AT111150B - Einrichtung zur Erzielung plastischen Hörens. - Google Patents

Einrichtung zur Erzielung plastischen Hörens.

Info

Publication number
AT111150B
AT111150B AT111150DA AT111150B AT 111150 B AT111150 B AT 111150B AT 111150D A AT111150D A AT 111150DA AT 111150 B AT111150 B AT 111150B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
achieving
sound
pipe
different
dimensional hearing
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Radiohaus Horny
Original Assignee
Radiohaus Horny
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Radiohaus Horny filed Critical Radiohaus Horny
Application granted granted Critical
Publication of AT111150B publication Critical patent/AT111150B/de

Links

Landscapes

  • Shielding Devices Or Components To Electric Or Magnetic Fields (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zur Erzielung plastischen Hörens. 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Erzielung plastischen Hörens bei Sprechmaschinen aller Art, beispielsweise Radiolautsprechern und Grammophonen, bei der die schwingende Luftsäule in zwei oder mehr verschieden lange Ströme zerlegt wird, so dass jeder Strom einen andern Schallweg bis zur Erreichung des Ohres zurücklegt ; die Erfindung besteht darin, dass die Einzelströme in ein gemeinsames Schallrohr münden. Zweckmässig wird die Erfindung derart ausgeführt, dass das Schallzufuhrrohr eines Schalltrichters in verschieden lange Nebenrohre gegabelt ist, die wieder zum Mittelrohr   zurückführen.   



   Die Erfindung kann verschiedenartig in die Praxis umgesetzt werden. Gemäss Fig. 1 wird das in den Schalltrichter 4 mündende Schallzufuhrrohr 5 gegabelt, und das abgezweigte Rohrstück 6 in mehreren Windungen um das kurze Mittelstück 7 herum und wieder in dieses bei 8   zurückgeführt.   Auch hier sind die beiden Wege 6 und 7 des geteilten Schallstromes verschieden lang. 



   In Fig. 2 bzw. 3 ist in Draufsicht bzw. Querschnitt gezeigt, wie konstruktiv mit einfachen Mitteln eine grosse Phasenverschiebung erreichbar ist, und der Apparat trotzdem kompendiös bleibt. Die quadratische oder auch runde Grundplatte des Schalltrichters 9 ist flach kastenartig ausgebildet ; aus dem Raum 10 unter deren Doppelboden tritt der Schallstrom einerseits in das direkt zum Trichter führende Schallrohr 11 in der Richtung des Pfeiles   12,   anderseits in die äusserste Windung der spiraligen, rohrartigen Kammer 13 des Kastens in der Richtung des Pfeiles   M,   umkreis in langem Wege das Rohr 11 und tritt in dieses bei 15 wieder ein. Dieser lange Weg des Nebenschalles täuscht die Reflexionswirkung an einer sehr weit entfernten Wand vor. 



   Um den naturgetreuen Eindruck der akustischen Wirkung einer Konzerthalle   wiederzugeben,   ist es nötig, eine solche Anzahl von   Sehallwegen zu   verwenden, als reflektierende Wände in einem Konzertraum vorhanden sind. Dies sind gewöhnlich sechs, u. zw. Boden, Decke, zwei Seitenwände, Vorderund Rückwand ; ausserdem kommen noch verschieden weit entfernte   Galerierückwände   in Betracht. 



  In Fig. 4 ist gezeigt, wie sechs durch verschiedene Längen richtig aufeinander abgestimmte, d.   h.   der Konzertraumdimension entsprechend lange   Schallrohre   in einfachster Weise durch Abzweigen vom 
 EMI1.1 
 zu einem einfachen Apparat vereinigt sind. 



   Erfindungsgemäss wird nicht nur die zeitliche Phasenverschiebung bewirkt, sondern auch eine Regelung der Schallintensität jedes Schallrohres, u. zw. dadurch, dass die lichten Weiten der Rohre in ein bestimmtes   Verhältnis   zueinander gebracht werden. Dadurch wird das Mass der Luftreibung in jedem Rohr bestimmt und geregelt, und es ist sowohl möglich zu erreichen, dass die   Schallstärke   aus allen Rohren gleich wird, indem man längeren Zweigrohren grösseren Durchmesser gibt und dadurch Energieverluste durch Luftreibung kompensiert, als auch die Schallwirkung jedes einzelnen Rohres in dem Masse durch Durchmesserverringerung zu   verschwächen,   als es die naturgetreue Wiedergabe des   nachzuahmenden   von der betreffenden Konzerthauswand reflektierten,

   bei   grösserer   Entfernung immer schwächeren,   echoartigen   Schalles verlangt. Durch   Wahi   des Durchmessers wird auch die Menge der schwingenden Luftmasse und dadurch auch die Schallenergie verändert und regelbar. In jedes Rohr kann auch ein Drosselorgan zur Regelung der Lautstärke eingebaut sein. 



