DE905261C - Installationsapparat mit einem in die Wand einzulassenden Kasten - Google Patents

Installationsapparat mit einem in die Wand einzulassenden Kasten

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Publication number
DE905261C
DE905261C DES5645D DES0005645D DE905261C DE 905261 C DE905261 C DE 905261C DE S5645 D DES5645 D DE S5645D DE S0005645 D DES0005645 D DE S0005645D DE 905261 C DE905261 C DE 905261C
Authority
DE
Germany
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box
cover
insert
wall
terminals
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Expired
Application number
DES5645D
Other languages
English (en)
Inventor
Eugen Hollstein
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
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Application granted granted Critical
Publication of DE905261C publication Critical patent/DE905261C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G3/00Installations of electric cables or lines or protective tubing therefor in or on buildings, equivalent structures or vehicles
    • H02G3/02Details
    • H02G3/08Distribution boxes; Connection or junction boxes
    • H02G3/14Fastening of cover or lid to box

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Connection Or Junction Boxes (AREA)

Description

  • Installationsapparat mit einem in die Wand einzulassenden Kasten In elektrischen Installationsanlagen pflegte man bisher die zum Schalten oder zur Stromentnahme dienenden Apparate (Schalter, Steckdosen) getrennt von den zum Verzweigen der Leitungen dienenden Dosen (Abzweigdosen) anzuordnen. Für Installationsanlagen, deren Leitungen, Apparate und Dosen in die Wand eingelassen werden, wurde bereits der Vorschlag gemacht, die Abzweigdosen mit den Apparaten zu vereinigen. Dieser Vorschlag ging in der Richtung, @d.aß man die Abzweigklemmen und den Apparateinsatz übereinander in einem gemeinsamen Kasten, z. @B. Unterputztopf, anordnet. Dieser Vorschlag hat .den Nachteil, daß der Kasten eine große Bauhöhe erhält; so daß besonders tiefe :Löcher in der Wand vorzusehen sind. Außerdem ist die Leitungsverbindung zwischen den Abzweigklemmen und den Klemmen des Apparateinsatzes umständlich nicht nur bei der Neueinrichtung der Anlage, sondern auch beim Auswechseln des Apparateinsatzes, das im Laufe der Zeit nicht zu vermeiden ist. Dieser Kasten wird durch eine einteilige Abdeckung bedeckt, die sich über den ganzen Grundriß des Kastens erstreckt.
  • Die Erfindung geht in der Vereinigung des Apparates und der Abzweigdose einen anderen Weg mit dem Ziel, bei Verringerung oder Bauhöhe des Installationsapparates die zum Nachsehen des Apparateinsatzes erforderliche Öffnung des Kastens so zu verkleinern, @daß sie nicht mehr mit einer sich über den ganzen Grun@driß des Kastens erstreckenden abnehmbaren Abdeckung bedeckt zu werden braucht. Der Installationsapparat hat einen in die Wand einzulassenden Kasten, bei dem die zum Anschließen der Leitungen dienenden Klemmen getrennt von dem Apparateinsatz auf dem Boden des Kastens zwischen dem !#pparateinsatz und der Seitenwand des Kastens angeordnet sind. Erfindungsgemäß besteht die Abdeckung des Kastens aus zwei Teilen, von denen der auf dem Rand des Kastens aufliegende Teil die Anschlußklemmen beleckt und eine Öffnung von solcher Größe hat, daß der Apparateinsatz durch sie eingesetzt oder herausgenommen werden kann, und der andere Teil die Öffnung des ersten Teiles abdeckt.
  • In der Zeichnung ist ein Installationsapparat gemäß der Erfindung dargestellt.
  • Fig. i zeigt den Installationsapparat mit entfernter Abdeckung und Fig. 2 einen Schnitt durch den Installationsapparat.
