AT112208B - Verfahren zum Abdichten von aus Dauben hergestellten Holzrohren od. dgl. - Google Patents
Verfahren zum Abdichten von aus Dauben hergestellten Holzrohren od. dgl.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zum Abdichten von aus Dauben hergestellten Jtolzrohren od. dgl. Bei aus Dauben hergestellten Holzrohren spielt die Beschaffenheit des verwendeten Holzes begreif- licherweise eine wichtige Rolle. Die natürliche Porosität des Holzes wirkt nicht störend, wohl aber geben feine Risse, Kanäle und insbesondere Äste Anlass zur Undiehtheit, die insbesondere bei Druckrohren lästig in Erscheinung tritt und sogar die Verwendbarkeit des Holzes zur Rohrherstellung in Frage stellen kann. Während in der Heimat des Holzrohres, in Nordamerika, sehr geeignete, vor allem nahezu astfreie Hölzer riesiger Bäume zur Verfügung stehen, ist man in Europa auf Holzgattungen angewiesen, die die oben erwähnten Mängel in hohem Masse besitzen. Ausgewähltes, möglichst fehlerfreies Holz kann anderseits nicht verwendet werden, da die erhöhten Kosten einen Wettbewerb des Holzrohres mit Eisenbzw. Betonrohren ausschliessen würden. Die Lösung des Problems, mit den heimischen Hölzern verlässlich brauchbare Rohre herzustellen, bildet geradezu eine Lebensfrage der Holzrohrindustrie. Es muss hiebei überdies berücksichtigt werden, dass sich die Undichtheiten gewöhnlich erst nach einiger Zeit einstellen und die meisten undichten Stellen im voraus als solche nicht erkannt werden können. Dies betrifft insbesondere die zahlreichen, bei der Herstellung der Dauben angeschnittenen Äste. Man hat sieh bisher damit begnügt, einzelne locker sitzende Äste oder solche mit grösseren Löchern herauszubohren und durch einen Holzpfropfen zu verschliessen, eine Massnahme. die bei solchen Ästen unerlässlich ist. aber aus wirtschaftlichen und anderen Gründen nicht bei allen Ästen angewendet werden kann. Die fest sitzenden, keine grösseren Löcher aufweisenden Äste lassen aber nicht erkennen, wie sie sich bei Verwendung des Rohres als Druckrohr verhalten werden. Der Verlauf und die Beschaffenheit der feinen, in der Markröhre des Astes befindlichen Sprünge kann von aussen nicht festgestellt werden. Diese enthalten gewöhnlich Harzeinschlüsse, die später vom Rohrinhalt verdrängt werden, so dass das Harz herausquillt und dem nachdrängenden Medium den Austritt freigibt. Dasselbe gilt für alle anderen feinen Kanäle, die im Holz vorhanden sind. EMI1.1 Im wesentlichen besteht die Erfindung darin, dass die Oberfläche der Dauben vor dem Zusammenbau an allen Steilen, die infolge feiner Risse. Äste. Kanäle od. dgl. zur undichtheit Anlass geben könnten. mit einer Schichte eines fest haftenden Stoffes versehen werden, der seine Konsistenz bei den praktisch vorkommenden Temperaturschwankungen nicht verliert und durch das vom fertigen Rohr aufzunehmende Medium chemisch nicht verändert wird. EMI1.2 der Schichte. Wird diese an der Innenseite der Dauben angebracht, so ist ein Zerreissen derselben durch den Druck infolge der ausserordentlich geringen Querschnitte der abgedeckten Hohlräume nicht zu befürchten. Um das Anhaften zu erleichtern, können die mit der Schichte zu versehenden Stellen mit künstlichen Vertiefungen versehen, z. B. gekörnt werden, was sieh mit geeigneten Vorrichtungen ohne besondere Mehrarbeit ausführen lässt. Diese Wirkung kann auch bereits dadurch erreicht werden, dass die Mündungen vorhandener Risse und Kanäle künstlich erweitert werden. Dadurch wird gleichzeitig erzielt, dass das Dichtungsmittel in dieselben eindringt und sich dortselbst verankert. Da aus wirtschaftlichen Gründen natürlich nicht jeder einzelne Riss gesondert behandelt werden kann, wird das Aufbringen des Dichtungmittels je nach den Umständen in verschiedener Weise vor sich gehen. So können z. B. grössere Flächen EMI1.3 <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1182916B (de) * | 1958-07-02 | 1964-12-03 | Conch Int Methane Ltd | Waermeisolierte Leitung fuer den Transport von verfluessigten, tiefsiedenden Gasen |
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1927
- 1927-10-06 AT AT112208D patent/AT112208B/de active
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