AT111751B - Auspuffvorrichtung an Mehrzylinderlokomotiven. - Google Patents
Auspuffvorrichtung an Mehrzylinderlokomotiven.Info
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- Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)
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Description
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Auspuffvorricl1tung an Mehrzylinderlokomotiven.
Bei Dampflokomotiven mit mehreren Auspuffzyhndern werden bei den üblichen Aus bildungen der Auspuffleitungen die Auspuffe erst im Blaskopf entspannt und auf hohe Geschwindigkeit gebracht. Demzufolge herrscht in den Auspuffleitungen knapp nach Öffnen der Auslassventile ein ziemlich hoher Dampfdruck. Dies ist nachteilig, denn zur gleichen Zeit ist bei derartigen Lokomotiven stets ein zweiter Zylinder im Ausschub und da das letzte Stück der Auspuffleitungen unter dem Blaskopf für alle Zylinder gemeinsam ist, verursacht der Auspuff des einen Zylinders eine Erhöhung der Gegendruckspannung im anderen Zylinder.
Gegenstand der Erfindung ist die Anwendung eines Düsenapparates in den Auspuffleitungen bei Dampflokomotiven mit mehreren Auspuffzylindern. dadurch gekennzeichnet, dass knapp vor der Vereinigung der einzelnen Auspuffstrahlen diese durch möglichst gleich gerichtete Entspannungsdüsen auf geringen Druck, aber hohe Geschwindigkeit gebracht und hierauf durch eine für alle Entspannungsdüsen gemeinsame Verdichtungsdüse dem Blaskopfe zugeführt werden.
Auf der Zeichnung ist beispielsweise eine Sonderausführung des Düsenapparates bei Anwendung auf eine Lokomotive mit zwei Auspuffzylindern und um 900 versetzten Kurbeln
EMI1.1
düse Bi bzw. B2 u. zw. knapp vor der Vereinigung der Strahlen. Für beide Düsen Bl und B2 gemeinsam ist dann die Verdichtungsdüse C, an welche sich das Blasrohr D anschliesst. Vorteilhafterweise werden die beiden Düsen Bi und B2 konzentrisch ineinander angeordnet und von einem kleinen Raum G als Expansionskammer umgeben. Vom Raum G kann für Vorwärm-
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Der Gegendruck in den Zylindern wird durch die beschriebene Anordnung bedeutend ermässigt, da hier die parallele Strömung des durch die Düse Bi bzw.
R. entspannten Auspuffes des einen Zylinders jeweils saugend und damit auf den Gegendruck vermindernd beim andern Zylinder einwirkt. Dadurch, dass in der gemeinsamen Düse C wieder eine Verdichtung des Auspuffstrahles vorgenommen wird, bleibt auch im Auspuff genügend Energie, damit die zur Feueranfachung erforderliche Blaswirkung entsteht.
Ausserdem bewirken die Querschnittsverminderungen in den Auspuffleitungen vor ihrer Vereinigung (siehe Düsen Bi und B2), dass der Auspuff verzögert wird, so dass er in gleichmässiger Weise dem Blasrohr entströmt und hiedurch auch eine günstigere Feueranfachung bewirkt, als bei den bekannten Ausbildungen der Auspuffrohre von Lokomotiven, wo der Auspuff nicht vorher einer mit Saugwirkung verbundenen Entspannung und daran anschliessenden Verdichtung unterzogen wird.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Auspuffvorrichtung an Mehrzylinderlokomotiven, dadurch gekennzeichnet. dass die einzelnen Auspuffstrahlen vor ihrer Vereinigung durch möglichst gleichgerichtete Entspannungsdüsen auf geringen Druck, aber hohe Geschwindigkeit gebracht werden, worauf eine für alle Entspannungsdüsen gemeinsame Verdichtungsdüse den Übergang zum Blasrohr vermittelt.
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Claims (1)
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1 für Zwillingszylinderlokomotiven, dadurch gekennzeichnet, EMI1.3 <Desc/Clms Page number 2> 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass von einem abgeschlossenen Behälterraum, der zwischen Entspannungs-und Verdichtungsdüse an der Stelle der grössten Dampfgeschwindigkeit angeordnet ist, Dampf für Vorwärmzwecke od. dgl. entnommen wird, EMI2.1
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|---|---|---|---|
| AT111751T | 1926-01-09 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT111751B true AT111751B (de) | 1928-12-27 |
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ID=3627230
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|---|---|---|---|
| AT111751D AT111751B (de) | 1926-01-09 | 1926-01-09 | Auspuffvorrichtung an Mehrzylinderlokomotiven. |
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| AT (1) | AT111751B (de) |
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1926
- 1926-01-09 AT AT111751D patent/AT111751B/de active
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