AT110491B - Elektrode für Hochohm-Widerstände u. dgl. - Google Patents

Elektrode für Hochohm-Widerstände u. dgl.

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AT110491B
AT110491B AT110491DA AT110491B AT 110491 B AT110491 B AT 110491B AT 110491D A AT110491D A AT 110491DA AT 110491 B AT110491 B AT 110491B
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  • Joining Of Glass To Other Materials (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Elektrode   filr   Hochohm-Widerstände u. dgl. 



   Für hochohmig Widerstände, welche aus Glaskörpern bestehen, deren Oberfläche mit einer leit- fähigen Schicht versehen wird, insbesondere für solche, die in ein Vakuum eingeschlossen werden sollen, ist es von besonderer Bedeutung, die Stromzuleitung so auszubilden, dass eine mechanische Beanspruchung, z. B.   Erschütterung,   keinen Einfluss auf diejenige Stelle ausübt, wo der Strom von der Zuleitungselektrode in die Widerstandsschicht eintritt. 



   In Fig. 1 zeigt 1 einen solchen Widerstandsträger in Form eines Glasknüppels ; durch 2 sind die
Zuleitungselektroden dargestellt, welche   bei : 3   den Knüppel 1 spiralig umschliessen und mit ihm ver- schmolzen sind. Es hat sich nun gezeigt, dass bei Erschütterungen, welche durch die Zuführung 2 auf den Knüppel 1 übertragen werden, die Gefahr besteht, dass eine Lockerung der Spiralen 3 auf der Knüppeloberfläche eintritt.

   Es hat sich gezeigt, dass diese Gefahr auf leichte Weise vollständig vermieden werden kann, wenn man, wie in Fig. 1 unten gezeichnet ist, die Elektrode 2 derart in den Knüppel einschmilzt, dass sie besonders an der Stelle, wo sie den Knüppel zuerst berührt, direkt in das massive Glas ein- geschmolzen ist,   während   sie im weiteren Verlaufe wieder an die Oberfläche des Knüppels tritt und die
Spirale 3 bildet. 



   In Fig. 2 ist eine Aufsicht auf den Knüppel in der Richtung einer der Elektroden 2 dargestellt. 



   In Fig. 3 ist die besondere Form dargestellt, zu welcher die Elektrode gebogen ist. Der geradlinige Teil 2 ist zunächst umgeknickt zu einer Spange 4, welche dann in die Spirale 3 ausläuft. Die so vorbereitete
Elektrode wird auf den Knüppel 1 aufgeschoben und sodann das Ende des Knüppels erwärmt. Sobald das Glas weich genug ist, wird die Elektrode etwas in den Knüppel hineingestossen. Hiebei verschwindet die Spange 4 vollständig im Glas, während die Spirale 3 auf der Oberfläche verbleibt. Ein so hergestellter
Knüppel hat von der Seite gesehen das in Fig. 4 dargestellte Aussehen. Die Elektrode 2 läuft direkt in das massive Glas hinein. Die Spange 4 ist in das Glas eingebettet und gibt dem ganzen einen festen mechanischen Halt. Es ist nun sowohl eine Lockerung und Verdrehung wie überhaupt jede Beanspruchung der Spirale 3 bei mechanischen Erschütterungen vermieden.

   Die Spirale 3 wird zur Herstellung des Hoch- ohmwiderstandes mit einer leitfähigen Kappe überzogen, welche auf die Glasoberfläche übergeht. Die freie   Glasoberfläche   wird dann z. B. durch Bestäubung oder Bespritzung mit schwach leitfähiger Substanz zu dem fertigen hochohmigen Widerstande weiterverarbeitet, der dann gegebenenfalls in ein Vakuum eingeschlossen sein kann. 



   Falls der Widerstandsträger nicht aus Glas, sondern aus Porzellan, Magnesium od. dgl. besteht so wird die Spange nicht eingeschmolzen, sondern bei der Formung des Knüppels mit eingepresst oder eingebrannt. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Elektrode für Hochohmwiderstände u. dgl., die mit dem Widerstandsträger durch Ver- schmelzen od. dgl. fest verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektrode zwischen dem der Stromzuleitung selbst dienenden (2) und dem den Kontakt mit der Oberfläche des Widerstandes ver- mittelnden Teil (3) einen das Glas oder sonstige Material des Widerstandsträgers (Knüppels 1) durch- setzenden Teil (4) aufweist. <Desc/Clms Page number 2>
    2. Elektrode nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektrode (2) zu einer in eine Spirale (3) auslaufenden Spange (4) abgebogen ist, wobei die Spirale auf der Oberfläche des Widerstands- EMI2.1 EMI2.2
AT110491D 1926-05-12 1927-05-10 Elektrode für Hochohm-Widerstände u. dgl. AT110491B (de)

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