  • Mit i ist der aus Isolierstoff bestehende Kasten bezeichnet, der in die Wand eingelassen wird. Der Kasten ist flach und enthält einen Appärateinsatz a. Blei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel ist der -,lpparateinsatz ein Ki.pphebelschalter. :Der Apparateinsatz sitzt auf dem @Bbden des Kastens und ist an den Stellen 3 mit dein Kasten verbunden. d. ist der Schaltersockel, (der die Kontaktteile 5 trägt. Die ,Kontaktteile 5 wirken in an sich bekannter Weise mit einem .durch den Kipphebel & hin und her bewegbaren Schaltorgan ; zusammen. Der Schaltersockel .l. selbst hat keine Klemmen zum Anschließen von Leitungen. Die Klemmen zum Anschließen der Leitungen befinden sich auf dem Boden des Kastens zwischen dem Apparateinsatz 2 und :den Seitenwänden des Kastens. Bei dem Ausführungsbeispiel sind vier Anschlußklemmen 8, 8', g, g' vorgesehen, die sich auf Vorsprüngen 12 des Kastens befinden. Zwei der Anschlußklemmen 8, 8' stehen mit,den Kontaktteilen 5 des Apparateinsatzes in leitender Verbindung. Die Verbindung geschieht in der Weise, däß sich.die am Apparateinsatz vorgesehenen Kontaktfedern io gegen die Klemmen 8, 8' ,des Kastens legen. Die beiden anderen Klemmen g, g' dienen zumAnschließen von Leitungen, die durch den Schalter nicht geschaltet werden, sind also nur Abzweigklemmen.
  • Der Installationsapparat gemäß der Erfindung hat eine besonders niedrige Bauhöhe, da sich die Klemmen zum Anschließen der Leitungen neben dem Apparateinsatz 2 befinden. Sind die Leitungen an die Klemmen angeschlossen, so sind keine weiteren Leitungsanschlüsse mehr vorzunehmen. Wird nämlich der Einsatz in den Kasten eingesetzt, so stellt sich von selbst die elektrische Verbindung zwischen den Klemmen und dem Apparateinsatz her. Diese Ausbildung des Kastens gemäß der Erfindung vereinfacht daher in hohem Maße das Herstellender Leitungsverbindungen nicht nur bei der Neuerrichtung der Anlage, sondern .auch beim Auswechseln .des Schalters in dem iKasten. Zur -,I#bdeckung des Kastens wird .erfindungsgemäß eine zweiteilige Abdeckung verwendet. Die Abdeckung ist in der Fig. 2 ersichtlich. Der eine Teil i i der Abdeckung sitzt auf dem Rand des Kastens auf und überragt den Kasten nach außen. Dieser Teil der Abdeckung hat eine Öffnung 14 von einer solchen Größe, daß der Apparateinsatz 2 .durch den A:b-I deckungsteil i i eingesetzt bzw. herausgenommen werden kann. Der andere Teil 13 der Abdeckung deckt die Öffnung 14 des ersten Teiles i i ab. Beide Teile der .Abdeckung sind in geeigneter Weise an dem Kasten, gegebenenfalls an dem Apparateinsatz befestigt. Diese Ausbildung :der Abdeckung hat I den Vorzug, @daß der an der Wand sichtbare Teil des Installationsapparates so klein wie möglich gehalten werden kann. Der sichtbare Teil wird nur von dem mittleren Teil 13 der Abdeckung gebildet. Der außenliegende Teil 11 der Abdeckung läßt sich durch Übertapezieren unsichtbar machen. Das Übertapezieren dieses Teiles ist möglich, da nach dem Anschließen der Leitungen an die Klemmen und Aufsetzen des äußeren Teiles der Abdeckung der äußere Teil der Abdeckung in der Regel nicht mehr von dem Kasten entfernt wird. Wird der Schaltereinsatz ausgewechselt, so kann er durch die Offnung i¢ des äußeren Abdeckteiles i i eingeführt und herausgenommen werden.
  • Dadurch, daß oder auf dem Rand des Kastens aufliegende ringförmige Abdeckteil übertapeziert wird, kann er in einfacher Weise aus einer dünnen Blechplatte hergestellt werden. Der andere, die Öffnung des ringförmigen Teiles abschließende Abdeckungsfeil, der infolge seiner Sichtbarkeit an der Wand eine bessere Ausführung erhalten muß, hat einen kleinen Grundriß. Die Abdeckung für den Installationsapparat gemäß der Erfindung ist also in,der Herstellung billig.
