AT11048B - Vorrichtung zum Kochen von Tierkadavern und Fleischabfällen. - Google Patents
Vorrichtung zum Kochen von Tierkadavern und Fleischabfällen.Info
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Description
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AKTIEN-MASCHINENBAU-A NTSALT voRMALs VENULETH A ELLENBERGER iN DARMSTADT.
Vorrichtung zum Kochen von Tierkadavern und Fleischabfällen.
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Kochen von Tierkadavern und Fleischabf llen und hat den Zweck, das Einfüllen unzerteilter Kadaver in den Koch-hezw. Dämpfapparat zu gestatten.
Die bisher bekannten Apparate zur Vernichtung des gefallenen Viehes leiden an dem Übelstand, dass in ihnen gar nicht oder doch nur in beschränktem Masse unzerteilte Kadaver verarbeitet werden können und dass ferner eine räumliche Trennung der Einfüllung und Entleerung des Apparates durch die Konstruktion nicht möglich ist. Die Hygiene schreibt aber heute vor, dass bei Ausbruch einer Seuche die Kadaver auch unzerteilt verarbeitet werden sollen, da durch Zerkleinern dieser Kadaver die Krankheit sehr leicht weiter verschleppt werden und ausserdem auch dem Zerleger bei einer Infektion todbringend sein kann (z. B. hei 1\rilzhrand und Hotz).
Ferner muss eine räumliche Trennung der Beschickung und Entleerung des Apparates angeordnet sein, da es sonst nicht ausgeschlossen ist, dass die
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werden und so die Krankheit weiter verbreiten und zwar in weit grösserem Masse, als es bei den Abdeckereien ältester Systeme der Fall ist.
Der gedachte Zweck wird nach der vorliegenden Erfindung dadurch erreicht, dass man die als Koch-oder Dämpfapparat dienende Trommel A (siehe beifolgende Zeichnung), deren Konstruktion die Anbringung einer genügend grossen, hermetisch verschliessbaren, das Einbringen ganzer Kadaver ermöglichenden Öffnung auf dem Umfange nicht gestattet, auf dem Umfange ganz geschlossen hält, dagegen an der Stirnseite offen lässt. Diese Öffnung wird während dos Betriebes durch einen Deckel c in bekannter Weise hermetisch verschlossen. In der Trommel A befindet sich eine zweite drehbare Trommel a, deren Wände gelocht sind und welche sich teleskopisch aus der äusseren Trommel herausziehen lässt.
Diese Trommel ist zur Aufnahme der Kadaver bestimmt, und da sie nicht hermetisch verschlossen zu werden braucht und ihre Dauer es auch gestattet, so kann sie mit einer sehr grossen, die Aufnahme auch des grössten Kadavers zulassenden Einfüllöffnung b versehen sein, welche nach dem Einlassen des Kadavers durch einfache Türen oder Klappen geschlossen wird.
Der Betrieb ist der folgende : Die Trommel a wird aus der Trommel A gezogen, der Deckel b der erstoren entfernt und der Kadaver in dieselbe hineingebracht Nachdem der Deckel b wieder geschlossen, wird die Trommel a in die Trommel A zurückgebracht und der Stirndeckel c desselben hermetisch geschlossen. Nunmehr wird etwa drei Stunden lang Dampf in den Apparat geleitet, nach welcher Zeit das Fleisch und die Knochen vollständig zerkocht und zum Teil verfallen sind. Die Trommel a wird hierauf in Bewegung gesetzt, wodurch das Fleisch durch die Winkeleisen d nach dem hinteren Ende der Siebtrommel transportiert wird und durch die Kugel e in bekannter Weise zur Zerkleinerung gebracht, aus der Öffnung f fällt.
Auf diese Weise sind Beschickung und Entleerung räumlich vollständig getrennt und es wird eine Berührung des aus dem Apparat kommenden Präparates mit den Kadavern wirksam verhindert.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : EMI2.1 dadurch gekennzeichnet, dass diese letztere sich teleskopisch herausziehen lässt, um als.Einflll1trommol zum Beschicken der Trommel A mit ganzen, unzerteilten Kadavern zu dienen, zu welchem Zwecke sie an ihrem Umfange mit entsprechend grosser, durch einfache Türen oder Deckel verschliessbarer Eintragöffnung b, b versehen ist.2. Eine Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Trommel a im Innern spiralförmig mit Winkeleisen d versehen ist. welche beim Rotieren der Trommeln das gekochte bezw. gedämpfte Fleisch nach dem hinteren Ende der Trommel, transportieren, EMI2.2
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