AT112718B - Vorrichtung zum Verbinden der Vorderkappen von Schuhen mit den Kappenteilen des Oberleders durch Kleben. - Google Patents

Vorrichtung zum Verbinden der Vorderkappen von Schuhen mit den Kappenteilen des Oberleders durch Kleben.

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AT112718B
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Description


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    Vorrichtung zum Verbinden   der   Vorderkappen von Scimhen mit   den   Kappenteilen   des
Oberleders durch Kleben. 



   In der Schuhfabrikation war es bisher üblich, die Vorderkappe, gleichgültig, ob sie aus Leder oder irgendeinem andern Stoff bestand, im Kappenteil des Schuhschaftes dadurch festzulegen, dass sie zwischen dem Leder und dem Futter eingelegt und einfach überholt wurde. Infolgedessen wurde bei dem Überholen und Zwicken eine Verbindung zwischen der Kappe und dem Kappenteil des Schuhschaftes, also von dem Futter der Kappe und dem Leder, nur durch das Zusammenpressen dieser Teile erzielt. 



   Zweck der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zu schaffen, die eine innigere Verbindung von Lederkappe und Futter durch Kleben ermöglicht. 



   Hiebei sollen unter Kleben auch solche Verfahren verstanden werden, bei denen die aneinander zu fügenden Teile selbst erweicht werden, um die Bindung herbeizuführen, ohne dass erst ein zusätzlicher Klebstoff aufgebracht zu werden braucht. In diesem Falle ist das Kappenmaterial so beschaffen, dass es durch   Erwärmen gewissermassen zum Schmelzen gebracht   wird und in diesem Zustand die erforderliehe Haftkraft besitzt. 



   Das Verfahren, das auf der Vorrichtung nach der Erfindung ausgeübt werden soll, wird folgendermassen vorbereitet : Auf das zu bearbeitende Vorderblatt (bzw. die Spitze) des Schuhes wird eine Versteifungskappe und sodann gegebenenfalls das   Leinen-oder Nesselfutter gelegt.   Der derart vorbereitete Schuh wird hierauf mit seinem Vorderblatt (bzw. mit seiner Spitze) auf eine Auflage aufgesetzt. 



   Wesentlich für eine Vorrichtung nach der Erfindung ist somit, dass sie einen gegen das Auflager für die Schuhkappe zu führenden und zweckmässig elektrisch beheizten Heizkörper besitzt. Dieser ist an einem im Gestell der Vorrichtung schwenkbar gelagerten Hebelgestänge angebracht. Das Gestänge wird bei Betätigung eines Fusshebels derart verschwenkt, dass der Heizkörper gegen das Auflager mit der Schuhkappe geführt wird. In dieser Lage verbleibt der Heizkörper unter Verkleben der Schuhkappe so lange, bis eine inzwischen in das Antriebsgestänge eingeschnappt Sperrung von Hand wieder ausgelöst wird. 



   Durch die von einer Vorrichtung nach der Erfindung geleistete Arbeit wird die Festigkeit und Haltbarkeit der Vorderkappe des Schuhes bedeutend erhöht und hiedurch weiterhin die   Formhaltung   des Schuhwerks verbessert. 
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 sich die eine nach Fig. 1-6 mehr für grössere Betriebe eignet, während die andere nach Fig. 7-9 unter   Fortla, mng   aller komplizierten Teile etwas einfacher gehalten ist. 



   Im einzelnen stellt dar : Fig. 1 einen Längsschnitt durch die Vorrichtung in der Ruhelage, Fig. 2 denselben Schnitt wie Fig. 1 in der Arbeitslage, also mit gegen die   eingelegte Sehuhkappe angedrücktem   Heizkörper, Fig. 3 eine Draufsicht auf die Vorrichtung, Fig. 4 einen Querschnitt durch den oberen Teil der Vorrichtung in vergrössertem Massstabe, Fig. 5 eine Draufsicht zur Fig. 4, Fig. 6 einen Schnitt nach Linie VI-VI der Fig. 5, Fig. 7 einen   Längsschnitt   durch die Einrichtung in der Ruhestellung, Fig. 8 den gleichen Querschnitt in der Arbeitsstellung, Fig. 9 eine Draufsicht auf die Einrichtung. 



