AT112630B - Vorrichtung zur Gewinnung wertvoller flüssiger Produkte aus Kohle, Teeren, Mineralölen u. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zur Gewinnung wertvoller flüssiger Produkte aus Kohle, Teeren, Mineralölen u. dgl.

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AT112630B
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Description


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    Vorrichtung zur Gewinnung wertvoller Mssiger ProduMe aus Kohle, Teeren, Mineral- ölen u. dgl.   
 EMI1.1 
 namentlich unter hohem Druck, insbesondere wenn man mit strömenden Gasen arbeitet, für die Ab-   wesenheit   von Eisen, Kobalt und Niekel Sorge getragen werden muss, da andernfalls unerwünschte Nebenreaktionen auftreten. Freies Eisen, Nickel oder Kobalt wirken zersetzend auf Kohlenoxyd ein, indem z. B. unter plötzlicher   Wärmeentwicklung   Kohlensäure und Russ entsteht, was nicht nur einen Verlust an Reduktionsgas bedeutet, sondern u. a. auch zu Verstopfungen der Rohrleitungen und Gefährdung der Apparatur durch zu hohe Temperaturen führen kann.

   Auch tritt bei Anwesenheit der genannten Metalle und gleichzeitiger Verwendung von Wasserstoff bei höheren Temperaturen Methan-und Wasserbildung auf, was ausser anderen unerwünschten Störungen noch Wasserstoffverluste herbeiführt. Diese Nachteile fallen weg, wenn man gemäss vorliegender Erfindung die Wandungen mit denen das Reduktiongas in   Berührung   kommt, nicht aus freiem Eisen, Nickel oder Kobalt herstellt.

   Hiebei ist zu beachten, dass nicht allein die Wände des heissen Reaktionsraumes, sondern auch die Zu-und Ableitungen sowie etwaige   Wärmeaustauscher und   andere Apparateteile, mit denen das Gas unter Druck in Berührung kommt, nicht aus den genannten freien Metallen bestehen dürfen, da sonst auch hier die erwähnten Nachteile auftreten und sich überdies   flüchtige   Metallkohlenoxydverbindungen bilden können, die leicht in den   Kontaktraum mitgefiil1ft   werden, wo die aus ihnen in der Hitze abgespaltenen Metalle die genannte Störungen bewirken. In den reduzierenden Gasen etwa schon vorhandene flüchtige Verbindungen von Eisen, Kobalt oder Nickel werden daher vor der Verwendung der Gase ebenfalls zweckmässig entfernt. 



  Im allgemeinen genügt es, wenn z. B. bei rund 200 Atm. Druck die über   1500 heissen   Apparateteile, mit denen die kohlenoxydhaltigen Gase in   Berührung   kommen, nicht aus Eisen, Nickel oder Kobalt bestehen, namentlich wenn es sich um trockene Gase handelt, doch können heim Arbeiten mit feuchten Gasen auch noch bei tieferen Temperaturen bei Anwesenheit der Metalle   nachteilige   Wirkungen eintreten, so dass auch in diesem Falle die Apparateteile zweckmässig nicht aus Eisen, Nickel, Kobalt hergestellt sind.

   Für die Wandungen, mit denen die Gase in Berührung kommen, kommen Kupfer, Silber, Aluminium oder Legierungen dieser, oder Chrom, Mangan, Vanadin, Uran, oder   Spezialstähle   mit einem erheblichen Gehalt an Mangan, Titan, Chrom, Wolfram, Vanadin oder Molybdän, oder den Spezialstählen entsprechende andere Legierungen mit untergeordnetem Eisengehalt, z. B. solche, die statt vorwiegend Eisen, haupt-   sächlich   Nickel oder Kobalt enthalten   und für die weniger heissen Teile gegebenenfalls niedriger schmelzende   
 EMI1.2 
 etwa vorhandener Schwefelgehalt der zu behandelnden Stoffe nicht störend wirkt. Für verschiedene Apparatteile können auch verschiedene Materialien Verwendung finden.

   Man erhält bei dieser Arbeitsweise dauernd   vorzügliche   Ausbeuten an Produkten, die reich an Kohlenwasserstoffen von niedrigem und höherem Siedepunkt sind. 



   Die erwähnten Massnahmen sind nicht nur erforderlich, wenn Kohlenoxyd von vornherein in dem Reaktionsgas enthalten ist, da z. B. durch Einwirkung von Wasserdampf auf Kohle, Teere, Kohlenwasserstoffe usw., im Reaktionsgefäss selbst Kohlenoxyd entstehen kann ; selbst bei Verwendung von Wasserstoff kann Kohlenoxyd durch Reduktion von Phenolen und anderen Sauerstoffverbindungen in den Ausgangsmaterialien auftreten. Auch wenn die Gase sauerstoffhaltige organische Verbindungen, z. B. Methylalkohol,   Äthylalkohol,   Säuren u. dgl. in Dampfform enthalten, kann leicht Kohlenoxyd auftreten. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Vorrichtung zur Gewinnung wertvoller flüssiger Produkte aus Kohle, Teeren, Mineralölen u. dgl. mittels reduzierender Gase, die gegebenenfalls von flüchtigen Eisen-oder Nickelverbindungen befreit sind, unter Druck bei höheren Temperaturen, dadurch gekennzeichnet, dass die mit denheissen Reduktions- gasen in Berührung kommenden Apparateteile aus Kupfer, Silber, Aluminium oder Legierungen dieser oder aus Spezialstählen mit einem erheblichen Gehalt an Mangan, Titan, Chrom, Wolfram, Vanadin oder Molybdän oder aus den Spezialstählen entsprechenden anderen Legierungen mit untergeordnetem Eisengehalt, oder aus Chrom, Mangan, Vanadin, Uran und die weniger heissen Teile gegebenenfalls aus Zinn, Zink,
    Blei oder deren Legierungen hergestellt oder mit den genannten Metallen überzogen sind. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT112630D 1926-03-01 1926-03-01 Vorrichtung zur Gewinnung wertvoller flüssiger Produkte aus Kohle, Teeren, Mineralölen u. dgl. AT112630B (de)

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