   Um ein und denselben Schalltrichter 18 für verschiedenartige Tonplastik heranziehen oder auch ohne Plastik verwenden zu können, ist nach der Erfindung das Hauptrohr 19 mit den abgezweigten Nebenrohren 20 zu einem besonderen, selbständigen Element ausgebildet, das mit seinen beiden Rohr- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 


Claims (1)

  1. gegabelt ist, die wieder zum Mittelrohr (7) zurückführen.
    3. Einrichtung zur Erzielung plastischen Hörens bei Sprcchapparaten nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das abgezweigte Rohrstück (6) in mehreren Windungen um das Mittelrohr (7) herum gelegt ist.
    4. Einrichtung zur Erzielung plastischen Hörens bei Sprechapparaten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte des Sprechtrichters eine Spiralkammer (13) enthält, die als Nebenrohr dient.
    5. Einrichtung zur Erzielung plastischen Hörens bei Sprechapparaten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sohallrohre verschiedene lichte Weite besitzen, um entweder gleiche Tonstärke aller Phasen zu erhalten, oder die Schallkräfte aus den verschiedenen Rohren den Schallintensitäten der nachzuahmenden Echos entsprechend abzustimmen, die von verschieden weiten Wänden reflektiert werden und daher verschiedene Schallstärke besitzen.
    6. Einrichtung zur Erzielung plastischen Hörens bei Sprechapparaten nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Hauptrohr (19) mit den abgezweigten Nebenrohren (20) zu einem besonderen, selbständigen Element ausgebildet ist, das mit seinen beiden Rohrenden (21) und (22) in das Schallrohr (23) des Trichters (18) entfernbar oder gegen ein anderes auswechselbar eingesetzt ist. EMI2.2
AT111150D 1926-11-16 1926-11-16 Einrichtung zur Erzielung plastischen Hörens. AT111150B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT111150T 1926-11-16

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT111150B true AT111150B (de) 1928-11-10

Family

ID=3626839

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT111150D AT111150B (de) 1926-11-16 1926-11-16 Einrichtung zur Erzielung plastischen Hörens.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT111150B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT111150B (de) Einrichtung zur Erzielung plastischen Hörens.
DE102005051809B3 (de) Akustischer Transformer
DE178044C (de)
DE332369C (de) Signalinstrument mit einer am Rand eingespannten tonerzeugenden Platte
DE399791C (de) Mit Dampf, Druckluft o. dgl. betriebene Glockenpfeife
CH240899A (de) Hochfrequenzspule.
DE19546312C2 (de) Quaderförmiger allseits geschlossener Klangkörper für Orgeln
DE449854C (de) Tonwiedergabevorrichtung
DE543475C (de) Lautsprecher mit nach beiden Seiten wirkender Schalldose
DE478102C (de) Labialpfeife
DE464134C (de) Vorrichtung zur Bestimmung der Grifflaengen von Musikinstrumenten
DE3428482C2 (de)
DE699526C (de) Pansfloete
DE444829C (de) Antrieb fuer die bewegliche Hammerschiene elektrisch gespielter Tasteninstrumente
AT85508B (de) Posaune.
AT163381B (de) Einbalggasmesser
AT97866B (de) Apparat zur phonographischen Wiedergabe von Tönen oder Sprachlauten vermittels einer Klaviatur.
DE433847C (de) Verfahren zur Herstellung von Notenbaendern fuer pneumatische Musikinstrumente mit Hilfe pneumatisch gesteuerter Stanzvorrichtungen
DE536940C (de) Orgel mit elektrisch gesteuerten Pfeifenventilen
DE74674C (de) Orgelpfeife mit halbkreisförmigem Kernspalt und ebensolchem Labium
AT53303B (de) Einrichtung an Streichinstrumenten zur Verbesserung und Verstärkung des Tones.
DE528853C (de) Blechblasinstrument mit sechs einfachen Ventilen
AT129907B (de) Pneumatische Windlade für Orgeln.
AT148522B (de) Harfenartiges Saiteninstrument.
DE445712C (de) Sprechmaschine mit zwei oder mehreren Schalldosen