntgenstrahlen dienenden Metallblockes an dem ehromeisernen Teil schwierig ist, insbesondere wenn der Metallblock, wie es häufig der Fall ist, aus Wolfram besteht.

   Diese Metalle lassen sich nämlich nicht aneinandersehmelzen. Überdies ist die schlechte   Wärmeleitung   des an den Metallbloek grenzenden Chromeisens ein Nachteil, der nur dadurch vermieden werden kann, dass an dieser Stelle die Chromeisenwand sehr dünn gerracht wird, wodurch aber die mechanische Festigkeit der Antikathode herabgesetzt wird. 



   Gemäss der Erfindung werden diese   Übelstände   dadurch behoben, dass innerhalb des hohlen Teiles aus Chromeisen ein Metall oder eine Metallegierung mit grossem   Wärmeleitungsvernrögen angebracht   wird, das oder die einen für die Aussendung von Röntgenstrahlen dienenden Metallblock trägt. Als Metall oder Metallegierung mit grossem Wärmeleitungsvermögen muss ein Stoff verwendet werden, der sieh sowohl an das Chromeisen wie auch an den Metallblock anschmelzen lässt. Als solcher kommt z. B. Kupfer in Betracht, das nicht oder nur wenig verunreinigt ist. Das im Handel vorkommende elektrolytische Rotkupfer ist für diesen Zweck sehr geeignet.

   Das Metall oder die Metallegierung mit 
 EMI1.2 
   ladungsröhre   abgeschlossen, damit etwaige aus diesem Stoff freiwerdende, für die Röhre   schädliche   Bestandteile nicht in die Röhre treten und der Stoff von der Entladung nicht angegriffen wird. Dies kann dadurch erreicht werden, dass wie bei einer Ausführungsform der Erfindung, der zum Aussenden von Röntgenstrahlen dienende Metallblock in das stark wärmeleitende Metall eingebettet und dieses von einem ringförmigen Teil aus Chromeisen mit einem einwärts umgebogenen Flansch umschlossen wird. 



   Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, dass der zum Aussenden von Röntgenstrahlen dienende Metallblock mit einem die Wärme gut leitenden Stoff in unmittelbarer Berührung ist, wodurch die beim Betrieb entstandene Wärme leicht abgeführt wird und die Abtrennung von dem Innern 
 EMI1.3 
 (z. B. 15-50% bzw. 85-50%) recht gut an das Glas anschmelzen lässt. Um die Wärmeableitung noch zu steigern, kann an dem Metall oder an der Metallegierung mit grossem   Wärmeleitungsvermögen   eine aus der Röhre herausragende   Kühlvorrichtung   befestigt sein. 



   Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zur Herstellung der beschriebenen   Antikathoden   für Röntgenröhren. Gemäss diesem Verfahren wird ein für die Aussendung von Röntgenstrahlen bestimmter Metallblock in einem Gefäss aus Chromeisen angeordnet und darauf ein Metall oder eine Metallegierung mit grossem Wärmeleitungsvermögen in dieses Gefäss eingebraeht, worauf dessen Boden so weit entfernt wird, bis der Metallblock blossgelegt ist. 

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   Dieses Verfahren wird derart ausgeführt, dass das Metall oder die Metallegierung mit grossem Wärmeleitungsvermögen nach dem Einbringen in das Chromeisengefäss unter Abschliessung von der Luft geschmolzen wird. Dies kann z. B. dadurch geschehen, dass das chromeiserne Gefäss während der Schmelzung des in dieses eingeführten   Metalles   oder der Metallegierung in einen Vakuumraum gebracht wird. Das Erhitzen des Metalles oder der Metallegierung kann dann z. B. dadurch erfolgen, dass das Gefäss in ein hochfrequentes Magnetfeld gebracht wird. Auch kann die Abschliessung von der Luft 
 EMI2.1 
 Schlacke bilden, welche das geschmolzene Metall vor dem Hinzutreten von Luft schützt. 