   Die in   Fig. l-6   dargestellte Vorrichtung besitzt ein Gestell   1,   an dessen Oberteil 2 ein Auf-   lager. 3   für die mit dem übrigen Teil des Schuhschaftes zu verklebende   Sehuhkappe   befestigt ist. Ober- 

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 halb des Auflagers 3 ist   ein-zweckmässig elektrisch-beheizter Heizkörper   4 an einem Hebel 5 aufgehängt, der bei 6 in einem Bock des Gestellteiles 2 drehbar gelagert ist. Der Hebel 5 besitzt eine über seinen Drehpunkt 6 hinausragende Verlängerung 7 von solchem Gewicht, dass der Hebelarm 7 den Heizkörper 4 dauernd in der in Fig. 1 gezeichneten Ruhelage zu erhalten sucht. Der Arm 7 des Hebels 5,7 ruht auf einer Rolle 8 eines hohlen Bolzens 9, 11, in dessen Innern eine Feder 10 angeordnet ist.

   Sein unterer Teil 11 ist gegenüber dem oberen Teil 9 entgegen der Feder 10 verschiebbar und stützt sich mit einer Rolle 12 auf eine Kurvenscheibe 13 auf, die um eine Achse 14 im Kopf 2 des Gestells drehbar gelagert ist. Der Bolzen 9, 11 ist in dem Gestell der Vorrichtung in senkrechter Richtung verschiebbar. 



  Auf der Achse 14 der Kruvenscheibe 13 sitzt neben der Kurvenscheibe eine Sperrscheibe 15 von der aus den Fig. 1 und 2 ersichtlichen Gestalt. 



   An einem Zapfen auf der Kurvenscheibe 13 greift eine Zugstange 16 an, die an ihrem unteren Ende mit einer Nase 17 versehen ist und sich mittels eines Querstiftes 18 in einer senkrechten Nut 19 führt ; diese Nut ist in einen Führungskörper 20 eingelassen und an ihrem unteren Ende seitlich abgebogen. In einer senkrechten   Gleitführung     21   des Körpers 20 ist ein Gleitschieber 22 in senkrechter Richtung hin und her verschiebbar, an dem eine Sperrklinke 23 sitzt, die in der Ruhelage der Teile, entsprechend Fig. 2, durch eine Feder in Eingriff mit der Nase 17 der Zugstange 16 gehalten wird.

   Der Schieber 22 ist durch eine Zugstange 25 mit einem Fusshebel 26 verbunden, der bei 27 im Sockel der Vorrichtung drehbar gelagert ist und an seinem vorderen Ende einen Fusstritt 28 trägt, sowie durch eine Feder 29 dauernd aufwärts gedrückt wird. 



   Gegen die   Umfangsfläche   der Sperrscheibe 15 liegt in der Ruhelage der Teile ein Riegel 30'mit Rolle 30 an, den eine Feder 31 dauernd nach vorn zu drücken sucht, und an den ein Hebelgestänge 32 angreift, das einen Handgriff 33 besitzt. 



   Die Achse 14 der Kurvenscheibe 13 ist mit ihrem einen Ende in einem Ring 33'gelagert, der an der Wand des Gehäuseteiles 2 befestigt ist (s. Fig. 4) und ist mit ihrem andern Ende in einem Lageransatz 34 einer geschlossenen Kammer 42 gelagert, die innerhalb des oberen Teiles 2 des Gestells angeordnet ist. Auf dem freien Ende der Achse 14 sitzt mittels eines Vierkants ein Arm 36, der durch einen Arm 37 mit dem Kolben 38 eines in der Kammer 35 vorgesehenen Bremszylinders 39 verbunden ist. 



  In dem Kolben 38 der Flüssigkeitsbremse sitzt ein   Rückschlagventil   40 (Fig. 6), das sich beim Auf-   wärtsgange des Kolbens 38   öffnet und beim Abwärtsgange desselben schliesst. Der Raum unterhalb des Kolbens 38 steht durch einen verhältnismässig engen Kanal   41   mit dem Raum 42 oberhalb des Bremskolbens 38 in Verbindung. In das obere Ende des Kanals 41 greift ein Stift 43 ein (Fig. 6), der an seinem unteren Ende mit einem keilförmigen Schlitz 44 versehen ist, so dass, je tiefer der Stift 43 in den Kanal 41 hineinragt, die Durchtrittsöffnung des Kanals 41 sich verengt. Der Stift 43 tritt durch den oberen Deckel der Kammer 35 hindurch und ragt über die Oberfläche des Gestellteiles 2 hinaus.

