AT111228B - Verfahren und Vorrichtung zur Befestigung der Bleche im Gehäuse elektrischer Maschinen. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Befestigung der Bleche im Gehäuse elektrischer Maschinen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren und Vorrichtung zur Befestigung der Bleche im Gehäuse elektrischer Maschinen. Das Schichten und Pressen der Bleche im Ständer elektrischer Maschinen erfolgte bisher derart, dass eine durch Probieren zu bestimmende Anzahl von Blechen in das Gussgehäuse eingelegt und so weit zusammengepresst wurde, bis eine bestimmte Eisenbreite erreicht war. Hierauf wurde in eine vorher eingedrehte Nut ein Federring od. dgl. eingelegt, der ein Wiederauseinanderblättern der Bleche verhinderte. Die Eisenbreite war hiebei im voraus durch die Lage der eingedrehten Nut bestimmt. Die Nachteile des bisherigen Verfahrens werden erfindungsgemäss dadurch vermieden, dass die Pressung unabhängig von der grösseren oder geringeren Zahl und Stärke der Bleche auf einen bestimmten Druck in kgcm2 getrieben wird und dass gleichzeitig der oder die Pressenringe, welche einen etwas grösseren Durchmesser besitzen als die Gehäusebohrung, in das Gussgehäuse so eingepresst werden, dass eine weitere Befestigung entbehrlich wird. Die Anzahl oder das Gewicht der Bleche werden auch hier vorher durch Ausprobieren bestimmt, doch wird grundsätzlich nicht auf eine bestimmte Breite, sondern bis zur Erreichung eines bestimmten Druckes gepresst. Der Vorteil dieses Verfahrens besteht, abgesehen von dem Wegfall der Befestigungsmittel vor allem darin, dass unter allen Umständen ein fester Blechkörper erreicht wird, ohne dass ein Nachfüllen von Blechen notwendig ist. Dies bedeutet bei Massenherstellung eine grosse Zeitersparnis, so dass kleine Verschiedenheiten in der Eisenbreite in Kauf genommen und durch Ausprobieren des Gewichtes oder der Anzahl der Bleche sehr bald auf ein Mindestmass beschränkt werden können. Fig. 1 zeigt schematisch den Querschnitt durch einen in dieser Weise hergestellten Ständerring. Mit a ist das Gussgehäuse bezeichnet, mit b die Bleche, welche durch den Pressring c in ihrer Pressung erhalten werden. Die Bleche sitzen zweckmässig mit geringem Spiel im Gehäuse. Der Durchmesser von c ist vor dem Einpressen etwas grösser als der Bohrungsdurchmesser von a, so dass der Ring nach dem Eindrucken durch seine Spannung in seiner Lage festgehalten wird. Die gegenüberliegende Seite des Blechpakets wird entweder durch einen gleichartigen Pressring oder durch einen einfachen Stützring d festgehalten, der sich gegen einen ringförmigen Ansatz e des Gehäuses legt. In Fig. 2 ist eine zur Ausführung des neuen Befestigungsverfahrens geeignete Vorrichtung in ihren wesentlichen Teilen schematisch dargestellt. Das Gehäuse a wird auf eine Aufnahmeplatte f gesetzt und durch die nachher zur Zentrierung des Lagerschildes dienenden Ringfläche g und den ringförmigen Ansatz h der Aufnahmeplatte genau zentriert. Je nach Bauart des Gehäuses erfolgt die Zentrierung am inneren oder am äusseren Umfang. In der Aufnahmeplatte f sitzt genau zentrisch ein Dom i, an welchem die zu pressenden Bleche b aufgereiht und während des Pressvorganges in ihrer Lage festgehalten werden. Zur Unterstützung des Abschlussringes d und des Blechpaket b während des Pressens ist zwischen diesen und der Aufnahmeplatte ein Zwischenring eingeschoben, dessen Höhe je nach der vorgesehenen Eisenbreite des Gehäuses verschieden gross gewählt werden kann. Auf die gegenüberliegende Seite des Gehäuses wird zunächst lose der Pressring c aufgelegt, der zweckmässig durch eine konische Abdrehung (Fig. 1) zentrisch im Gehäuse a geführt wird. Die Pressung erfolgt nun in der Weise, dass die Aufnahmeplatte mit Gehäuse usw. unter dem vorgeschriebenen Druck von unten gegen einen Pressstempel m gedrückt wird, in welchem der Dorn i geführt wird. Durch den Stempel wird der Ring c in das Gehäuse a eingedrückt, bis die gewünschte Pressung <Desc/Clms Page number 2> des Blechpaket erreicht ist. Der Pressstempel kann erforderlichenfalls an der der Ringfläche g gegen- überliegenden Lagerschildzentrierung n zentrisch geführt werden. Gleichzeitig mit der Pressung greift selbsttätig eine Haltevorrichtung 0 unter das Gehäuse a. Nach erfolgter Pressung wird die Aufnahmeplatte mit Dorn und Zwischenring nach unten abgehoben, während der nunmehr fertiggestellte Ständer durch die Haltevorrichtung o zunächst in seiner Lage festgehalten und sodann durch einen schwenkbaren Arm selbsttätig abgenommen und abgesetzt wird. Hierauf kann der Arbeitsvorgang von neuem beginnen. PATENT-ANSPRÜCHE : EMI2.1 zeichnet, dass die Bleche bis zur Erreichung einer bestimmten Pressung eingepresst werden.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein im Durchmesser etwas grösser als die Gehäusebohrung gehaltener Pressring so weit in das Gehäuse eingepresst wird, bis das Blechpaket die gewünschte Pressung besitzt.3. Ständer für elektrische Maschinen, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse ohne Einlagenut od. dgl. ausgeführt wird und dass die Bleche durch einen oder mehrere Pressring zusammengehalten werden.4. Ständer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der äussere Durchmesser der Bleche etwas kleiner ist als der innere Durchmesser des Gehäuses.5. Pressring zur Ausführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass sein Durchmesser vor dem Einpressen etwas grösser ist als der innere Durchmesser des Gehäuses.- 6. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch eine Aufnahmeplatte, auf welche das Gehäuse zentrisch aufgesetzt wird, einen Dorn, welcher hiezu gleichfalls zentrisch angebracht ist und zum Halten der Bleche während des Pressvorganges dient, und einen Pressstempel, in welchem der Dorn geführt ist.7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Aufnahmeplatte und Blechpaket bzw. Endring zur Unterstützung ein Zwischenring eingebracht ist, dessen Höhe entsprechend der gewünschten Eisenbreite des Gehäuses gewählt wird.8. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse auf der Aufnahmeplatte an jenen Stellen zentriert wird, an welchen später das Lagerschild zentriert wird.9. Vorrichtung nach den Ansprüchen 6 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass auch der Pressstempel an der Lagerschildzentrierung geführt ist.10. Vorrichtung nach den Ansprüchen 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmeplatte mit Gehäuse von unten gegen den Pressstempel gedrückt wird.11. Vorrichtung nach den Ansprüchen 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass nach erfolgter Pressung die Aufnahmeplatte mit Dorn nach unten herausgezogen wird, während der Ständer durch eine selbsttätige Haltevorrichtung festgehalten wird.12. Vorrichtung nach den Ansprüchen 6 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der fertiggestellte Ständer durch einen schwenkbaren Arm selbsttätig abgehoben wird. EMI2.2
Applications Claiming Priority (1)
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| DE111228X | 1926-11-11 |
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| AT111228D AT111228B (de) | 1926-11-11 | 1927-10-14 | Verfahren und Vorrichtung zur Befestigung der Bleche im Gehäuse elektrischer Maschinen. |
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