AT110742B - Drehschiebersteuerung. - Google Patents
Drehschiebersteuerung.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Drehschiebersteuerung. EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 Dieser Schieberkörper legt sich unter dem Einflusse seiner radialen Federung stramm passend an seinen zylindrischen Spiegel 6 an, welcher zweckmässig an einem direkt mit der Frischdampfleitung EMI2.2 an seinem oberen und unteren Rande an geeigneten Stellen zweckmässig an Stelle der grössten Wandstärke Einschnitte 16, in welche diese Bolzen 15 eingreifen. Das Gewicht des Schieberkörpers selbst wird grössten- teils durch den Schieberspiegel selbst aufgenommen, gegen den sich der Schieber anpresst. Aus diesem Grunde können die Mitnehmerbolzen 15 leichter gehalten werden, so dass sie nur die Umdrehung zu ver- mitteln haben. Die Mitnehmerstange 14 ist auf der von der Kraftmaschine angetriebenen Welle 17 längsverschiebbar angeordnet, wie in Fig. 1 angedeutet ist. Mittels eines um den Festpunkt 18 schwing- baren Hebels 19, welcher in eine entsprechende Klaue oder Rille 20 der Mitnehmerstange 14 eingreift, kann diese zum Zwecke der Füllungsänderung oder Umsteuerung der Kraftmaschine gehoben und gesenkt werden. Die Welle 14 verlässt durch eine Stopfbüchse 21 das Schiebergehäuse. Die Wirkungsweise der ganzen Einrichtung ist folgende : Strömt durch das Frischdampfrohr 22 Dampf in den Innenraum des Drehschiebers 1, so wird dieser zunächst in Richtung seiner Radialfederung nach aussen radial gegen seinen Spiegel gepresst und dadurch vermieden, dass der Dampf gleichzeitig in sämtliche Dampfverteilungskanäle 8-13 überströmt. Nach Massgabe der Längseinstellung bzw. Füllungseinstellung des Schiebers erhalten lediglich jene Kanäle und damit Zylinder 2 : 3 Dampf. welche eben mit der betreffenden Öffnung im Mantel des Schiebers J ! korrespondieren. Durch die nun einsetzende Drehung der Kraftmaschinenwelle und damit der Antriebswelle des Drehschiebers erhalten die jeweils im Drehsinne folgenden Kanäle und Zylinder nach Massgabe der Füllungseinstellung Dampf zugeführt, wobei stets ein besonders dichter Abschluss gegen die übrigen Kanäle durch den anpressenden Frischdampf gewährleistet ist. Um nun die Füllung bzw. den Drehsinn der Maschine zu verändern, ist lediglich eine lotrechte Verschiebung des Drehschiebers mit Hilfe des Hebelgestänges 19 od. dgl. nötig. Die zu den beiden Mantelöffnungen gehörigen Drehsinne'sind in Fig. 3 durch Pfeile angegeben. Die oberen und unteren Kanten des Drehschiebers 1 sind zweckmässig abgerundet oder gebrochen, um zu vermeiden, dass dieser nach längerem Laufe in einer Stellung Rillen oder Vertiefungen in den Spiegel einarbeitet1 welche die Längsverschiebung des Schiebers erschweren könnten. Die hier gekennzeichnete Steuerung bietet den Vorteil, dass eine grössere Anzahl von Zylindern gleichzeitig durch ein einziges Einlassorgan im Sinne, der Erfindung sicher bedient werden kann, dabei sämtliche teueren, sonst nötigen Mechanismen, wie Wälzhebel, Nocken und Stössel wegfallen, das Antrieb- gestänge vollkommen öldicht abgeschlossen und geräuschlos läuft und dass schliesslich die Anordnung nach Fig. l ohne die Kraftmaschine selbst durch Anschlu# an eine Frischdampfleitung und Drehung der Mitnehmerwe. IIe M auf das richtige Funktionieren der Steuerung selbst offen erprobt werden kann. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCHE : 1. Drehschiebersteuerung für ein- oder mehrzylindrige Expansions- oder. Verbrennungskraft- maschinen od. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass der Schieberkörper aus einem mit einer exzentrischen Höhlung und an der Stelle seiner dünnsten Wandstärke, mit einem möglichst feinen, sich über die ganze Schieberlänge erstreckenden Trennungsschlitz (2) versehenen Zylinder besteht, auf dessen Innenfläche der Frischdampf bzw. Betriebsmitteldruck derart wirkt, dass der Aussenmantel radial mit seiner ganzen Fläche an den ihn rings umgebenden Schieberspiegel dichtend gedrückt wird, in welchen die Dampf- verteilungskanäle für die einzelnen Zylinder einmünden. <Desc/Clms Page number 3>2. Drehsehiebersteuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Änderung der Füllung bzw. der Drehrichtung durch zwei oder mehrere Ausschnitte (3, 4) aus dem Schiebermantel (1) erfolgt, welche beiderseits des Längsschlitzes (2) und von diesem ausgehend zweckmässig über-bzw. untereinander angeordnet sind, derart, dass durch achsenparallele Verschiebung des Schieberkörpers diese Öffnungen nacheinander mit den in den Schieberspiegel einmündenden Dampfverteilungskanälen (8 bis in Verbindungen kommen und so eine Änderung des Füllungsgrades (bei Ausschnitt. 3) bzw. der Drehrichtung (bei Ausschnitt 4) bewirkt wird.3. Drehsehiebersteuerung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb EMI3.1 durch eine Stopfbüchse (21) geführten, axial verschiebbaren Mitnehmerstange (14) angebracht sind und anderseits in an der Stelle der grössten Wandstärke des Sehieberkörpers vorgesehene Einschnitte (16) eingreifen.4. Drehschiebersteuerung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der in der Mitte einer Reihe von achsenparallelen Zylindern in einem diese abschliessen den, gemeinsamen Deckel angeordnete Drehschieber von innen heraus durch im Deckel vorgesehene Radialkanäle die Zylinder nacheinander speist. EMI3.2
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE110742X | 1925-04-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT110742B true AT110742B (de) | 1928-10-10 |
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ID=5652250
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT110742D AT110742B (de) | 1925-04-12 | 1926-04-12 | Drehschiebersteuerung. |
Country Status (1)
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|---|---|
| AT (1) | AT110742B (de) |
-
1926
- 1926-04-12 AT AT110742D patent/AT110742B/de active
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