   Auf dem oberen 
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 dauernd in die in Fig. 1 gezeichnete Anfangslage zurückzudrehen bzw. in dieser Lage zu erhalten sucht. Die Spannung der Feder 45 kann durch Verdrehung der Scheibe 33'gegenüber dem Gehäuse 2 eingestellt werden. 



   Die Arbeits-und Wirkungsweise dieser Vorrichtung ist folgende : Wenn die Teile der Vorrichtung die in Fig. 1 gezeichnete Lage einnehmen, wird die zu verklebende   Sehuhkappe   auf das Auflager 3 aufgelegt und hierauf der Fusstritt 28 entgegen der Feder 29 nach unten gedrückt. Dies hat zur Folge, dass durch die Zugstange 25, Schieber 22 und Sperrklinke 23 die Zugstange 16 nach unten gezogen wird, u. zw. so lange, bis der in der Bahn 19 geführte Stift 18 in das untere abgebogene Ende des Schlitzes 19 eintritt, was dann zur Folge hat, dass die Sperrklinke 23 ihre Anlage an der Nase 17 der Zugstange 16 verliert.

   Bei dem Niedertreten des Fusshebels 26 wird demzufolge durch die Zugstange 16 die Kurvenscheibe 13 mit ihrer Achse 14 und der Sperrscheibe 15 entgegen der Feder 45 aus der Stellung nach Fig. 1 in die Stellung nach Fig. 2   velreht.   Dies hat zur Folge, dass der Stift 9, 11 angehoben und hiedurch der Heizkörper 4 gegen die auf dem Auflager 3 befindliche Kappe angepresst wird. Durch die Zwischenschaltung der Feder 10 zwischen die beiden Bolzenteile 9 und 11 erfolgt die Anpressung des Heizkörpers gegen die Kappe elastisch und mit einer der Spannung der Feder 10 entsprechenden Kraft. 



   Sobald die Kurvenscheibe 13 ihre in Fig. 2 gezeichnete Endlage erreicht hat, springt die Rolle des Bolzens 30'unter Wirkung der Feder 31 in eine Raste 15'der Sperrscheibe 15 ein und hält hiedurch den Heizkörper in seiner Anpresslage fest. 



   Infolgedessen kann der Fusstritt 26, 28 losgelassen werden, ohne dass der Heizkörper in die Ruhelage zurückgeht, während die Zugstange 25, der Schieber 22 und die Sperrklinke 23 bereits in die Anfangslage zurückkehren. 



   Damit auch die Kurvenscheibe 13 in die Anfangslage nach Fig. 1 zurückkehrt, muss der Sperrbolzen 30,30'mittels des Hebelgestänges 32 in die Ausrückstellung entgegen der Feder 31 zurückgezogen werden ; dieses geschieht dadurch, dass der Handgriff 33 abwärts gedrückt wird. 

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   Alsdann gelangt die Feder 45 zur Wirkung und dreht die Achse 14 mit der Kurvenscheibe 13 und Sperrscheibe 15 in die Anfangslage zurück, wobei jedoch die   Zurüekdrehung   dadurch verlangsamt wird, dass der Kolben 38 der Flüssigkeitsbremse abwärts verschoben wird. Dies ist jedoch nur in dem Masse   möglich,   als Bremsflüssigkeit von dem Raum unterhalb des Kolbens   38   durch den Kanal 41 und den keilförmigen Schlitz 44 des Stiftes 43 in den Raum 42 oberhalb des Kolbens zurücktreten kann. 



   Bei der   Zurückführung   der Kurvenscheibe 13 in die Anfangslage senkt sich auch der Bolzen 9, 11 und der Heizkörper 4 wird unter dem Gewicht des Hebels 7 angehoben, worauf dann die Vorrichtung zu einem neuen Arbeitsgange bereit ist. 



   In den Fig. 7-9 ist die vereinfachte Ausführungsform der Vorrichtung dargestellt. 



   Wie ersichtlich, ist auf dem Tisch 46 ein Gehäuse 47 fest angebracht, welches an seinem Oberteil ein Lager 48 enthält. In dem letzteren ist ein Doppelhebel 49 drehbar gelagert, an dessen vorderem Teil   49'sich   die Heizvorrichtung 50 befindet. Der andere Arm des Doppelhebels 49 ist am Ende mit einem Gegengewicht 51   ! ausgerüstet. Gegenüber   der Heizvorrichtung 50 ist am Gehäuse 47 eine Gegenplatte 52 angebracht. 



