AT111374B - Triebfahrzeug mit Verbrennungskraftmaschine und elektrischer Kraftübertragung. - Google Patents
Triebfahrzeug mit Verbrennungskraftmaschine und elektrischer Kraftübertragung.Info
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Description
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TrieMaah'zeug mit Verbrennungskraftmaschine und elektrischer Kraftübertragung.
EMI1.1
beim Anwerfen verringert erheblich das Gewicht und die Kosten der Batterie. Ausserdem benötigt der Anwurfmotor eine bestimmte Mindestbatteriespannung, um die erforderliche Anwurfdrehzahl zu erreichen.
Diese ist bei Dieselmotoren bedeutend höher als bei den Benzinmotoren der Automobile, sie beträgt dort etwa 50% der Betriebsdrehzahl. Kann man nun den Anwurfmotor nicht frei für seinen eigentlichen Zweck bemessen, sondern muss man dafür den in neuerer Zeit sogar als Hochspannungsmaschine gebauten Generator verwenden, so braucht man eine zu hohe Batteriespannung und -zellenzahl. Bat@erien von kleiner Kapazität und hoher Zellenzahl sind aber sehr unwirtschaftlich und ausserdem schlecht zu isolieren.
Die bekannten Anordnungen benötigen auch besondere Anlasseinrichtungen und Widerstände für das Anwerfen, die für einen zweckmässig bemessenen kleinen Anwurfmotor entbehrlich sind. Es ergibt daher auf dieselelektrischen Lokomotiven und ähnlichen Triebfahrzeugen gerade die Abtrennung des Anwurf- motors Raum- und Gewichtsersparnis im Gegensatz zu Autol11obilanlagen, die überhaupt mit sechsoder zwölfzelligen Batterien und auch bei Doppelverwendung der Dynamo ohne Anlasser auskommen.
Durch die erfindungsgemässe Anordnung wird das Verbrennungskraftfahrzeug mit elektrischer Kraftübertragung erheblich leichter bedienbar. Der Anwurfmotor wird durch Fernschaltung über ein elektromagnetisches Schütz zweckmässig vom Führerstand aus mit dem Fahrschalter eingeschaltet. Das Abschalten kann durch einen Fliehkraftschalter vorgenommen werden oder durch einen vom Drehmoment abhängigen, bei dessen Sinken nach dem Anspringen des Verbrennungsmotors ansprechenden
Schalter oder zunächst rein mechanisch durch eine Freilaufkupplung, die dann auslöst, wenn der anzuwerfende Motor nach dem Anspringen in der Drehzahl dem Anwurfmotor voreilt ; das elektrische Abschalten des Anwurfmotors geschieht nach dem Anwerfen von Hand aus, z. B. mittels einer Schaltstnfe des Fahrschalters.
Der Führer hat daher keine besonderen Einrichtungen für das Anwerfen zu bedienen.
Er kann auf längeren Gefällsstrecken sogar die Verbrennungskraftmaschine abstellen, da er sie ohne
Schwierigkeit rechtzeitig wieder anwerfen kann.
PATENT-ANSPRÜCHE : l. Triebfahrzeug mit Verbrennungskraftmaschine und elektrischer Kraftübertragung, gekenn- zeichnet durch einen eigenen elektrischen Anwurfmotor für die Verbrennungskraftmaschine.
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Claims (1)
- 2. Triebfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Anwurfmotor vom Fahrschalter des elektrischen Antriebs aus gesteuert wird.3. Triebfahrzeug nach den Ansprüchen 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine an sich bekannte Freilaufkupplung zwischen Anwurf- und Verbrennungsmotor. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT111374T | 1926-10-23 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT111374B true AT111374B (de) | 1928-11-26 |
Family
ID=3626995
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT111374D AT111374B (de) | 1926-10-23 | 1926-10-23 | Triebfahrzeug mit Verbrennungskraftmaschine und elektrischer Kraftübertragung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT111374B (de) |
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1926
- 1926-10-23 AT AT111374D patent/AT111374B/de active
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