AT111677B - Behälter für Radioempfangsanlagen. - Google Patents

Behälter für Radioempfangsanlagen.

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AT111677B
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ceramic
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Anton Vogel
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Anton Vogel
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Behälter für   Radioempfangsaulagen.   
 EMI1.1 
 bearbeiten lassen. Es wurde hiebei die geringe   Isolierfähigkeit, die   diese Materialien aufweisen. in Kauf genommen. Die Praxis zeigt jedoch, dass diese geringe Isolierfähigkeit die Ursache vieler störender   Nebengeräusche   ist. Hiezu tritt noch   der Übelstand auf. dass   man die Abstände der Leitungen infolge dieser geringeren Isolierfähigkeit gross halten muss und dadurch die Anlage bzw. der Behälter unhandlich wird. 



   Die Erfindung vermeidet nun diese   Übelstände dadurch, dass   die   Empfangsgeräte   auf 
 EMI1.2 
 mit Durchbrechungen versehenen keramischen Hohlkörpers eingebracht und mit diesem lösbar verbunden ist. Zweckmässig bildet hiebei der Träger einen Teil des keramischen Hohlkörpers selbst. 



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise   Ausführungsform   des Erfindungsgegenstandes im Schnitt (Fig. 1) und Ansicht (Fig.   2)   dargestellt. 



   Im nachfolgenden wird unter keramischem Hohlkörper jeder Hohlkörper mit beträchtlicher   Wandstärke   aus das, Porzellan, Fayence od. dgl. verstanden. 



   1 ist der keramische Hohlkörper, der bei dem dargestellten   Ausführungsbeispiel oben   offen ist. Der   abnehmbare   Sockel 2 des Hohlkörpers ist als Träger für die Empfangsgeräte 4 
 EMI1.3 
 die Betätigungsorgane der Abstimmungseinrichtungen darstellen. 



   Infolge der Anordnung der Empfangsgeräte auf dem abnehmbaren Sockel ist man in der Lage, die Geräte leicht in Stand zu halten, und braucht bei Bruch des Trägers nur diesen   Zll   ersetzen, ohne deshalb den ganzen Behälter zerlegen zu müssen, wie dies heute der Fall ist. 



   Infolge der Ausbildung des Sockels ans keramischem Material, d. h. der guten Isolierfähigkeit, kann man die Empfangsanlage sehr gedrängt bauen, so dass sie wenig Platz beansprucht. 



   Diese Platzersparnis kann sogar soweit getrieben werden, dass neben den Empfangsgeräten auch Antenne, Lautsprecher, Batterien und gegebenen Falles die   Gegengewichtsantenne an-bzw.   in dem Behälter angeordnet werden   können   ; eine Anordnung, die bei den derzeitigen Behältern infolge ihrer geringen Isolationsfähigkeit praktisch unmöglich ist. 



   In welcher Weise dies verwirklicht werden kann. deutet   Fig. l   an. Es ist die Aussenseite des Behälters mit Rillen 7 versehen, in welchen die Antenne   8 - eine Drahtspirale, - befestigt   
 EMI1.4 
 kann man bei keramischen Gegenständen an Stelle eines besonderen Antennendrahtes auch unmittelbar auf das   keramische   Material aufgebrannte oder galvanisch aufgebrachte Metallniederschläge verwenden.

   Diese nur bei keramischen Behältern möglichen Verbindungsarten von Metall und dem Trägermaterial, gestatten die Sehraubenverbindungen in der Leitungsführung beinahe vollständig zu ersparen, wodurch wieder eine Störungsquelle der bekannten Radio- 
 EMI1.5 
 

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Die Erfindung ergibt nun nicht nur die   angeführten konslruktivcn Vorteile, sondeJ'J1   gestattet, die Empfangsanlage in einen andern Zwecken dienenden. keramischen Hohlkörper einzubauen, es erübrigt sich dann ein besonderer Behälter überhaupt. Auch diese Möglichkeit zeigt Fig. 1. Es ist hier der keramische   Hohlkörper   als Vase ausgebildet, in die der Blumenbzw. Wasserbehälter 9 eingesetzt ist.

   Sind die Schallwiedergabeorgane (Lautsprecher) im Innern des Hohlkörpers untergebracht, so kann dieser Wasserbehälter vorteilhaft als   Schallreflektor   ausgebildet sein, der die Schallwellen durch Durchbrechungen 10 des Behälters nach aussen wirft. 



   Die Erfindung gestattet also infolge der besonderen Eigenschaften des verwendeten Materials und der dadurch bedingten Platzersparnis einen Gebrauchsgegenstand, Antenne, Emfangsgeräte, Lautsprecher und Batterie in einem einzigen Behälter zu vereinigen, so dass Leitungsschnüre in. Wegfall kommen und man mit der Empfangsanlage örtlich nicht gebunden ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Behälter für Radioempfangsanlagen, dadurch gekennzeichnet, dass die Empfangsgeräte auf einem aus keramischen Material bestehenden Träger angeordnet sind, der in das Innere eines mit Durchbrechungen versehenen keramischen Hohlkörpers eingebracht und mit diesem lösbar verbunden ist.

Claims (1)

  1. 2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger einen Teil (Wand.
    Boden) des keramischen Hohlkörpers bildet.
    3. Behälter nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet. dass die Metallteile der Empfangsgeräte auf dem keramischen Hohlkörper oder dem Träger durch Lötung befestigt sind.
    4. Behälter nach Anspruch 3. dadurch gekennzeichnet, dass am Mantel des keramischen Hohlkörpers eine Drahtspirale als Antenne befestigt ist.
    5. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass neben den Empfangsgeräten ein Lautsprecher mit dem Träger verbunden ist.
    6. Behälter nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet ; dass in oder auf dem Hohlkörper ein SchallreBektor angeordnet ist, der die Schallwellen durch die Durchbrechungen des Hohlkörpers nach aussen wirft.
    7. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Innern des Hohlkörpers eine Drahtspirale als Gegengewichtsantenne befestigt ist.
    8. Behälter nach Anspruch 1 oder den folgenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet ; EMI2.1
AT111677D 1927-11-24 1927-11-24 Behälter für Radioempfangsanlagen. AT111677B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2512737A (en) * 1945-11-30 1950-06-27 Rca Corp Electrical shield
USD368092S (en) 1995-05-31 1996-03-19 County Line Limited Partnership, Inc. Receiver for native monitor

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2512737A (en) * 1945-11-30 1950-06-27 Rca Corp Electrical shield
USD368092S (en) 1995-05-31 1996-03-19 County Line Limited Partnership, Inc. Receiver for native monitor

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