AT11179B - Verfahren zum Polen von Blei, Kupfer und anderen Metallen mittelst Wasserdampfes. - Google Patents
Verfahren zum Polen von Blei, Kupfer und anderen Metallen mittelst Wasserdampfes.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 EMI1.2 EMI1.3 <Desc/Clms Page number 2> Die Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens zum Polen von Blei, Kupfer und anderen Metallen mittelst direkter Zufuhr von Wasser in das Polrohr besteht 1. aus dem eisernen Polrohre A, dessen eines Ende offen und dessen anderes Ende geschlossen ist. In dieses Polrohr A ist ein anderes, engeres, mit Hahn versehenes Rohr B eingeführt, durch welches das durch die Hitze des Me) aUbades zu verdampfende Wasser in das Polrohr eingeleitet wird. An dem Polrohr befiu (let sich ferner der zum Druckausgleich dienende Rohransatz C, in welchen ein Hahn geschraubt ist. 2. Aus dem Wasserzubringer D. Dieser ist ein geschlossenes, cylindrisches Gefäss aus Eisen, welches auf einem Wagen angebracht ist. An ihm befindet sich der Hahn E, durch welchen der Wasserzubringer mit Wasser mittels Druckpumpe gefüllt wird, ferner sind an ihm die Hähne F und G angebracht, die durch Gummischläuche mit den Hähnen B und C des Polrohres A verbunden werden. Der Hahn F dient zur Wasserentnahme für das Polrohr, und der Hahn G, welcher über dem Wasserspiegel des Wasserzubringers mündet, dient zum Druckausgleich zwischen Wasserzubringer und Polrohr. Am Wasserzubringer ist ausserdem ein Wasserstandsglas zur Beobachtung des Wasserstandes angebracht. Das Polrohr A taucht mit seinem offenen Ende in das Metallbad. Durch Öffnen Aer Hähne F und-B, sowie der beiden, zum Druckausgleich dienenden Hähne G und C tritt Wasser in das Polrohr A und wird in demselben durch die Hitze des Metallbades verdampft. Wenn die Pressung des im Polrohre entstehenden Dampfes hoch genug geworden ist, um den Druck des ihn von der äusseren Atmosphäre abschliessenden Metallbades zu überwinden, so drückt er das Metall aus dem Polrohre heraus und bewirkt durch sein dann in dem Metallbad erfolgendes Aufsteigen das gewünschte Wallen desselben mit den dasselbe begleitenden chemischen Reaktionen, das ist das, Polen u desselben. Der im Polrohr entstehende Dampfdruck würde ein weiteres Eintreten von Wasser in dasselbe nicht gestatten, wenn nicht für einen Druckausgleich zwischen Polrohr und Wasserzubringer gesorgt wäre. Dieser wird erreicht durch die Verbindung des Hahnes ss mit dem Hahne des Rohransatzes C. Herrscht im Polrohre der Druck P, so ist der Druck über dem Wasserspiegel des Wasserzubringers ebenfalls gleich P, am Boden des letzteren herrscht dann der Druck P + Gewicht der in demselben enthaltenen Wassersäule. Der durch letztere gegebene Überdruck drückt das Wasser in das Pol rohr und ermöglicht so das weitere Polen. Steht eine Wasserleitung mit hinreichendem Drucke znr Verfügung, so kann dieselbe direkt mit dem Hahne des Wasserzuführungsrohrrs B verbunden werden. In diesem Falle ist die Anwendung eines Wasserzubringers nicht notwendig. Das in der Zeichnung mit h bezeichnete Rohr ist kein Bestandteil der Polvorricbtung. sondern nur eine auf der Hüttensohle stehende Stiitze für dasselbe.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zum Polen von Blei, Kupfer und anderen Metallen mittels Wasserdampfes, dadurch gekennzeichnet, dass aus einer Wasserleitung oder aus einem mit Druckausgleich versehenen Wasserzubringer in das Polrobr Wasser eingeleitet wird, dessen Verdampfung durch die Hitze des Metallbades erfolgt.
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| AT11179D AT11179B (de) | 1901-02-16 | 1902-08-19 | Verfahren zum Polen von Blei, Kupfer und anderen Metallen mittelst Wasserdampfes. |
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1902
- 1902-08-19 AT AT11179D patent/AT11179B/de active
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