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Lehrmittelbehelf für die Loseblattbuchhaltung.
Gegenstand der Erfindung ist ein Lehrmittelbehelf für die Loseblattbuchhaltung, bei welcher einzelne Journal-und Kontobogen nach dem Durchschreibeverfahren verwendet werden. Das Journalblatt bleibt dabei meist an seinem Platz in der Regel unter Anwendung eines Einspanngeräts, während die Kontobogen ausgewechselt werden. so dass das Journal die Konten verschiedener bzw. aller Kunden trägt und die gewünschte Übersicht über den Geschäftsgang gibt. Die für die Kontenblätter erforderlichen Karteikasten und andere Handgeräte, wie sie die Praxis erfordert, sind mit Rücksicht auf ihren dauernden Gebrauch und für die Bequemlichkeit der Handhabung entsprechend ausgestaltet und verhältnismässig teuer, so dass sie zur Anschaffung im Schulbetrieb für jeden einzelnen Schüler nicht in Frage kommen.
Es muss deshalb angestrebt werden, die einzelnen Lehrmittel so auszugestalten, dass ihr Anschaffungspreis für den Schüler nicht ins Gewicht fällt und er in die Lage versetz ! wird. unmittelbar wie in der Praxis zu arbeiten.
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wahren der Konten- und Journalblätter dienende Gerät, das gemäss der Erfindung aus einer geneigt aufstellbaren Wand besteht und wenigstens eine in der Öffnungsweite begrenzbare, angelenkte
Klappe für das Einlegen der Kontenblätter trägt. Dabei kann die Wand der eine Deckel einer Mappe sein, an der die Klappe entgegen dem Falz der Mappe angelenkt ist. Die Mappe könnte ausserdem noch mit Taschen für vorrätige Journalbogen und andere Papiere ausgerüstet sein.
Nach ihrer Aufstellung gibt sie dem Schüler ein genaues Bild der Praxis, da er an Hand seiner in der angelenkten Klappe untergebrachten Kontenblätter und mit Hilfe einer besonderen Unterlage zur Vornahme der Durchschriften in der Lage ist. praktische Buchungen vorzunehmen.
Eine solche aufstellbare Wand bzw. eine Mappe mit Klappe ist, da sie aus Papier und Pappe herstellbar ist, ausserordentlich billig, so dass der Anschaffungspreis auch für den Schüler keine Rolle spielt. Mit Rücksicht auf ihre der Praxis nahekommende oder fast gleiche Ausgestaltung ist die Mappe sogar geeignet. in kleinen Buchhaltungen Anwendung zu finden.
Die Zeichnung stellt den Gegenstand der Erfindung in einem Austührungsbeispiel als Mappe, u. zw. in Fig. 1 geschlossen dar. Fig.) zeigt die aufgestellte Mappe mit geöffneter Klappe in Stirnansicht, Fig. 3 zeigt, eine schaubildliche Ansicht, ebenfalls aufgestellt, und Fig. 4 ein zweites Ausffihrungsbeispiel der Klappenanordnung in Stirnansicht auf die Mappe.
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verbunden sind und in geschlossener Lage. z. B. durch Bänder d, zusammengehalten werden können. Die Mappe enthält eine oder mehrere Taschen e oder Streifbänder/'zum Einschieben vorrätiger Bogen und zum Einhängen anderer Papiere. In umgeschlagener Lage lässt sich die
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könnten auch durch ein Riemchen mit Druckknöpfen oder andere lösbare Verbindungsmittel ersetzt sein. An einen Deckel. z.
B. b ist nahe dem äusseren Rand mittels eines Falzes 9/eine Klappe y an gelenkt, die in ihrer Öffnungsweite durch Bänder h begrenzbar ist und zur Aufnahme der Kontoblätter dient. Die Ausziehlänge der Bänder h richtet sich nach dem Neigungswinkel, den die Klappe 9 gegenüber dem Deckel b erhalten soll. Nach Beendigung der Lehr-
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stunde. können Journal-und KontenljlIätter in der Mappe untergebracht, diese zusammengeschlagen üncT mitgenommen werden.
An Stelle der Mappe genügt auch ein. einziger Deckel b hzw. eine Wand. die sich mittels einer Stütze aufstellen lässt.
Wenn der freie Vorfall der Klappe q mir zum Heraussuchen der Blätter benutzt wird.
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Die Mappe selbst bildet mit ihrer Klappe g im Querschnitt ein Z. Die Mappe g kann auch eine vollständige Tasche sein, die mit Falzen am Deckel b angelenkt ist. Die Rückenbreite des Klappenfalzes g' ist beliebig und richtet sich nach der Anzahl Karten, die man unterbringen will.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Lehrmittelbehelf für die Loseblattbuchhaltung, bestehend aus einer geneigt aufstell- baren Wand mit wenigstens einer angelenkten, in der Öffnungsweite begrenzbaren Klappe, dadurch gekennzeichnet, dass die aufstellbare Wand eine umschlagbare, in ihrer Spreizstellung begrenzbare Mappe bildet. an welcher die Klappe mit ihrem Falz (q') entgegen dem Falz (c) der Mappe angelenkt ist.