   Im Innern des Gehäuses 47 ist auf einem Zapfen 53 ein zweiter Doppelhebel 54 drehbar angeordnet, dessen vorderer Teil   54'durch   das Gestänge 55,56 mit dem in 57 drehbar gelagerten Fusshebel 58 in Verbindung steht. Der hintere Arm des Doppelhebels 54 ist mit einer Nase 59 versehen, welche in den Rasten 60 bzw. 61 des in 62 drehbar am Gehäuse angebrachten Riegels 63 eingreifen kann. Der die Bewegung des Doppelhebels 49 bewirkende Federbolzen 64 ist bei 65 am Hebel 49 angebracht. Das andere Ende des Bolzens 64 trägt eine Rolle 66. Am Riegel 63 befindet sich eine Auslösestange 67, welche ausserhalb des Gehäuses herausragt und hier mit einem Knopf 68 versehen ist. 



   Innerhalb des hohl ausgeführten Knopfes 68 ist eine Feder 69 angebracht, welche sich gegen die äussere Gehäusewand stützt und auf die Auslösestange 67 eine Zugwirkung derart ausübt, dass die Nase 59   des Hebels 54 ständig gegen die Rasten 60 bzw. 61 des Riegels 63 gedrückt werden. An dem Gestänge 55,   56 befindet sich ein Block 70, welcher durch die Zugfeder 71 mit dem Arbeitstisch 52 so in Verbindung steht, dass der Doppelhebel 54 durch diese Feder ständig nach oben geschoben wird. 



   Die Wirkungsweise dieser Einrichtung ist folgende : Die Vorrichtung wird zunächst in die aus 
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 welcher entgegen der Spannung der Feder 71 die Zugstangen 55,56 betätigt und gleichzeitig den Arm 54, des Doppelhebels 54 nach unten zieht. Dadurch wird der zweite Arm des Doppelhebels 54 angehoben und drückt den Federbolzen 64 nach oben, welcher unter Drehung des Doppelhebels 49 die Heizvorrichtung 50 auf das Auflager 52 presst. Da durch die Feder 69 die Auslösestange 67 und damit zugleich der Riegel 63 gegen die Nase 59 des DoppelhebeLs 54 gedrückt wird, gelangt in der Arbeitsstellung die Nase 59 auf die Rast 60 des Riegels 63, wie aus Fig. 8 hervorgeht.

   Nimmt jetzt der Arbeiter seinen Fuss von dem Hebel   58,   so bleibt infolge der Federwirkungen 69 und 71 die Vorrichtung in der eben beschriebenen Arbeitslage, u. zw. so lange, bis ein Druck auf den Auslöseknopf 68 ausgeübt wird. Hiedurch wird die Stange 67 und damit zugleich der Riegel 65 zurückgeschoben ; die Rast 60 kommt ausser Eingriff mit der Nase 59 des Hebels 54, welche sich infolge der Spannung der Feder 71 nunmehr nach unten senkt und auf die untere Rast 61 des Riegels 63 zu ruhen kommt. Damit ist die Einrichtung wieder ausser Tätigkeit gesetzt, und das fertige Arbeitsstück kann von der Auflage 52 entfernt werden, worauf der Arbeitsgang von neuem beginnen kann. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Verbinden der Vorderkappen von Schuhen mit den Kappenteilen des Oberleders durch Kleben, gekennzeichnet durch einen gegen ein Auflager (3 bzw.   52)   der   Schuhkappe   zu führenden,   zweckmässig elektrisch   beheizten Heizkörper (4 bzw.   50),   der an einem im Gestell der Vorrichtung drehbar gelagerten Hebel   (5   bzw. 49) angebracht ist, der durch einen Fusshebel   (26   bzw. 58) mittels Übertragung eines Gestänges (22 bis 25 bzw. 54 bis   57)   gegen eine auf dem Auflager befindliche Schuhkappe geschwenkt und so lange dagegen gepresst wird, bis eine Sperrvorrichtung (30 bis 33 bzw.

