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Das Patent Nr. 82034 betrifft eine Vorrichtung für Sprechmaschinen zum Abnehmen des Schalles aus der Klangfurche, die aus einem einfachen Holzbrett besteht, welches den Schall aus der Klangfurche unmittelbar abnimmt und ebenso für die Wiedergabe keinerlei Übertragungsmittel oder Verstärkungseinrichtungen benötigt, weshalb der Schall in warmen, weichen Tönen und mit angenehmer Klangfarbe volltönend wiedergegeben wird.
Die vorliegende Erfindung betrifft nun weitere Ausgestaltungen zwecks klanglicher Vervollkommnung dieser Einrichtung, indem entweder mehrere ebenflächige Holzbretter zu Körpern von bestimmter Art und Form zusammengesetzt werden oder eine krummflächige Holzwand angewendet wird, die einen mit der Aussenluft in Verbindung stehenden Hohlraum von bestimmter Form umschliesst. Dabei wird stets ohne irgendein Übertragungsmittel bei der Abnahme und Wiedergabe des Schalles eine ausserordentliche und vollkommene Reinheit bei schöner Klangfarbe erzielt.
Der Gegenstand voiliegender Erfindung ist in der Zeichnung in mehreren beispielsweisen Ausführungsformen näher erläutert. Fig. i zeigt die allgemeine Verwendung eines der neuen Klangkörper in schaubildlicher Ansicht. Fig. 2 bis 6 sind schaubildliche Ansichten einer Anzahl von verschiedenartig gestalteten Schallkörpern.
Der Schallkörper a nimmt den Schall z. B. mithilfe einer Spitze b unmittelbar aus den Klangfurchen c einer Schallplatte d o. dgl. ab und bringt ihn auch ohne irgendwelche weitere Hilfsmittel unmittelbar wieder zu Gehör. Der Körper a ist zweckmässigerweise mittels eines Halters e fest oder beweglich an einem Ständer f angeordnet. Die Ausführungsförm der Fig.'2 zeigt nun den Schallkörper a als mehrfache, ebenflächige Holztafel ausgebildet, wobei die parallel liegenden Bretter nach Art von Kammzähnen nebeneinandergereiht und in irgendeiner Weise, zweckmässig am unteren Ende, miteinander verbunden sind. So können die Tafeln etwa in der Weise hergestellt sein, dass das Ganze aus dem Vollen herausgearbeitet wird, wobei dann unten ein Steg stehen bleibt.
Fig. 3 zeigt einen kastenförmigen Schallkörper a, dessen Querschnittsform beliebig ist. So kann derselbe z. B. ein Quadrat oder sonstiges Vieleck sein, wie strichpunktiert angedeutet ist, das schliesslich auch in einen Kreis übergehen kann, so dass ein Zylinder entsteht. Die Spitze b kann an einer Bodenwand, am Mantel oder in sonstiger Weise angebracht sein.
Fig. 4 zeigt den Körper a kugelig ausgestaltet, strichpunktiert ist derselbe als Ellipsoid angegeben.
Fig. 5 betrifft eine Ausführung des Schallkörpers a als Kegel und strichpunktiert als Pyramide, wobei wieder der Querschnitt kreisrund, oval oder ein beliebiges Vieleck sein kann.
Die Befestigung der Spitze b ist wieder beliebig.
Fig. 6 zeigt das Brett zu Flügeln mit lotrechter Achse zusammengestellt, wobei wieder die Zahl der Flügel, wie strichpunktiert angegeben, beliebig sein kann.
Bei den dargestellten Ausführungsformen ist die Längsachse des Körpers z. B. lotrecht gestellt, doch könnte sie auch schräg oder wagrecht liegen.
PATENT-ANSPRÜCHE : i. Abänderungsform der Schallabnahmevorrichtung für Sprechmaschinen nach Patent Nr. 82034, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe aus einer Mehrzahl von den Schall unmittelbar aus der Klangfurche abnehmenden, ebenflächigen Holzbrettern besteht, die entweder in paralleler Lage nach Art von Kammzähnen nebeneinandergereiht sind (Fig. 2) oder um eine gemeinsame Achse radial angeordnete Flügel bilden (Fig. 6) oder auch als Wandflächen einen mit der Aussenluft in Verbindung stehenden, prismatischen oder pyramidenförmigen Hohlraum begrenzen (Fig. 3 bzw. 5).
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