AT111091B - Verfahren zur Herstellung von schweren Tragseilen größerer Abmessungen für Hängebrücken. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von schweren Tragseilen größerer Abmessungen für Hängebrücken.

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  Verfahren zur Herstellung von schweren Tragseilen grösserer Abmessungen für Hänge- brücken. 



   Die Tragkörper für Drahtkabelbrücken werden nach amerikanischen Vorschlägen aus parallel nebeneinander gelegten Drähten hergestellt, die einzeln für sich verlegt und nach der Verlegung zum Kabel gebündelt und zusammengepresst werden. Es lässt sich indessen bei diesen gebündelten Kabeln eine völlig gleiche Länge und daher gleichmässige Beanspruchung der Drähte nicht erreichen und trotz Abgleichens bleibt eine grosse Unsicherheit bestehen. Durch das Bündeln werden alle Ungleichheiten einer Stelle zugeschoben, welche als geschwächt angesprochen werden muss, um so mehr, als es kaum gelingen dürfte, sämtliche Drähte bei der gleichen Wärme in Bündeln zu vereinigen. Bei Drähten, die zu einem Seile zusammengeschlagen sind, treten diese Nachteile nicht auf.

   Die grossen Vorteile solcher Seile aus miteinander verseilten Drähten würden sich in noch höherem Masse ausnutzen lassen, wenn es gelänge, die elastische Dehnung dieser Seile auszumerzen, die eine Folge der schraubenförmigen Lagerung der Drähte im Seile ist. Diese schraubenförmige Lagerung ist nicht zu vermeiden, wenn die Drähte im Seile Halt haben und die Knickungsbeanspruchungen aushalten sollen, denen sie beim Laufen über die Auszugscheiben während der üblichen Herstellung und beim   Aufwiekeln   auf Trommeln zwecks Beförderung ausgesetzt werden. Diese Beanspruchungen zwingen dazu, die Seile mil verhältnismässig kurzen Schraubenlinien, d. h. Schlaglänge herzustellen. Je kürzer die   Sehlaglänge,   desto grösser ist aber die elastische Dehnung. 



   Nach der Erfindung soll daher das Tragseil mit einer möglichst langen   Schlaglänge   hergestellt werden, um es von Anfang an der geringen elastischen Dehnung der paralleldrähtigen Tragkörper möglichst anzupassen und doch die Vorteile eines Seiles dabei auszunutzen. Um eine lange   Schlaglänge   anwenden zu können, wird jegliche Aufwicklung des Seiles sowohl auf die Auszugsseheibe im Werke, als auch auf die üblichen Trommeln bei der Beförderung vermieden, indem das Seil an der Gebrauchsstelle selbst, also z.

   B. unmittelbar vor der herzustellenden Brücke, auf den gebräuchlichen Zuschlagmaschinen in der für den jeweiligen Verwendungszweck erforderlichen Länge mit besonders langen Schlaglängen hergestellt wird, die sich der geraden Linie nähern und mindestens dem   zehn-bis zwölffachen Seildurch-   messer entsprechen. Nach Verlassen der Maschine wird das Seil aber nicht, wie sonst üblich, über Scheiben geführt und auf Trommeln aufgewickelt, sondern geradlinig ausgezogen. Bei verschlossenen Seilen bietet dieses Verfahren den weiteren Vorteil, dass es das Verseilen von Formdrähten solch grosser Querschnitte gestattet, wie sie bisher mit Rücksicht auf die Biegungsfähigkeit des Seiles beim Aufwickeln nicht in Betracht gezogen werden konnten.

   Dadurch ist es möglich, Einzelseile von erheblich grösserem Querschnitte und stärkerer Bruchfestigkeit als bisher herzustellen. Durch die Ersparung der umfangreichen und schweren   Aufwickeltrommeln   und jeglicher Beförderung werden erhebliche Vorteile erzielt und das Seil wird geschont. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von schweren Tragseilen grösserer Abmessungen für Hängebrücken od. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass die Seile mit besonders langen Schlaglänge hergestellt werden, indem sie am Gebrauehsorte selbst auf den üblichen Maschinen verseilt und beim Verlassen der Zuschlagmaschine ohne Aufwicklung geradlinig ausgezogen werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT111091D 1926-07-27 1927-06-20 Verfahren zur Herstellung von schweren Tragseilen größerer Abmessungen für Hängebrücken. AT111091B (de)

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