   In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung veranschaulicht, u. zw. in Fig. 1 eine Antikathode, bei der die Oberfläche eines Metallblockes dazu dient, Röntgenstrahlen parallel zur   Längsrichtung   des   chromeisernen   Gefässes auszusenden und in Fig. 2 eine Ausführungsform, bei welcher der Metallblock zum Aussenden von Röntgenstrahlen dient, die senkrecht zur Längsrichtung des ehromeisernen Gefässes verlaufen. 



   In Fig. 1   bezeichnet-   ein Gefäss aus Chromeisen, an das eine Glaswand 2 angeschmolzen ist, die einen Teil der   Aussenwandung   einer Röntgenröhre bildet. Vor dem Anschmelzen des Gefässes 1 an den gläsernen Teil 2 wird ein für die Aussendung von Röntgenstrahlen dienender Metallblock 3 in einer im Boden des Chromeisengefässes 1 vorgesehenen Aussparung angebracht. Der Block 3 kann z. B. aus Wolfram bestehen. Darauf wird Kupfer oder ein anderer Stoff mit grossem   Wärmeleitungsvermögen   in das Gefäss eingebracht, das nun in einen Vakuum'kessel gesetzt werden kann., in dem es bis über den Schmelzpunkt des Kupfers erhitzt wird, so dass das Kupfer eine gutleitende Verbindung mit dem Wolframblock.   3   herstellt.

   Darauf wird das Gefäss langsam abgekühlt, wobei dafür gesorgt wird, dass die Abkühlung an der Unterseite des   Gefässes. anfängt,   um zu verhindern, dass im Kupfer Gussblasen entstehen. Die Kupfer- 
 EMI2.2 
 stab in das Kupfer   4   eingeschraubt werden. 



   Das Erhitzen des Kupfers oder ähnlichen Stoffes mit grossem   Wärmeleitungsvermogen iruss   nicht immer im Vakuum geschehen, es können auch während des Schmelzens oder vorher Stoffe in das   ehromeiserne   Gefäss eingebracht werden, die auf dem Kupfer eine die Luft abschliessende Schlacke bilden. 



  Das Erhitzen kann dann beliebig, z. B. mittels eines Gasbrenners od. dgl. geschehen. 



   Die Ausführungsform nach Fig. 2 stimmt im wesentlichen mit der nach Fig. 1 überein. In beiden Figuren sind entsprechende Teile mit denselben Bezugsziffern bezeichnet. Bei dieser Ausführungsform dient innerhalb des Gefässes 1 ein Block 8 aus Chromeisen mit schiefer oberer Fläche als Boden für das 
 EMI2.3 
 block 3 blossgelegt wird. Gefäss und Block 8 erhalten dabei die durch die gestrichelte Linie 9 angegebene Form. 
 EMI2.4 
 strahlen dienenden Metallblock trägt.

Claims (1)

  1. - 2. Elektrode nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Metall oder die Metallegierung mit grossem Wärmeleitungsvermögen ganz oder nahezu ganz von dem Innern der Entladungsröhre ab- EMI2.5 Röntgenstrahlen dienende Metallblock in das gut wärmeleitende Metall eingebettet ist und dieses von einem aus Chromeisen bestehenden ringförmigen Teil mit einwärts umgebogenem Flansch umschlossen wird.
    4. Verfahren zur Herstellung von Antikathoden für Röntgenröhren nach Anspruch l, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein für die Aussendung von Röntgenstrahlen bestimmter Metallblock in einem Gefäss aus Chromeisen angeordnet und dann ein Metall oder eine Metallegierung mit grossem Wärmeleitungsvermögen in dieses Gefäss eingebracht wird, worauf der Boden des Gefässes so weit abgenommen wird, dass der Metallblock blossgelegt wird.
    5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Metall oder die Metallegierung mit grossem Wärmeleitungsvermögen nach dem Einbringen in das chromeiseme Gefäss unter Luft- EMI2.6
AT113775D 1922-06-13 1926-03-08 Antikathode für Röntgenröhren und Verfahren zu deren Herstellung. AT113775B (de)

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NL113775X 1925-04-17

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