  • Ferner sind bei der Montage des Installationsapparates Vorteile vorhanden. Nachdem der Kasten auf ,die Wand aufgesetzt ist, werden die Leitungen in :dem Kasten angeschlossen. Alsdann wird die Putzschicht auf die Wand aufgetragen und der ringförmige Teil der Abdeckung auf den Rand des Kastens aufgelegt. Darauf erfolgt das Tapezieren. Beim Tapezieren braucht auf den Installationsapparat keine Rücksicht genommen zu werden, da der Apparateinisatz sich nicht in dem Kasten befindet, also keine vorstehenden Teile besitzt. Nach dem übertapezieren braucht nur die Tapete über der Öffnung des ringförmigen Abdeckungsteiles entfernt zu werden. Alsdann wird der Apparateinsatz in den Kasten eingesetzt. Da keine Leitungsanschlüsse hierbei auszuführen sind, kann diese Arbeit von einem ungelernten Arbeiter ausgeführt werden. Anders ist es bei der bekannten Installation in Unterputztöpfen. Brei dieser Installation werden die Leitungen erst angeschlossen, wenn nach dem Tapezieren der Einsatz in den Topf eingesetzt wird. Diese Arbeit muß ebenso wie das Verlegen der Leitungen, -das vor dem Verputzen und Tapezieren der Wand erfolgt, im Gegensatz zu der Montage des Installationsapparates gemäß der Erfindung von einem gelernten Arbeiter ausgeführt werden. Bei dem Anschließen der Leitungen besteht die Gefahr, @daß bei dem Arbeiten in dem Topf die Tapete in der Nähe des Topfes verunreinigt wird. Diese Gefahr ist bei der Montage des Installationsapparates gemäß ,der Erfindung vermieden.
  • Schließlich ist mit der Erfindung ein wesentlicher Vorteil beim Auswechseln des Einsatzes verbunden. Beim Herausnehmen und Wiedereinsetzen des Einsatzes bleibt die über den ringförmigen Abdeckungsteil sich erstreckende Tapete unversehrt. Anders ist es aber bei den bekannten Unterputztöpfen, bei denen die Tapete sich über das Topfinnere erstreckt. Solche Unterputztöpfe werden oft in Verbindung mit einer über der Tapete befindlichen Glasplatte benutzt. Jedesmal, wenn .der Apparateinsatz nachgesehen wird, muß die Tapete aufgerissen und danach (durch ein neues Stück ergänzt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Installationsapparat mit einem in die Wand einzulassenden Kasten, bei dem die zum Anschließen der Leitungen @dienenden Klemmen getrennt von dem Apparatainsatz auf dem Boden ,des Kastens zwischen dem Apparateinsatz und der Seitenwand des Kastens angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung des Kastens aus zwei Teilen besteht, von denen der auf dem Rand des Kastens aufliegende Teil die Anschlußklemmen bedeckt und eine Öffnung von solcher Größe hat, daß,der Apparateinsatz durch sie eingesetzt oder herausgenommen werden kann, und der andere Teil die Öffnung des ersten Teiles abdeckt. Angezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. r o6i 6q.7.
DES5645D 1939-08-09 1939-08-09 Installationsapparat mit einem in die Wand einzulassenden Kasten Expired DE905261C (de)

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DES5645D DE905261C (de) 1939-08-09 1939-08-09 Installationsapparat mit einem in die Wand einzulassenden Kasten

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DE905261C true DE905261C (de) 1954-03-01

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ID=7471499

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DES5645D Expired DE905261C (de) 1939-08-09 1939-08-09 Installationsapparat mit einem in die Wand einzulassenden Kasten

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DE (1) DE905261C (de)

Cited By (6)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1029443B (de) * 1954-03-08 1958-05-08 Siemens Ag Unterputzdose aus Isolierstoff mit Abzweigklemmen zum Einbau eines handelsueblichen Geraeteeinsatzes
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US1061647A (en) * 1911-04-06 1913-05-13 Metropolitan Electric M F G Co Flush switch.

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