   63) ausgelöst wird, die bei der Führung des Heizkörpers gegen das Auflager in eine an dem Antriebsgestänge befindliche Rast (15'bzw. 60) eingegriffen und dadurch den Hebel in seiner Arbeitsstellung festgehalten hat.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in das Antriebsgestänge eine Kurvenscheibe (13) so eingeschaltet ist, dass sie bei der Betätigung des Fusshebels (26) gedreht wird und dabei einen federnden Bolzen (9, 11) anhebt, der gegen eine über die Drehachse hinausreichende Verlängerung (7) des d ? n Heizkörper tragenden Hebels anliegt, wodurch der Hebel gedreht und der Heizkörper gegen das Auflager geführt und gedrückt wird.
    3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurvenscheibe bei der Erreichung ihrer Endlage durch einen Federbolzen (30) festgestellt wird, der in eine Rast (15') einer auf der gleichen Achse wie die Kurvenscheibe sitzenden Sperrscheibe (15) einschnappt und der durch ein Handhebelgestänge (32 bis 33) entgegen seiner Feder (31) in die AusrÜckstellung zurückzuziehen ist, in der er gegen die Umfangsfläche der Sperrscheibe anliegt. <Desc/Clms Page number 4>
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass nach der Gegenführung des Heizkörpers (4) gegen das Auflager (3) die Verbindung zwischen dem von dem Fusshebel (26) betätigten Antriebsgeställge (22 bis 25) und der Kurvenscheibe (13) aufgehoben wird, so dass der Fusshebel (26) mit dem Gestänge (22 bis 25) in die Anfangslage zurückgehen kann, ohne dass die Anpressung des Heizkörpers (4) gegen die Schuhkappe aufgehoben wird.
    5. Vorrichtung nach den Ansprüchen l bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zur Übertragung der Bewegung des A. ntriebsgestänges (22 bis 25) eine an einem senkrecht geführten Schieber (22) sitzende Sperrklinke (23) dient, die bei der Abwärtsverschiebung des Schiebers unter der Wirkung einer Feder (24) so lange gegen eine Nase (17) einer an die Kurvenscheibe (13) angreifenden Zugstange (16) wirkt, bis die in einem entsprechend geformten Schlitz (19) geführte Zugstange bei Erreichung ihrer unteren Endlage seitlich ausweicht.
    6. Vorrichtung nach den Ansprüchen l bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zur Zurückführung der Kurvenscheibe (13) aus der Arbeitsstellung in die Anfangslage eine auf die Achse (14) der Kurvenscheibe (13) wirkende Feder (45) dient, während zur Verminderung und Einregelung der Schnelligkeit der Zurückführung der-Kurvenscheibe (13) eine in einem geschlossenen, mit der Bremsflüssigkeit gefüllten Raum (35) arbeitende Flüssigkeitsbremse (36, 39) dient, deren Kolben (38) seinen Antrieb von der Achse (14) der Kurvenscheibe (13) derart erhält, dass er bei der Drehung der larven- seheibe (13) aus der Anfangsstellung in die Arbeitsstellung keine Bremswirkung ausübt.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der in sich federnde Bolzen (64), durch welchen der die Heizplatte (50) tragende Doppelhebel (49) in die Arbeitslage geschwenkt wird, an dem einen Arme eines im Zapfen (53) des Maschinengestells drehbar gelagerten Doppelhebels (54) befestigt ist, dessen anderer Arm durch das Gestänge (55, 56) mit dem Fusshebel (58) in Verbindung steht.
    8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Doppelhebel (54) am Ende des den Federbolzen (64) tragenden Armes eine Nase (59) besitzt und so abgefedert ist, dass die Nase (59) in der tiefsten Lage gehalten wird.
    9. Vorrichtung nach den Ansprüchen 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass vor der Nase (59) des Doppelhebels (54) ein um den Zapfen (62) des Maschinengestells schwenkbarer Riegel (63) an- EMI4.1 die Nase (59) eingreifen kann, 10. Vorrichtung nach den Ansprüchen l, 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass am Riegel (63) eine Steuerstange (7) angebracht ist, welche aus dem Gestell herausragt und an ihrem Ende einen Schaltknopf (S) trägt, zwischen welchem und der Gehäusewand sich eine Feder (69) befindet, durch deren Spannung der Riegel (63) ständig gegen die Nase (59) des Doppelhebels (54) gedrückt wird.
AT112718D 1927-05-31 1927-11-17 Vorrichtung zum Verbinden der Vorderkappen von Schuhen mit den Kappenteilen des Oberleders durch Kleben. AT112718B (de)

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