AT110493B - Wechselstrom-Induktionsmotor. - Google Patents

Wechselstrom-Induktionsmotor.

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AT110493B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Wechselstrom-Induktionsmotor. 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 umlaufende Drehfeld eine   Sehlüpfung   entsprechend der doppelten Netzfrequenz hat Infolgedessen wird das entgegengesetzt umlaufende, das sogenannte gegenläufige oder inverse Drehfeld praktisch zum Verschwinden gebracht und das gleichlaufende Drehfeld entsprechend verstärkt, so dass nur noch dieses mit dem Hilfsrotor 0 gleichlaufende Drehfeld für die Induktion der Rotorströme und die Ausbildung des Rotordrehmomentes in Frage kommt. Dieser Umstand ermöglicht es, den Rotor B unter Benutzung von Anlasswiderständen genau so wie den Rotor eines Mehrphasenmotors anlaufen zu lassen. 



  Durch die beschriebene Ausbildung des Hauptrotors   B   wird ein Streufluss der Kraftlinien in Richtung des Umfanges des Rotors B nach Möglichkeit unterdrückt und gleichzeitig erreicht, dass sich der Kraftlinienfluss im wesentlichen in Richtung des Rotordurchmessers durch den Stator   zip   Hauptrotor B und Hilfsrotor C hindurch schliesst (vgl. die Kurve D in Fig. 2).

   Sobald die Erregerwicklung   c4 des   Hilfsrotors 0 an eine Gleichstromquelle angeschlossen wird, entsteht im magnetischen Kreise des Motors ein zusätzliches, mit der gleichen Drehzahl wie der Hilfsrotor und daher synchron mit der Frequenz des   zttgeführten   Wechselstromes umlaufendes Magnetfeld, das nicht nur die Streuungsverluste deckt, sondern weiterhin noch'die vorteilhafte Wirkung hat, dass der   Magnetisierungsstrom   des Motors nicht mehr ganz oder teilweise aus dem Netz bezogen zu werden braucht, sondern durch die Gleichstromquelle geliefert werden kann.

   Damit verringert sich aber die Phasenverschiebung zwischen Spannung und Stromstärke des zugeführten Wechselstromes bis zum völligen Verschwinden, ja es kann sogar genau wie bei einem übererregten Synchronmotor   durch weiteres Verstärken   des Erregerstromes die Nacheilung der Stromstärke gegen die Spannung in Voreilung verwandelt werden. 



   Statt an eine Gleichstromquelle konnte man auch die Erregerwicklung c4 an eine Wechselstromquelle sehr niedriger   Frequenz anschliessen,   wobei sich im wesentlichen die gleichen Wirkungen wie bei Gleichstromerregung ergeben. 



   Man kann bei dem beschriebenen Wechselstrom-Induktionsmotor auch die einphasige Statorwicklung a3 durch eine mehrphasige, z. B. eine Drehstromwicklung ersetzen. Man erhält dann einen auf bequeme Weise kompensierbaren Mehrphasenmotor, der sich vor bekannten Mehrphasenmotoren mit Einrichtung zur Kompensierung der Phasenverschiebung dadurch auszeichnet, dass er weder eines Kommutators noch eines Hintermotors od. dgl. bedarf. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Wechselstrom-Induktionsmotor nach Patent Nr. 109017, dadurch gekennzeichnet, dass der Hauptrotor (B) zwischen dem Stator (A) und dem mit der Erregerwicklung   (c4)   versehenen Hilfsrotor   (0)   angeordnet ist und gleichzeitig durch magnetische Isolierung seiner Eisenbalken      in Richtung seines Durchmessers einen verhältnismässig geringen und in Richtung seines Umfanges einen verhältnismässig hohen magnetischen Widerstand besitzt.

Claims (1)

  1. 2. Motor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Erregerwicklung (c4) des Hilfsrotors (C) an eine Wechselstromquelle sehr niedriger Frequenz angeschlossen ist. EMI2.1
AT110493D 1924-03-13 1927-05-23 Wechselstrom-Induktionsmotor. AT110493B (de)

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DEK88898D DE469918C (de) 1924-03-13 1924-03-13 Wechselstrom-Induktionsmotor mit einem eine Kurzschlusswicklung tragenden Hilfsrotor
AT110493T 1927-05-23

Publications (1)

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AT110493B true AT110493B (de) 1928-08-25

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AT110493D AT110493B (de) 1924-03-13 1927-05-23 Wechselstrom-Induktionsmotor.

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